Ellen Marie Wiseman Das verlorene Medaillon

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Inhaltsangabe zu „Das verlorene Medaillon“ von Ellen Marie Wiseman

Angesichts des Elends, das in der Bergarbeiterstadt Coal River herrscht, ist Emma Malloy fassungslos. Selbst Waise, geht ihr besonders das Schicksal der Kinder zu Herzen, die halb verhungert und unter Lebensgefahr in den Kohlenminen schuften müssen. Gegen den Willen ihrer wohlhabenden Verwandten, bei denen Emma seit dem Tod ihrer Eltern lebt, verteilt sie heimlich Nahrungsmittel an die Ärmsten und bringt den Kindern Lesen und Schreiben bei. Eines Tages trifft sie dabei auf den Arbeiter Clayton Nash, der sie vor der Kohlekompanie warnt, denn die duldet keine Einmischung ...

spannend mit ein wenig Längen

— Gartenkobold

wunderbares trauriges Kopfkino, am Ende ein bißchen zu viel Wunder

— CorneliaP

Toller historischer Roman, mit einer starken, jungen Frau ...

— MissNorge

Für mich ihr bisher bestes Buch, authentisch, toll recherchiert, spannend

— Isaopera

Eine Geschichte über eine mutige Frau 1912, die für ihre Sache einsteht, konnte mich aber erst sehr spät fesseln, von mir 3,5 Sterne

— lenisvea

Mit viel Gefühl und Intensität schafft es die Autorin den Leser da ganz nah an den täglichen Dramen teilhaben zu lassen.

— Tammy1982

Sehr berührende Geschichte über das Schicksal der Bergarbeiter(kinder) um 1912, die mich auch noch nach der letzten Seite beschäftigt hat.

— Gelis

Trotz Vorhersehbarkeit und ein paar Unstimmigkeiten hat mir das Buch und die Thematik sehr gefallen! Toller Schmöker für Zwischendurch!

— SteffisBuecherbloggeria

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    Das verlorene Medaillon

    Gartenkobold

    15. October 2017 um 07:58

    Klappentext: Angesichts des Elends, das in der Bergarbeiterstadt Coal River herrscht, ist Emma Malloy fassungslos. Selbst Waise, geht ihr besonders das Schicksal der Kinder zu Herzen, die halb verhungert und unter Lebensgefahr in den Kohlenminen schuften müssen. Gegen den Willen ihrer wohlhabenden Verwandten, bei denen Emma seit dem Tod ihrer Eltern lebt, verteilt sie heimlich Nahrungsmittel an die Ärmsten und bringt den Kindern Lesen und Schreiben bei. Eines Tages trifft sie dabei auf den Arbeiter Clayton Nash, der sie vor der Kohlekompanie warnt, denn die duldet keine Einmischung ...Ein schön gestaltetes Cover hat mich neugierig gemacht. Die Grundidee der Autorin, mit Emma, die selbst als Waise zurück nach Coal River kommt und sich nicht fügt, sondern sich aktiv dafür einsetzt, den Kinderarbeitern in der Kohlenmine zu helfen, finde ich klasse, gut beschrieben. Emma ist eine junge Frau, deren Charakter mir recht gut gefallen hat, am Anfang nach außen eher angepasst um sich dann im weiteren Verlauf zu entwickeln, in eine Frau, die sich weder um Konventionen schert, noch den in sie gesetzten Erwartungen in eine billige Arbeitskraft. Der Schreibstil ist flüssig und leicht lesbar, doch ich empfand so einige Passagen als ein wenig zu ausführlich, zu langatmig, getreu dem Motto: „In der Kürze liegt die Würze“.Insgesamt jedoch hat die Autorin das Schicksal der damals so ausgebeuteten Familien offen und auch schonungslos beschrieben und dem Leser damit einen sehr guten Einblick in das damalige Leben der ausgebeuteten Arbeitsfamilien gegeben, die der Willkür der Minenbesitzer nach Profit hilflos ausgeliefert waren. Die teilweise sehr emotionalen Schilderungen haben mich mitfiebern und auch mitleiden lassen, haben mich in ihren Bann gezogen.Mich hat der Roman trotz der kleinen Schwäche gefesselt und die Geschichte hat mir gut gefallen.

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  • Das verlorene Medaillon

    Das verlorene Medaillon

    Kleine8310

    23. June 2017 um 01:05

    Lesegrund:  Dieser Roman klang für mich, vom Klappentext her, nach einer spannenden und geheimnisvollen Geschichte und daher wollte ich das Buch gerne lesen!   Handlung:  In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Emma Malloy. Emma ist fassungslos und geschockt, angesichts des Elends, welches sie in der Bergarbeiterstadt Coal River zu sehen bekommt. Emma ist selbst Waise und besonders das Leid der Kinder geht ihr extrem nahe. Darum verteilt sie auch, gegen den Willen ihrer wohlhabenden Verwandten, Lebensmittel an die Ärmsten und bringt ihnen auch Lesen und Schreiben bei. Eines Tages trifft sie dabei auf Clayton Nash, einen Arbeiter, der ihr eindringlich zu verstehen gibt, dass die Kohlekompanie keinerlei Einmischungen dulden wird ...    Schreibstil:  Der Schreibstil von Ellen Marie Wiseman hat mir gut gefallen. Die Autorin schreibt flüssig und schafft es mit ihrem bildhaften Schreibstil eine überzeugende Atmosphäre entstehen zu lassen. Leider waren manche Beschreibungen, für meinen Geschmack, ein bisschen zu detailverliebt. Durch diese vielen Details waren einige Passagen doch ziemlich langatmig, was ich schade fand.  Charaktere:  Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir gut gefallen. Besonders die Protagonistin Emma hat mich begeistert. Sie ist eine selbstbewußte und einfühlsame Frau, die im Jahr 1912, eine, für die Zeit, sehr mutige und selbstbestimmte Frau ist, die etwas für Gerechtigkeit tun möchte. Auch die Nebencharaktere haben mir gut gefallen, auch wenn sie neben Emma doch ziemlich am Rand standen.    Spannung:  Gerade in den ersten zwei Dritteln waren mir einige Passagen der Geschichte leider zu langatmig. Das fand ich echt schade, da die Thematik ansich wirklich klasse war und auch einige Möglichkeiten bietet. Im letzten Drittel des Buches zieht Ellen Marie Wiseman den Spannungsbogen aber deutlich an und ich habe das Buch auch nicht mehr aus der Hand gelegt, da ich zeitnah wissen wollte, wie es endet.    Emotionen:   Die Emotionen hat die Autorin schön ausgearbeitet und auch glaubwürdig rübergebracht. Ich fand die Thematik sehr bewegend und durch die tollen Beschreibungen ist mir manches auch ein bisschen unter die Haut gegangen!   "Das verlorene Medaillon" ist ein Buch mit einer emotionalen und ernsten Thematik. Leider fehlte es mir, besonders in der ersten Hälfte an Dichte und Spannung, was etwas schade war. Dennoch ist die Geschichte für Fans von starken Protagonistinnen einen Blick wert!   

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  • Kurzmeinung zu Das verlorene Medaillon

    Das verlorene Medaillon

    Lia_Luna

    15. May 2017 um 17:29

    Ich muss gestehen, nach dem ersten Roman "Die dunklen Mauern von Willard State" von Frau Wiseman habe ich mich sehr auf ihr neues Werk gefreut und wurde leider entäuscht.Damals hat es mich umgehend in seinen Bann gezogen und ich habe die ganze Zeit über mit den beiden Hauptprotagonistinnen mitgefiebert.All das ist während des Lesens von "Das verlorene Medaillon" leider nicht passiert.Immer und immer wieder dümpelte die Geschichte nur so auf der Wasseroberfläche dahin, ohne mich emotional gänzlich gepackt zu haben.Wobei ich mich frage, wen lässt die Geschichte von den damaligen Kohlejungen, die zusammen mit ihren Vätern hart in den Kohleminen schuften mussten um ihre Familien irgendwie am Leben halten zu können, schon kalt ?Obendrein, unsere Hauptprotagonistin Emma, die als Vollwaise ihr Leben bei Verwandten, bei denen sie nicht recht willkommen ist,  bewältigen muss und diesen armen Familien der Kohlearbeiter so sehr helfen möchte, aber nur gegen Mauern rennt und dabei noch um ihr eigenes Leben fürchten muss.Ich weiss auch nicht, vielleicht war all das geballte Leid einfach zuviel des Guten und hat mich schlichtweg abgestumpft.Schade, denn der Plot hat ansich das Potenzial dazu, einen zu fesseln und mitzureissen.Schlussum, gut gemeinte 3,5 Sterne meinerseits für Das verlorene Medaillon.

