Ellen Sandberg

 4.5 Sterne bei 333 Bewertungen
Autorin von Die Vergessenen, Der Verrat und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Ellen Sandberg

Doppelter Name, doppelter Erfolg: Ellen Sandberg ist das Pseudonym einer deutschen Autorin, die 1957 in München geboren wurde. In der bayerischen Landeshauptstadt studiert sie nach ihrem Fachabitur Grafikdesign und arbeitet im Anschluss als Artdirectorin bei verschiedenen Werbeagenturen. Jedoch entschließt sie sich schon bald für den Weg der Selbstständigkeit und gründet ihr eigenes Designstudio. 2007 wird aus ihrem Hobby, dem Schreiben, jedoch auch ein Beruf, als ein großer Publikumsverlag sie anfragt. 2008 veröffentlicht Sandberg unter ihrem Realnamen ihren ersten Kriminalroman. Ihre Bücher werden zu Spiegel-Bestsellern, sodass Sandberg sich fortan vollständig auf das Schreiben konzentriert. Sie erweitert ihr Spektrum und beginnt, neben Kriminalromanen auch erste Bücher für Jugendliche und junge Erwachsene zu schreiben. 2017 erscheint mit „Die Vergessenen“ das erste Buch unter dem Pseudonym Ellen Sandberg. Für ihre Werke wurde die Autorin bereits mit dem Krimipreis „Herzogenrather Handschelle“ ausgezeichnet. Sie lebt mit ihrer Familie heute in der Nähe von München.

Alle Bücher von Ellen Sandberg

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Buchformat:
Cover des Buches Die Vergessenen (ISBN:9783328100898)

Die Vergessenen

 (210)
Erschienen am 27.12.2017
Cover des Buches Der Verrat (ISBN:9783328100904)

Der Verrat

 (102)
Erschienen am 27.12.2018
Cover des Buches XXL-Leseprobe: Der Verrat: Roman (ISBN:B07G331F9S)

XXL-Leseprobe: Der Verrat: Roman

 (1)
Erschienen am 01.08.2018
Cover des Buches Die Vergessenen: Roman (ISBN:B071Y1B8QW)

Die Vergessenen: Roman

 (0)
Erschienen am 27.12.2017
Cover des Buches Das Erbe (ISBN:9783328104025)

Das Erbe

 (0)
Erscheint am 28.10.2019
Cover des Buches Die Vergessenen (ISBN:9783844527186)

Die Vergessenen

 (13)
Erschienen am 27.12.2017
Cover des Buches Der Verrat (ISBN:B07KVZKWXF)

Der Verrat

 (5)
Erschienen am 27.12.2018
Cover des Buches Der Verrat (ISBN:9783844532036)

Der Verrat

 (2)
Erschienen am 27.12.2018

Neue Rezensionen zu Ellen Sandberg

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Rezension zu "Die Vergessenen" von Ellen Sandberg

Ein absolutes Muss!!!
diekleineraupe27vor 2 Tagen

Ellen Sandberg – Die Vergessenen

Die einen wollen vergessen. Die anderen können es nicht.

1944. Kathrin Mändler tritt eine Stelle als Krankenschwester an und mein, endlich ihren Platz im Leben gefunden zu haben. Als die junge Frau kurz darauf den charismatischen Arzt Karl Landmann begegnet, fühlt sie sich unweigerlich zu ihm hingezogen. Zu Spät merkt sie, dass Landmanns Arbeit das Leben vieler Menschen bedroht – auch ihr eigenes.

2013. In München lebt ein Mann für besondere Aufträge. Als er geheimnisvolle Akten aufspüren soll, die sich im Besitz einer alten Dame befinden, hält er es für eine Routine. Er ahnt nicht, dass er im Begriff ist, ein Verbrechen aufzudecken, dass Generationen überdauert hat.

Dieses Buch ist ein für mich eines der Lesehighlights in diesem Jahr. Mir ist es sehr schwer gefallen es aus der Hand zu legen. Ellen Sandberg hat es wahrhaftig geschafft mit einem sehr emotionalen und tiefgründigen Thema, welches nun mal in der deutschen Geschichte eine große Rolle spielt aber heute nicht mehr wirklich beachtet wird, mich völlig in den Bann dieser Geschichte zu ziehen.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten bezüglich vieler Namen und Personen habe ich aber schnell den roten Faden gefunden und so flogen sie Seiten nur so an mir vorbei.

Jeder einzelne Protagonist ist so gut ausgearbeitet worden und Ellen Sandberg hat nichts verschönert, sondern sehr detailliert beschrieben wie es um 1944 in Heil- und Pflegeanstalten zu ging und wie damals selbst das sehr mitfühlende Personal gefangen in ihrer Arbeit war und dem Druck von außen standhalten mussten. Auch wenn ich damals nicht gelebt habe, konnte ich sehr mit Kathrin Mendler mitfühlen und durchaus verstehen, warum sie diese Verbrechen rund ums Thema Euthanasie nicht los lassen.

Definitiv eine absolute Leseempfehlung von meiner Seite und ich freue mich jetzt schon auf viele neue Romane von Ellen Sandberg.

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Rezension zu "Die Vergessenen" von Ellen Sandberg

"Am Ende bist du, was du bist." - Goethe
MelEvor 2 Tagen

"Die Vergessenen" beinhaltet sehr viel Drama unserer Geschichte. Ich, die mich während meiner Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin mehrfach mit Euthanasie beschäftigen musste, war oftmals sehr schockiert über Skrupellosigkeit von Ärzten und Krankenschwestern der damaligen Zeit. Menschen, die nicht der Norm entsprechen oder versehrt aus dem Kampf für das Vaterland heimkehren, wurde das Recht auf Leben verwehrt. Hier würde zusätzlich zu dem Zitat von Goethe ebenfalls passen: "Du bist, was du isst", was mir mehrfach während des Lesens in den Sinn kam. Essen und Hunger bekommen eine große Bedeutung und hinterließen mich oftmals wütend. Am Ende bekommen Menschen meist doch was sie verdienen für ihre Gräueltaten und der wenigen Empathie anderen gegenüber, sodass mir das Mitleid über den einen oder anderen Tod letztendlich gefehlt hat. Hier werden Menschen ohne Reue aufgezeigt, die sich ihrer Verantwortung bewusst entziehen. 

Ellen Sandberg zwingt mich, mich erneut mit T4 auseinanderzusetzen. Vielleicht, damit die Vergessenen nicht in Vergessenheit geraten? Der Mensch hat einen natürlichen Verdrängungsmechanismus und diesen setzten wir ganz bewusst ein, wenn es um die geplante Tötung innerhalb des zweiten Weltkrieges geht. Ich denke aber doch, das man sich gerade mit Euthanasie beschäftigen muss, damit dieses nie wieder geschieht, wobei Föten, die ihre Mütter als nicht lebenswert erachten schon vor der Geburt getötet werden. Behinderungen wie das Down Syndrom werden dadurch irgendwann nicht mehr präsent sein, da es mittlerweile in unserer Entscheidung liegt, uns dafür oder dagegen zu entscheiden. Auch in "Die Vergessenen" gibt es Eltern, die die Schmach eines Kindes mit Behinderung nicht ertragen und sie deshalb als nicht lebenswert in die Hände Landmanns geben. Da es sich nicht nur um Fiktion handelt, ist das Lesen zum teil wirklich hart.

Die Protagonisten sind sehr authentisch beschrieben, sodass gleich zu Beginn Sympathiepunkte vergeben werden, die bis zum Ende bestehen oder eben auch Wut auf diejenigen, die sehr viel Leid verursachen und sich ihrer Bösartigkeit nicht bewusst sind. 

Für mich war das Lesen des Romans "Die Vergessenen" schmerzlich und absolut gelungen zugleich. Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung, da der Spannungsbogen, gepaart mit unserer Geschichte enorm hoch ist. 

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Rezension zu "Die Vergessenen" von Ellen Sandberg

Toller Stoff, großartig umgesetzt
leserattebremenvor 3 Tagen

Als Veras Tante plötzlich einen Schlaganfall erleidet und im Koma liegt, muss sich Vera um ihre Sachen kümmern und beginnt zur Vergangenheit ihrer Tante zu recherchieren. Was hatte sie mit dem Haus Winkelberg zu tun, das durch Euthanasieverbrechen im Dritten Reich zu umstrittener Berühmtheit gelangte? Ohne ihr Wissen recherchiert auch Manolis Lefteris in dem Fall, denn er soll belastende Unterlagen besorgen, die Veras Tante angeblich seit Jahrzehnten versteckt hat. Unabhängig voneinander sind die beiden einem großen Geheimnis auf der Spur.
Ellen Sandberg hat hier wirklich einen großartigen Krimi abgeliefert. Die Hauptfiguren Vera und Manolis sind einem sehr sympathisch, auch wenn gerade Manolis nicht immer mit ganz sauberen Absichten handelt. Man erfährt viel über ihren Hintergrund und gewinnt dadurch einen guten Einblick in ihre Intention, warum und wie sie handeln. Die ganze Story ist sehr mitreißend und spannend geschrieben, auch wenn einem die Verwicklungen teilweise fast unrealistisch erscheinen, ist doch inzwischen erwiesen, dass viele Täter des Dritten Reichs ungeschoren davongekommen sind, wie auch einige Figuren in diesem Roman. Durch die Vermischung Veras und Manolis Handeln in der Gegenwart und den Erinnerungen von Veras Tante Kathrin gewinnt man einen guten Überblick über alle Handlungsstränge und hat kein Problem, den Verwicklungen zu folgen.
„Die Vergessenen“ von Ellen Sandberg ist toller Krimi, spannend geschrieben und mit einem sehr interessanten Thema. Eine absolut runde Sache, ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen, so gespannt war ich, wie es wohl weitergehen könnte. Von mir gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung für den Roman. 

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Gespräche aus der Community

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Noch vor dem offiziellen Erscheinungstermin am 27.12.2018 verlosen wir 20 Exemplare von Ellen Sandbergs neuem Roman »Der Verrat«!

Ein Weingut an der Saar. Ein altes Verbrechen. Und eine Schuld, die nie verjährt...

Als Nane nach zwanzig Jahren Haft aus dem Gefängnis entlassen wird, hat sich vieles verändert. Nicht aber die Schuld, die weiter auf ihr lastet. Nicht die Erinnerung an die Nacht, die ihr Leben zerstörte und schon gar nicht das Verhältnis zu ihrer Schwester Pia.
Pia hat es gut getroffen. Die erfolgreiche Restaurateurin lebt mit ihrem Mann auf einem idyllischen Weingut an der Saar. Da lässt es sich gut verdrängen, auf welch zerbrechlichem Fundament ihr Glück gebaut ist. Doch dann tritt ihre Schwester Nane wieder in ihr Leben und Pia ahnt: Es ist Zeit für die Wahrheit. Und damit Zeit für Rache - oder Vergebung. 

Um ein Exemplar zu gewinnen, beantworte folgende Frage: 
Welches Gericht bestellt Nane nach ihrer Entlassung im Bistro an der Ecke neben Birgits Laden?
Schreib uns gerne auch, auf welchen Kanälen Du Deine Rezension veröffentlichen wirst!

Hier geht's zur Leseprobe.

Viel Erfolg!


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Schreibt auch als: Inge Löhnig

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