Elli H. Radinger , Günther Bloch Affe trifft Wolf

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Inhaltsangabe zu „Affe trifft Wolf“ von Elli H. Radinger

Der Mensch stammt vom Affen ab, der Hund vom Wolf. Doch warum haben wir uns den Wolf ausgesucht, um mit ihm zu leben und nicht den Affen? Welche Vorteile hat es uns gebracht, dass wir uns gemeinsam mit den sozial orientierten Kaniden weiterentwickelt und von ihnen gelernt haben? Günther Bloch und Radinger, Elli H beschäftigen sich mit der Frage, wie die Ko-Evolution von Affenartigen und Hundeartigen, die seit Jahrtausenden existiert, heute weitergeht und wie wir davon profitieren können. Wie können wir - unter Berücksichtigung individueller Persönlichkeiten von Mensch und Hund - lernen, mit unseren Hunden zu kooperieren, statt sie zu dominieren, und so eine harmonische und glückliche Beziehung aufbauen?

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  • Ein gelungener Ausflug in die Evolutionsgeschichte von Mensch und Hunde

    Affe trifft Wolf

    odenwaldcollies

    19. January 2015 um 13:09

    Warum haben sich vor langer Zeit ausgerechnet Hund und Mensch zusammengetan und bilden bis heute enge soziale Gemeinschaften? Warum sind es gerade die Nachfahren der Wölfe, die wir gerne als Familienhunde oder Arbeitshunde so schätzen? Unter evolutionsbiologischen Aspekten kann nur der Wolf auf eine soziale Vergangenheit zurück sehen, bei den nächsten Verwandten des Menschen, den Affen, ist eher Egoismus vorherrschend. Das vorliegende Buch beschäftigt sich damit, auf diese Fragen Antworten zu finden. Neben der Ko-Evolution von Affen, Kaniden und auch Rabenvögel werden die Domestikation des Haushundes, die Kulturgeschichte beider Arten sowie die sozioemotionale Beziehungsebenen beleuchtet. Warum das alles für Hundehalter interessant ist? Aus den evolutionsbiologischen Erläuterungen werden Ableitungen für den Alltag zwischen Mensch und Hund hergestellt, die für ein harmonisches und problemloses Zusammenleben zu beachten sind. Dieses Buch ist kein Erziehungsratgeber, der mit DER Erziehungsmethode aufwartet, die alle möglichen Probleme auf einen Schlag löst – und das ist auch gut so, denn es gibt sie nicht, die EINE Methode, denn es gibt auch nicht DEN Hund, sondern jeder Hund ist neben seinen rassetypischen Eigenschaften ein Individuum, genau wie wir Menschen. Wie auch in Wolfsrudeln gibt es bei den Hunden die geselligen Typen oder eher die Kopftypen, die ruhigen und abwartenden Individuen und die, die mit dem Kopf durch die Wand wollen. Das sollte uns Menschen nicht allzu fremd vorkommen, denn auch die Hundehalter unterscheiden sich untereinander beträchtlich. Unterschiedliche Typen verlangen unterschiedliche Herangehensweisen an das tägliche Zusammenleben; die Holzhammermethode namens Dominanz, die permanent durch den Oberaffen in der Mensch-Hunde-Beziehung ausgeübt wird, ist hier fehl am Platze. Daher bietet das Buch Anregungen und Überlegungen zu den verschiedenen Mensch-Hunde-Teams. Das Buch ist durch seinen lockeren Schreibstil flüssig zu lesen, die zahlreichen Illustrationen lockern den Text zusätzlich auf. Die Verwendung von Fachbegriffen aus der Biologie hält sich in Grenzen, zusätzlich gibt es am Ende des Buches noch eine Erklärung der wichtigsten Begriffe. Wer noch weiter in die Evolutions- und Verhaltensbiologie vordringen möchte, kann sich über das Quellenverzeichnis weitere Anregungen holen.

