Ellen de Visser

 4.3 Sterne bei 3 Bewertungen

Lebenslauf von Ellen de Visser

Ellen de Visser, geboren 1966, ist Wirtschaftsjournalistin bei der niederländischen Tageszeitung »de Volkskrant«. Vor zwei Jahren begann sie die wöchentliche Kolumne »Die ene patient«, die die Leser, egal ob mit oder ohne medizinischen Hintergrund, stark bewegte. Ellen de Vissers Buch erscheint weltweit.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Ellen de Visser

Neue Rezensionen zu Ellen de Visser

Neu

Rezension zu "Der eine Patient, der mein Leben verändert hat" von Ellen de Visser

Ganz klare Leseempfehlung!!!!
_medizinliebe_vor 4 Monaten

„Ich weiß inzwischen, wie schwer es ist, als gesunder Mensch – und schon gar als Arzt – zu beurteilen, wo Lebensqualität anfängt und wo sie aufhört. Was für uns nichts mehr wert zu sein scheint, kann für einen Kranken die ganze Welt bedeuten.“


Klappentext:

Täglich müssen Ärzte und Pflegepersonal schnelle Entscheidungen treffen, mit gravierenden Konsequenzen für Patienten. Das ist eine enorme Verantwortung, die bei vielen Spuren hinterlässt. Ein Kinderarzt erlebt ein Paar, das sich gegen Überlebensmaßnahmen für das Frühchen entscheidet und daran fast zerbricht. Ein Neurochirurg notopiert einen jungen Mann, doch nach einem denkwürdigen Treffen Jahre später, fragt er sich, ob der Patient wirklich ein menschenwürdiges Leben führen kann. Die Journalistin Ellen de Visser befragt Ärzte und Pflegepersonal über den einen Patienten, der ihre Sicht auf ihren Beruf und das Leben nachhaltig verändert hat. Die schonungslos offenen und berührenden Berichte der Ärzte zeigen, welch unglaubliche Stärke durch vertrauensvolle Beziehungen entstehen kann. Sie zeigen, wie eng Leid, Hoffnung, Trauer und Freude beieinanderliegen. Emotional und ehrlich – diese Geschichten treffen tief im Inneren und zeigen neue Perspektiven auf das Leben auf.


Rezension:

Dieses Buch hat mich emotional berührt, zutiefst erschüttert, zu Tränen gerührt und in seinen Bann gezogen. 

Es war mir schon bewusst, dass wohl fast jeder Arzt einen oder mehrere Fälle nie vergessen wird, aber das bestimmte Fälle ein Anstoß zum Umdenken und damit auch zum Handeln geben können, hätte ich nicht so stark erwartet. Dieses Buch hat mich da in meiner Denkweise ziemlich verändert!

Ich fand die Länge der Erzählungen perfekt gewählt und ich wurde regelrecht in  einen Sog hineingezogen und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. 

Hinweis: Die Berichte in diesem Buch stammen aus den Niederlanden! Es kommt also auch das Thema Sterbehilfe zu Tage.


Abschließend muss ich diese fabelhafte Qualität des Buch erwähnen. Geht bitte in die Buchhandlung oder bestellt euch dieses Buch und fasst es mal an. Allein das Cover an sich ist schon was besonderes, aber die Seiten-Qualität ist ...(mir fällt kein Wort ein, welches dieses Gefühl beschreiben könnte...). 






 

Kommentieren0
0
Teilen
K

Rezension zu "Der eine Patient, der mein Leben verändert hat" von Ellen de Visser

Ärzte und Pflegekräfte erzählen von ihren berührendsten Begegnungen (Buchuntertitel)
kvelvor 8 Monaten

Inhalt, gemäß Buchrückseite:
Täglich müssen Ärzte und Pflegepersonal schnelle Entscheidungen treffen, mit gravierenden Konsequenzen für Patienten. Das ist eine enorme Verantwortung, die viele Spuren hinterlässt. Ein Kinderarzt erlebt ein Paar, das sich gegen Überlebensmaßnahmen für das Frühchen entscheidet und daran fast zerbricht. Ein Neurochirurg notoperiert einen jungen Mann, doch nach einem denkwürdigen Treffen Jahre später, fragt er sich, ob er wirklich ein menschenwürdiges Leben führen kann.

Die Journalistin Ellen de Visser befragte Ärzte und Pflegepersonal über den einen Patienten, der ihre Sicht auf ihren Beruf und das Leben nachhaltig verändert hat. Die schonungslos offenen und berührenden Berichte der Ärzte zeigen, welch unglaubliche Stärke durch vertrauensvollen Beziehungen entstehen kann. Sie zeigen, wie eng Leid, Hoffnung, Trauer und Freude beieinanderliegen. Emotional und ehrlich – diese Geschichten treffen tief im Inneren und zeigen neue Perspektiven auf das Leben auf.


Hinweis:
Die Berichte stammen aus den Niederlanden; d.h. es wird auch das Thema Sterbehilfe angesprochen.


Meine Meinung:

Es war mir nicht klar, dass Ärzte sich doch so lange Zeit an Patienten erinnern würden (ja klar, bestimmt nicht an jeden – aber dennoch).

Viele Fälle waren für den jeweiligen Arzt quasi der Anstoß sich weiterführend mit der Thematik auseinander zu setzen; das fand ich sehr interessant zu erfahren, was sich langfristig daraus entwickelt hat.


Textbeispiel:
„Ich weiß inzwischen, wie schwer es ist, als gesunder Mensch – und schon gar als Arzt – zu beurteilen, wo Lebensqualität anfängt und wo sie aufhört. Was für uns nichts mehr wert zu sein scheint, kann für einen Kranken die ganze Welt bedeuten.“ (S. 157)


Fazit:
Dieses Buch mit seiner Sammlung an Berichten hat mich wirklich tief berührt.

Kommentieren0
2
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 3 Bibliotheken

auf 1 Wunschzettel

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks