Ellen Jacobi Frau Schick macht blau

(13)

Lovelybooks Bewertung

  • 14 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 2 Leser
  • 2 Rezensionen
(6)
(2)
(4)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Frau Schick macht blau“ von Ellen Jacobi

Wie gerne würde Frau Schick einmal gar nichts tun und einfach blau machen. Doch keine Chance. Die rüstige Witwe muss sich gegen die Entmündigung in ihrer Firma wehren, Nellys Hochzeit planen, und dann gibt es auch noch einen katalanischen
Esel, der befreit werden will. Da kommt ihr die Nachricht, dass ihr eine Kleingartenanlage im Stadtwald gehört, gerade recht. Ein perfekter Zufluchtsort zum Durchatmen. Wären da nicht die städtischen Abrissbagger ? und die
Kleingärtnergemeinschaft, die auf ihre Hilfe zählt ?

Nette Geschichte für zwischendurch! Aber Frau Jacobi kann es auch besser.

— Julchen77

Ich fand es nicht so lustig, wie ich mir vorgestellt hatte. Das Ende kam sehr plötzlich und zu kurz.

— paschsolo

Wie immer amüsant und schön zum Lesen.

— lachenistgesund

Das Ende kommt irgendwie zu kurz. Da könnte das Buch noch ausführlicher weiter gehen.

— MoniUnwritten

Unterhaltsam und kurzweilig, aber nicht ganz so gut wie der erste Teil

— Tulpentopf

Stöbern in Romane

Und Marx stand still in Darwins Garten

Ein Buch, das still vor sich hin plätscherte. Nette Lektüre für zwischendurch, aber irgendwie hatte ich mir mehr Substanz erhofft.

Lakritzschnecke

Claude allein zu Haus

weihnachtlich und Tiergeschichte... was will man mehr?

Twin_Kati

Der Junge auf dem Berg

Ergreifender und erschütternder Roman über den Untergang eines jungen Menschen im Nationalsozialismus

Lilli33

In einem anderen Licht

Ein leises Buch, das gelesen werden sollte...

Svanvithe

Die Schlange von Essex

Sehr zäh und mir nicht immer verständlich ... Aber trotzdem wollte ich unbedingt wissen, wie es ausgeht.

hasirasi2

Die Lichter von Paris

Suche nach persönlichem Glück

Sigismund

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Harmlos und ohne jeden Tiefgang

    Frau Schick macht blau

    Duffy

    28. February 2016 um 10:47

    In Urlaubshotels gibt es diese Tische oder Schränkchen, wo die Gäste ihre Bücher deponieren, die sie nicht mit nach Hause schleppen wollen. Da findet man keine Hochkaräter, sondern ausgefranste und sonnenöldurchtränkte Taschenbücher, die sich aber großer Beliebtheit erfreuen, weil man sowas im Urlaub viel lieber liest, als die Kafka-Gesamtausgabe. Über eine Frau Schlick also, die, recht vermögend und mit 78 noch ganz rüstig ist, eine Gartenkolonie rettet, einen störrischen Esel samt Professor und Enkel unter ihre Fittiche nimmt und auch noch die Finger in einer Love-Story mit Missverständnissen und Verwechslungen wie zur besten Sendezeit drin hat. Dass das Ganze vorhersehbar und klischeehaft bis zum Erbrechen ist, interessiert die Zielgruppe sicher wenig, diese Taschenbücher werden gekauft, verschlungen und dann abgelegt. Für den Tiefgang und die wahre Literatur sorgt dann der nächste Dostojewski, den man nun endlich einmal lesen im Urlaub lesen will, weil man sich zuhause nicht darauf konzentrieren kann.