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  • Emma, eine starke Frau

    Das verlorene Medaillon

    MissNorge

    26. April 2017 um 10:38

    Kurz zur GeschichteAngesichts des Elends, das in der Bergarbeiterstadt Coal River herrscht, ist Emma Malloy fassungslos. Selbst Waise, geht ihr besonders das Schicksal der Kinder zu Herzen, die halb verhungert und unter Lebensgefahr in den Kohleminen schuften müssen.Gegen den Willen ihrer wohlhabenden Verwandten, bei denen Emma seit dem Tod ihrer Eltern lebt, verteilt sie heimlich Nahrungsmittel an die Ärmsten und den bringt den Kindern lesen und schreiben bei. Eines Tages trifft sie dabei auf den Arbeiter Clayton Nash, der sie vor der Kohlekompanie warnt, denn die duldet keine Einmischung.Meine MeinungMit der Hauptprotagonistin Emma Malloy hat die Autorin wieder ein sehr gutes Gespür bewiesen, um diese Person entstehen zu lassen. Wie schon in ihrem Roman *Die dunklen Mauern von Willard State* gelingt es ihr hervorragend einem die handelnden, starken Frauen, sehr nahe zu bringen. Man leidet förmlich mit ihnen, man freut sich mit ihnen, geht durch alle Höhen und Tiefen, sowas mag ich sehr an Geschichten, wenn man der Person extrem nahe kommt.Ich finde, das macht einen Großteil der Erzählungen und des Schreibstils von Ellen Marie Wiseman aus.In diesem Roman kommt noch das Leid der Kinder hinzu, die völlig abgemagert, kraftlos und unter unwürdigen Bedingungen unter Tage, in den Kohleminen, schuften müssen. Das lässt einem beim Lesen nicht kalt. Doch Emma, die ja selbst ein schweres Schicksal zu tragen hat, nimmt sich den Schwächsten der Schwachen an und bereitet sie auf ein anderes, besseres Leben vor.Ein kleiner Minuspunkt ist, das sich ab und an einige Passagen in die Länge zogen, wo man vielleicht die Handlungsstränge hätte enger knüpfen können, aber ansonsten, ist es wieder ein schöner Roman geworden und ich freue mich auf weitere Bücher von Ellen Marie Wiseman.

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  • Für mich ihr bestes Buch

    Das verlorene Medaillon

    Isaopera

    23. April 2017 um 14:30

    Da ich vor dem Lesen nur sehr selten Rezensionen lese, war ich gerade über die doch gemischten Meinungen zu Ellen Marie Wisemans neuem Buch überrascht. Beim kurzen Überfliegen scheint der häufigste Kritikpunkt zu sein, das Buch wäre zu ausführlich oder hätte Längen.Dies war für mich wirklich überhaupt nicht der Fall, denn ich schreibe diese Rezension eigentlich gerade, um den ausführlichen und perfekt recherchierten Stil der Autorin zu loben, den ich bereits in "Die dunklen Mauern von Willard State" schätzen gelernt habe. "Das verlorene Medaillon" hat die gleiche Ausdruckskraft und spricht ein Massenphänomen der Geschichte an, was an Einzelschicksalen eindrucksvoll beschrieben wird. Für mich ihr bisher bestes Buch!Emma ist eine starke junge Frau, die in ihrem Leben viel Kummer erfahren hat. Sie ist eine tolle Protagonistin, auch wenn sie manchmal trotzig und stur ist - gerade dadurch wirkt sie auf mich so authentisch!! Das Leid der Arbeiterfamilien und die rücksichtslose Gier der Bosse, die dafür verantwortlich ist, wird schonungslos erzählt und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen.Für jeden geschichtsinteressierten Leser ein Genuss. Ich kann es wirklich nur empfehlen!!

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  • Das verlorene Medaillon

    Das verlorene Medaillon

    lenisvea

    15. April 2017 um 20:15

    € 9,99 [D], € 10,30 [A] Erschienen am 01.02.2017 448 Seiten, Broschur Übersetzt von: Claudia Franz ISBN: 978-3-492-30982-0 Zum Buch: https://www.piper.de/buecher/das-verlorene-medaillon-isbn-978-3-492-30982-0 Eine ergreifende Geschichte über den Sieg von Liebe und Mut über Unrecht und Gier Angesichts des Elends, das in der Bergarbeiterstadt Coal River herrscht, ist Emma Malloy fassungslos. Selbst Waise, geht ihr besonders das Schicksal der Kinder zu Herzen, die halb verhungert und unter Lebensgefahr in den Kohlenminen schuften müssen. Gegen den Willen ihrer wohlhabenden Verwandten, bei denen Emma seit dem Tod ihrer Eltern lebt, verteilt sie heimlich Nahrungsmittel an die Ärmsten und bringt den Kindern Lesen und Schreiben bei. Eines Tages trifft sie dabei auf den Arbeiter Clayton Nash, der sie vor der Kohlekompanie warnt, denn die duldet keine Einmischung ... Meine Meinung: Ich habe vor einigen Wochen mit Begeisterung den Roman Die dunklen Mauern von Willard State von der Autorin gelesen. Dies war eines meiner Highlights in diesem Jahr. Daher habe ich mich sehr gefreut, als ich gesehen habe, dass die Autorin gerade ein neues Buch herausgebracht hat. Freundlicherweise wurde mir dieses vom Verlag zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. Der Einstieg in das Buch ist mir dank des flüssigen Schreibstils gut gelungen, aber es konnte mich einfach nicht so richtig fesseln. Erst nach 200 Seiten fing es für mich an, interessant zu werden. Zum Schluss hin konnte mich das Buch dann mehr fesseln, es wurde sehr spannend. Es war mir insgesamt auch zu langatmig, es ist auch nicht wirklich viel passiert am Anfang. Es ging hier um die 19jährige Emma, die ihre Eltern bei einem Brand verloren hat und nun bei ihrer Tante und ihren nicht sehr netten Onkel Unterschlupf findet. Es wird ihr aber ununterbrochen deutlich gemacht, dass sie eigentlich unerwünscht ist. Dieses Leben ist geprägt von Armut in diesem Bergarbeiterviertel. Mir hat Emma als Charakter sehr gut gefallen, sie war sehr tapfer und mutig und ist für ihre Sache eingestanden. Das Ende hingegen war mir dann zu sehr als Happy End gewollt, da wäre weniger mehr gewesen. Alles in allem konnte dieses neue Werk für mich nicht mit dem vorherigen bereits erwähnten Buch der Autorin mithalten. Diese Geschichte hatte schon einiges Potenzial, aber konnte mich wie gesagt nicht so wirklich fesseln und begeistern. Von daher bekommt das Buch von mir 3,5 Sterne.

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  • Interessantes Thema, schwache Charaktere

