Ellen Connor Die letzte Dämmerung

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Inhaltsangabe zu „Die letzte Dämmerung“ von Ellen Connor

Der Beginn einer packenden neuen Future-Romance-Trilogie Im ganzen Land bricht die Zivilisation zusammen, doch Jenna Barclay glaubt nicht an einen Weltuntergang. Bis eines Tages John Mason vor ihrer Tür steht und sie in die Wildnis von Oregon verschleppt. Der wortkarge Ex-Soldat hat ihrem Vater versprochen, sie zu retten, wenn das Ende naht. Im Wald treffen sie auf eine kleine Gruppe Überlebender, die von blutdurstigen Dämonenhunden gejagt werden – die Natur hat sich gegen den Menschen gewendet, und ein erbitterter Kampf ums Überleben beginnt …

Nicht das Papier wert, auf dem das Buch gedruckt ist.

— P_Gandalf
P_Gandalf

Ich bin mit den Charakteren nicht warm geworden. Bei einem Romance für mich der Todesstoß. Schade, hatte mir mehr Tiefe erhofft. 2/5

— Niniji
Niniji

Das Cover sieht dem Plakat von "Resident Evil Extinction" aber sehr ähnlich.

— Iudas
Iudas

Extrem gut gelungener Beginn einer neuen Trilogie! Ich freu mich total auf den 2. Teil! :)

— Costarina
Costarina

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Schöner Auftakt für eine Reihe (wenn auch noch mit Luft nach oben), ich bin gespannt aufs nächste Buch.

Anne42

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  • ✒ [Rezi] Die letzte Dämmerung - Ellen Connor

    Die letzte Dämmerung
    Buecherjaegerin_Jaci

    Buecherjaegerin_Jaci

    22. April 2014 um 10:55

    Top! Sieht ein zwar ein wenig Lara Croft mäßig aus, aber die Haltung, Farbgestaltung und das Schattenspiel versprechen Spannung! Und was die karge Landschaft mit dem Flugzeugwrack betrifft... Das könnte ein harter Kampf werden! Die Waffen wirken da nicht weniger bedrohlich. Einfach gigantisch! Mein erstes Buch im Endzeitgenre und ich bin begeistert! Zum Schluss hatte ich wirklich Tränen in den Augen und konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Ich musste einfach wissen, wie die ganze Sache ausgeht und war nicht mehr zu halten. Und es hat sich gelohnt! Ich bin ja schon sensibel, aber Tränen beim Buch... Das muss erst mal jemand schaffen! Spannende Hetzjagden und erbitterte Kämpfe lassen die Luft knistern und das Leserherz aufgeregt klopfen. Doch ein paar Ruhepausen sind gegönnt, in denen sich die Charaktere ein wenig mehr kennen lernen dürfen. Aber ob das wirklich so gut ist, wenn sie sich jeden Moment verlieren könnten und anschließend mit dem Verlust kämpfen müssten? Geheimnisse gibt es auf jeden Fall genug! Nicht nur die bösartigen Kreaturen machen einem zu schaffen, sondern auch die veränderten Umweltumstände, das einfachere Leben. Improvisation ist gefragt. Hinzu kommen merkwürdige Ereignisse in den eigenen Reihen. Sollte ein Biss der Monster einen nicht töten oder selbst in so ein Ding verwandeln? Der 'Weltuntergang' hat anscheinend mehr zu bieten... Jenna kann ziemlich stur sein, aber genau diese Eigenschaft braucht sie, um in der neuen Welt zu überleben. Das bewundere ich an ihr. Dass sie sich dem Wandel sehr gut anpassen kann und sich von den anderen nicht alles sagen lässt - auch wenn es manchmal besser wäre. John Mason wird anfangs hauptsächlich mit seinem Nachnamen angesprochen. Er ist der Führer des kleinen Trupps und gut ausgebildet im Umgang mit Waffen und in der Natur. Vom Wandel hat er scheinbar schon einiges gesehen. Jennas Vater Mitch hat er versprochen, sie zu retten, wenn die Unruhen nicht mehr aufzuhalten sind. Ich mag vor allem seine Selbstbeherrschung gegenüber den anderen und auch sich selbst! Niemand kann mehr aufgeben, als er selbst... Edna und Bob verlassen uns schon nach ein paar Seiten, trotzdem wollte ich sie mal erwähnt haben. Edna hätte diese Zeit wirklich nicht überstehen können, dazu war sie zu schwach. Aber Bob hätte es schaffen können, mit ein wenig mehr Selbstvertrauen. Die beiden waren im Grunde ihres Herzens gut und ich finde es wirklich schade, wie schnell sie aus der Geschichte 'verschwanden'. Aber je weniger Bindungen, desto weniger Verluste wird es wohl geben... Ange(la) ist gelernte Krankenschwester und ein wichtiger Teil der Gruppe. Sie kann zwar nicht so gut mit einer Waffe umgehen, wie die anderen, behält aber die Nerven, wenn es nicht gerade um ihre Tochter Penny geht. Penny spricht nicht - was bei dem Trauma ja auch kein Wunder ist! Aber sie hat viel mehr zu sagen, als man zuerst denkt. Sie zeigt ihrer Familie - denn das sind sie nach einer Weile wirklich geworden - Dinge, die sie selbst nicht erfassen können. Mit neun Jahren eine starke Leistung! Vor allem, als sie sich mutig, wenn auch leichtsinnig, in den Kampf stürzt, um sie zu retten. Chris ist Wissenschaftler und passt nur halb zu den anderen. Doch auch er trägt einen großen Teil zum Überleben bei. Durch sein technisches und biologisches Wissen wird er unentbehrlich. Trotzdem werde ich mit ihm zuerst nicht ganz warm. Er wirkt eher im Hintergrund mit und scheint wie ein Einzelgänger, der sich in seine Arbeit versenkt. Tru mag ich am Liebsten! Der etwa fünfzehn-jährige ist am Anfang recht vorlaut und abweisend, was wohl auf seine vorige Lebenssituation zurück zu führen ist. Die Schnitte an seinen Unterarmen beweisen das auch. Doch nach und nach lernt er, sich anzupassen und bekommt Anerkennung von Mason, zu dem er heimlich aufsieht. Er lernt von ihm, wie er mit einer Waffe umgeht und die anderen beschützt. Er wird erwachsen... "Der Junge hat das Herz eines Löwen." (S. 398)Die Wahrheit über die Dämonenhunde müsst ihr selbst heraus finden. Sie sind grausame Wesen und sind anders, als man vielleicht erwartet. Was ich irgendwie niedlich finde ist, dass sie zum Schluss hin als 'falsch-Hunde' bezeichnet werden... Von einem Wolf! Die Welt wie wir sie kennen, neigt sich dem Ende zu. Das Endzeit-feeling kommt hier richtig gut rüber! Moderne Techniken - Autos und andere Geräte mit eingebauten Chips - funktionieren plötzlich nicht mehr. Dann kommen die Kreaturen.Die meiste Zeit über spielt die Story im Wald. Dann ist da... Wald, Wald und noch mehr Wald! :DAnsonsten verstecken sich die sechs Überlebenden in einer nahe gelegenen Forschungsstation und nutzen den mit dicken Zementwänden umrahmten Keller als Bunker! Genügend Vorräte sind zwar da, um den Winter überstehen zu können. Doch die Umstände machen es ihnen nicht einfach und es kommen einige Schwachstellen in ihrer Festung zum Vorschein...Wabaugh wird als die tote Stadt bezeichnet. Kein Wunder, denn kein lebender Mensch wandelt mehr auf den Straßen. Nur halb gekreuzte Mensch-Tier-Wesen liegen überall herum. Auch hier müsst ihr euch die Lösung selbst anlesen (;Magie? Diese Frage wird im Verlauf immer öfter gestellt und die Idee gefällt mir! Doch wie funktioniert sie? Was verändert das an der Situation und was wird dadurch alles erst möglich? Die Ereignisse werden gut zusammenhängend und verständnisvoll beschrieben. Den Worten hängt ihre eigene Magie an, die die Leser (zumindest mich) fesselt! Mit sehr viel Spannung folgt man den Protagonisten durch die neue, veränderte Welt und sie können es trotz allem nicht lassen, sich immer wieder zu necken. Vielleicht hält sie aber gerade diese Einstellung zusammen und lässt sie nicht wahnsinnig werden. Gedanken werden auch ab und zu wieder gegeben und stärken das Sichtbild der Darsteller zueinander und zu sich selbst. Als mein erstes Endzeit-Buch ist es große Klasse! Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass es mich so fesseln könnte, weil ich ja schon bei den kleinsten, gruseligen Dingen zusammen schrecke :D Ein kleiner Schockmoment in der zweiten Hälfte war tatsächlich vorhanden und ich dachte schon, jetzt ist alles vorbei... Abenteuerreich und bewegend ist der erste Teil der Endzeit-Trilogie! Vielen Dank an den Blanvalet Verlag!