    Mehr
  • Rezension zu "Frau Schick macht blau" von Ellen Jacobi

    Frau Schick macht blau

    Chimiko

    01. March 2013 um 12:40

    Meine Meinung Frau Schick beschließt, den Jakobsweg zu gehen. Natürlich kann sie das in ihrem doch schon fortgeschrittenen Alter nicht mehr vollständigen tun, also bucht sie eine Reise mit Reiseführer, um zumindest Strecken des Wegs zu absolvieren. Begleitet wird sie dabei von ihrem Chauffeur Herberger, den sie jedoch lieber Wohlfahrt nennt, nach seinem Vornamen, was für sie schöner klingt. Außerdem ist da die Reisegruppe, angefangen mit Bettina, einer Krankenschwester, sowie zwei Ehepaaren und natürlich der Reiseleiter, der aussieht wie Jesus. Als Frau Schick dann noch Nelly einsammelt, die eigentlich einen wundervollen Typen angeln wollte und sich plötzlich mitten im Nirgendwo alleine ohne Koffer, dafür mit einem paar traumhaften sowie unpraktischen Pumps und einem verdreckten Kostüm vorfindet, ist das Chaos vorprogrammiert. Frau Schick ist in vielen Dingen eine typische Preußin, oft hat sie mich an meine vielen Großtanten erinnert in ihrer Handlungsweise. Tatsächlich sind viele meiner Tanten tatsächlich nach außen hin ein bisschen bissig und wirken hart, haben aber einen unglaublich weichen Kern. Es gibt noch mehr, aber das werde ich jetzt nicht alles aufzählen ;) Ich mag Frau Schick. Sie hatte kein leichtes Leben, hat sich aber dennoch durchgebissen und schon während ihrer Flucht Großartiges geleistet. Und ihr Faible für Schlitzohren fand ich absolut zauberhaft. Frau Schick ist ein echtes Original, mit sehr interessanten Ansichten und schrägen Ideen. Ihr ruppiger Charakter tut das Übrige und ich war hin und weg. Auch Herberger... oder soll ich eher Wohlfahrt sagen? Auch er ist ein spannender Charakter, seine kleinen Streitereien mit Frau Schick, ob es nun wegen des Laufens oder auch wegen Nelly ist, sorgen immer wieder für die amüsantesten Momente. Ganz besonders toll wurde es immer dann, wenn er klein beigeben musste und durch einen von Frau Schicks Tricks reingelegt wurde. Die Tatsache, wie er Frau Schick immer mehr mag und sie mehr und mehr schätzt, fand ich einfach rührend. Sie schlich sich in sein Herz, das wirkte sehr authentisch. Doch zugleich hat Herberger auch ein kleines Geheimnis, das sich vergrößert, als die beiden auf Frau Schicks Reisegruppe treffen. Und dann ist da noch Nelly: ein Unglücksrabe, wie er im Buche steht. Der erste Mann war selbstsüchtig und sie kam nicht drüber weg. Jetzt hat sie Javier kennen gelernt, Spanier, Sohn eines Weingutbesitzers und verdammt gut aussehend. Doch auch das endet erst in einem kleinen und dann in einem großen Drama. Mal abgesehen davon, dass sie dauernd ihre beste Freundin im Kopf hört und ihre Tochter sich langsam abnabelt und lieber zu ihrem Papa möchte. Da tut es ihr ganz gut, dass Frau Schick sich ihrer annimmt und sie für das Übersetzen von Bibelpassagen aus dem Spanischen bezahlt. Ich mag hier jeden einzelnen Charakter. Und die Entwicklung dieser auch. Gerade Frau Schicks Weg ist mit dem Verarbeiten von etwas verbunden und das ist einfach unglaublich schön dargestellt. Wut, Trauer, Erinnerung, Angst, alles ist dabei und es passt einfach. Die Geschichte an sich ist natürlich keine sonderlich hochtrabende oder komplizierte, doch sie hat ihren ganz eigenen Charme, der auch zum Großteil durch die großartigen Charaktere entsteht. Sogar jeder Nebencharakter ist liebevoll entworfen und eingebracht. Fazit Eine charmante Geschichte über eine alte Dame, ihren Chauffeur, einer absoluten Verliererin sowie eine bunte Reisegruppe, die auf dem Jakobsweg so einiges mitmachen und erleben. Dabei gibt es doch immer wieder überraschende Wendungen und Erkenntnisse. Immer wieder musste ich herzhaft Lachen, weil die Charaktere so eigen und in ihrem Zusammentreffen amüsant sind.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks