Ellen Sell

 4.8 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von Ohne Hund? Geht gar nicht!, Yvonne Stachelbeere und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Ohne Hund? Geht gar nicht!

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Neu erschienen am 09.11.2018 als Hardcover bei net-Verlag.

Alle Bücher von Ellen Sell

Ohne Hund? Geht gar nicht!

Ohne Hund? Geht gar nicht!

 (2)
Erschienen am 09.11.2018
SIWA - ein Kätzchen im Heu

SIWA - ein Kätzchen im Heu

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Erschienen am 12.08.2014
Ich bin ein Gnufii und heiße Lu

Ich bin ein Gnufii und heiße Lu

 (1)
Erschienen am 09.05.2014
Pauline Knabberschreck

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Erschienen am 28.09.2009
Das geheimnisvolle Efeuschloss

Das geheimnisvolle Efeuschloss

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Erschienen am 25.01.2013

Neue Rezensionen zu Ellen Sell

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Rezension zu "Ohne Hund? Geht gar nicht!" von Ellen Sell

Ein Leben ohne Hund ist ein Hundeleben
tantejossevor 12 Tagen

Ellen Sell ist eine berühmte Hunde-Kinderbuch-Schriftstellerin, davon sind nicht nur die Kinder in den Hamburger Schulen überzeugt, die Ellen Sell bei den Lesungen aus ihren verschiedenen Büchern erleben konnten und können. Ihr liegt der direkte Kontakt zu Kindern besonders am Herzen, oft ist nach der Lesung als Überraschungsgast einer ihrer Hunde erschienen, ja geradezu aufgetreten. Denn er wurde wie ein Star begeistert empfangen von den Kindern, die eben noch spannende und lustige Geschichten über ihn gehört hatten. Ellen Sell weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig ein früher Umgang mit Tieren ist, wie hilfreich gerade Hunde mit ihrer Zuneigung bei der Bewältigung von Problemen sein können, wie Kinder andererseits früh Verantwortung, Respekt und Behutsamkeit lernen.

In ihrem neuen Buch „Ohne Hund? Geht gar nicht!“ geht Ellen Sell den Fußstapfen der Hunde nach, die untrennbar zu ihrer eigenen Biografie gehören. Seit ihrer Kindheit leben ihr Mann und sie mit Hunden, können also auch in Krisensituationen auf einander zählen. Sie haben erfahren, welche Kräfte durch ein Tier berührt und freigesetzt werden können. Sie schreibt vom Glück der heilsamen Begegnung, erzählt, wie vier Pfoten die Lasten ihrer Menschen mit tragen, Hoffnung schenken, wenn endlich durch Krankheit unterbrochene vertraute Hundespaziergänge wieder möglich sind.

Die Autorin lässt uns teilnehmen an freundschaftlichen Begegnungen mit anderen Hunden und ihren Besitzern, von lebhaften Gesprächen über Gott und die Welt, von Mitgefühl und Trost, wenn ein Hund gestorben ist. Wir erfahren viel über das soziale Verhalten der Hunde untereinander, wie Rangordnungen eingehalten werden und berührende Freundschaften unter Hunden entstehen. Wie vorsichtig wir andererseits Prägungen setzen müssen in der Seele eines Welpen, damit sie nicht zu unliebsamen Folgen führen, wie bei ihrem kleinen Hund, der zeitlebens keinesfalls den ersten Stock betrat. Natürlich wissen Hundemenschen genau, dass das enge Miteinander keineswegs immer nur eitel Freude und Sonnenschein bedeutet. Wer geht schon gern ins nasse Dunkel und bei Wind und Wetter mit dem Hund hinaus, aber das ist eben keine Frage. Geht es dem Hund gut, geht es auch seinem Menschen gut. Nach diesem Kriterium werden Reisen, Hotels, Besuche und Wanderungen geplant.

Eines der Gedichte von Hermann Melville soll mit den Worten enden: „Kolumbus hat den Roman der Erde beendet/ nun gibt es keine neue Welt mehr für die Menschheit.“ Er irrte, er fasste die Welt zu klein. Mit jedem neuen Hund, den wir in unser Leben holen, erleben wir eine neue Welt, die uns anvertraut ist, damit wir sie behutsam erkunden und formen, damit wir ihr eine Heimat in unserem Herzen geben. Fotos und Erzählungen zeigen, dass Ellen Sell und ihr Mann ihren Kindern und Enkelkindern diese tiefe Liebe mitgegeben haben.

„Ohne Hund? Geht gar nicht!“ Ellen Sells neues Buch ist sehr ansprechend mit Liebe zum Detail gestaltet, eine Liebeserklärung an die Hunde ihres Lebens. Schon Kinder mit 12 Jahren werden ihre Freude daran haben, wenn sie nicht nur von Aufregung zu Aufregung jagen, sondern auch etwas über Hunde erfahren und lernen wollen. Auf alle Fälle verdient „Ohne Hund? Geht gar nicht!“ die Würdigung durch erwachsene Leser. Wunderbar wären Eltern oder Lehrer, die

Cordula Scheel / Hamburg 1.12.2018

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Rezension zu "Ohne Hund? Geht gar nicht!" von Ellen Sell

Eine besondere Biographie, da hier die Hunde im Vordergrund stehen
MellisBuchlebenvor einem Monat

Schon als Kind hat mich Ellen Sell als Autorin von "Yvonne Stachelbeere" begeistert. Ich habe immer gedacht, dass das eine fiktive Geschichte ist. Allerdings steckt ein Fünkchen Wahrheit darin. Denn Ellen Sell hat - wie Hanna im Buch - als Au-Pair in der Schweiz gearbeitet. 

Diese und viele weitere Anekdoten und Informationen zu Ellen Sell sind in "Ohne Hund? Geht gar nicht!" enthalten. Es ist eine Art Biographie anhand der Tiere in Ellen Sells Leben, die sie durch die verschiedenen Lebensabschnitte begleitet haben. 

Dieser Bezug hat es für mich zu etwas Besonderem gemacht. Ich lese auch im Allgemeinen gerne Biographien, habe aber noch nie eine gelesen, bei der die Vierbeiner im Leben des Autors eine so große Rolle gespielt haben. 

Zahlreiche Farbfotografien untermalen die Biographie. Das war hier vor allem bezüglich der Hunde passend, da ich nicht alle Rassen kenne und einiges Neues lernen konnte. Viele Informationen zu Hunden im Allgemeinen und denen, die vorkommen, im Besonderen streut die Autorin in die Handlung ein. 

Für mich ist es eine kurzweilige Lektüre gewesen und es hat Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen und mehr über die Autorin und ihre Hunde zu erfahren. Das Buch ist geeignet für Kinder ab zwölf Jahre und dann bis ins hohe Alter. 

Ich fand es unterhaltsam, aber auch traurig, denn leider hat auch jedes noch so schöne Hundeleben mal ein Ende. Ich konnte den Verlust durchaus nachvollziehen, auch wenn ich selbst nie einen Hund besessen habe. Andere Tiere haben mein Leben begleitet, die auch jahrelang als vollwertige Familienmitglieder dazu gehört haben. Umso schmerzlicher ist dann immer der Verlust, aber er gehört nun mal dazu. 

Ich mochte diese besondere Biographie sehr gerne und kann sie vor allem Hundeliebhabern weiterempfehlen. 

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Rezension zu "Yvonne Stachelbeere" von Ellen Sell

Mein liebstes Kinderbuch
MellisBuchlebenvor einem Jahr

"Yvonne Stachelbeere" habe ich in meiner Kindheit geschenkt bekommen und seitdem immer wieder gelesen. Nun war es mal wieder an der Zeit, das Buch zur Hand zu nehmen und bei der Gelegenheit meine Meinung darüber mit Euch zu teilen.
Das Buch ist mit dem farbenfreudigen Cover und Illustrationen sehr schön aufgemacht. Das Kinderbuch besteht aus kurzen Kapiteln, die sich sehr gut vorlesen, aber auch von Kindern selbst lesen lassen. Es ist kindgerecht geschrieben und trotzdem habe ich als Kind einige neue Begriffe damit gelernt, was vor allem daran liegt, dass es in der Schweiz spielt und Kindern ganz nebenbei ein bisschen Schwyzerdütsch und Besonderheiten in der Schweiz näher bringt.
Yvonne ist ein starker Charakter, auch wenn es sich um eine Neunjährige handelt. Sie hat jede Menge "guter" Einfälle, die mir als Kind natürlich bereits gefallen haben und mich auch jetzt beim Lesen noch schmunzeln lässt. Sie gehört zu den Kinderbuch-Protagonisten, die mich durch meine Kindheit begleitet haben. 
Ich kann das Buch für Kinder ab 9 Jahren empfehlen, was auch die Empfehlung des Verlages ist. Für dieses schöne Kinderbuch mit Alltagsgeschichten aus dem Leben einer Neunjährigen vergebe ich volle fünf Herzen.

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