Ellen Forney Meine Tassen im Schrank

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Inhaltsangabe zu „Meine Tassen im Schrank“ von Ellen Forney

Ellen Forney ist eine junge, lebenslustige Künstlerin. Sie treibt viel Sport, sprüht vor Kreativität, schläft wenig und arbeitet wie eine Verrückte. Meistens. Manchmal ist sie so schwermütig, dass sie es kaum aus dem Bett schafft. Als ihre Therapeutin ihr eröffnet, dass bei ihr eine bipolare Störung vorliegt, beginnt für sie eine Reise in ihre eigene Psyche, zum Kern ihres Selbst. Manisch-depressiv? Was bedeutet das eigentlich? Ellen Forney steht plötzlich der grundlegenden Frage gegenüber, wer sie wirklich ist – und muss lernen, sich selbst kritisch über die Schulter zu gucken.
„Lustig und erschütternd zugleich … Forneys scharfsinnige, lebendige Erzählkunst macht diese Geschichte frech und unterhaltsam.“ (Publishers Weekly)

Sehr schöner, weil ehrlicher, Einblick in eine üble Krankheit. Mit unglaublich detailreichen, teils witzigen Zeichnungen.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Leserunde zu "Turtles All the Way Down" von John Green

    Turtles All the Way Down

    diewortklauberin

    Your life is a story told about you, not one that you tell.  Das Warten hat ein Ende! Nach "Looking for Alaska" und "The Fault in Our Stars" gibt es nun mit "Turtles All the Way Down" einen neuen Roman von John Green! Wiederum scheut sich der Autor nicht, wichtige und schwierige Themen zu bearbeiten und greift dabei auch auf persönliche Erfahrungen zurück: “This is my first attempt to write directly about the kind of mental illness that has affected my life since childhood, so while the story is fictional, it is also quite personal." – John GreenSchonungslos, unerschrocken und doch gleichzeitig höchst einfühlsam erzählt "Turtles All the Way Down" die Geschichte von Aza, einem 16 jährigen Mädchen, dessen Alltag von ihren Zwangsstörungen bestimmt wird. Sie lebt mit dem ständigen Drang, Dinge zu denken oder zu tun, dem ihr Wille nichts entgegen zu setzen hat. Sie stellt sich die Frage: Wie viel Kontrolle hat man über das eigene Leben?Euch interessieren anspruchsvolle Themen und ihr lest gerne auf Englisch? Dann bewerbt euch für diese Leserunde! Gemeinsam mit dem Verlag Penguin Random House UK vergeben wir 30 Exemplare von "Turtles All the Way Down"! Die Bücher sind auf Englisch, aber ihr könnt selbst entscheiden, ob ihr auf Englisch oder Deutsch diskutieren wollt. Mehr zum Inhalt Sixteen-year-old Aza never intended to pursue the mystery of fugitive billionaire Russell Pickett, but there's a hundred thousand dollar reward at stake and her Best and Most Fearless Friend, Daisy, is eager to investigate. So together, they navigate the short distance and broad divides that separate them from Russell Pickett's son, Davis. Aza is trying. She is trying to be a good daughter, a good friend, a good student, and maybe even a good detective, while also living within the ever-tightening spiral of her own thoughts.  Mehr zum AutorJohn Michael Green  wurde am 24. August 1977 in Indianapolis, Indiana geboren. Bekannt wurde er durch den Videoblog, den er zusammen mit seinem Bruder Hank Green betreibt. Mittlerweile zählt es zu den 100 meistgesehenen auf YouTube. Green wuchs in Orlando, Florida auf, besuchte die Indian Springs Schools in Birmingham, Alabama und studierte anschließend Englisch und Vergleichende Religionswissenschaften am Kenyon College Ohio. Sein erstes Berufsziel war Pastor, welches er nach nach einschneidenden Erfahrungen als Kaplan in einem Kinderkrankenhaus verwarf. Sein Debütroman »Eine wie Alaska« wurde international ausgezeichnet, u.a. mit dem »Michael L. Printz Award« für besonderes Verdienste um die Jugendliteratur. Die deutsche Ausgabe war 2008 gleich zweimal für den »Jugendliteraturpreis« nominiert. Im Juli 2012 erschien sein mittlerweile weltberühmter Roman auf dem deutschsprachigen Buchmarkt unter dem Titel "Das Schicksal ist ein mieser Verräter".Gemeinsam mit dem Verlag Penguin Random House UK vergeben wir 30 Exemplare von "Turtles All the Way Down"! Was müsst ihr tun, um bei dieser Leserunde dabei zu sein? Bewerbt euch bis einschließlich 8. Okt. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage:  Habt ihr einen Tick oder eine nervige Angewohnheit, die ihr einfach nicht ablegen könnt?  Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien zur Teilnahme an Leserunden!Viel Glück!

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    blaustrumpfine

    01. November 2017 um 18:46
    Flamingo schreibt Mir gefällt die Therapeutin ganz gut, soweit man das von Leuten, die sich mit der Psyche professionell beschäftigen, sagen kann haha. Ganz interessant fand ich, wie Aza beschrieben hat, warum sie ...

    Ja, ich finde Dr. Singh auch nicht übel. Am besten gefallen hat mir ihr Vorschlag, Aza solle aufhören, sich selbst als verrückt zu bezeichnen, sondern sich als couragiert und mutig sehen. Die ...

  • Bipolare Störung mal anders

    Meine Tassen im Schrank

    himbeerbel

    17. September 2016 um 13:57

    Eine unterhaltsame, informative und autobiografische Graphic Novel der Künstlerin und Schriftstellerin Ellen Forney über ihren Umgang mit der manisch-depressiven Erkrankung.Als ihre Therapeutin ihr eröffnet, dass bei ihr eine Bipolare Störung vorliegt, beginnt für Ellen Forney eine Reise in ihre eigene Psyche. Sie muss lernen, sich selbst kritisch zu beobachten und zeigt ihren Weg in dieser autobiografischen Graphic Novel auf.Im Gegensatz zum farbenfrohen Cover sind die Zeichnungen im Buch durchgehend schwarz-weiß gehalten. Ellen Forneys Zeichenstil ist lebendig und frisch. Immer wieder finden sich kleine witzige Anmerkungen oder Zusatzdetails in den Bildern wieder, sodass es immer auch beim zweiten Hinsehen noch etwas zu entdecken gibt. Die Autorin geht informativ und offen mit ihrer Krankheit um. Sie hat die Stimmungsschwankungen, die unterschiedlichen Gefühlszustände, Befürchtungen und Ängste gut eingefangen und nachvollziehbar auf eine spielerische Art dargestellt. Sie zeigt den Zusammenhang von künstlerischer Kreativität und psychischen Erkrankungen auf und trotz ernster Thematik kommt auch der Humor in Form von Selbstironie und teilweise tragisch-komischen Ereignissen nicht zu kurz.Nicht so gelungen finde ich einzig den deutschen Buchtitel (Original: „Marbles“), bei dem in der Ergänzung lediglich die Depressionen Erwähnung finden. Erst ein Blick auf die Rückseite und ins Buch selbst verrät, dass es darin um die Bipolare Störung geht.

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  • Freche Graphic Novel über ein Leben mit Bipolar I Diagnose

    Meine Tassen im Schrank

    Bücherkrähe

    08. June 2016 um 10:01

    Was tun, wenn man mit einer Bipolar I Störung diagnostiziert wird? Ellen Forney wagt die Flucht – nach vorn, wie sie glaubt. Sie weigert sich anfangs, Medikamente zu nehmen, denn in den Hochphasen ihrer Manie fühlt sich Ellen künstlerisch produktiv, kreativ, großartig. In diesen Phasen ist sie überzeugt, dass die Tiefphasen, die sie durchstehen muss, rückblickend gar nicht so schlimm sind, und dass Medikamente, die sie stabilisieren sollen, ihr die Kreativität nehmen würden. Ein Todesurteil für eine Künstlerin. Als sie sich eines Tages doch dazu entschließt, Medikamente zu nehmen, beginnt ein Jahre andauernder Prozess der medikamentösen Einstellung, der oft sehr frustrierend und mitterschmetternd ist.Ellen Forney schreibt und vor allem zeichnet, wie sie anfing ihre Krankheit zu akzeptieren und wie sie lernte, dass Medikamente nicht das Ende ihres künstlerischen Schaffens sind, sondern sie im Gegenteil augleichen und sie so noch mehr Energie hat. Geholfen hat ihr dabei auch die Recherche über andere depressive, bekannte Künstler wie z.B. van Gogh, ob und wie Depressionen und künstlerisches Schaffen zusammenhängen. Am Ende kann sie nur eine Antwort für ich selbst finden, die sie aber zufrieden stellt. Zumindest für den Moment hat sie einen Weg gefunden, ihr Bipolar I Störung zu handhaben.Forney erzählt frech und geradeheraus. Der Zeichenstil ist wie die Sprache schnörkellös, was der Klarheit des Themas zugute kommt. Viele, im erstem Moment komplex erscheinende Sachverhalte werden verständlich dargestellt, und man bekommt einen Einblick in die Denk- und Verhaltensmuster eines Menschen mit Bipolar I Störung. Manches bleibt letztlich vielleicht doch etwas unverständlich, aber wenn es so einfach wäre, wären Therapiemöglichkeiten leichter anzuwenden.Ich fand die Graphic Novel spannend, bisher hatte ich nur ein – wenn überhaupt – rudimentäres Verständnis von dieser Krankheit. Trotzdem hatte sie ein paar Längen und der Zeichenstil unter’m Strich nicht meins.