    Das verlorene Medaillon

    LeseBlick

    19. March 2017 um 10:08

    InhaltsangabeEine ergreifende Geschichte über den Sieg von Liebe und Mut über Unrecht und GierAngesichts des Elends, das in der Bergarbeiterstadt Coal River herrscht, ist Emma Malloy fassungslos. Selbst Waise, geht ihr besonders das Schicksal der Kinder zu Herzen, die halb verhungert und unter Lebensgefahr in den Kohlenminen schuften müssen. Gegen den Willen ihrer wohlhabenden Verwandten, bei denen Emma seit dem Tod ihrer Eltern lebt, verteilt sie heimlich Nahrungsmittel an die Ärmsten und bringt den Kindern Lesen und Schreiben bei. Eines Tages trifft sie dabei auf den Arbeiter Clayton Nash, der sie vor der Kohlekompanie warnt, denn die duldet keine Einmischung...Meine MeinungNachdem das erste Buch der Autorin … mir sehr gut gefallen hatte, war es für mich selbstverständlich auch das neue Buch von Ellen Marie Wiseman zu lesen.Emma Malloy, muss als Waise nach dem Tod ihrer Familie zurück in die verhasste Stadt Coal River, um bei ihrer Tante und deren Familie zu lesen. Mit Coal River verbindet die 19-jährige Emma nur Schrecken. Vor 9 Jahren kam ihr kleiner Bruder ums Leben und auch von der Menschlichkeit ihres Onkels und Cousins ist sie absolut nicht überzeugt. Dennoch bleibt ihr vorerst nichts anderes übrig.Sehr schnell merkt man, dass Emma die Zustände in der Stadt unter ganz anderen Augen sieht, als der Rest ihrer schrecklichen Familie. Der Onkel verdient und die Bergarbeiter und deren Familien leben in Not und Leiden.Emma bekommt sehr schnell mit, dass die Bergarbeitersiedlung von Armut und Sterben überschattet werden. Nur sterben hier keine alten Menschen, sondern Kinder! Dieser Punkt war auch für mich sehr erschreckend und meiner Meinung nach die Thematik, welche beim Leser Emotionen hervorruft.Neben der motivierten Emma, die etwas verändern und bewirken möchte, gibt es in dem Buch sehr wenige Sympathieträger. Auf einige habe ich auf den ersten Seiten wirklich gehofft, aber die Autorin hat den Charakteren eine eher unwichtige Rolle für die Geschichte zugeschrieben.Der allseits verhasste Clayton Nash, der für die Oberhäupter der Bergarbeiterbranche in Coal River eine große Gefahr darstellt, fällt Emma sofort ins Auge. Denn hinter seinem Ruf steckt anscheinend ein ganz anderer Mann, als erwartet. Die Thematik Kohleabbau schien für mich anfangs gar nicht so relevant zu sein, aber es war im Nachhinein genau das Thema in Verbindung mit der im Buch dargestellten Kinderarbeit, welches mich total begeistern bzw. erschrecken konnte. Ein Punkt in der Geschichte, welcher auf jeden Fall angesprochen werden muss, denn diese Situationen gibt es meiner Meinung nach noch zu Genüge auf unserer Welt. Auch das Bild von der Stadt Coal River, die Atmosphäre in der Bergarbeitersiedlung und die große Not der Menschen konnte Wiseman dem Leser sehr gut vor Augen führen. Mein absolutes Highlight und ich möchte daher auf jeden Fall noch andere Bücher über diese Thematik lesen.Ellen Marie Wiseman beschreibt die Zeit um 1912 wirklich toll. Das Buch liest sich, wie bereits auch ihr Debut in Deutschland sehr flüssig.____________________________________________________________Wie bereits in meiner Überschrift erwähnt, konnte mich dieses Buch lediglich in Hinsicht der Charaktere nicht überzeugen. Ich benötige in jedem Buch einen Charakter, mit dem ich mit fiebern kann und dies war hier einfach nicht der Fall. Bei Emma fehlte es mir an Emotionen. Sie wurde zwar mit einem gewissen Kampfgeist beschrieben, aber sie blieb mir dennoch sehr blass. Mein persönliches Highlight waren die armen Menschen in der Bergarbeitersiedlung. Hier beschrieb die Autorin die Gefühle und schrecklichen Situationen sehr gut und man konnte als Leser mitfühlen.Ein weiterer Punkt bei diesem Buch, der mir vor allem im Nachhinein überhaupt nicht gefallen hat, ist der Titel des Buches. Hier hätte im Deutschen unbedingt der Originaltitel „Coal River“ beibehalten werden sollen. Der Hinweis auf das Medaillon verwirrt den Leser beim Lesen zusehend, weil es meiner Meinung nach einfach nicht im Fokus steht.Mein FazitDieser Roman bringt für mich ein sehr interessantes und emotionales Thema mit sich, welches berührt und zum Nachdenken anregt. Schreibtechnisch konnte mich die Autorin wieder überzeugen und ich freue mich auf weitere Romane.Dennoch kann der zweite in Deutschland erschienene Roman vor allem in Hinsicht auf die Charaktere nicht mit dem ersten Buch mithalten. Ich wünsche mir für ein weiteres Buch der Autorin, dass sie dem Leser ein intensiveres Bild der Personen vor Augen führen wird.

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  • Dramatischer Einblick in die Geschichte des Kohlebergbaus

