Ellen Marie Wiseman

 4.1 Sterne bei 159 Bewertungen
Autorin von Alles, was sie hinter sich ließ, Das verlorene Medaillon und weiteren Büchern.
Autorenbild von Ellen Marie Wiseman (©Christopher Bova)

Lebenslauf von Ellen Marie Wiseman

Fesselnde historische Romane mit viel Gefühl: Die in dem beschaulichen Ort Three Mile Bay im Norden des Bundesstaates New York geborene und aufgewachsene US-amerikanische Schriftstellerin Ellen Marie Wiseman besuchte eine der letzen kleinen Ortsschulen mit einem einzigen Raum. Trotz der wenigen Mittel entdeckte Wiseman hier ihre Liebe zu Büchern, Geschichten und dem geschriebenen Wort. Gleichzeitig entwickelte sie eine blühende Fantasie, die sie bald darauf für eigene Geschichten nutzte. Aber erst, nachdem Wiseman mehrere Jahre lang als Buchhändlerin gearbeitet und zwei Kinder großgezogen hatte, wagte sie den langersehnten Schritt und veröffentlichte im Jahr 2012 ihr Romandebüt „Plum Tree“, dessen Handlung im Zweiten Weltkrieg angesiedelt ist. Ellen Marie Wiseman hat Verwandte in Deutschland und begeisterte sich seit ihrer Kindheit für die deutsche Geschichte, das Land und die Kultur. In den folgenden Jahren gelang es ihr, an den literarischen Erfolg ihres Erstlingswerks anzuknüpfen. Zu ihren weiteren tragischen, romantischen Historienromanen zählen unter anderem „What She Left Behind“, „Coal River“ und „The Life She Was Given“. Wiseman ist Autodidaktin und belegte keinerlei Kurse, um das kreative Schreiben zu erlernen. Dessen ungeachtet erhielten alle ihre Romane hervorragende Pressekritiken und eroberten zahlreiche Bestsellerlisten.

Alle Bücher von Ellen Marie Wiseman

Cover des Buches Alles, was sie hinter sich ließ9783492502931

Alles, was sie hinter sich ließ

 (106)
Erschienen am 13.01.2020
Cover des Buches Das verlorene Medaillon9783492309820

Das verlorene Medaillon

 (25)
Erschienen am 01.02.2017
Cover des Buches Die bittere Gabe9783492312219

Die bittere Gabe

 (23)
Erschienen am 01.02.2018
Cover des Buches Die bittere GabeB07C7Y6SM2

Die bittere Gabe

 (5)
Erschienen am 03.05.2018
Cover des Buches What She Left Behind9780758278456

What She Left Behind

 (0)
Erschienen am 01.02.2014
Cover des Buches The Plum Tree9780758278432

The Plum Tree

 (0)
Erschienen am 24.12.2012
Cover des Buches El jardín de Dachau9788415497332

El jardín de Dachau

 (0)
Erschienen am 01.04.2014

Neue Rezensionen zu Ellen Marie Wiseman

Neu

Rezension zu "Das verlorene Medaillon" von Ellen Marie Wiseman

Mutige, junge Frau prangert Kinderarbeit in Kohleminen an
InaRomvor 4 Monaten

Klappentext übernommen:

Coal River 1912:

Angesichts des Elends, das in der Bergarbeiterstadt Coal River herrscht, ist Emma Malloy fassungslos. Selbst Waise, geht ihr besonders das Schicksal der Kinder zu Herzen, die halb verhungert und unter Lebensgefahr in den Kohlenminen schuften müssen. Gegen den Willen ihrer wohlhabenden Verwandten, bei denen Emma seit dem Tod ihrer Eltern lebt, verteilt sie heimlich Nahrungsmittel an die Ärmsten. Eines Tages trifft sie dabei auf den Arbeiter Clayton Nash, der sie vor der Kohlekompanie warnt, denn die duldet keine Einmischung …

Die Geschichte der Autorin Ellen Marie Wiseman liest sich sehr flüssig und angenehm. Der Roman ist in 32 Kapitel eingeteilt und die Beschreibungen der Charaktere und der düsteren im Kohlenstaub erstickenden Bergarbeiterstadt Coal River, sind sehr gut vorstellbar gelungen. Die Protagonistin Emma ist mir sehr sympathisch, da sie schon als junge Frau den Kampf gegen Ungerechtigkeit und Gesetzlosigkeit aufnimmt und sich auch nicht durch Drohungen den Mund verbieten lässt. Sehr interessant finde ich am Ende des Buches die Anmerkung der Autorin über ihre literarische Recherche betreffend der Kinderarbeit in verschiedenen Wirtschaftszweigen: im Kohlebergbau, Baumwollspinnerei, Fabriken, Zeitungsindustrie etc. Die historische Person Lewis Hine hat mithilfe seiner Fotos die Kinderarbeit angeprangert. Es handelt sich hier um ein lesenswertes Buch, nur mit dem Ende bin ich nicht so ganz einverstanden, da sich zum Schluss viele Ereignisse nur so überschlagen. 