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  • Rezension zu "Affe trifft Wolf" von Günther Bloch

    Affe trifft Wolf

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. June 2012 um 08:32

    Meine Meinung: Dies war mein erstes Sachbuch von Günther Bloch und Eli H. Radinger, und ich war schon aufgrund des Buchrückentextes gespannt, was mich bei diesem Buch erwartet. Als Hundebesitzerin interessiere ich mich natürlich für dieses Thema und fand die Darstellungen und Erklärungen sowie die Erfahrungsberichte äußerst interessant. Nun muss ich aber zugeben, dass ich anfangs ziemlich Probleme hatte, dem Inhalt zu folgen, da es meiner Meinung nach sehr wissenschaftlich aufgebaut ist und nicht jeder Laie gleich versteht, was gemeint ist. Der Inhalt beschäftigt sich mit der Ko-Evolution von „Affen – und Hundeartigen“ und wie wir in der heutigen Zeit davon Nutzen ziehen können. Anhand der zahlreichen Beispiele wurde es aber auch für mich recht schnell verständlich. Es gab viele Kapitel, die mir sehr gut gefielen und die mein Wissen etwas erweitern konnten. So war mir bis dato nicht bewusst das Raben und Wölfe miteinander kooperieren können. Natürlich richtet sich der Fokus hier auf den Wolf. Es gibt viele unterschiedliche Feldnotizen der Autoren, die eigene Erlebnisse erzählen und ihre Meinungen zu gewissen Handlungen in der Hundepraxis kundtun. Man sollte nicht denken, dass dieses Buch ein Ratgeber für Hundeerziehung wäre. Im Gegenteil, es ist meiner Meinung nach ein Sachbuch, das über das Verhalten des Wolfes und letztendlich auch des Hundes berichtet und somit zum Nachdenken anregen kann. Ich für meinen Teil habe einige Denkansätze für mich finden können, behaupte aber immer noch, dass jeder Hund ein Individuum ist und dieses nicht unbedingt bei jedem Hund inklusive Besitzer passen kann/muss. Der Inhalt ist mit einem Vorwort, 6 Hauptkapiteln und vielen Unterkapiteln aufgebaut. Es enthält sehr viel Bildmaterial, Feldnotizen aus Forschungen der Autoren und einige Grafiken, die die Erklärungen um einiges leichter machen. Mit 187 Seiten hat das Buch eine gute und informative Länge, der Schreibstil ist recht locker, aus Sicht der Autoren erzählt, das Einzige, was mich störte bzw. meinen Lesefluss bremste, war die Bezeichnung, wenn der jeweilige Autor berichtete. Beispiel: Ich (Bloch) … Ich fand das etwas ungewohnt und denke, eine Unterschrift unter dem jeweiligen Bericht hätte es auch getan, aber das ist halt Geschmackssache des Lesers. Fazit: Affe trifft Wolf ist ein sehr interessantes Sachbuch über die Ko-Evolution von Menschen und Wölfen. Es zeigt mögliche Kooperationsmöglichkeit und bietet sehr viel Fachwissen aus jahrelangen eigenen Forschungen der Autoren. © Michaela Gutowsky

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  • Rezension zu "Affe trifft Wolf" von Günther Bloch

    Affe trifft Wolf

    sab-mz

    15. May 2012 um 14:14

    Ich kann anderen Rezensenten hier so gar nicht folgen. Da wird verglichen mit anderen Bloch-Büchern, aber das passt bei diesem Buch so gar nicht meiner Meinung nach. Das Buch wurde ja nicht von Bloch alleine gsechrieben, sondern es ist eine Gemeinschaftsaktion mit Ella Radinger. Beide sind sehr engagierte Wolfsforscher und hier sollte doch das Verhalten der Affen - Primaten mit dem der Wölfe-Caniden verglichen werden. Dann soll dies umgesetzt werden auf die Mensch-Hund-Beziehung. Das Buch erfüllt dies ganz und gar.Beschrieben werden typisch wölfische Verhaltensweisen und zwar für den Laien verständlich. So wie ich es empfinde, war ja auch kein Buch für Fachleute angestrebt. Anschaulich schildern die Autoren ihre Wolfsbeoachtungen im deutlich klaren Stil des Herrn Bloch, vergleichen mit eigenen Hunden und auch ihnen bekannten Hunden. Bloch schildert oft mit einem Augenzwinkern so wie man ihn kennt. Z.T. werden diese Verhaltensweisen umgesetzt in Tipps für Hundehalter, aber nicht grundsätzlich, aber das war ja auch nicht Thema des Buches. Beide schildern auch einen typischen Tag in ihrem eigenen Leben mit ihren Hunden und geben auch Schwächen zu. Nobody is perfect. Ella Radinger beschreibt sehr genau und nachvollziehbar ihr Prinzip der Hausregeln. Toll, um sich als Hundehalter vor Augen zu führen wo es hängt. Aus meiner Sicht liefern die Autoren ganz viel Hintergrundwissen zum Thema Wolf und Hund. Wieviel Wolf steckt in meinem Hund? Sie geben Tipps zum Hunde erziehen und das Ganze leicht zu lesen. Ich freue mich noch diese Woche Bloch live zu erleben.

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