    Das verlorene Medaillon

    Tammy1982

    09. March 2017 um 16:10

    Nachdem die 19jährige Emma im Jahr 1912 ihre Eltern auf tragische Weise bei einem Brand verliert, muss sie zu ihrer Tante und ihrem Onkel nach Coal River. An diese Stadt hat Emma so wieso schon keine positiven Erinnerungen, da einige Jahre zuvor ihr kleiner Bruder in der Stadt ums Leben gekommen ist. Bei ihrer Rückkehr aber nach Coal River muss sie feststellen, dass die Stadt noch schlimmer ist, als in ihrer Erinnerung: Wie ihr Name schon sagt, wird die Stadt durch den großen Kohleabbau dominiert, der den Besitzer des Kohlebergs und so Nutznießer wie Emma's Onkel ordentlich reich gemacht haben und immer noch machen, während der Rest der Bevölkerung jeden Tag ums Überleben kämpft. Die Bedingungen in dem Berg sind absolut unmenschlich und auch schon ganz kleine Kinder werden ohne Schutz zur Arbeit eingesetzt und sterben regelmäßig bei schweren Unfällen oder werden verstümmelt.Emma kann das nicht mit ansehen und versucht heimlich den Menschen zu helfen. Dabei lernt sie Clayton Nash kennen, der auch einiges verändern möchte, sie aber warnt, dass sie ihr Leben riskiert.Das Buch hat mich von der ersten Seite gefangen genommen und ich konnte es nur schwer aus der Hand legen. Die Autorin schafft es, dass ich das Gefühl hatte mitten drin in dieser von kohlegeschwärzten Stadt zu sein und ich hatte manchmal den Eindruck, dass sich der Kohlestaub tatsächlich auch mir auf die Lunge legt.Emma ist eine tolle Hauptfigur, deren emanzipiertes Verhalten sogar durch die Künstlerberufe ihrer Eltern gut nachvollziehbar ist. Dabei hat sie ihr Herz am rechten Fleck und beweist eine gehörige Portion Mut. Obwohl viele Charaktere schon ziemlich weiß oder schwarz gezeichnet sind, hat die Autorin auch Figuren, wie z. B. den Polizeichef, eingebaut, die zuerst sehr schwarz auftreten, sich dann aber doch noch überraschend positiv verhalten.Positiv finde ich, dass es zwar eine kleine Liebesgeschichte gibt, dieser aber nicht zu viel Raum gegeben wird, sondern der Fokus bei den schrecklichen Bedingungen der armen Menschen in Coal River bleibt. Mit viel Gefühl und Intensität schafft es die Autorin den Leser da ganz nah an den täglichen Dramen teilhaben zu lassen.Das Ende ist dann nochmal richtig spannend, auch wenn einiges dann schon fast vorhersehbar und das Verhalten des Kohleabbaubesitzers mir dann fast etwas zu aufgesetzt war. Trotz allem hat mich das Buch von Anfang bis Ende gefesselt und nicht mehr losgelassen und dafür vergebe ich volle fünf Sterne.

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  • Spannende Geschichte, leider zu ausführlich erzählt

    Das verlorene Medaillon

    Silkchen2909

    02. March 2017 um 12:40

    Eine junge Frau, die mutig gegen Ungerechtigkeiten kämpft, ist immer ein interessantes Grundthema. Leider hat der Roman mich nicht so begeistert wie erhofft. Emma ist 19 und hat gerade ihre Eltern bei einem tragischen Brand verloren. Weil es 1912 ist und eine junge Frau ohne Aussteuer damals keine rosige Zukunft vor sich hat, muss sie zu ihrer Tante und ihrem schrecklichen Onkel in die Bergarbeiterstadt Coal River ziehen. Dort wird sie als billige Arbeitskraft ausgenutzt und kämpft zudem mit den Erinnerungen an ihren in Coal River verunglückten und verstorbenen Bruder. Doch Emma ist schockiert über die Lebensumstände der Bergarbeiterfamilien und insbesondere der kleinen Kinder, die auch schon unter Tage arbeiten müssen. Und sie kämpft dagegen an: indem sie ihren Verwandten Lebensmittel klaut, um diese an die Bergarbeitersfrauen zu verteilen, indem sie im Laden ihres Cousins Ausstände einfach streicht. Doch natürlich sind weder ihr Onkel noch ihre Tante damit einverstanden und so bringt sich Emma mit ihrer sturen, aber mutigen Art immer weiter in die Bredouille.Die Grundgeschichte hat mir sehr gut gefallen und auch die Charaktere fand ich alle prima gezeichnet. Emma ist eine tolle Frau, die für die Zeit, in der sie gelebt hat, außergewöhnlich mutig ist. Sie lässt sich nicht von Konventionen oder Erwartungen von außen bremsen.Allerdings war fand ich gewisse Beschreibungen und Wiederholungen langatmig. Man hätte die wirklich spannende Handlung meiner Meinung nach etwas kompakter erzählen können. Es gab Abschnitte, die ich nur überflogen habe, weil sie die Handlung nicht weiter vorangetrieben haben. Ich mag den eigentlichen Stil der Autorin und werde sicherlich noch andere Bücher lesen, allerdings in der Hoffnung, dass diese etwas weniger beschreibend sind.

