Ellen Teschendorf , Petra Albert styleguide Berlin

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Inhaltsangabe zu „styleguide Berlin“ von Ellen Teschendorf

Der styleguide Berlin ist ein unverzichtbarer Begleiter für alle, die auf der Suche nach dem Besonderen jenseits der Touristenpfade sind. Die Shop-Inhaberin und waschechte Berlinerin Ellen Teschendorf und die Szenenbildnerin Petra Albert weisen den Weg zu kleinen Läden, die mehr Museum als Geschäft sind, liebevoll eingerichteten Cafés im Vintage-Stil und außergewöhnlichen Galerien von Künstlern und Designern. Ob feine Papierwaren, ausgefallene Wohnaccessoires oder ausgesuchte Krawatten - in diesemhochwertig ausgestatteten Buch bekommen nicht nur Reisende, sondern sogar Einheimische Inspirationen für den nächsten Einkaufsbummel und Lieblings-Locations zum Shoppen, Essen und Wohlfühlen.
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  • 'eine Seite von Berlin zeigen [...], die Sie sonst nicht gesehen hätten'

    styleguide Berlin
    sabatayn76

    sabatayn76

    23. June 2016 um 12:23

    Inhalt: Ellen Teschendorf und Petra Albert zeigen in ihrem 'styleguide Berlin' besondere Geschäfte, Restaurants, Cafés, Bars und Hotels sowie spannende Orte für Kunst und Kultur. Dabei gehen sie nach Ortsteilen vor (Mitte, Prenzlauer Berg, Friedrichshain, Kreuzberg, Neukölln, Schöneberg, Charlottenburg, Tiergarten) und bieten dem Leser Touren durch diese, so dass vorgeschlagene Locations bequem an einem Tag besucht werden können. Mein Eindruck: Ich bin Neu-Berlinerin und entdecke gerade die Stadt. Der 'styleguide Berlin' hat mir schöne Einblicke in meine neue Heimat beschert, und viele der erwähnten Locations sind auf meine To-do-Liste gewandert. Der 'styleguide Berlin' ist sehr shoppinglastig, und Shoppingqueens und -kings werden hier ganz auf ihre Kosten kommen. Ich hatte mich mehr auf Tipps für Restaurants, Cafés etc. gefreut, und davon gibt es auch einige im Buch, aber der Fokus liegt meines Erachtens eher auf Geschäften und Lädchen. Die Idee, die Aufmachung und das Layout gefallen mir sehr gut. Der 'styleguide Berlin' ist ein ganz besonderer Reiseführer, der dem Leser Orte vorstellt, die man sonst eher durch Tipps von Freunden oder durch Zufall entdeckt. Dieses Konzept ist spannend und bietet für jeden den richtigen Tipp, macht Lust auf die Stadt und zeigt sicher sogar Alt-Berlinern neue Seiten ihrer Heimat. Mein Resümee:Ich habe durch das Buch viele schöne Tipps bekommen und werde bald die ersten Orte aufsuchen und erkunden. Für mich waren vor allem die Restaurant- und Café-Tipps spannend. Shopping-Fanatiker werden beim Lesen aber noch mehr auf ihre Kosten kommen.

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  • Berlin abseits des Tourismus'

    styleguide Berlin
    ForeverAngel

    ForeverAngel

    23. August 2015 um 18:47

    Berlin ist nach Kopenhagen, London und New York bereits der dritte Styleguide, den ich hier bespreche. National Geographics Styleguides sind Reiseführer wie für mich gemacht. Statt unsagbar viel über die Historie der Stadt zu erzählen, beschränken sie sich auf das schöne Motto "Eat, shop, love it". Natürlich sind auch klassische Reiseführer immer wieder einen Blick wert und ich informiere mich gerne über verschiedene Denkmäler und Gebäude, aber wenn ich erst einmal vor Ort bin und mir die eine oder andere Sehenswürdigkeit angesehen habe, brauche ich etwas wie den Styleguide. Die Ausgabe zu Berlin begeistert mich wieder ebenso sehr wie die von Kopenhagen und London, weil mir die Aufmachung des Buches so gut gefällt - der Inhalt natürlich auch. Berlin beginnt mit einer Begrüßung der beiden Autorinnen, in der sie erklären, warum sie so gerne in Berlin wohnen und dass sie froh sind, die Stadt nicht in der Hektik eines Tourists abarbeiten zu müssen, sondern dass sie Zeit haben, sich alles in Ruhe anzuschauen. Außerdem erinnern sie daran, dass einige Bezirke Berlins wie etwa Neukölln noch immer im Wandel sind und daher einige Adressen aus ihrem Buch schon jetzt nicht mehr aktuell sind. Also am besten vorher noch einmal informieren, ob der Laden noch exisitiert oder vielleicht umgezogen ist. Dazu gibt es einige nützliche Tipps rund um Fortbewegungsarten (Fahrräder sind überall ausleihabr, auf das Auto sollte man besser verzichten, der Nahverkerh ist gut ausgebaut, etc), die beste Reisezeit, öffentliche Toiletten, Reisen mit Kind, Öffnungszeiten und Essen. So bekommt man vorab einen guten Überblick. Vor der Aufteilung in Bezirke, in denen dann Shops, Restaurants, Hotels, Kunst- und Kulturstätten etc vorgestellt werden, haben Teschendorf und Albert ihre ganz persönliche 24-Stunden Hitliste zusammengestelllt. Die Bezirke, auf die die beiden eingehen, sind die folgenden: Mitte, Prenzlauer Berg, Friedrichshain, Kreuzberg, Neukölln, Charlottenburg, Tiergarten, Schöneberg Jedes Kapitel beginnt mit einer Straßenkarte des Bezirks, in der die vorgestellten Shops numerisch eingetragen sind. Mit der Legende daneben, - die in Shops, Essen, Café, Bar, Kunst & Kultur und Hotel unterteilt ist - lassen sich die ausgewählten schnell wiederfinden. Und gleichzeitig sieht man auch, was auf dem Weg liegt und wofür man einen Umweg nehmen müsste. Dazu bietet das Buch auch vier Touren, die farblich gekennzeichnet sind. Rechts auf der Karte ist klein verzeichnet, welche Farbe für welche Tour steht, sodass man die jeweiligen Läden schnell zuordnen kann. Die einzelnen Läden werden mit ausreichend Platz und vielen Fotos vorgestellt: mal finden sich auf einer Doppelseite zwei Shops, mal sogar nur einer. Sehr schön finde ich, dass zu jedem Shop auch gleich die Adresse mitgeliefert wird, so muss man nicht ständig hin und her blättern. Sollte ich einmal nach Berlin kommen, so stehen folgende Läden und Cafés definitiv auf meiner To-Go-Liste: The Barn Roastery (40), eine Kaffeerösterei. Die Buchhandlung Do You Read Me? (58). Gestalten Space, der Concept Store des Gestalten-Verlags (64). Das Cupcake (der Name spricht wohl für sich, 124). Schwesterherz, ein Shop in dem man alles rund ums Verschenken und Verpacken findet, genau das Richtige für jemanden, der bei Geschenken gerne kreativ wird (170). Berlin ist ein wunderbarer Reiseführer, der eine Stadt abseits der Touristik zeigt. Er macht neugierig auf die verschiedenen Bezirke und auf die Menschen, hinter deren "ruppiger Fassade" ein "weicher Kern" stecken soll. Berlin ist sicherlich einen Besuch wert und dann darf der Styleguide einfach nicht fehlen.

