Ellen Hopkins Crank

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Inhaltsangabe zu „Crank“ von Ellen Hopkins

Das Leben war gut bevor ich es traf das Monster. Das Leben danach war großartig. Auf jeden Fall für kurze Zeit. Kristina ist gut in der Schule, freundlich und wohlerzogen. Doch dann begegnet sie dem Monster. CRANK. Der Droge. Und was wie ein Abenteuer anfängt, wird zu einem Kampf um ihren Verstand, ihre Seele - ihr Leben. §§Ellen Hopkins zeichnet mit ihrem in freien Versen geschriebenen Roman ein schmerzlich genaues Bild davon, wie unerbittlich die Sucht sein kann. Jede einzelne Seite ist ein kleines Kunstwerk, das den Leser die schwindelerregend schnell abwärts stürzende Spirale von Kristinas Welt mit hinunterreißt und ihm mit seiner Intensität den Atem nimmt.

Künstlerisch verfasste Geschichte einer Jugendlichen, die ihr Leben im Drogensumpf verliert! Sehr bewegend und mitreissend...

— Raven
Raven

Eins der wenigen Bücher die ich mindestens schon 6x gelesen habe.

— Glitzermarie
Glitzermarie

Speziell geschrieben und doch so fesselnd. Sehr beeindruckend.

— Buehlerl
Buehlerl

Ein sehr außergewöhnliches Buch, das mich jedoch mehr durch den Schreibstil als durch die Geschichte begeistern konnte.

— tuesdayblind
tuesdayblind

Ein spezieller Schreibstil! Aber toll geschrieben, in der art eines Seitenlanges Gedichtes. Gefällt mir gut! Die Geschichte selber ganz ok.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

In verwirrender poetischer Form schildert Ellen Hopkins eindrucksvoll das Gefühl auf Droge zu sein.

— Sylmaar
Sylmaar

Ich konnte nicht aufhören zu lesen, und habe auch nur einen Tag gebraucht. Fesselnd.

— downwind
downwind

Ein sehr bewegendes Buch über die wohlerzogene Kristina, die Drogen, Sucht und Liebe verfällt - ein mehr als gelungener Trilogie-Auftakt.

— frozenhighways
frozenhighways

Ein Gedicht, das bewegt und zum nachdenken anregt.

— Kaci
Kaci

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    Crank
    Raven

    Raven

    29. June 2017 um 17:07

    Das Buch "Crank" von Ellen Hopkins ist 544 Seiten lang und bei Carlsenverlag erschienen. Es ist in einer Hardcover- und Softcoverausgabe erhältlich. Ich hab die Softcoverausgabe gelesen, welche in einer erstaunlichen guten Qualität mit dickem Einband und dicken Leseseiten verlegt wurde. Besonders an dem Buch ist das künstlerische Schriftbild, eine außergewöhnliche Versform. Jede Strophe und Zeilen auf den Seiten ergeben zusammen ein Muster oder ein Bild und passen zum Text. Kristina ist ein Vorzeigemädchen. Sie ist bei ihrer alleinerziehenden Mutter sehr behütet und wohlerzogen aufgewachsen. In der Schule gibt es keine Probleme und auch sonst ist sie ein Mädchen, was sich Eltern wünschen. Doch dann fährt sie zu ihrem Vater, den sie viele Jahre nicht gesehen hat und dort kommt eine neue Seite von ihr zum Vorschein, Bree. Ihr zweites Gesicht Bree ist das Gegenteil von Kristina, selbstbewusst und außer Kontrolle. Bree trinkt Alkohol und auch Drogen spielen bald eine Rolle. Zitat: Wer will im Leben schon alles gut und richtig machen? Chancen zu vergeben, heißt, Träume zu vergeuden.  Eine Abwärtsspirale beginnt... Das Buch ist in einer Intensität geschrieben, welche man nur selten findet. Außergewöhnlich und fesselnd ist die Kombination aus Schriftbild und Schrift. Visuell und gedanklich wird der Leser stimuliert und in die Zeilen hineingezogen. Etwas verwirrend fand ich manchmal, dass Koks, Speed und Crystal teilweise miteinander vermischt werden, obwohl es unterschiedliche Drogen sind. Auch die Übersetzung "Eine Linie ziehen" hat mir zu schaffen gemacht, ich meine wer sagt schon: "Ich geh mal ne Linie ziehen!" Es heißt und bleibt aus dem englischen übernommen Line, aber das kann man überlesen, ohne das es die Intensität der Geschichte trübt. Es ist oft von Crank die Rede, von der Droge, dem Kraken, dem Monster. Zitat: "Wisst ihr, Crank ist kein gewöhnliches Monster, sondern gleicht einem riesigen Kraken. Es schlingt seine Fangarme nicht nur um einen, sondern schlängelt sich durch einen hindurch." Crank hat nicht nur Bree im Griff, sondern viele Jugendliche, die dann zu süchtigen Erwachsenen werden. Ich finde gerade für die Jugend ist es ein besonderes Werk, welches man durchaus weiterempfehlen kann und lesen sollte. Es klärt auf besondere Art und Weise auf, ohne Verbote auszusprechen. Es zeigt auf berührendem Weg wie ein Leben und eine Entwicklung aussehen kann, wenn man die falschen Entscheidungen trifft. Aber auch für erwachsene Leser kann ich es uneingeschränkt empfehlen. Fazit: Absolut intensives Buch mit einem besonderen Schriftbild, welches fesselt, berührt und einen nicht mehr loslässt. Spannend von der ersten Seite bis zum Schluss. Außergewöhnlich, künstlerisch und für Jugendliche eine absolute Empfehlung zur ungewöhnlichen Aufklärung ohne Verbote auszusprechen, aber auch für erwachsene Leser ein absolutes "Must have".

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  • Ein Buch, das aus lauter Kunstwerken besteht.

    Crank
    lauja01

    lauja01

    02. October 2015 um 09:03

    Über das Buch: Verlag: Carlsen ISBN: 9783551582300 Im englischen erschienen 2004 Im deutschen erschienen August 2010 Preis: 14,40Euro Seiten: 544 Inhalt: Das Leben war gut bevor ich es traf,                                                        das Monster. Das Leben danach                                                        war großartig. Auf jeden Fall                                                         für kurze Zeit. Kristina ist gut in der Schule, freundlich und wohlerzogen. Doch dann begegnet sie dem Monster. CRANK. Der Droge. Und was wie ein Abenteuer anfängt, wird zu einem Kampf um ihren Verstand, ihre Seele - ihr Leben. Das Cover: Das Cover finde ich lanngweilig. Da hätte mehr sein können. Schreibstil & Aufbau & Meine Meinung: Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Man kommt richtig in die Stimmung rein, die mal Kristina, mal Bree hat. Kristina ist das Mädchen in der normalen Welt und Bree nennt sie sich in der Drogenwelt. Jede Seite ist individuell gestaltet, wie kleine Kunstwerke. Mal sieht eine Seite aus, wie ein Haus und mal geht ein Satz, Wort für Wort abwärts. Wenn man sich mal eingefunden hat in die Kunstwerke macht es richtig Spass es zu lesen. Bei manchen Kunstwerken hat man richtig das Gefühl, was Drogen anrichten können. Ich würde jedem Jugendlichen empfehlen dieses Buch zu lesen, aber auch denen die sich dafür interessieren. Ein Kapitel ist zwischen 1 bis 3 Seiten lang. Also eigentlich sehr kurz. Man kann es sehr gut lesen und man kommt auch schnell vorwärts, obwohl es 544 Seiten sind. Denn durch die gestaltenen Seiten, sind nicht viele Wörter (höchstens 100Wörter) auf einer Seite. Fazit: Ein Buch, das aus lauter Kunstwerken besteht. Über die Autorin: Ellen Hopkins, geboren 1955, arbeitet als Journalistin und schreibt Lyrik und Romane. "CRANK" ist ihr ersten Buch für Jugendliche, das in den USA vielfach ausgezeichnet wurde und inzwischen ein New-York-Times-Bestseller geworden ist. Ellen Hopkins lebt mit ihrem Mann, Adoptivsohn Orion und ihren Hunden in Nevada USA. Hinweis der Autorin: Dieses Buch ist fiktiv, doch ihm liegt eine wahre Geschichte zu Grunde - die meiner Tochter. Das Monster hat ihr Leben und das ihrer Familie gezeichnet. Meiner Familie. Es ist eine Qual, wenn ein Mensch, den man liebt, mit Haut und Haar einem Stoff verfällt, der ihn in einen Fremden verwandelt. In eine Person, die man am liebsten gar nicht kennen möchte. In dieser Geschichte ist nichts aus der Luft gegriffen. Vieles darin ist und oder Familien wie der unseren widerfahren. Die Protagonisten habe ich in vielen Fällen aus wahren Personen zusammengesetzt. Wenn sie echt wirken, ist das gut so. [...] Wenn diese Geschichte den Leser berührt, habe ich mein Ziel erreicht. Crank ist tatsächlich ein Monster - eines, das man nur mit größter Mühe los wird, wenn man es einmal in sein Leben eingeladen hat. Man sollte sich die Sache besser zweimal überlegen. Und noch ein drittes Mal. Wieviel Sterne?  5 Sterne

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  • Die Geschichte kann weniger überzeugen, der Schreibstil hingegen total

    Crank
    tuesdayblind

    tuesdayblind

    26. April 2015 um 20:08

    Diese Rezension ist ursprünglich auf kopf.kino erschienen // Was passiert // Kristina ist die perfekte Tochter: sie schreibt gute Noten, ist freundlich und macht keinen Ärger. Doch dann besucht sie in den Ferien ihren leiblichen Vater, der sich in den letzten Jahren einen Dreck für sie interessiert hat und plötzlich wird sie zu einer ganz anderen Person. Bree. Und Bree ist das genaue Gegenteil von der ach so tollen Kristina. Bree flirtet mit dem gefährlich aussehenden Nachbarsjungen Buddy, in den sie sich verguckt. Und Bree sagt auch nicht nein, als eben dieser ihr ein bisschen weißes Pulver anbietet. Mit jeder Line verschwindet Kristina mehr und mehr, bis am Ende nur noch Bree da ist und die Frage, wo sie ihren nächsten Schuss her kriegt. // Was ich denke // Kristina soll Urlaub bei ihrem leiblichen Vater machen und weiß nicht so recht, wie sie sich damit fühlen soll. Zum einen ist sie aufgeregt, ihn wieder zu sehen, doch wie soll sie sich auf den Mann freuen, der sich die letzten Jahre einen Dreck um sie gekehrt und es nicht einmal geschafft hat, eine Karte zum Geburtstag zu schicken? Tatsächlich ist er ein Loser, der in einem herunter gekommenen Appartement lebt und auf der Bowlingbahn arbeitet. Kristina ist enttäuscht. Zumindest bis sie den Nachbarn Buddy kennenlernt und mit ihm auch eine ganz andere Seite an sich selbst: Bree. Und damit fängt ihr Abstieg an, denn mit Buddy kommt auch die erste Line Meth. Ellen Hopkins schreibt in Crank über ein nicht einfaches Thema: Drogensucht von Jugendlichen. Noch bedrückender wird die Geschichte, wenn man bedenkt, dass sie auf den persönlichen Erfahrungen der Autorin beruhen, denn Kristina steht für ihre eigene Tochter. Doch auch ohne dieses Wissen ist Crank ziemlich harter Tobak. Wobei ich sagen muss, dass die Geschichte an sich mich gar nicht so sehr mitgerissen hat. Oder anders gesagt: sie hätte es nicht, wenn es sich um einen normalen Roman gehandelt hätte. Allerdings sind die Bücher von Ellen Hopkins eher kleine Meisterwerke, denn jede Seite ist anders gestaltet. Sie spielt mit Versen, mit der Aufteilung des Textes… ja, es ist schon poetisch und verdammt gut. Das ist auch der Grund, warum mich das Buch wirklich ab Seite Eins komplett in den Bann gezogen hat. Die Story um Kristina hingegen fand ich weniger einnehmend. Natürlich war sie bedrückend und ich konnte Kristinas Gedanken auch teilweise nachvollziehen, aber ganz ehrlich: warum hat sie mit den scheiß Drogen überhaupt angefangen? Ich kann verstehen, dass sie von ihrem Vater enttäuscht ist und sich zu Tode langweilt und ja, Buddy ist schon irgendwie anziehend, aber sind das genug Gründe, auf einmal zu einer komplett anderen Persönlichkeit zu werden? Ich muss zugeben, dass ich das plötzliche Auftreten von Bree, Kristinas ‘zweiter Persönlichkeit’, irgendwie komisch fand. Ich kann durchaus nachvollziehen, dass Kristina sich gewünscht hat, etwas anders zu sein, aber das war eine 180-Grad-Drehung von jetzt auf gleich. Allerdings muss ich zugeben, dass der Rest der Geschichte dann zum Charakter Bree passt. Ich kann total sehen, wie sie sich dazu überreden lässt, Drogen auszuprobieren und sich dann in einem Strudel aus Liebe und Verlangen mit Buddy schmeißt. Alles in Allem ist Crank ein gutes Buch, das einen in seinen Bann zieht und ja, auch berührt. Kristinas Geschichte nimmt einen mit auf die Reise von einem unschuldigen Mädchen zu einer Drogenabhängigen, immer auf der Suche nach dem nächsten Schuss. Und letztendlich auch Geborgenheit. Kristina sagt im Buch mehrmals, dass das Leben voller Entscheidungen ist und am Ende muss sie wichtigste ihres Lebens treffen. Durch die intensive Schreibweise kann man gar nichts dagegen tun, dass man mit ihr fühlt – egal wie gut man ihr Verhalten findet/nachvollziehen kann – und in den Strudel ihrer Gefühle und Gedanken eintaucht. Ich hatte zwischendurch wirklich Schwierigkeiten, das Buch weg zu legen, weil es mich einfach dermaßen gefesselt hat. // Schlusswort // Crank von Ellen Hopkins ist ein intensives Jugendbuch, das sich mit dem Thema Drogensucht auseinander setzt. Überzeugen konnte es mich weniger mit der Geschichte um die Protagonistin Kristina als viel mehr durch den genialen Schreibstil der Autorin. Trotz allem nimmt einen das Buch gefangen und man kann es kaum aus der Hand legen. Ich kann es euch nur wärmstens empfehlen.

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  • Leserunde zum Filmstart von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" von John Green am 12. Juni 2014

    Das Schicksal ist ein mieser Verräter
    Daniliesing

    Daniliesing

    2012 habe ich wahrscheinlich jedem hier von meinem absoluten Lieblingsbuch in diesem Jahr vorgeschwärmt - und dieses ganz besondere Buch war "Das Schicksal ist ein mieser Verräter". Nicht nur ich, sondern auch ganz viele andere Leser waren und sind begeistert von der außergewöhnlichen Liebesgeschichte um Hazel Grace und Augustus Waters. Am 12. Juni ist es nun endlich soweit und wir dürfen uns auf die Verfilmung von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" in den deutschen Kinos freuen. In der Leinwandversion verkörpern Shailene Woodley und Ansel Elgort die beiden Hauptfiguren aus dem Roman. Seid ihr auch schon so neugierig wie ich? Passend dazu bieten wir hier noch einmal eine Leserunde zum Buch an, für die uns John Green sogar extra ein kleines Video gedreht hat. Schaut doch gleich mal rein! Jeder, der das Buch gern gemeinsam zum ersten mal oder noch einmal lesen möchte, ist hier herzlich eingeladen. Ihr möchtet euch einfach so über das Buch oder den Film austauschen? Dann macht doch ebenfalls gern hier mit! Wer das Buch noch nicht hat, kann jetzt seine Chance nutzen und eins von 15 Exemplaren des Jugendromans in der Filmausgabe gewinnen! Zusätzlich verlosen wir drei Fanpakete, jeweils bestehend aus: einem Filmplakat, zwei Kinotickets, einem Buch und einem Shirt zum Film! Wenn ihr euch hier bewerbt, gebt bitte an, ob ihr ein einzelnes Buch oder eines der Fanpakete gewinnen möchtet bzw. ob ihr an beidem interessiert wärt. Für eure Gewinnchance beantwortet bitte außerdem die folgende Frage bis zum 5. Juni 2014: Welches Buch und / oder welcher Film konnte euch bisher am meisten berühren und wieso? (Und vielleicht habt ihr ja schon bald mit "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" eine neue Nr. 1 in dieser Hinsicht :-)) Im Gewinnfall solltet ihr euch dann natürlich auch am Austausch hier in der Leserunde über das Buch beteiligen und eine Rezension schreiben. Hier noch etwas mehr zum Inhalt des Films / Buches: Hazel (Shailene Woodley) und Gus (Ansel Elgort) sind zwei außergewöhnliche junge Menschen, die den gleichen Humor und die Abneigung gegen Konventionelles teilen und sich ‚unsterblich‘ ineinander verlieben. Ihre Beziehung ist so einzigartig und wundervoll, dass die beiden es furchtlos mit ihrem gemeinsamen schonungslosen Schicksal aufnehmen. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten (Willem Dafoe) zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Eine Reise, die das Leben der beiden entscheidend verändern wird. Eine faszinierende, poetische und zutiefst bewegende Liebesgeschichte über den Mut zu leben und zu lieben und die Kunst das Schicksal zu meistern. Und hier gibt es noch einen Blick in den Filmtrailer:

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    • 839
  • The Rise and Fall of Kristina Georgia Snow