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  • Rezension zu "Die letzte Dämmerung" von Ellen Connor

    Die letzte Dämmerung
    Ines_Mueller

    Ines_Mueller

    23. September 2013 um 14:33

    "Der Zorn verlieh Mason mehr Kraft, als er sie sich je zugetraut hätte. Er landete rittlings auf dem Monster, packte es an der Schnauze, riss es hoch und zurück." Bei "Die letzte Dämmerung" hoffte ich, es würde sich um eine actiongeladene, spannende Dystopie handeln - doch weit gefehlt. Trotz durchaus guter Ansätze gelang es dem Autorenpaar nicht, mich zu begeistern. Dabei hatte dieses Buch so viel Potenzial! Dämonenhunde fallen über die Menschheit und bringen sie an den Rande der Auslöschung. Nur wenige Menschen überleben die erste Welle, darunter Mason und Jenna. Fortan müssen sie alles tun, um zu überleben. Eine wirklich tolle Idee, deren Umsetzung aber leider nicht gelungen ist. Es gelingt Ellen Connor kaum, die Stimmung, die in solch einer Situation herrscht, einzufangen. So hatte ich öfters den Eindruck, die Charaktere befänden sich auf einem Spaziergang, anstatt um ihr Leben zu kämpfen. Auch die unterschiedlichen Empfindungen wie Angst, Entsetzen und Resignation wurden in den Hintergrund gestellt.  Die Charaktere waren flach, undetailliert und unglaubwürdig. Doch als besonders schlimm erwiesen sich die beiden Hauptcharaktere Mason und Jenna. Schon bald hatte ich ihre Dominanzspielchen gehörig satt, vorallem da diese in den unmöglichsten Situationen aufkamen. Die besonderen Kräfte, die sie auf einmal entwickeln, hätten sich als sehr spannend erweisen können, doch wurden sie aus irgendeinem Grund, den ich noch immer nicht durchschaut habe, als gegeben hingenommen.  Die Kampfszenen haben mir am besten in diesem Band gefallen, da sie sehr zahlreich und auch spannend geschildert waren. In diesen Sequenzen hatte ich oftmals das Gefühl, einen Film zu sehen. Genau hier hat die Autorin das umgesetzt, was ich mir von diesem Buch erhofft hatte. Aber leider geschah dies beim Rest leider nicht. Ebenso wie beim Ende, das meiner Meinung nach viel zu plötzlich eintrat und zudem nicht passte. Fazit: Leider handelt es sich bei "Die letzte Dämmerung" um ein Buch, das mehr verspricht als es hält. 

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  • Eine packende Dystopie für Erwachsene....

    Die letzte Dämmerung
    Costarina

    Costarina

    16. June 2013 um 20:21

    Als in der ganzen Welt die Zivilisation zusammenbricht, wird Jenna Barclay von dem früheren Soldaten John Mason entführt und in eine Waldhütte gebracht. Mason weiß bereits über das Schicksal und die Zukunft der Welt Bescheid und kann Jenna nicht gehen lassen. Denn Mason erhielt vor langer Zeit den Auftrag von Jennas totem Vater, sie zu beschützen und zusammen mit ihr düstere Zeitalter zu überleben. Doch Jenna kann nicht glauben, dass die Welt zu Grunde geht und vertraut dem introvertierten und eigenartigem Ex-Soldaten nicht. Doch warum gibt es plötzlich diese blutrünstigen Dämonenhunde überall, die Jagd auf die letzten Überlebenden machen? Als sie auf eine Gruppe von Überlebenden stoßen, die bereits von den Höllenhunden gejagt werden, beginnt der gnadenlose Kampf ums Überleben in dieser furchterregenden neuen Welt. Meine Meinung: Auf die "Letzte Dämmerung" bin ich ganz zufällig beim Stöbern durch lovelybooks gestoßen. Ich liebe einfach im Moment jegliche Endzeit-Romane und komme nicht mehr davon weg. Und auch von Ellen Connor wurde ich mit ihrer extrem düsteren Version vom Ende der Welt nicht enttäuscht. Das System geht einfach auf und auch die Freunde der Liebe und Leidenschaft kommen voll auf ihre Kosten.  Besonders gefallen hat mir, dass die Autorin sowohl das Thema Endzeit als auch das Thema der Gestaltwandler aufgegriffen hat und somit entsteht ein gelungener Mix beider Genre. Ich bin wirklich sehr gespannt wie es weitergeht mit Jenna und Mason, habe aber im Moment wirklich keine Ahnung wie, da das Buch eigentlich in sich sehr geschloßen ist. Die Autorin lässt keine Fragen offen und wie bei anderen Trilogien, keinesfalls im Dunkeln stehen. Falls man also keine Lust hat auf Fortsetzungen und Trilogien, könnte man auch nur den 1. Teil lesen. :)

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  • Endzeitdystopie trifft Gestaltwandler

    Die letzte Dämmerung
    Whisperleaf

    Whisperleaf

    27. May 2013 um 13:09

    Obwohl durchaus mehr in der Katogorie Romantasy angesiedelt und daher eher was für die weibliche Fangemeinde, war ich positiv von dem Buch überrascht. Die Idee ist sehr interessant, sich die Zeit wie ein Rad vorzustellen und auf dem Technik und Magie gegenüber angeordnet sind, das Rad dreht sich nun unablässig und an dem Scheitelpunkt zwischen Magie und Technik steht die Menschheit nun. Es begann in Osteuropa und breitet sich auf die ganze Welt aus, die Technik versagt und die Menschen müssen sich an die magischen Gegebenheiten anpassen oder sterben. Jenna hat den wirren Reden ihres Vaters, welcher den Weltuntergang voraussah nie Glauben geschenkt, bis Mason die einfach vor ihrer Tür entführt und in die Wildnis verschleppt. Auch Amerika wird nämlich von dem Tod der Technik und der Rückkehr der Magie nicht verschont. Die geschieht nicht plötzlich, sondern eher wie ein sich ausbreitender Virus. Dies muss Jenna nun auch einsehen, da sie in ihrer von Mason gesicherten Hütte im Wald nun die Wandlung erlebt. Als ein kleine Gruppe Flüchtlinge vor ihrer Tür auftausch zögert sie keine Sekunde diese aufzunehmen, was sich allerdings als fatal erweist. Zum einen haben diese nun die gefährlichen menschenfressenden Kreaturen direkt zur Hütte geführt, diese Mutationen aus Wolf, Zombie und Mensch (welche in der Regel Straftäter sind, da sich "böse" Menschen einfacher anpassen) können schon mit wenigen Bissen infizieren oder töten. So geht es auch einem Mitglied der Gruppe, welche bei der Umwandlung sirbt. Die Gruppe flieht in ein Labor unweit der Stadt und versucht nun zu überleben. Auch Jenna gelangt im Laufe des Buches zu einer neuen Gestalt, eine weiße Wölfin hat nun den Kampf gegen diese Kreaturen angesagt. Das deutsche Cover erinnert mich irgendwie an Resident Evil, aber warum hier ein Wüstencover gewählt wurde, wo das Buch doch in den Wäldern spielt, muss man nicht verstehen. Auf der Seite der beiden Autorinnen kann man schon Informationen über die Folgebände bekommen, derzeit ist es auf eine Triologie angelegt, welche mit "Daybreak" abgeschlossen sein sollte. Wann die deutsche Erscheinung vorgesehen ist, kann ich derzeit nicht beantworten. Für mich verdient das Buch gute 3,5 Sterne, die Idee ist toll, wenn auch für mich der Schwerpunkt zusehr auf Romantik ausgelegt war, man hätte mehr mit dem Hintergrund machen können. Aber wer Dystopien und Gestaltwandler mag und auch gerne Bücher wie Mercy Thompson liest ist hier sicherlich gut aufgehoben.

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  • Endzeitdystopie trifft Gestaltwandler

    Die letzte Dämmerung
    Whisperleaf

    Whisperleaf

    27. May 2013 um 13:09

    Obwohl durchaus mehr in der Katogorie Romantasy angesiedelt und daher eher was für die weibliche Fangemeinde, war ich positiv von dem Buch überrascht. Die Idee ist sehr interessant, sich die Zeit wie ein Rad vorzustellen und auf dem Technik und Magie gegenüber angeordnet sind, das Rad dreht sich nun unablässig und an dem Scheitelpunkt zwischen Magie und Technik steht die Menschheit nun. Es begann in Osteuropa und breitet sich auf die ganze Welt aus, die Technik versagt und die Menschen müssen sich an die magischen Gegebenheiten anpassen oder sterben. Jenna hat den wirren Reden ihres Vaters, welcher den Weltuntergang voraussah nie Glauben geschenkt, bis Mason die einfach vor ihrer Tür entführt und in die Wildnis verschleppt. Auch Amerika wird nämlich von dem Tod der Technik und der Rückkehr der Magie nicht verschont. Die geschieht nicht plötzlich, sondern eher wie ein sich ausbreitender Virus. Dies muss Jenna nun auch einsehen, da sie in ihrer von Mason gesicherten Hütte im Wald nun die Wandlung erlebt. Als ein kleine Gruppe Flüchtlinge vor ihrer Tür auftausch zögert sie keine Sekunde diese aufzunehmen, was sich allerdings als fatal erweist. Zum einen haben diese nun die gefährlichen menschenfressenden Kreaturen direkt zur Hütte geführt, diese Mutationen aus Wolf, Zombie und Mensch (welche in der Regel Straftäter sind, da sich "böse" Menschen einfacher anpassen) können schon mit wenigen Bissen infizieren oder töten. So geht es auch einem Mitglied der Gruppe, welche bei der Umwandlung sirbt. Die Gruppe flieht in ein Labor unweit der Stadt und versucht nun zu überleben. Auch Jenna gelangt im Laufe des Buches zu einer neuen Gestalt, eine weiße Wölfin hat nun den Kampf gegen diese Kreaturen angesagt. Das deutsche Cover erinnert mich irgendwie an Resident Evil, aber warum hier ein Wüstencover gewählt wurde, wo das Buch doch in den Wäldern spielt, muss man nicht verstehen. Auf der Seite der beiden Autorinnen kann man schon Informationen über die Folgebände bekommen, derzeit ist es auf eine Triologie angelegt, welche mit "Daybreak" abgeschlossen sein sollte. Wann die deutsche Erscheinung vorgesehen ist, kann ich derzeit nicht beantworten. Für mich verdient das Buch gute 3,5 Sterne, die Idee ist toll, wenn auch für mich der Schwerpunkt zusehr auf Romantik ausgelegt war, man hätte mehr mit dem Hintergrund machen können. Aber wer Dystopien und Gestaltwandler mag und auch gerne Bücher wie Mercy Thompson liest ist hier sicherlich gut aufgehoben.

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  • Rezension zu "Die letzte Dämmerung" von Ellen Connor

    Die letzte Dämmerung
    Letanna

    Letanna

    04. March 2013 um 16:31

    Jenna Barclays Welt steht kurz davor zusammenzubrechen. Noch ahnt sich nur ansatzweise was vor sich geht, bis eines Tages der Ex-Soldat John Mason bei ihr auftaucht und die einfach entführt. Er hat ihrem Vater versprochen sie vor dem Dunklen Zeitalter zu schützen. Zuerst glaubt ihm Jenna natürlich nicht, aber schon kurz nach der Entführung bricht alles zusammen. Gemeinsam mit schon und einer kleinen Gruppe anderer Überlebender kämpfen sie um ihr Überleben. Hinter dem Pseudonym Ellen Connar verbirgt sich das Autorenduo Ann Aguirre und Carrie Lofty. Von der Autorin Ann Aquirre gefällt mir ihre Reihe "Dunkle Universum" sehr gut und ich war sehr gespannt auf Die Letzte Dämmerung. Leider wurde ich total enttäuscht. Dabei hörte sich die Grundidee so vielversprechend an, wurde aber durch eine unmögliche Liebesgeschichte verunstaltet. Die Romanze ist sehr sexlastig. Beide Partner sind sehr aggressiv, die Sprache zwischen den beiden sehr derb und dieses ständige Hin und Her hat mich total genervt. Beide fühlen sich sehr stark zueinander hingezogen, wollen aber nicht ihren Gefühlen nachgehen. Ständig reizen sie einander, weisen sich dann aber wieder ab. An einer Stelle geht es sogar soweit, dass sie ihn verprügelt, weil, tja das erschließt sich mir ehrlich gesagt nicht. Die Rahmenhandlung war eigentlich gar nicht so schlecht. Ein düsteres Endzeitszenario mit ziemlich Aktion und jede Menge Blut. Das ganze gemischt mit einem Hauch Magie. Neben den beiden Hauptfiguren gibt es noch weitere Überlebende, die mit den beiden eine Gemeinschaft bilden. Ich werde diese Serie wohl nicht weiterverfolgen.

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  • Rezension zu "Die letzte Dämmerung" von Ellen Connor

    Die letzte Dämmerung
    Manja82

    Manja82

    18. January 2013 um 15:37

    Kurzbeschreibung: Im ganzen Land bricht die Zivilisation zusammen, doch Jenna Barclay glaubt nicht an einen Weltuntergang. Bis eines Tages John Mason vor ihrer Tür steht und sie in die Wildnis von Oregon verschleppt. Der wortkarge Ex-Soldat hat ihrem Vater versprochen, sie zu retten, wenn das Ende naht. Im Wald treffen sie auf eine kleine Gruppe Überlebender, die von blutdurstigen Dämonenhunden gejagt werden – die Natur hat sich gegen den Menschen gewendet, und ein erbitterter Kampf ums Überleben beginnt … (Quelle: Blanvalet Verlag) Meine Meinung: Die Welt ist dabei sich zu verändern, der Weltuntergang ist nahe. Jenna Barclay glaubt nicht an den Weltuntergang. Eines Tages wird sie vor ihrer Haustür entführt und von einem ihr unbekannten Mann fern ab der Zivilisation in den Wäldern Oregons in einer kleinen Hütte festgehalten. Der Mann ist John Mason, ein Ex-Soldat und es scheint, dass er Jenna nichts tun würde, solange sie nicht versucht wegzulaufen. Mason erzählt Jenna, dass das Ende nahe ist und die dunkle Zeit kommen wird. Kurz vor dem Tod von Jennas Vater hat er diesem sein Wort gegeben Jenna zu retten und sie zu beschützen. Jenna glaubt Mason kein Wort, doch dann versagen erst ihr Auto und ihr Handy und dann treffen die beiden auf Überlebende, die von Dämonenhunden durch den Wald gejagt werden. Dies sind die Vorboten des Untergangs und der Kampf ums Überleben hat begonnen … Bei „Die letzte Dämmerung“ von Ellen Connor handelt es sich um den Auftaktband einer dystopischen Trilogie. Ellen Connor ist hierbei ein Pseudonym. Hinter diesem Namen verbergen sich die Autorinnen Ann Aguirre und Carrie Lofty. Jenna, die weibliche Protagonistin, ist zu Beginn eine ziemlich verbitterte Frau. Sie ist recht stark und dickköpfig. Allerdings hat Jenna auch eine verletzliche Seite. Sie sehnt sich sehr nach Liebe und Zuneigung. Jenna wird im Handlungsverlauf zu einer recht toughen Frau. Der männliche Protagonist John Mason ist ein Ex-Soldat. Er ist eine eher ruhige Person und recht wortkarg. Auf der einen Seite ist Mason gewaltbereit, andererseits möchte er Jenna unbedingt beschützen. Hat er doch ihrem Vater kurz vor dessen Tod sein Wort darauf gegeben. Durch Jenna wird Mason während der Handlung weicher. Beide Protagonisten haben mir sehr gut gefallen, sie sind wirklich gut gezeichnet. Die Beziehung, die sich zwischen Jenna und Mason entwickelt passt sich gut ins Geschehen ein und trotz der recht aussichtslosen Situation gibt es auch romantische Momente. Neben Jenna und Mason gibt es noch weitere Charaktere im Buch. Da wären beispielsweise der 15-jährige Rebell Tru, den ich sympathisch fand, oder Penny, die kaum spricht und die Gabe besitzt bestimmte Dinge vorauszusagen. Ihre Mutter Ange und Jenna werden während der Geschichte gute Freundinnen. Und dann ist da noch der Wissenschaftler Chris, der sich an seine Theorien klammert. Auch diese Figuren sind gut dargestellt. Der Schreibstil des Autorenduos ist flüssig und jederzeit gut lesbar. Die Geschichte ist wirklich gut durchdacht. Die Handlung ist spannend gestaltet und man ist zu Beginn ohne große Umschweife direkt dabei. Durch unerwartete Wendungen wird man als Leser ans Buch gefesselt. Allerdings ist das Geschehen oftmals sehr brutal. Das Ende des Buches kommt vielleicht ein wenig zu schnell. Es wirkt abgeschlossen, trotzdem wird es aber weitergehen. Der zweite Teil „Die letzte Zuflucht“ ist bereits für Juni 2013 angekündigt. Fazit: „Die letzte Dämmerung“ von Ellen Connor ist ein sehr guter Auftakt der dystopischen Trilogie. Die spannende Handlung und die tollen Protagonisten bescheren dem Leser interessante Lesestunden. Durchaus lesenswert!

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  • Rezension zu "Die letzte Dämmerung" von Ellen Connor

    Die letzte Dämmerung
    Lydia255

    Lydia255

    14. January 2013 um 20:29

    Das Cover ist ein echter Hingucker und weckt fast augenblicklich das Interesse, jedenfalls bei Kunden, die auf der Suche nach Action und Spannung sind. Der Hintergrund besteht aus einer vollkommen verwüsteten Landschaft, es ähnelt einem übel zugerichteten Kriegsgebiet. Tiefe Risse durchziehen den braunen und vertrockneten Boden, hier und dort ragen die Flügel eines abgestürzten Flugzeuges in den Himmel und in der Ferne befinden sich noch einzelne übriggebliebene Hochhäuser. Unser Motiv ist allerdings die Frau im Vordergrund, die mit dem Rücken zu uns steht. Sie erinnert ein wenig die Protagonistin von Tomb Rider, so wie sie in beiden Händen Waffen hält und vollkommen bereit für jede Gefahr. Das ganze Bild ist in verschiedenen Braun-Tönen gehalten und die Frau steht im dunklen Kontrast zur hellen Landschaft. Ich finde es recht gut gelungen, einzig und allein die Tatsache, dass die hier im Buch oft vorkommende Erotik gar nicht zur Geltung kommt, finde ich etwas irreführend. "Die letzte Dämmerung" als Titel hört sich auch sehr spannend an - gut kombiniert! . Das Besondere an dieser Dystopie ist, dass sie für Erwachsene ist und es dementsprechend einen etwas heftigeren Aspekt gibt - die Erotik. Es gibt aber auch sehr brutale Szenen, sowie eine manchmal sehr umgangssprachliche Ausdrucksweise. . Zu Anfang lässt sich unsere Protagonistin Jenna ungefähr so beschreiben: intelligent, müde, verbittert, stur, temperamentvoll und selbstsicher. Aber sie ist im Inneren auch verletzlich und sehnt sich nach Anerkennung, Zuneigung und Respekt. Ihr Vater Mitchell hat in ihrem Leben so einiges zerstört, denn er hat seine Tochter und seine Frau verlassen, um in den Wäldern zu sein und das Ende der Welt verkünden. Jenna hat ihm nie geglaubt und ihn schon immer für verrückt gehalten, aber sie ist auch unendlich verletzt darüber, dass er sie einfach verlassen hat und sich dann nie wieder gemeldet hat. Unser zweiter Protagonist Mason ist genau so, wie ein Ex-Soldat und Alleingänger nur sein kann: extrem selbstsicher, arrogant, gefühlskalt, stark und intelligent. Aber nach und nach wird auch deutlich, dass er zwar eine harte Schale, aber auch einen weichen Kern hat. Er ist einfühlsam und freundlich zu Jenna, obwohl sie anfangs sehr misstrauisch und dickköpfig ist. . Trotzdem kamen mir die beiden Charaktere zu flach vor, genauso wie fast alle anderen Figuren in diesem Buch. Man weiß wer sie sind und kennt ihre offensichtlichsten Charakterzüge, aber sie hätten etwas mehr Tiefe vertragen können, indem man zum Beispiel als Leser einen Einblick in ihre innersten Gefühle und Gedanken bekommt. Mein Lieblingscharakter war Tru, der fünfzehnjährige Goth-Junge, der später im Wald zusammen mit anderen Flüchtlingen zu den beiden stößt, denn er war irgendwie wirklich interessant und authentisch dargestellt. . Dass mir die Charaktere recht flach vorkamen kann auch am Schreibstil liegen, da die Handlung selbst zwar nie langweilig wird, aber weil die Charaktere sehr distanziert auftreten wird es schwer sie wirklich zu verstehen. Was auch ziemlich interessant ist: Ellen Connor ist ein Pseudonym für das neue Autorinnen-Team Ann Aguirre und Carrie Lofty. Während Ann Aguirre im Future Romance glänzt, sind Carrie Loftys Liebesgeschichten fesselnd. Die gesamte Geschichte wird aus den Perspektiven von verschiedenen Charakteren in Er-/Sie-Form und in Vergangenheit erzählt und die Perspektivenwechsel setzen an angemessenen Stellen ein. Der Schreibstil an sich ist ganz gut, zwar ist die Sprache der Figuren manchmal sehr umgangssprachlich und die Erotik-Passagen einen Ticken zu detailliert, aber das ist wiederum Ansichtssache. Darüber hinaus lässt sich die Geschichte sehr leicht und flüssig lesen. Insbesondere die Erotik-Passagen haben mich positiv überrascht, da ich normalerweise so etwas nicht (gern) lese. Die Liebesgeschichte an sich war sehr gut umgesetzt, da Jenna und Mason entgegen der üblichen Vorgehensweise nicht sofort übereinander herfallen, sondern echte Meinungsverschiedenheiten haben und es doch sehr kompliziert zwischen den beiden wird. Darum wirkt die Beziehung zwischen den beiden auch sehr authentisch. . Ein weiterer Kritikpunkt ist das Ende, welches mir leider gar nicht gefallen hat. Ein paar Dinge werden sehr unauthentisch gelöst und wirken einfach stilistisch schlecht gelöst und viel zu "einfach". Etwas mehr Dramatik und eine überraschende Wende hätten das Ende sehr viel besser gemacht. Zudem wurden viele Dinge offen gelassen, bzw. gar nicht erst aufgegriffen, aber das kann ja noch in den Folgebänden kommen. Zum anderen finde ich es nicht so gut, wie gegen Ende die Liebesgeschichte und die (sehr häufigen) Erotik-Passagen zwischen Jenna und Mason in den Vordergrund gedrängt werden, während der dystopische und actionreiche Teil nicht mehr so wichtig wird. Insgesamt hat diese Dystopie zwar nicht viel Neues zu bieten, aber die fiktive Welt, die hier dem Untergang geweiht ist, ist wirklich gut und realistisch beschrieben und die allgemeine Situation ist immer präsent. . Fazit: 3 von 5 Punkten! :) Eine durchschnittlich gute Dystopie für Erwachsene, die auch viel Erotik zu bieten hat!

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  • Rezension zu "Die letzte Dämmerung" von Ellen Connor

    Die letzte Dämmerung
    BUCHimPULSe

    BUCHimPULSe

    22. December 2012 um 15:25

    "Die letzte Dämmerung" ist der Einstieg in die Dark-Age-Dawning-Trilogie des Autorenduos Ann Aguirre und Carrie Lofty alias Ellen Connor. In dieser Serie kämpfen die Menschen in einer post-apokalyptischen Zeit um das nackte Überleben. Neben einer Liebesgeschichte, die etwas weniger Raum einnimmt, geht es häufig sehr spannend und actionreich und manchmal auch blutig zu. Die Reihe spielt um die Mitte des 21. Jahrhunderts und der Wandel, ein mysteriöses Geschehen mit zerstörerischen Ausmaßen, hatte sich von Ost- über Westeuropa bis zur Ostküste der USA ausgebreitet. Sämtliche Elektronik hatte versagt, Plünderungen und Gewalt wurden zur Normalität und blutrünstige Bestien sind daraus hervorgegangen. Der Westen der USA schottete sich vom Rest des Landes ab und nannte sich die Neuen Vereinigten Staaten, die eine neue Ordnung erschafften und beispielsweise für neue Handy- und Internetzugänge sorgten. Bereits vor einigen Jahren hatte ihr Vater dieses dunkle Zeitalter vorausgesehen, doch Jenna Barclay hatte ihm nicht geglaubt. Als sie von John Mason, der ihrem Vater versprochen hatte, auf Jenna aufzupassen und sie zu beschützen, vor ihrem Haus in einer kleiner Stadt der Neuen Vereinigten Staaten entführt und mit ihrem eigenen Wagen zu einer abgelegenen Hütte im Wald gebracht wird, hält sie auch ihn zunächst für verrückt. Als jedoch ihr Auto und Handy den Geist aufgeben, kommen Jenna langsam Zweifel, dass der Westen der USA vor dem Wandel verschont wurde. Nach ein paar eintönigen Tagen suchen jedoch weitere Menschen bei ihnen Unterschlupf. Aber schon bald werden die Lebensmittel knapp und ihnen bleibt nur die Möglichkeit, sich zu einer nahegelegenen Forschungsstation durchzuschlagen, die über genügend Vorräte verfügt. Doch im Wald wimmelt es von Bestien, die ebenfalls auf der Suche nach Nahrung sind. Mit einigen blutigen Kämpfen und Verlusten erreichen sie die Station und können hier erst mal zur Ruhe kommen. Allerdings geben die Bestie nicht so leicht auf und graben sich langsam einen Weg in die Station. Zu allem Überfluss fällt noch der Generator aus, der zum Überleben äußerst wichtig ist. Ersatzteile gibt es jedoch nur in der nächsten Stadt und so machen sich Jenna und Mason zu einem mehrtägigen und überaus gefährlichen Marsch auf. Währenddessen kommen sich die beiden näher, doch das Glück scheint nur von kurzer Dauer zu sein, denn auf dem Rückweg werden sie von den Bestien angefallen. Fazit: Dieser Roman ist ein temporeicher Mix aus apokalyptischer Fantasy, Action und Liebesgeschichte, die für mich jedoch leider etwas zu kurz kam. Dafür fand ich die Charaktere sehr interessant. Mason ist ein harter Kerl, der aus schwierigen Verhältnissen kommt und beim Militär war. Er möchte immer alles bestimmen, schottet anfangs seine Gefühle ab und lässt Jenna zunächst nicht an sich ran, obwohl er sie anziehend findet. Aber auch Jenna entwickelt sich weiter. Sie versucht die Gruppe zusammenzuhalten und gegen die Bestien zu verteidigen. Des Weiteren lernt man bereits Chris Welsh kennen, den Helden des nächsten Teils, für den hier allerdings nicht alles so glimpflich ausgeht. Bewertung: 4,5 von 5 Punkten

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  • Rezension zu "Die letzte Dämmerung" von Ellen Connor