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  • Profunder Führer ins „Innere“ der Stadt

    styleguide Berlin
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    23. June 2014 um 12:12

    Profunder Führer ins „Innere“ der Stadt Praktisch und anders bereits in der Form, so präsentiert sich diese „Innenschau“ Berlins durch die beiden Berliner Autorinnen. Mit einem Gummiband versehen, leicht im Gewicht und gut zumindest in der Hand zu tragen, strahlt dieser Berlin-Guide im Erscheinungsbild bereits eines seiner Ziele aus: auch ein mobiler Begleiter sein zu können beim Erkunden der Feinheiten des Angebotes Berlin. Die „Mitte“ der Stadt rückt dabei in den Fokus. Mitte, Prenzlauer Berg, Friedrichshain, Charlottenburg, Tiergarten, Kreuzberg, Schöneberg und Neukölln werden je als Bezirk vorgestellt. Hierbei mit wenigen, knappen Worten in ihrer Entstehungsgeschichte, in der die aktuellen Prägungen bereits mitschwingen und sodann in dem, was die Bezirke dem Besucher zu bieten haben. Dabei bietet das Buch keinen „klassischen“ Berlin-Reiseführer, sondern eine Zusammenschau und Informationen zu besonderen Adressen, in denen sich ebenso der Alltag Berlins widerspiegelt, wie auch „die Szene“ durchaus zu entdecken sein wird. Shoppen, Essen, Ausgehen, der „weiche Kern“ hinter gern zur Schau gestellter „Ruppigkeit“, unterschiedliche Anregungen bereits vor der Anreise im Sinne von so nicht weit verbreiteten Hotel-Tipps, übergehend zu anregenden Orten für ein Frühstück über lohnende Ziele, das „kleine Berlin“ kennenzulernen bis zum abendlichen Restaurant bringen die Autorinnen den Besucher der Stadt mit ihren vielfachen Informationen und fotografischen Illustrationen ganz hervorragend „über den Tag“. Gerade weil auch immer wieder „Einheimische“ aus ihrem Nähkästchen im Buch plaudern, eigene Lieblingsplätze, Cafes, Plätze, Orte, Gaststätten und anderes beschreiben, findet sich der Leser und Nutzer dieses Reiseführers in ganz anderer Form immer wieder „mitten im Leben der Stadt“ wieder. Schon bei der Lektüre entsteht so eine hohe Motivation, abseits der getrampelten Touristenpfade und abseits von „Unter den Linden“ ganz andere Seiten der Stadt zu entdecken. Und das alles in wohltuender Kürze und dennoch informativ. Wo man Fahrräder herbekommt (überall fast zu leihen) bis hin zu car-sharing Angeboten, Taxis und öffentlichem Nahverkehr samt Verweisen auf Schiffe als Transportmittel (gibt es) und öffentliche Toiletten (hilfreich) oder auch Szene Magazinen führt das Buch zunächst dann an die eigentlichen Orte, Plätze, Shops und Treffpunkte heran. Das Nachtleben allerdings macht sich eher rar im Buch, ist durch indirekte Hinweise vielleicht erschließbar. Die Konzentration der Autorinnen liegt „auf dem Tag“, auf Essen, Menschen treffen, Shoppen, auf viele kleine, aber feine und ganz eigene Ladengeschäfte und deren Angebote, die man auf den „Hauptrouten“ erst gar nicht zu Gesicht bekommen würde. Für diese Besonderheiten benötigt man eben Insiderwissen, welches dieser Style-Guide vielfach vermittelt. Übersichtliche Ausschnitte aus Stadtplänen mit Wegweisern für die vorgestellten Orte erleichtern dabei die Orientierung in sehr guter Weise. Vom Nähkurs auf die Schnelle über die Krawattenmanufaktur hin zum Restaurant „Mädchen ohne Abitur“ hin zum Sonnenuntergang auf der Admiralbrücke, ein Buch voller vielfacher Anregungen der „anderen Art“ mit seiner ganz eigenen Weise, Berlin entdecken zu können.

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