    Crank
    xoxoJade

    xoxoJade

    16. February 2014 um 23:15

    könnte das Buch auch heißen. Eckdaten: Titel & Orginaltitel: Crank, Autor: Ellen Hopkins, Erscheinungsjahr: 2010 (2004 im engl. Orginal), Preis: 14€, Verlag: Carlsen , Altersempfehlung: ab 14, Reihe: Ja (2. Glass, 3. Fallout) Vorweg nur eine kleine Warnung: lest das Vorwort bitte erst NACHDEM ihr das Buch gelesen habt, denn darin ist ein Riesenspoiler enthalten. Cover: Auf schwarzem Hintergrund steht das Wort "Crank" welches sich aus einem Pulver zusammensetzt. Es scheint sich hier bei um Crystal Meth zu handeln. Das hier wird keine 'richtige Rezension, denn um das Buch bzw. seine Wirkung auf mich angemessen zu beschreiben, fehlen mir schlicht und einfach die Worte. Wir lesen nicht nur die Geschichte von Kristina sondern erleben sie mit. Das Buch ist in Versform geschrieben, ähnlich wie In Liebe, Brooklyn. Doc während das Buch von Lisa Schroeder im Prinzip eine normale Geschichte ist (wenn auch eine schöne), nur etwas anders geschrieben, kann man durchaus sagen, dass Hopkins die Versform zu wahren Kunst erhoben hat: "Ihr wollt also alles über mich wissen. Wer Ich bin Welche Zufallsbegegnung von Pinsel und Leinwand erschuf Das Gesicht, das ihr seht? Warum hasste ich das Mädchen im Spiegel so sehr, dass ich es entstellte, in eine Fremde verwandelte, oder auch nicht. " Seite 1 aus "Crank" Aber nicht nur die Arbeit der Autorin ist genial sondern, auch die des Übersetzers. Inhalt: Wir erleben wie gesagt, die Geschichte von Kristina, eine ehemalige Einserschülerin, aus der eine Süchtige wird. Sie lebt mir ihrer älteren Schwester & ihrem Halbbruder bei ihrer Mutter und ihrem Stiefvater. Ihren Vater hat sie seit ca. 8 Jahren nicht mehr gesehen, soll aber 3 Ferienwochen bei ihm verbringen. Dort kommt sie auch das erste Mal mit Drogen in Verbindung und entwickelt 'Bree' eine Art Alter Ego. Sie nennt sich dort Bree und verliebt sich in ihren Nachbarn Adam. Auf die Frage ob sie denn nun Kristina sei oder Bree antwortet sie (frei nach meinem Gedächtnis): Kristina ist die Person, die ich bin und Bree, die die ich gerne wäre. Fast unnötig zu sagen, dass ihr Vater kein guter Einfluss für sie ist, denn er dröhnt sich selbst mit Drogen zu. Zurück bei ihrer Mutter schafft sie es nicht vom Monster, wie sie die Drogen nennt wenn zu kommen. Dass sie sich zu wenig beachtet fühlt und wie ein Fremdkörper in ihrer Familie tut sicherlich sein übriges. Sie stürzt ab, gerät an die falschen Leute und kann nur noch an die nächste Line denken. Der Abstieg scheint unaufhaltbar zu sein. Erschreckend und vor allem verstörend ist es für den Leser dies mitzuerleben, doch jederzeit authentisch und in gewisser Weise nachvollziehbar. Ich kann zum Inhalt leider nicht viel mehr schreiben ohne zu Spoilern. Nicht nur was Kristinas Abhängigkeit mit ihr macht sondern auch die Auswirkungen auf ihre (gesamte) Familie werden sehr gut dargestellt. Der Hintergrund: Ellen Hopkins hat gewissermaßen ihr Erlebnis mit ihrer Tochter verarbeitet, die ebenfalls von Crystal abhängig wurde. Diese Tatsache, macht das Buch um Kristina nur noch ergreifender und jetzt wird klar, warum man beim Lesen so empfindet. Die Autorin hat ihr Herzblut reingesteckt und das merkt man jedem einzelnen Wort an. Laut Hopkins besteht "Crank" zu 60% aus wahren Begebenheiten. Beim Schreiben der Rezension komme ich nicht umhin meine Bewertung nach oben zu korrigieren, merke ich jetzt doch wie sehr das Buch mich bewegt. Fazit: Seit Forbidden, welches eines meiner Highlights '12 war hat mich kein Buch mehr so verstört & gepackt. Trotz der schrecklichen Ahnung das alles nur weiter auf einen schrecklichen Höhepunkt zusteuert, konnte ich "Crank" nicht mehr aus der Hand legen. Das Buch sollte m.E als Schullektüre hier in Deutschland eingesetzt werden (in den USA ist dies an einigen Schulen bereits der Fall). Eine große Leseempfehlung meinerseits, jedoch mit der Warnung, dass das Buch sicherlich nicht jedermann Sache ist. Der Nachfolger "Glass" wartet bereits auf mich. 14/15 Pkt

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  • Rezension zu "Crank" von Ellen Hopkins

    Crank
    frozenhighways

    frozenhighways

    11. January 2014 um 13:25

    Inhalt: Kristina ist gut in der Schule, freundlich und wohlerzogen. Doch dann begegnet sie dem Monster. Crank. Der Droge. Und was wie ein Abenteuer anfängt, wird zu einem Kampf um ihren Verstand, ihre Seele - ihr Leben.  Ellen Hopkins zeichnet mit ihrem in freien Versen geschriebenen Roman ein schmerzlich genaues Bild davon, wie unerbittlich die Sucht sein kann. Jede einzelne Seite ist ein kleines Kunstwerk, das den Leser die schwindelerregend schnell abwärts stürzende Spirale von Kristinas Welt mit hinunterreißt und ihm mit seiner Intensität den Atem nimmt. Kristina ist ein ganz normaler Teenager, die perfekte Tochter und schreibt ausschließlich gute Noten in der Schule - bis zu einem Urlaub bei ihrem leiblichen Vater. Dort trifft sie auf Crank. Die Droge. Das Monster. Das Buch zieht einen direkt in seinen Bann und man kann es nicht mehr zur Seite legen. Man kann Kristinas Abrutschen in den Drogensumpf sehr gut nachvollziehen. Vom ersten Rausch bis zum endgültigen Absturz erlebt man alles hautnah mit und bekommt damit zu spüren, wie unerbitterlich das Monster der Sucht ist. Die Sucht verändert Kristina. Sie entdeckt eine andere Seite an sich und nennt sie Bree. Diese gewinnt durch die Einnahme von Drogen immer mehr die Oberhand über ihr Leben, lässt sie immer mehr und vor allem härtere Drogen nehmen. Anfangs stolpert man eventuell ein bisschen über die Gestaltung der Seiten. Das gesamte Buch wurde in freier Versform verfasst und manchmal sind die Sätze in bestimmten Formen angeordnet oder man kann sie in zwei verschiedene Richtungen lesen, sodass auch zwei verschiedene Sätze dabei herauskommen. Daran gewöhnt man sich aber eigentlich ziemlich schnell. Ich habe das Buch im englischen Original gelesen und war wirklich begeistert. Kristinas Geschichte ist bewegend, abschreckend, ehrlich und sehr direkt. Ich kann es definitiv nur weiterempfehlen. Crank ist in meinen Augen ein perfekter Trilogie-Auftakt und bekommt darum verdiente 5 Sterne von mir.

