Ellen Spaniel Goldprinzessin

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Inhaltsangabe zu „Goldprinzessin“ von Ellen Spaniel

1835 gab es einen Skandal in Berlin. Eine Hochstaplerin flog auf, die in unerhörter Weise die heiligsten Institutionen des Staates für ihre Zwecke missbraucht hatte: Adel und Königtum. Die junge Frau, noch nicht 25 Jahre alt, hatte die preußische Hauptstadt zwei Jahre lang mit ihrem kometenhaften Aufstieg, ihrem glänzenden Lebensstil und ihren wechselnden Liebschaften in Atem gehalten. Wie eine frühe Vorbotin der heutigen Spaßgesellschaft setzte diese tolldreiste Berliner Pflanze, die allgemein nur die „Goldprinzessin“ genannt wurde, alles aufs Spiel, um für eine kurze Zeit ihr Leben in vollen Zügen genießen zu können: reich, bewundert, umschwärmt, geliebt, hemmungslos. Als dem Traum das Erwachen folgte, bereute sie nichts: sie hatte ihr Vergnügen gehabt – und dabei noch kräftig den Berliner Volkswitz gefüttert, indem sie den preußischen Untertanengeist dem Spott der Zeitgenossen preisgab. Grundlage des Romans ist der Bericht, den Willibald Alexis und Julius Eduard Hitzig in ihrer ab 1842 unter dem Titel „Neuer Pitaval“ erscheinenden Sammlung merkwürdiger Rechtsfälle über die Charlottenburger „Goldprinzessin“ geben. Vor 177 Jahren, am 21. Mai 1836, wurde das Urteil gegen die Angeklagte Henriette W. verkündet. Der farcenhafte, tragikomische Fall reflektiert in grotesker Weise ein Stück deutscher und speziell Berliner Kultur- und Sittengeschichte. Er gehört zwar zur Kriminalgeschichte des 19. Jahrhunderts, doch hat er durchaus Bezug zur Gegenwart. In unseren Tagen wäre eine Jette Wildhauser Dauergast in Talk-Shows und bei Promi-Events. Sie wäre Star der Yellow Press, ihr Auf- und Abstieg Stoff für die Klatschreporter. Aber auch manche Leserin dieser Blätter, die süchtig ist nach den Affären und Eskapaden der Blaublütigen, könnte eine Amalie Niemann sein, ihr verlachtes, grausam betrogenes Opfer.

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