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  • Eine sehr spannende und auch bedrückende Geschichte

    Das verlorene Medaillon

    Sternenstaubfee

    26. February 2017 um 21:44

    1912: Die 19-jährige Emma hat ihre Eltern durch ein Feuer verloren und steht nun mittellos da. Ihre Tante und ihr Onkel in dem Bergarbeiterort Coal River nehmen Emma bei sich auf. Vor gut 10 Jahren war Emma zuletzt bei ihnen. Damals verunglückte Emmas kleiner Bruder Albert auf dem Fluss und Emma möchte nichts mehr, als möglichst schnell aus Coal River wieder wegzukommen. Doch dann lernt sie mehr über den Bergarbeiterort, über die Not der Menschen und die gefährliche Arbeit in den Kohlenminen. Emma möchte helfen und lernt dabei auch den  Arbeiter Clayton kennen, der ebenfalls für bessere Arbeitsbedingungen kämpft. Die beiden machen sich mit ihren Bemühungen nicht nur Freunde... Mein Leseeindruck: Ich habe bereits "Die dunklen Mauern von Willard State" mit Begeisterung gelesen und war somit ganz gespannt auf das neue Buch der Autorin. Der Schreibstil von Ellen Marie Wiseman hat mich gleich wieder überzeugen können. Sie schreibt so, dass ich mich sofort ab der ersten Seite in ihre Geschichten fallen lassen kann. Auch hier war ich gleich an Emmas Seite und habe mit ihr mitfühlen können. Das, was Emma in Coal River erlebt hat, hat auch mich sehr berührt. Hätte ich mehr Zeit gehabt, hätte ich das Buch in einem Stück lesen können, denn die Geschichte hat mich sehr gefesselt. Die Figuren haben mich ebenfalls überzeugen können. Emma war mir sehr sympathisch. Ich mochte ihre mitfühlende Art und ihre Stärke. Es gibt im Buch auch eine Liebesgeschichte, aber sie steht nicht im Vordergrund, sondern kommt eigentlich erst zum Ende des Buches hin zur Geltung. Auch das hat mir sehr gefallen, denn ich finde, dass das Elend und Leid in dem Bergarbeiterort und Emma Kampf für bessere Arbeitsbedingungen hier völlig zu recht im Vordergrund stehen. Mein Fazit: "Das verlorene Medaillon" ist ein Buch, das mich ab der ersten Seite gefangen nehmen konnte und mich sehr gut unterhalten hat. Ich hatte schöne Lesestunden mit der Geschichte von Emma und Clayton und freue mich auf hoffentlich noch viele Bücher der Autorin!    

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  • Höhen und Tiefen, mal fesselnd und dann wieder (zu) ruhig

    Das verlorene Medaillon

    HibiscusFlower

    22. February 2017 um 12:13

    Klappentext des Verlages: Angesichts des Elends, das in der Bergarbeiterstadt Coal River herrscht, ist Emma Malloy fassungslos. Selbst Waise, geht ihr besonders das Schicksal der Kinder zu Herzen, die halb verhungert und unter Lebensgefahr in den Kohlenminen schuften müssen. Gegen den Willen ihrer wohlhabenden Verwandten, bei denen Emma seit dem Tod ihrer Eltern lebt, verteilt sie heimlich Nahrungsmittel an die Ärmsten und bringt den Kindern Lesen und Schreiben bei. Eines Tages trifft sie dabei auf den Arbeiter Clayton Nash, der sie vor der Kohlekompanie warnt, denn die duldet keine Einmischung ... "Die sind am glücklichsten, die am meisten für andere Menschen tun." (Zitat: Booker T. Washington - Seite 139) Die neunzehnjährige Emma Malloy wollte nie wieder zurück in die abgeschiedene Bergarbeiterstadt Coal River, in der Jahre zuvor ihr kleiner Bruder ertrunken ist. Doch durch den Tod ihrer Eltern muss sie New York verlassen, um bei ihrer Tante Ida, deren Mann Otis und Sohn Percy zu leben. Sie sollte sich glücklich schätzen, denn die Alternative wäre ein Waisenhaus gewesen. Aber wie kann man dankbar sein, wenn man in einem ignoranten Haus leben muss, in dem man dazu nur die kostengünstige Haushaltshilfe ist, während die einfachen Menschen herum in Armut leben ? Anfänglich verteilt sie zunächst noch anonym Lebensmittel in der Bergarbeitersiedlung. Jedoch muss sie sehr bald feststellen, dass es mehr bedarf, um gegen den sowohl grausamen wie auch gierigen Minenboss Mr. Flint und die unerträglichen Missstände vorzugehen. Durch ihr Handeln bringt sich Emma selbst in die Schusslinie und somit in eine Gefahr, die über Leben und Tod entscheidet. Ellen Marie Wiseman ist es gelungen, eine düstere Atmosphäre zu schaffen, die den Plot passend unterstreicht. Zudem erwähnt sie John Mitchell, Chef der "United Mine Workers" sowie Lewis Hine, ein Fotograf der zur damaligen Zeit mit seinen Fotos die Kinderarbeit in den USA dokumentierte, um die Öffenlichkeit darauf aufmerksam zu machen und lenkt damit auf die dargestellten Missstände. Die Bilder, die unterm Lesen entstehen, sind durch die Schilderungen von Verstümmelung, Tod und bitterer Armut erschreckend. Und dennoch konnte mich die Autorin mit ihrem Roman im Gesamten nicht überzeugen, was vor allem dem konstruierten Ende geschuldet ist. Emma ist ohne Frage eine mutige Protagonistin und mit dem im Klappentext erwähnten Clayton Nash der einzige Charakter, von dem ich gern gelesen habe. An Antagonisten mangelt es der Geschichte hingegen nicht, auch wenn sich diesen ebenso wenig gewidmet wird, wie den Nebencharakteren, von denen ich gern mehr erfahren hätte. Ein Buch mit Höhen und Tiefen; fesselnden aber auch ruhigen, fast schon langweiligen Passagen, die sich immer wieder abwechseln und somit das Lesen beeinflussen; mit einem Thema, das definitiv Aufmerksamkeit verdient und bei dessen Titel man sich eher am Original "Coal River" gehalten hätte, damit man nicht vergeblich darauf wartet, auf das verlorene Medaillon zu treffen. Nachdem ich Ellen Marie Wisemans aufwühlenden Roman "Die dunklen Mauern von Willard State" gelesen habe, muss ich gestehen, dass ich hier einiges vermisst habe, um ausreichend überzeugt zu sein, was mich 3 Hibi-Blüten vergeben lässt.

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  • Verloren

    Das verlorene Medaillon

    Pelikanchen

    08. February 2017 um 23:51

    Ellen Marie Wiseman nimmt uns mit "Das verlorene Madaillon" in eine Bergarbeiterstadt in Coal River. Emma Malloy, die nach Coal River kommt, weil sie ihre Eltern verloren hat, ist fassungslos über das ganze Elend das in der Stadt herrscht. Das die Schwester ihrer Mutter alles andere als nett ist, das wusste sie schon zuvor, nur leider blieb ihr als Waise nichts anderes übrig. Wo hätte sie hingehen sollen, ohne Geld? Es blieben nur ihre wohlhabenden Verwandten, bei denen sie aber auch für ihren Unterhalt arbeiten musste. Als sie dann bei ihrem Schwager in dem Laden zu arbeiten anfängt, wo die Bergarbeiterfamilien einkaufen mussten um dort überteuerte Ware zu kaufen, weil sie sonst ihre Arbeit verloren hätten, versuchte sie schnell den Familien irgendwie zu helfen. Sie fängt an Nachts Lebensmittel zu verteilen und ihre größte Sorge sind die Kinder die dort schon in jüngsten Jahren arbeiten müssen, damit die Familie überleben kann. Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut und muss ehrlich sagen, das ich ziemlich große Erwartungen an Ellen Marie Wiseman neuen Buch hatte, da mir ihr letztes Buch wirklich sehr gut gefallen hat.  Leider konnte sie das ganze meiner Meinung nach leider nicht erreichen, obwohl der Schreibstil wieder wirklich toll und fließend zu lesen ist. Es lag einfach daran das ich keine wirkliche Beziehung zu Emma aufbauen konnte, weil sie ständig gegen den Strom geschwommen ist und sich viele Dinge raus genommen hat, wo sie eigentlich schneller im Waisenhaus gelandet wäre, wie sie bis 3 hätte zählen können. Das sich ihre Tante und ihr Onkel das alles gefallen lassen haben, das wirkt auf mich einfach nur unglaubhaft und hat die Lesefreude schon mal ziemlich getrübt.  Ellen Marie Wiseman hat zwar das leid der Bergarbeiter gut beschrieben, aber hat es nicht geschafft das ich Emotional in der Geschichte gefangen war. Mir war das ganze einfach zu Oberflächlich und ich finde hier wurde einiges an Potenzial verschenkt.

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