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  • SuB-Abbau-Challenge 2014 - ran an die ungelesenen Bücher!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Achtung: Man kann jederzeit noch einsteigen! Er ist Freude und Leid zugleich, er wächst und wächst und wird dabei immer schöner, aber auch erdrückender. Die Rede ist vom SuB ( Stapel ungelesener Bücher), der sich bei immer mehr Lesern in ungeahnte Höhen ausweitet. Bei vielen ist es mittlerweile sogar so weit, dass es gar nicht mehr möglich ist, alle ungelesenen Bücher auf einen Stapel zu stapeln. Es sei denn man nimmt die Gefahr in Kauf, vom eigenen Bücherstapel erschlagen zu werden. Deshalb muss ganz dringend eine Lösung her, damit all unsere wunderbaren ungelesenen Bücher nicht länger ein trauriges Dasein in den Regalen fristen müssen: Die große LovelyBooks SuB-Abbau-Challenge 2014 Ihr möchtet etwas dagegen tun und auch mal wieder Bücher lesen, die vielleicht schon länger ungelesen im Regal stehen? Ihr braucht eine Entscheidungshilfe dabei, was ihr 2014 lesen sollt? Dann haben wir jetzt die perfekte Lösung für euch. Macht mit bei dieser Challenge, lest im kommenden Jahr 12 Bücher von eurem SuB, die jemand anderes für euch aussucht, und entdeckt so "alte" Buchschätze ganz neu! Die Regeln Meldet euch bis zum 21. Dezember 2013 für diese Challenge an! Schreibt für eure Anmeldung hier einen Kommentar mit einem Link zu einem Regal eurer ungelesenen Bücher bzw. eures SuBs hier bei LovelyBooks! Verratet außerdem, wie viele Bücher vom SuB ihr in einem Jahr schaffen möchtet (mindestens 12, gern aber auch mehr, wenn ihr euch das zutraut)! Euer SuB sollte mindestens 25 Bücher umfassen, damit auch etwas Auswahl vorhanden ist. Am 22. Dezember bekommt ihr je einen Teilnehmer von mir zugelost, für den ihr 12 (oder mehr) Bücher vom SuB aussucht, die derjenige 2014 lesen soll. Bitte postet bis spätestens 31.12. hier im Thema die Bücher, die ihr für euren SuB-Abbau-Partner ausgewählt habt. Wenn es jemand verpasst, werde ich spontan selbst die Bücher auswählen, damit jeder weiß, was er 2014 lesen kann. Ab 01.01.2014 geht es dann richtig los - die Bücher, die für euch ausgesucht wurden, können ab diesem Zeitpunkt gelesen werden. Wenn ihr ein Buch beendet habt, sagt hier Bescheid und schreibt gern auch eine Rezension oder eine Kurzmeinung auf der Buchseite zum Buch. Wir sind sicher alle neugierig, wie es euch gefallen hat :) Ihr habt die Anmeldephase verpasst? Kein Problem, schreibt einfach trotzdem hier, wenn ihr noch später einsteigen möchtet und sobald wir mehrere Nachzügler haben, verlose ich wieder neue Partner, die für euch Bücher auswählen. Unter allen Teilnehmern, die ihr Ziel von 12 (oder mehr) Büchern erreichen, verlosen wir eine schöne Überraschung, die jedoch nicht aus Büchern bestehen wird. Wir wollen den SuB ja nicht wieder in die Höhe treiben ;-) Ihr habt Fragen zum Ablauf, den Regeln etc. - dann fragt am besten direkt hier in einem Beitrag und ich antworte schnellstmöglich. 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    • 2011
  • Rezension zu "Crank" von Ellen Hopkins

    Crank
    divergent

    divergent

    16. January 2013 um 15:47

    Da dieses Buch momentan unsere Lektüre für den Deutschunterricht ist, hatte ich keine großen Erwartungen an das Buch. Am Anfang war es etwas komisch, mit den ganzen Versen. Aber nach ca 50 Seiten kommt man gut in die Story rein & es wird echt spannend.
    Das Buch bewegt einen wirklich & man denkt dann echt nach.

  • Rezension zu "Crank" von Ellen Hopkins

    Crank
    Sky

    Sky

    10. November 2012 um 12:35

    Das Monster der Sucht Als Kristina beschließt ihren Vater zu treffen, war die Freude ihrer Mutter eher gering. Von ihrem Vater weiß Kristina nur wenig, und was sie weiß, ist meist negativ. Doch sie will ihn sehen und fährt in ihrem Sommerferien für drei Wochen nach Albuquerque in New Mexico. Aber schon bald muss sie erkennen, dass es ein Fehler war. Bei ihrem Vater angekommen, fühlte sie sich wie bei einem Fremden, eine wahre Beziehung zwischen Tochter und Vater will sich nicht aufbauen. Dort wo ihr Vater lebt, lernt sie Adam kennen. Und mit Adam betritt sie eine andere Welt. Sie stellt sich ihm als Bree vor, als jemand, der sie gar nicht ist und sie verfällt den Monster. Mit einer Line wird sie abhängig von Crystal Meth und sucht seitdem nach dem Kick der Droge. Aus der perfekten Schülerin und Tochter wird der Fall, der immer tiefer sinkt… und das Monster hört nicht auf nach ihr zu jagen. „Crank“ ist kein gewöhnlicher Absturzroman über eine Jugendliche, die im Kontakt mit der Droge, ihr vollends verfällt und ihr Leben endgültig abrutscht. Es ist vielmehr eine Geschichte, über das, was man gerne wäre, und das was man ist, die umso tragischer wird, wenn man weiß, dass Ellen Hopkins die Geschichte ihrer eigenen Tochter verarbeitet hat. Aus der Sicht von der sechzehnjährigen Kristina erzählt Ellen Hopkins eine Geschichte, in einer Form, die man bei einem solchen Roman nicht erwartet. „Crank“ ist nicht prosaische Kunst, sondern lyrische und besteht aus Gedichten, die verschiedenartig die Handlung zum Ausdruck bringen. Es sind Gedichte, die oftmals mit freien Rhythmen arbeiten und anderseits sich der konkreten Poesie hingeben, die zusammen einen gesamten Roman bilden, mit einzelnen Gedichten die aufeinander aufbauen. Der Aufbau der Gedichte hat dabei vor allem mehrere Funktionen: Durch ihre Brechungen und Trennungen lassen sie verschiedene Sichten zu, lassen einerseits Zwiespalt aufkommen und durch die einzelnen Einrückungen, werden bestimmte Aspekte betont, mit der vorübergehenden Strophe in einen anderen Kontext gestellt oder komplett herausgenommen. Die Einrückungen selbst erstellen einen neuen Text, nebst den eigentlich zu lesenden Strophen. Mit dieser Brechung baut sie auch oft die Gespräche auf: Auf der einen Seite die Gedanken von Kristina, auf der gegenüberliegenden Seite die Meinung der Anderen, oder aber auch die kontroversen Gedanken von Kristina und ihrer neuer Persönlichkeit Bree. Mit einbezogen sind daber die Titel, die sich über mehrere Gedichte hinweg zu einen eigenen Text stellenweise entwickelt und somit einzelne Linien zwischen den jeweiligen lyrischen Texten schafft ein Gesamtkunstwerk erschaffen. Aber nicht nur die einzelnen Überschneidungen und Brechungen selbst strukturieren die Texte, sondern auch optisch bilden die Texte, durch die verschiedenen Anordnungen, eigene Figuren. Optisch repräsentieren die Gedichte den jeweiligen Inhalt und schaffen daraus weitere Verbindungen zwischen der jeweiligen Formatieren und Gestaltungen des Textes mit dem Inhalt, den die Autorin uns wiedergeben will. Dabei achtet sie sprachlich auf eine poetische, aber doch harte, jugendliche Sprache, die ihre Protagonistin zum Ausdruck bringt. Mal verliert man sich in Sätzen, mal werden schlaghammermäßig einzelne Wörter genannt. Es ist mal ruhig, dann nehmen die Texte Fahrt auf und bilden einen eigenen Rausch, den man sich schwer wieder entziehen kann. Die dichte, poetische Sprache und die jeweilige Gestaltungsformen schaffen eine eigene Art der Erzählform, die mit vielen Gefühlen und doch großer Distanz auftritt. Eingezogen ins Geschehen, wird der Leser auch immer wieder angesprochen, zu ihr geholt, nach seiner Meinung gefragt und diese Formen machen „Crank“ weitaus als zu nur einem Absturzroman. Denn plötzlich ist man Kristina nahe, man fühlt mit ihr, man begleitet sie auf ihren Weg und lernt sie zu verstehen, auf einen Weg, die man durch Prosa nicht hätte schaffen können. Als Leser steht mit mittendrin in der Handlung, als ein Bekannter, ein Zuhörer, der sich seine eigene Wertung erlauben darf. Einen Zeigefinger gibt es nicht und trotzdem werden die Gefahren durch die Drogensucht deutlich und klar, trotz der ungewöhnlichen Art der Romangestaltung. Und nebst diesem Realismus, den Kristina ausstrahlt, haben die anderen Charaktere eine Menschlichkeit, die einem ans Herz geht. Nicht nur Kristina steht es im Zentrum, auch die sorgenden Eltern, die vergessenen Freunde und die falschen Momente, die falschen Entscheidungen, die man trifft und einen Weg eingeschlagen hat, den man nicht mehr verlassen kann. Dadurch ist „Crank“ nicht nur ein Jugenddrama oder eine ernste Geschichte, sondern vielmehr ein Roman über unsere eigenen Entscheidungen, der Fähigkeit sich zu verändern und dem Gefühl, dass man schneller falsch abbiegt als man glaubt. Es ist die Geschichte eines Mädchen, welches fällt und im Begriff ist, ihren Fall zu begreifen. Für den Leser bleibt ein Ende, welches keines darstellt. Ein Ende, welches man selbst bewerten muss, weil Kristina ihre eigene Einschätzung zur Situation nur schwach durchscheinen. So bald schlussendlich der Gedanke an eine Geschichten, deren Ende bewusst offen gehalten worden ist Fazit „Crank“ ist ein ungewöhnlicher Roman, der mit seiner lyrischen Erzählform, eine Emotionalität schafft, die dem Leser zu schaffen macht. Mit einzigartiger Sprache und Form und bitteren Realismus ist „Crank“ ein Roman, der ein Meisterwerk. Ungewöhnlich gut!

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  • Rezension zu "Crank" von Ellen Hopkins

    Crank
    Dupsi

    Dupsi

    09. April 2012 um 18:28

    _„Alleinsein heißt mit der Person zu sein, die in mir steckt. Inzwischen mag ich sie ein bisschen lieber, als die Hülle, die ich nach außen zeige.“_ (S. 12) Kristina ist ein ganz normales siebzehnjähriges Mädchen. Sie lebte zusammen mit ihrer Familie: Mutter, Stiefvater, lesbischer Schwester und kleinem Bruder. Als sie einen Sommer bei ihrem leiblichen Vater verbringt, der so viel weniger von einem Prinzen hat, als sie sich das in ihrer Fantasie ausmalt, kommt sie zum ersten Mal in Kontakt mit Drogen und sie verliebt sich. Doch in ihr drin schlummert ein Wesen, sie nennt es Bree, das durch die Drogen immer mehr an Oberhand gewinnt. Als die eigentliche Freundin ihrer großen Liebe Adam sich vom Balkon stürzt, kehr Kristina nach Hause zurück. Dort gerät sie jedoch immer tiefer in den Drogensumpf, greift immer öfter auch zu viel härteren Drogen, stürzt immer weiter ab. Sie gerät an Brendan, der sie vergewaltigt, an Chase, der sie anscheinend wirklich liebt. Doch immer bleibt sie bei den Drogen, entfernt sich immer weiter von ihrer Familie, bis es zum Äußersten kommt… Kristinas Geschichte ist eine aufwühlende Geschichte. Die Geschichte eines Mädchens, das mit sich selbst nicht zurechtkommt, eines Mädchens, das Zuflucht in Drogen sucht, vielleicht auch um die Aufmerksamkeit ihrer Familie zu bekommen. Was dieses Buch so besonders macht, ist Ellen Hopkins’ Art zu schreiben. Die ganze Geschichte ist in Versform geschrieben und wenn man sich erstmal an diese ungewöhnliche Art des Erzählens gewöhnt hat, versinkt man förmlich in den einzelnen Zeilen, im Schicksal des jungen Mädchens, das zwei Persönlichkeiten ins sich zu tragen scheint. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte gewinnt noch mehr an Eindringlichkeit, wenn man bedenkt, dass die Autorin etwas Ähnliches erlebt hat und mit diesem Buch versucht, ihre eigenen Erfahrungen zu verarbeiten. Dieses Juwel von einem Buch verdient meiner Meinung nach mehr als nur 5 Sterne. Die Nominierung zum Deutschen Jugendliteraturpreis ist vollkommen gerechtfertigt. Ein Buch, das, denke ich, auch gut als Schullektüre geeignet ist. Schüler, die „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ lesen müssen, können genauso gut „Crank“ lesen, ein Buch, das nicht weniger eindringlich ist, vielleicht sogar mehr durch die gewählte Erzählform. 5 Sterne von mir.