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  • Graphic Novel mit Tiefgang

    Meine Tassen im Schrank

    AllesAllerlei

    21. July 2015 um 07:49

    Meine Tassen im Schrank ist eine Autobiographische Graphic Novel also eine sogenannte Graphic Memoiar.  In ihr Verarbeitet Ellen Forney reflektiert, emotional und glaubwürdig nachvollziehbar wie ihr Leben sich durch die Diagnose "Bipolare Störung. Ich bin Manisch Depressiv" verändert hat und welchen Kampf sie fechten musste gegen die Krankheit und teilweise auch sich selbst.  Besonders erwähnenswert und gut gelungen sind hierbei auch die Passagen in denen Ellen nicht nur über das schreibt was ihr wieder fahren ist sondern auch eine Art Aufklärung betreibt. So befasst sie sich zum Beispiel damit welche berühmten Künstler die gleiche Diagnose hatten, welche Medikamente mit welchen Nebenwirkungen wie wirken und was Psychische Erkrankungen mit Kreativität zu tun haben. 

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  • Verrückter Künstler, wahrer Künstler?

    Meine Tassen im Schrank

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. May 2015 um 13:58

    In Ellen Forneys Graphic Novel „Meine Tassen im Schrank“ setzt sich die amerikanische Künstlerin voller Witz und Ehrlichkeit mit ihrer manischen Depression auseinander. Ende der 90er: Comiczeichnerin Ellen Forney erhält die Diagnose, dass sie manisch-depressiv ist. Das rüttelt einiges in ihr wach: Wie viel ihrer Persönlichkeit ist wirklich einzigartig, wie viel nur Nebenerscheinung der Krankheit? Wie werden die Therapie und die Medikamente sich auf ihre kreative Arbeit auswirken? Und: Entspricht sie jetzt dem legendären Typus des verrückten Künstlers? Immerhin sagt man die bipolare Störung auch Michelangelo, van Gogh, Virginia Woolf und so vielen anderen ihrer Vorbilder nach… „Meine Tassen im Schrank“ ist eine dynamische Mischung aus Tagebuch, Erzählung und Information. Innerhalb kürzester Zeit springen die Passagen von makaber-komischen Gesprächen mit der Therapeutin zu Ellens ehrlich wiedergegebenen Erinnerungen an ihre manischen und depressiven Phasen. Sehr assoziativ werden die folgenden Jahre nachgezeichnet, wie Ellen mit der Krankheit lebt, wie sie mit der richtigen Dosierung der Medikamente kämpft und wie all das ihr Denken, ihre Arbeit, Familie und Beziehungen beeinträchtigt. Man fühlt sich der Ellen im Buch sofort verbunden. Mein besonderes Highlight ist, wie der Mythos des „leidenden Künstlers“ verhandelt wird. Die Zeichnungen sind fast ausschließlich in schwarz-weiß gehalten und wirken durch ihre einfachen Linien klar und reduziert, ohne an Detailreichtum und Ausdrucksstärke einzubüßen. Wie die Erzählung schwankt auch die Darstellung zwischen typischen Comic-Panels und kreativen Collagen sowie Schaubildern, die alles rund um die Diagnose erläutern. Spielerisch lernt man dabei etwas über bipolare Störung und die Künstler und Künstlerinnen, die Ellen vorangegangen sind. Ab und zu werden Originalzeichnungen eingestreut, die die Gefühlsebene der Künstlerin aufleben lassen. Nicht umsonst trägt die Graphic Novel den Untertitel „gezeichnete Memoiren“ – Ellen Forney legt ein Buch vor, das sich zwischen Autobiographie und Ratgeber bewegt. Es vermittelt trotz der Thematik eine erfrischende Leichtigkeit mit einem harmonischen Fazit. Gerade in Zeiten, in denen in den Medien die Sensibilität für psychische Krankheiten gestärkt wird, ist es ein interessanter Titel auf dem Buchmarkt. Auch wenn der Titel etwas irreführend ist, da explizit das Leben mit bipolarer Störung und nicht nur mit Depressionen verhandelt wird, ist die Graphic Novel unbedingt einen Blick wert. Sie ist mehr als ein Ratgeber für Betroffene. Kein Leitfaden, keine klassische Narration – sondern einfach ein intimer, tragikomischer Einblick in das Leben einer Künstlerin.

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