    Die letzte Dämmerung
    Kittyzer

    Kittyzer

    07. December 2012 um 18:09

    Sie wandte ihnen allen den Rücken zu. Sie konnte nicht darüber nachdenken, Tru und Chris die Entscheidung zu überlassen, ob sie Penny und Ange töten würden, weil die Alternative einfach zu abstoßend war. Sie verabschiedete sich am Ende auch nicht von ihnen, weil sie daran festhalten musste, dass sie zurückkehren würden. Mason ging voran, und sie folgte ihm hinaus in die eisige Hölle. -- INHALT: Die Zivilisation der gesamten Welt ist kollabiert, doch Jenna Barcley hat immer darauf vertraut, dass ihre Stadt von dem Umbruch verschont werden würde. Dann jedoch steht Ex-Soldat John Mason vor ihrer Tür - und entführt sie kurzerhand, um das Versprechen zu halten, das er einst ihrem Vater gab: Sie zu retten, sollte das Ende nahe sein. Nach kurzer Zeit entsteht zwischen den beiden eine gewisse Spannung und Gefühle füreinander können sie nicht verbergen. Draußen in der Wildnis jedoch lauert Schreckliches und die beiden haben alle Hände voll zu tun, um ihr Überleben zu sichern... MEINE MEINUNG: Gemeinsam haben die Autorinnen Ann Agguire und Carrie Lofty nun als Ellen Connor den 1. Band ihrer Endzeit-Dystopien-Trilogie, "Die letzte Dämmerung", vorgelegt, die sich von anderen Reihen des Genres besonders in einem Punkt abgrenzt: Sie ist für Erwachsene, nicht für Jugendliche. Dementsprechend derb ist die Ausdrucksweise zwischenzeitlich, dementsprechend brutal werden die Geschehnisse manchmal auch. Dennoch ist der Schreibstil angenehm und flüssig zu lesen und die verschiedenen Perspektiven - Jenna, Mason und zwischenzeitlich auch die Weggefährten Chris und Tru - lassen sich gut voneinander unterscheiden. Jenna ist anfangs eine recht verbitterte Frau, denn ihr ganzes Leben musste sie allein für ihre zerbrechliche Mutter sorgen, die immer ihrem Vater nachweinte, der sich lieber als Prophet in den Wäldern versteckte und das Ende der Welt verkündete. Sie ist sehr stark und oft dickköpfig, aber sie besitzt auch eine verletzliche Seite, die verzweifelt nach Liebe und Zuneigung giert. Der attraktive Ex-Soldat John Mason ist noch ein Stück rauer: Gewaltbereit und geradezu grob, aber auch sorgenvoll und beschützend. Erst mit Jenna lässt er Gefühle zu und wird so im Laufe der Handlung weicher, was sehr schön dargestellt ist. Auch die übrigen Figuren wissen im Großen und Ganzen zu überzeugen. Tru ist ein 15jähriger Rebell mit trotziger und aufmüpfiger Art, der zwar ein klischeehaft gutes und starkes Herz hat, dem Leser aber durchaus sympathisch ist. Die kleine Penny scheint die meiste Zeit über traumatisiert, spricht und tut wenig, weswegen sie nicht leicht einzuschätzen ist - besonders wegen ihrer unheimlichen Gabe, vieles vorauszusagen. Und dann sind da noch der Wissenschaftler Chris, der sich verzweifelt an seine Theorien klammert, sowie Ange, Pennys Mutter, die für Jenna zu einer guten Freundin wird. Beide empfand ich als etwas blass, dennoch fällt dies nicht gravierend ins Gewicht. Die Geschichte selbst ist durchdacht und spannend, weist allerdings zwischenzeitlich Ähnlichkeiten zu anderen Dystopien auf: Beispielsweise gibt es auch hier Menschen, die sich in Bestien verwandeln [ob nun vom Körper oder von der Psyche her] und die Überlebenden immer wieder angreifen. Diese Aspekte trüben aber nicht das Lesevergnügen, das sich durch die vielen verschiedenen Charaktere und durch die fesselnde Storyline ergibt. Denn gefährlich wird es nicht nur durch die Monster im Wald, sondern auch durch die eisige Kälte, die den Menschen bald zu schaffen macht. Klar, dass da einige Probleme auftauchen - und sich ein paar davon auch nicht ohne Opfer lösen lassen... Eine dieser Schwierigkeiten wurde mir aber arg zu einfach gelöst: Nämlich die Situation, nachdem Jenna gebissen wurde. Die Geschehnisse hier waren mir definitiv zu vorhersehbar und unglaubwürdig - eine Alternative hätte ich besser gefunden. Und auch die Beziehung von Mason und Jenna konnte mir nicht komplett zusagen. Zwar passen die beiden zusammen und die Chemie stimmt, dennoch schien mir das Ganze zu sehr auf Sex und Verlangen ausgelegt. Und wenn der erotische Anteil dann auch noch so derb beschrieben wird wie hier, vergeht einem zwischenzeitlich der Spaß. Dennoch machen die Spannung und einige unerwartete Wendungen dies fast wieder wett, sodass ich sehr gespannt bin auf Band 2, der im Juli 2013 erscheinen wird. FAZIT: "Die letzte Dämmerung" ist eine sehr spannende und etwas brutale Dystopie für Erwachsene, die fesselt, aber auch Kritikpunkte aufweist: Zum Beispiel die etwas blassen Nebencharaktere sowie die für meinen Geschmack zu gewaltsame und eher von Lust angetriebene Beziehung der Hauptcharaktere. Mal sehen, wie es mit der Welt weitergeht in Teil 2, "Die letzte Zuflucht", der im Juli 2013 erscheint. Knappte 4 Punkte!

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  • Rezension zu "Die letzte Dämmerung" von Ellen Connor

    Die letzte Dämmerung
    Meliebook

    Meliebook

    04. December 2012 um 17:27

    Klappentext: Sein Instinkt wird Sie retten. Ihre Leidenschaft wird Ihn verändern. Im ganzen Land bricht die Zivilisation zusammen, doch Jenna Barclay glaubt nicht an den Weltuntergang. Bis eines Tages John Mason vor ihrer Tür steht und sie in die Wildnis von Oregon verschleppt. Der wortkarge Ex-Soldat hat ihrem Vater versprochen, sie zu retten, wenn das Ende naht. Der Zeitpunkt ist nun gekommen: Die Natur hat sich gegen den Menschen gewendet, und blutgierige Dämonenhunde durchstreifen die Wälder. Jenna begreift, dass sie nur gemeinsam mit dem attraktiven Fremden an ihrer Seite eine Chance hat in dem bitteren Kampf ums Überleben... Cover: Das Cover von "Die letzte Dämmerung" sieht unfasbar toll aus! Es passt zum angegeben Weltuntergangs Inhalt. Auf dem Cover sieht man die Protagonistin Jenna. Aber ich hab was zum aussetzten. Im Inhalt wird die ganze Zeit über eine Schneelandschaft gesprochen aber auf dem Cover sieht man eine trockene Wüstenlandschaft. Trotzdem passt es wie gerade beschrieben zum Weltuntergangsstimmung. Erster Satz: Um die Mitte des einundzwanzigsten Jahrhunderts brach die Energieversorgung zusammen. (Seite 9) Meinung: Wenn die Welt sich für immer verändert! In der ganzen Welt bricht die Zivilisation zusammen aber du glaubst nicht an den Weltuntergang. So geht es Jenna Barclay, die nicht an den Weltuntergang glaubt. Doch eines Tages steht der Ex-Soldat und Freund von Jennas Vater, John Mason vor der Tür. John Mason verschleppt Jenna Barclay in die Wildnis von Oregon. Der Ex-Soldat hat beim Tod von Jennas Vater versprochen sie zu beschützen und zu retten, wenn das Ende der Welt naht. Im fast sicheren Wald treffen sie auf eine Gruppe, die von blutdürstigen Dämonenhunden gejagt werden. Der bittere Kampf ums Überleben beginnt, da die Natur sich gegen den Menschen gewendet hat. Das Buch steigt sofort in eine spannende Handlung ein, leider manchmal eine viel zu schnelle Handlung so, dass man gelegentlich gar nicht mehr wusste, wer jetzt gerade mit wem spricht oder über was wird gerade gesprochen. John Mason ist im Buch eine sehr ruhige Person und spricht sehr wenig. Aber er hält sein Wort zu Jennas Vater, Mitch. Aber Jasons Verhalten oder Charakter ändert sich in kürzerer Zeit in der Handlung wenn sich Jenna und Mason zueinander finden. Selbst Jenna hat mich im Buch sehr überrascht, da sie sich am Anfang im Buch als sehr hilfebedürftig gezeigt hat. Im Laufe des Buches wird aber auch sie zu einer toughe Frau. An manchen Stellen fand ich das Buch richtig brutal da, manchmal viel Blut darin vorkommt oder die eine oder andere Verwandlung sich nicht gerade schön liest. Was ich auch noch etwas schade finde, ist, dass das Ende viel zu schnell zu Ende war. Am liebsten hätte ich noch etwas mehr erfahren wie es mit Jenna und Jason weiterging. Die Sätze waren meistens sehr gut verständlich und kurz so, dass man keine Probleme hatte beim Lesen. Manche Protagonisten sind sehr sympathisch so, dass man sie einfach mögen muss. Fazit: Ein sehr tolles spannendes Future – Romance Buch, mit super Protagonisten, einer tollen interessanten Handlung aber trotzdem mit der ein oder anderen negativen Kriterien! Ich freue mich schon rießig auf die Fortsetzung von "Die letzte Dämmerung". Band 2 erscheint am 15.06.2013 mit dem Titel "Die letzte Zuflucht".

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  • Rezension zu "Die letzte Dämmerung: Roman" von Ellen Connor

    Die letzte Dämmerung
    ForeverAngel

    ForeverAngel

    01. December 2012 um 18:43

    Inhalt Die Welt ist am Ende, die Zivilisation bricht zusammen und schon bald wird nichts mehr an die Erde erinnern, wie sie in der Hand der Menschheit war. Das Chaos hat gewütet und ist noch lange nicht fertig mit seinem Werk der Zerstörung. In all dem lebt Jenna und will nicht glauben, dass dies der Weltuntergang ist. Es kann nicht sein. Niemals. Wie ist es dazu gekommen? Warum jetzt? Stur wartet sie darauf, dass sich alles wieder beruhigt – bis zu dem Tag, an dem der Ex-Soldat John zu ihr kommt und sie aus ihrer vertrauten Umgebung reißt. Er habe Jennas Vater versprochen auf sich aufzupassen und das macht er auch, ob sie nun will oder nicht. Sobald Jenna ihr Heim verlässt und John in die Wildnis Oregons folgt muss sie sich eingestehen: es gibt den Weltuntergang und er passiert genau jetzt. Vielleicht ist er anders, als sie je vermutet hat, aber er ist da und er jagt sie alle unerbittlich in Form von bissigen Höllenhunden. Wie kann man gegen etwas kämpfen, das so gewaltsam und übermächtig ist? Wie kann man gegen die Natur selbst kämpfen? Und kann es bei all dem Schrecken, all dem Leid und Tod, überhaupt noch so etwas wie Liebe geben? Meine Meinung Mit Die letzte Dämmerung startet eine dystopische Trilogie für Erwachsene. Bisher kannte ich das Genre nur aus Jugendbüchern, nun durfte ich den ersten Band für Ältere genießen. Die letzte Dämmerung spielt in einer apokalyptischen und bald auch schon postapokalyptischen Welt. Während John schon längst in der Realität angekommen ist, versucht Jenna sich noch einzureden, dass bald alles wieder in Ordnung kommen wird. Die neue Welt ist schauerlich und wahrlich kein Ort, an dem man leben möchte. Zuerst waren es noch Panik und Hysterie, die die Menschen beherrschte und in den Wahnsinn trieb. Nun sind einige von ihnen nicht einmal mehr das: Menschen. Die Welt ist der Menschheit zum Feind geworden und wehrt sich gegen sie wie gegen einen Virus: mit aller Macht. Die Figuren sind interessant, Jenna und John wirken anfangs recht gegensätzlich, zeigen aber im Laufe der Geschichte, dass sie beide stur sind und sich nichts sagen lassen. Wegen mir könnte die Erotik etwas zurückgeschraubt werden oder doch zumindest etwas neutraler ausgedrückt werden. Schon nach 20 Seiten das erste Mal das Wort „Schwanz“, das muss ich nicht haben. Ansonsten finde ich es als Auftakt gelungen. Sprachlich könnte es etwas besser sein, zwischendurch liest sich recht holprig, die Idee und die zerstörte Welt jedoch gefallen mir und ich bin gespannt, wie es weiter geht. Bei dem Cover bin ich etwas zwiegespalten. Die Farben und das Thema gefallen mir und passen auch, aber irgendwie erinnert mich die Frau sehr stark an Lara Croft. Falls sie Jenna darstellen soll, bin ich mir nicht sicher, ob diese Assoziation passt. Abgesehen davon fehlt mir irgendwie etwas, außer dem Flugzeug-Frack ist keine echte Bedrohung erkennbar. Für meinen Geschmack hätte die mystische Bedrohung aus der Geschichte noch etwas mehr aufgegriffen werden können.

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