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  • Rezension zu "Crank" von Ellen Hopkins

    Crank
    Tru1307

    Tru1307

    25. March 2012 um 20:44

    Als ich bei LovelyBooks von Crank gelesen habe war mir nicht klar, dass das Buch komplett in Versform geschrieben ist und jede Seite immer nur ein paar Zeilen erhält. Ich dachte, dass es lediglich einige Gedichte darin geben würde und war dementsprechend erstaunt, dass der komplette Roman in freien Versen geschrieben wurde. Das war ein völlig neues Leseerlebnis und ich habe so einige Zitate gefunden, die mir gut gefallen haben. Dieses hier zum Beispiel: _"Alleinsein heißt, mit der Person zu sein, die in mir steckt." (S. 12)_ Die Autorin kann sehr gut mit Worten spielen, so dass es durchaus interessant zu lesen war. Super fand ich auch den Seitenaufbau, der oftmals tatsächlich auch bildlich darstellt, worum es gerade geht. Wenn Kristina in ein Tief rutscht, sind die Worte zum Beispiel wie ein nach unten gerichteter Pfeil angeordnet. Schaut euch wirklich mal die Leseprobe auf Seite 13 an, um ein Beispiel dafür zu haben. Man kann Kristinas Abrutschen in die Drogenabhängigkeit sehr gut nach verfolgen. Leider hat Kristinas Geschichte mich aber nicht völlig überzeugt. Ich hatte mehrfach den Eindruck, dass hier Klischees bedient wurden und Kristina, die sich nach und nach immer mehr in Bree verwandelt und völlig verändert, hat bei mir keine großen Emotionen hervorgerufen. Alles wird aus Kristinas Sicht geschildert, so dass man schon einen guten Einblick in ihre Gedanken bekommt. Ich hatte aber trotzdem sehr oft das Gefühl außen vor zu sein. Im Prinzip ist es die Geschichte eines Mädchens, dass immer mehr in den Sumpf von Drogen gerät und dabei mit den falschen Personen zusammentrifft. Immer mehr verändert sie sich und immer mehr wird sie von der Droge beeinflusst. An sich ist das keine neue Geschichte, aber eben durch die Aufmachung des Buches an sich interessant zu verfolgen. Bewertung Crank ist ein total interessantes Buch, das vor allem durch den Stil auffällt. Mit Sicherheit ist die freie Versform nicht für jeden was und wer sich dafür interessiert, sollte sich auf jeden Fall einen Blick in die Leseprobe gönnen.

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  • Rezension zu "Crank" von Ellen Hopkins

    Crank
    Tina_5991

    Tina_5991

    04. March 2012 um 17:50

    Inhalt: Das Leben war gut, bevor ich es traf, das Monster. Das Leben danach war großartig. Auf jeden Fall für kurze Zeit. ' Kristina ist gut in der Schule, freundlich und wohlerzogen. Doch dann begegnet sie dem Monster. CRANK. Der Droge. Und was wie ein Abenteuer anfängt, wird zu einem Kampf um ihren Verstand, ihre Seele - ihr Leben. Ellen Hopkins zeichnet mit ihrem in freien Versen geschriebenen Roman ein schmerzlich genaues Bild davon, wie unerbittlich die Sucht sein kann. Jede einzelne Seite ist ein kleines Kunstwerk, das den Leser die schwindelerregend schnell abwärts stürzende Spirale von Kristinas Welt mit hinunterreißt und ihm mit seiner Intensität den Atem nimmt. (Quelle: Amazon) ___ Meine Meinung: Irgendwie ist schwer das Buch zu beschreiben. Es ist ein ziemlich außergewöhnliches Buch. Vor allem muss ich hier erwähnen, dass der Schreibform ziemlich einzigartig ist. Das macht dem Buch meiner Meinung nach um zu spannender sie weiter zu lesen. Kristina die Protagonistin, wird sehr übersichtlich dargestellt. Man kann ihre Verwandlung gut ansehen bzw. wundern. Am Anfang war sie die ganz brave Kristina, eine durchschnittliche Schülerin mit guten Leistungen in der Schule, hat ihre Freundinnen, hat ihren Spaß. Das Leben ist perfekt. Aber, als sie in dem Crank verfallen wird, erkennt man dass sie nicht mehr dieselbe Person ist. Sie selbst nennt sich dann nur Bree. Sie lügt ihre Freunde, Eltern an. Wird dafür beliebter bei den Jungs. Irgendwann sieht sie sich ein, dass das Leben nicht mehr so weiter gehen kann aber ob sie jemals aus diesem Sucht rauskommt? ___ Fazit: Ich kann euch das Buch wirklich nur ans Herz legen. Mich hat es wirklich beeindruckt und für mich war es diesmal etwas anderes. Nicht diese typische Drogengeschichte, die man vielleicht sonst immer gelesen hat. Auf jeden Fall Empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Crank" von Ellen Hopkins

    Crank
    melanie_reichert

    melanie_reichert

    19. February 2012 um 19:58

    Klappentext: Das Leben war gut, bevor ich es traf, das Monster. Das Leben danach war großartig. Auf jeden Fall für kurze Zeit. Kristina ist gut in der Schule, freundlich und wohlerzogen. Doch dann begegnet sie dem Monster. CRANK. Der Droge. Und was wie ein Abenteuer anfängt, wird zu einem Kampf um ihren Verstand, ihre Seele – ihr Leben. Ellen Hopkins zeichnet mit ihrem in freien Versen geschriebenen Roman ein schmerzlich genaues Bild davon, wie unerbittlich die Sucht sein kann. Jede einzelne Seite ist ein kleines Kunstwerk, das den Leser die schwindelerregend schnell abwärts stürzende Spirale von Kristinas Welt mit hinunterreißt und ihm mit seiner Intensität den Atem nimmt. Meine Meinung: “Crank” ist das erste Jugendbuch der Autorin und ihm liegen wahre Begebenheiten zu Grunde. Das Besondere an diesem Buch ist die Gestaltung der Seiten. Die Seiten sind beispielsweise wie oben die ersten Sätze des Klappentextes gestaltet. Manchmal sind die Sätze in Formen angeordnet. Manchmal müssen die Sätze vertikal oder schräg gelesen werden. Und wieder ein anderes Mal ergeben sie in zwei verschiedene Richtungen auch verschiedene Sätze. Aber gerade das Herausfinden der Leserichtung hat mich manchmal gestört, weil es mich aus dem Lesefluss gebracht hat und deswegen bringe ich hier meine einzige Kritik an. Ebenso gelungen ist die Protagonistin Kristina. Ihre Geschichte wird in der Ich-Perspektive erzählt und verschafft so jedem Leser Zugang zu Ihrer Psyche. Man kann Ihre Zweifel und Probleme nachvollziehen und auch ihren Absturz kann man so hautnah miterleben. An vielen Stellen war ich traurig, weil ich als Außenstehende die falschen Entscheidungen sehen konnte, die sie immer wieder getroffen hat. Am liebsten wollte man sie bei den Schultern packen und ihr sagen, dass sie aufhören soll mit den Drogen. Gerade für Jugendliche ist dieses Buch besonders interessant. Die Story ist dramatisch, abschreckend und brutal direkt. Somit hat das Buch also auch einen Lerneffekt. Aber natürlich empfehle ich das Buch auch allen erwachsen Lesern. Bewertung: 4/5 Punkte

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  • Rezension zu "Crank" von Ellen Hopkins

    Crank
    isag

    isag

    11. December 2011 um 16:29

    Ich habe "Crank" an einem Abend komplett durchgelesen. Anfangs fand ich es gewöhnungsbedürftig, daß der Text nicht wie gewohnt als normaler Fließtext runtergeschrieben ist, aber trotzdem wurde ich schon nach wenigen Seiten in die Handlung reingesogen. Man kann sich richtig gut in Kristina/Bree hineinversetzen - und irgendwie auch dahinein, wer von beiden da gerade die Überhand gewinnt. Schade fand ich das - wie ich fand - sehr abrupte Ende, ich hätte gerne gewusst, wie's weiterging...

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  • Rezension zu "Crank" von Ellen Hopkins

    Crank
    books_and_senses

    books_and_senses

    14. November 2011 um 20:08

    Ich gebe zu, Crank hätte ich mir persönlich nie gekauft, da es so gar nicht zu den Büchern passt, die ich momentan lese. Als es allerdings als Wanderbuch angeboten wurde, konnte ich nicht nein sagen. Und ich bin sehr froh darüber! In Crank geht es um Kristina, die bei einem Besuch bei ihrem Vater das erste Mal in ihrem Leben mit Drogen in Kontakt kommt und das mit fatalen Folgen. Sie wird abhängig, alles dreht sich nur noch darum, eine neue „Linie“ zu ziehen und high zu sein. Am Anfang scheint sie das Ruder noch rumreißen zu können, aber sie lässt diese Chance vorüberziehen und wird völlig von dem Monster gefangen, dem Monster namens Crank. Zunächst musste ich mich an die in freie Versform geschriebene Geschichte gewöhnen, aber dann, einmal reingelesen, konnte ich nicht mehr aufhören. Ich habe das Buch innerhalb von wenigen Stunden durchgelesen. Genau wie Kristina das Monster nicht gehen lassen konnte, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es ist nicht sonderlich spannend, aber die Art wie die Geschichte erzählt ist, ist sehr fesselnd. Natürlich kann man sich nicht mit jeder Metapher und jedem Symbols auseinandersetzen, aber das muss man auch gar nicht. Trotz der „besonderen“ Schreibweise ist das Buch gut und schnell zu lesen. Es ist aus der Sicht von Kristina geschrieben und man erfährt von ihr, dass sie nicht nur die brave Kristina ist, sondern dass in ihr auch ein Mädchen wohnt, dass Grenzen nicht kennt. Der Name der „bösen“ Kristina ist Bree. „In den Augen von Kristina Ist man nichts weniger als verrückt, wenn man die Fenster öffnet, um die Dämonen einzulassen. Bree wirft mit Steinen gegen das zerbrechliche Glas und lacht.“ (S. 91) Nachdem Kristina dem Crank verfallen ist, geht es bergab mit ihr. Sie wird schlecht in der Schule ihre Freunde sind ihr egal, sie macht mit mehreren Jungs gleichzeitig rum und sie belügt ihre Mutter. So gibt es immer wieder Aufs und Abs und man verfolgt mit angehaltenem Atem Kristinas Geschichte. Es ist ein wirklich sehr emotionales Buch, das vor allem schockiert und auch irgendwie mitleiderregend ist. Zudem kommt, dass man sich überlegen fühlt: „Mir könnte so etwas nie passieren!“ … oder vielleicht doch? Man leidet mit Kristina, man lacht mit ihr, möchte sie in den Arm nehmen, an den Stellen, an denen es immer schlimmer wird. Wie gesagt: Ich habe das Buch aufgeschlagen und erst wieder zugeklappt als ich es durch hatte. Leider war mir das Ende zu kurz. Es wird nicht richtig darauf eingegangen, wie die Familie auf die Wahrheit reagiert und wie Kristina sich nach ihrer Beichte fühlt. Genau das war aber die Stelle, auf die ich besonders gespannt war. Es ist wirklich schwer das Buch zu beschreiben! Auf jeden Fall bin ich froh es gelesen zu haben, denn es ist von der Geschichte und von der Schreibform her etwas ganz neues. Aber das wohl Schockierenste am ganzen Buch ist, dass es auf einer wahren Geschichte beruht: Es geht um die Tochter der Autorin … Allein das Vorwort im Buch allein rührt zu Tränen, nach dem Lesen des kompletten Buchs noch mehr als vorher! Fazit Auch wenn das Buch vielleicht nicht in das Genre fällt, was ihr bevorzugter weise lest: Solltet ihr die Möglichkeit haben es zu lesen, dann tut es! Es ist ein wirklich außergewöhnliches Buch!

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