Ellen Jacobi Ein Rentner kommt selten allein

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Inhaltsangabe zu „Ein Rentner kommt selten allein“ von Ellen Jacobi

Rentner Hans hat die Nase voll von seiner Familie und dem Leben. Seit seine Frau Hilde ihn verlassen hat, verdämmert er die Tage am liebsten im Bett. Selbst die Nachricht, dass er in Brandenburg geerbt hat, überzeugt ihn nicht, das Haus zu verlassen. Dafür bedarf es erst eines tüchtigen Schwipses und der Beharrlichkeit seiner Nachbarin Martha Spielvogel, die nicht nur sein Leben mächtig auf Trab bringt - Eine heiter bis wolkige und erlösende Abenteuerreise nach und durch Brandenburg - voller skurriler Figuren und wundersamer Erlebnisse

Ein gelungenes Roadmovie und die Findung einer Familie mit kleinen Längen, aber einem gelungenen Finale.

— LeseJette

Ein typisches, unterhaltsames Buch von Ellen Jacobi!

— Julchen77

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    Ein Rentner kommt selten allein

    abuelita

    22. August 2017 um 18:59


    Ich habe das Buch dreimal nach den ersten paar Seiten zugeklappt – es aber jetzt endlich doch geschafft, es mal zu lesen. 


    Die Geschichte ist so albern, dass es schon wieder zum Lachen sein könnte, wenn es denn nicht so entsetzlich langgezogen wäre.

    Sorry, aber für mich war das definitiv nicht das Richtige.

  • Rentner-Roadmovie

    Ein Rentner kommt selten allein

    LeseJette

    23. January 2017 um 07:18

    Rentner Hans wurde von seiner Frau verlassen und vegetiert seither in seinem Bett vor sich hin. Weder seine Tochter mit schwer pubertierendem Enkel noch eine Erbschaft in Brandenburg bewegen ihn aus dem Bett. Da muss erst ein Schwips am Abend kommen, um daran etwas zu ändern. Hans und einige andere Personen machen sich auf den Weg nach Brandenburg und erleben dort ganz erstaunliche Dinge. So gefällt mir das Buch: Wer steht eigentlich im Mittelpunkt dieses Romans? Die Familie Nittenwilm: Das Oberhaupt leidet unter der Trennung von seiner Frau, die für ihn völlig unvermittelt kam. Die Tochter, die hat erkannt, dass Karriere nicht alles ist und endlich auch auf Glück in der Liebe hofft, jedoch enttäuscht wird. Und dann wäre da noch der Enkel, der keine Ahnung hat, wohin sein Weg ihn mal führen soll und der deswegen alles schleifen lässt. Hinzu kommen Opas Freund, den man nicht zurücklassen kann und die Therapeutin Spielvogel, die dafür sorgen will, dass die Familie wieder glücklich wird. Die unkonventionellen Ansätze der Therapeutin sorgten bei mir besonders auf der Reise nach Brandenburg mehrfach für ein Schmunzeln, aber auch erheitertes Erstaunen. Denn nicht immer läuft es so, wie die Dame es geplant hat. Erstaunlich, wie souverän Frau Spielvogel mit diesen Planänderungen umgeht und erstaunlich auch, wie trotz allem immer alles gut wird, getreu dem Motto: wenn es nicht gut ist, dann ist es noch nicht zu Ende. Angekommen in Brandenburg ist zwar das Familienoberhaupt wieder aus seiner Lethargie erwacht, aber nun gilt es um das Erbe zu kämpfen und auch Tochter und Enkel haben ihre Probleme noch nicht gelöst. So wird die Handlung also in Brandenburg weitergeführt. Dabei treten an einigen Stellen Längen auf, die mich manchmal überlegen ließen, das Buch nicht zu Ende zu lesen. Die Neugier auf die weiteren Erlebnisse der inzwischen so vertrauten Familie brachten mich aber dazu weiterzulesen. Die Belohnung ist ein fulminantes und für mich unerwartetes Ende des Romans. Ja, es ist ein Happy-End, aber kein vorhersehbares.

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