Kommentare: 6
16
Teilen
S

Rezension zu "Die bittere Gabe" von Ellen Marie Wiseman

Was war nun diese bittere Gabe?
Smimo_Dovor 4 Monaten

Dieser Roman wird aus zwei unterschiedlichen Zeiten erzählt. Einmal im Jahr 1931.  Lilly wird von ihren Eltern auf dem Dachboden eingeschlossen. Momma behauptet, sie wäre die Ausgeburt des Teufels und alle Menschen würden bei ihrem Anblick zu Tode erschrecken. Lilly lebt schon immer auf dem Dachboden und kennt die Welt nur von Büchern oder ihrem kleinen vergitterten Dachfenster aus. Da stellt sich mir die Frage, wie sie sich psychisch als auch physisch so gut entwickeln konnte. 

Morgen hat Lilly Geburtstag und sie wünsche sich nichts mehr auf der Welt, als den Zirkus zu besuchen, der nicht weit von ihrem Anwesen die Zelte aufgeschlagen hat. Ihr Traum wird wahr, sie darf den Zirkus besuchen doch Lilly's Welt, wie sie sie kannte, wird sich für immer verändern.

1956, Julia's Eltern waren sehr streng. Als ihr Vater starb, hielt sie es keine Sekunde länger bei ihrer Mutter aus und lief weg. Ein paar Jahre später, taucht ein Detektiv auf und überreicht ihr einen Brief. Mutter ist verstorben und Julia erbt das gesamte Anwesen. Ein neues Leben wartet auf die junge Frau und sie stößt auf einige schockierende Familiengeheimnisse.

Klang total spannend, doch leider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen.

Das Leben der 30er als auch 50er kamen nicht mal annähert zur Geltung. Die Autorin greift ein spannendes Thema auf, das Leben im Zirkus, Menschen mit Behinderungen die von der Gesellschaft verstoßen werden und bei der Freakshow landen. Alles bleibt leider sehr blass. Die "Freaks" werden beschrieben aber das war es auch schon. Das Zirkusleben wird auch nur sehr kurz angerissen. In diesem Roman gibt es nur schwarz oder weiß, kein Charakter kommt richtig zur Geltung. 

Mir ist auch aufgefallen, das  einige Daten nicht stimmen können..

Der Schluss war nur noch eine Anreihung schlimmer Ereignisse. Hauptsache es führt alles irgendwie zusammen. Und was nun die "bittere Gabe" sein sollte, ist mir auch völlig unklar.

Kommentieren0
0
Teilen

Rezension zu "Alles, was sie hinter sich ließ" von Ellen Marie Wiseman

Ein packender Roman über zwei junge Frauen, die für ihre Würde und Freiheit kämpfen
virginiestorm_autorinvor 4 Monaten

Die 17-jährige Izzy Stone lebt bei einer Pflegefamilie, da ihre Mutter ihren Vater erschossen hat. Auf der neuen Schule machen es ihr die Mitschüler nicht leicht. Besonders Shannon hat es auf sie abgesehen. Alex dagegen bietet Izzy ihre Freundschaft an. Doch meint sie es ehrlich oder steckt sie mit der hinterhältigen Shannon unter einer Decke?

Zusammen mit ihrer Pflegemutter katalogisiert Izzy für ein Museum die Gegenstände einer längst geschlossenen psychiatrischen Anstalt. Dabei findet sie das Tagebuch der jungen Clara Cartwright und erfährt mehr über die unmenschlichen Lebensbedingungen im Willard State Asylum in den 1920er Jahren.


Wir folgen zwei Handlungssträngen - dem von Izzy und dem Claras. 

Clara ist die Tochter eines wohlhabenden Mannes. Ihr einziges “Vergehen” ist, dass sie sich in einen Mann verliebt hat, den die Eltern nicht gutheißen. Ihr Vater lässt sie einweisen. Wie kann sie den Arzt von Willard nur überzeugen, dass sie nicht geistig krank ist?


Anders als vom Cover erwartet, spielt der Hauptteil der Geschichte im grausigen Willard Asylum sowie in der Gegenwart in Izzys High-School.

Beide Protagonistinnen leiden darunter, dass ihre Stimmen nicht gehört werden, dass sie von Dritten benutzt und drangsaliert werden.

Der Plot ist sehr bedrückend. Dennoch konnte ich nicht aufhören zu lesen, da ich herausfinden wollte, welche Verbindung die beiden Frauen zueinander haben und wie ihre Geschichten enden. Durch verschiedene Wendungen lässt die Spannung nicht nach.


Der Roman zeigt die Geschichte der damalige Psychiatrie und die unmenschlichen Behandlungsmethoden. Im Anhang schildert die Autorin einige Hintergründe der Zeit. Menschen konnten schon bei geringen Auffälligkeiten wie einem öffentlichen Wutausbruch, Depressionen oder einem Streit eingewiesen werden und lebten teilweise bis zu ihrem Tod in den Anstalten. Frauen wurden zwangssterilisiert. 


Ein ergreifendes Buch für Leserinnen mit starken Nerven.

Kommentieren0
0
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks