Minnesota Winter

von Elli H. Radinger 
4,2 Sterne bei41 Bewertungen
Minnesota Winter
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Positiv (35):
Janine2610s avatar

Ein in der Wildnis spielender autobiografischer Liebesroman mit einigem an Dramatik ... Fesselnd, fesselnd, fesselnd!

Kritisch (2):
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Eine Mischung aus Sachbuch, Biographie und Erotikroman, die mich leider nicht fesseln konnte.

Alle 41 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Minnesota Winter"

Spontan verlässt Elli Radinger Deutschland und zieht
mit ihrem Traummann nach Minnesota in die Wildnis. Sie lebt mit ihm in einer Blockhütte im Revier von Wölfen und Bären und stürzt sich in Abenteuer, die sie körperlich und emotional an ihre Grenzen bringen. Sie lernt Überleben bei –30 Grad, baut Kanus und geht auf Entdeckung in ein unbekanntes Amerika.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746631080
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:Aufbau TB
Erscheinungsdatum:17.07.2015

Rezensionen und Bewertungen

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    Janine2610s avatar
    Janine2610vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein in der Wildnis spielender autobiografischer Liebesroman mit einigem an Dramatik ... Fesselnd, fesselnd, fesselnd!
    Die Distanz zwischen Traum und Realität

    Der Klappentext:

    Was bringt eine Frau dazu, zu einem beinahe unbekannten Mann in die Wildnis von Minnesota zu ziehen und dort in einer Blockhütte mit ihm zu leben? Elli Radinger hat es getan. Verliebt und ohne an die Konsequenzen zu denken, folgt sie ihrem Herzen.
    Sie lernt das Überleben bei minus 30 Grad, baut Kanus und geht mit ihrem Traummann auf Entdeckungsreise durch ein unbekanntes Amerika. Aber das Leben in der Wildnis ist hart und hinterlässt bald schon tiefe Risse im romantischen Lebenskonzept. Nach einem gewalttätigen Ausbruch von Greg nutzt Elli die Gelegenheit zur Flucht.
    Spannend, humorvoll und emotional schildert Elli Radinger ihr Leben fern von den Annehmlichkeiten der Zivilisation.

    Meine Meinung:

    Elli H. Radinger hat mit Minnesota Winter einen abenteuerlichen Liebes-Wildnis-Roman geschaffen, der auch gleichzeitig ihre Autobiografie darstellt. Die (damals) in Deutschland lebende Autorin beschreibt darin ihre Liebe zur Natur und den Tieren (allen voran den Wölfen) und wie sie es geschafft hat, sich ihren Traum vom Leben in der Wildnis, im Einklang mit der Natur, zu erfüllen. Dass das Ganze auch mit einer Menge Entbehrungen einhergehen würde, war ihr erst nicht derart bewusst.

    ~ Wenn die Existenz auf die Basis reduziert wird, erlangen andere Dinge Bedeutung, und wir beginnen, uns selbst zu entdecken. ~
    (S. 299)

    Manch einer hat ja manchmal diese Anwandlung, einfach seine Sachen zu packen, wegzugehen und mitten im nirgendwo in einer Waldhütte weit abseits der Gesellschaft, und ebenso weit entfernt von Straßen- und Menschenlärm, zu leben. Dass dieses Vorhaben nicht ausschließlich romantisch ist und so ein Leben mitunter sehr anstrengend werden kann, hat die Autorin am eigenen Leib erfahren müssen. In Ellis Fall kam nämlich ein Mann hinzu, der ihr die erste Zeit des Ausstiegs zwar noch erleichtert und sehr schön gemacht hat, aber im Laufe des weiteren Kennenlernens hat sich herausgestellt, dass ebenjener Mann ziemlich engstirnig, verurteilend, kontrollsüchtig und intolerant ist, worunter Elli, je mehr Zeit sie mit ihm verbracht hat, richtig gelitten hat. Aber nicht nur das, zum Ende hin hat ihr Wildnismann sogar seine gewaltbereite Seite gezeigt ...

    Wenn ich mir vorstelle, kilometerweit von der nächsten Zivilisation entfernt zu sein und ich mich mit einem unberechenbaren Mann in einer kleinen Waldhütte aufhalten würde, ohne großartige bzw. schnelle Fluchtmöglichkeit, wird mir ganz mulmig zumute. Wie sich Elli in dieser Situation gefühlt hat, kann ich mir also denken - und das wird, wie ich finde, in diesem Buch auch hervorragend von ihr rübergebracht.

    ~ Ich glaube, der Verlust eines Traums, der Vorstellung, wie das Leben hätte sein können, ist stets wie ein kleiner Tod, den wir betrauern müssen, um danach wie Phoenix aus der Asche zu steigen und neu zu beginnen. ~
    (S. 291)

    Teilweise konnte ich die Autorin aber auch nicht verstehen. Ihr Wildnismann Greg kommt hierin nämlich abwechselnd lieb und dann wieder wie ein Monster oder wenigstens wie ein äußerst unguter/unangenehmer Zeitgenosse rüber, und ich hatte so den Eindruck als würden Gregs negative Seiten deutlich überwiegen, dennoch hat Elli ihm immer und immer wieder eine Chance gegeben. Ein bisschen hatte ich das Gefühl, als wäre sie masochistisch. Wer gibt sich denn noch länger mit einem Mann wie Greg, der sie so respektlos behandelt, ab? - Leben in der Wildnis hin oder her. Da wäre ich mir selbst viel zu wichtig, als dass ich das ignorieren oder drüber hinwegsehen könnte. Bei der allerersten schlechten Behandlung hätte ich schon meine Sachen gepackt und ihn verlassen. Sich so etwas auf Dauer gefallen zu lassen bzw. zu warten, bis der Mann komplett ausgereizt ist, das wäre mir nicht eingefallen ...

    Jedenfalls ist es wirklich spannend zu lesen gewesen, wie Elli das alles durchgestanden und überlebt hat, ohne Schaden davonzutragen. So ein Leben in der Einsamkeit und Stille der Wildnis hat schon was Reizvolles, das muss auch ich gestehen, aber dass das auch Schattenseiten hat, muss man sich auch erst mal bewusst machen und eingestehen. Wer mit dem Gedanken spielt, auszusteigen, für den ist das Buch bestimmt was; für alle anderen, die Fans abenteuerlicher (realer) Geschichten sind, die sind mit Minnesota Winter wahrscheinlich ebenfalls gut beraten.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Heiß und kalt - ein abenteuerlicher Lesegenuss mit anziehenden und abstoßenden Begegnungen.
    Heiß und kalt

    Schon lange wartete das Buch "Minnesota Winter" in meinem Bücherregal. Ich wählte den anbrechenden Frühling als Zeitpunkt für eine Lesereise in eine der kältesten Regionen der USA. Es dauerte nicht lange und die Erfahrungen von Elli Radinger jagten mir heiße und kalte Schauer über den Körper.

    Die Autorin beschreibt einen Lebensabschnitt, indem sie einen mutigen Schritt wagt. Sie reist zu einem wildfremden Mann in eine einsame Blockhütte, um mit ihm zu leben. Dadurch geht ihr lang gehegter Traum - in unberührter Natur und unmittelbarer Nachbarschaft von Bär und Wolf zu wohnen - in Erfüllung.

    Der Traum wehrt zwar nicht lange, doch das Wesentliche passiert. Berührende Begegnungen mit wilden Wölfen spenden Trost und Halt, während die Beziehung eskaliert. Elli Radinger lernt unter harten Bedingungen, sowohl auf emotionaler als auch körperlicher Ebene, durchzuhalten und zu überleben. Diese Erfahrung ebnet den Weg für ihr zukünftiges Leben, indem die wilden Wölfe noch eine besondere Rolle spielen werden.

    Ich lese gerne authentische Erfahrungsgeschichten und Elli Radingers "Minnesota Winter" hat mir besonders gut gefallen. Für Wildnisträumerinnen wie mich, stellen solche Bücher eine gute Möglichkeit dar, dem eigenen Traum näher zu kommen. Manchmal wünschte ich mich an die beschriebenen Orte, manchmal war ich heilfroh, sicher auf meiner gemütlichen Couch zu liegen. Danke liebe Elli, für dieses Wildnisabenteuer, das ich voller Bewunderung für Deinen Mut miterleben durfte.   

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    BonnieParkers avatar
    BonnieParkervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine Mischung aus Sachbuch, Biographie und Erotikroman, die mich leider nicht fesseln konnte.
    Für mich leider zu emotionslos

    Dieses Buch war mir auf der Frankfurter Buchmesse ins Auge gefallen und hat mir sofort zugesagt. Das Thema klang spannend und humorvoll. Dieser Roman ist autobiographisch, was mir beim Lesen allerdings nicht so bewusst war. Die Person Elli war für mich schon ein wenig suspekt. Ich konnte mich irgendwie nicht richtig mit ihr anfreunden. Sie ist widersprüchlich für mich, einerseits das scheue Reh, dass sich nur allein in der Hütte wäscht und andererseits, die allseits bereite Nymphe, die nackt in den See springt oder sich in Felsspalten mit Greg vergnügt. Für mich wirkte der ganze Roman etwas holprig und ich merkte deutlich, dass Frau Radinger meist Sachbücher schreibt. Das ganze wirkte, trotz großer Liebe und ziemlich irrationalen Handlungen aufgrund der Sehnsucht, doch emotionslos. Die Schilderungen von Greg, ließen bei mir kein direktes Bild dieses Mannes entstehen. Er war mir allerdings mit seiner ganzen Art unheimlich und unsympathisch und ich wüsste, dieser Mann würde mich kein zweites Mal sehen. Aber die Autorin hat das damals wohl anders gesehen. Ihr Schilderung der Ereignisse wirkte allerdings für mich relativ lieblos und herunter gerattert wie einen Lebenslauf. Also so war zumindest mein Empfinden.
    Interessant hingegen fand ich die Schilderung des autarken Lebens in der Wildnis, auch wenn das nichts für mich wäre. Dafür das Frau Radinger so auf Wölfe fixiert war, kam dieses Thema doch ein wenig zu kurz für mich. Den größten Teil der Beschreibungen nahmen sportliche Aktivitäten ein.
    Also mich konnte dieser Roman leider nicht überzeugen oder fesseln. Ich habe ihn bis zum Schluss gelesen, allerdings nicht weil ich nicht anders konnte, sondern eher um zu erfahren, ob Elli doch endlich zur Besinnung kommt.
    Ich weiß nicht wie ich diesen Roman einordnen kann, er ist ein Mix aus Naturführer, Biographie und Erotikroman auf wenig erotische Weise. Allerdings bin ich nach dem Lesen nicht geneigt noch mehr Bücher dieser Autorin zu lesen.

    Kommentare: 2
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    Fleur91s avatar
    Fleur91vor 2 Jahren
    Liebe in der Wildniss

    Elli verliebt sich in einen Einsiedler, der ihren Traum von einem Leben in der Wildniss lebt. Sie lernt ihn auf einer Konferenz über Wölfe kennen und schon nach ein paar Briefen zieht sie für einige Zeit zu ihm in die Wildniss. Das Leben mit Greg gestaltet sich jedoch schwieriger als gedacht, denn der Traum von einem romantischen Naturburschen und einem Leben in der Wildniss wird bald zum Albtraum.

    Ich finde es schwer das Buch zu bewerten. Es lässt sich sehr schnell und einfach lesen, allerdings bin ich öfter über die recht blumige Sprache gestolpert, die für mich doch recht ungewollt komisch rüberkam. Die Autorin verliert sich auch gern in ihren Beschreibungen über die Natur und die Tiere. Anfangs fand ich das noch interessant und schön zu lesen, aber als gegen Ende die x-te Begegnung mit einem Wolf geschildert wurde, hab ich das nur noch übersprungen. Mich hat eigentlich nur die Beziehung zwischen den Beiden interessiert. Das Zwischenmenschliche. Wie Zuneigung zu Abneigung wird. Wie Menschen sich in anderen Situationen verhalten, wie sich sein Charakter und sein Verhalten verändert, seine Denkweise und Ansichten.
    Das war auch wirklich interessant zu lesen. Als Leser sitzt man nur da und fragt sich, wie man sich das gefallen lassen kann. Man denkt darüber nach, wann man vielleicht selbst die Reißleine gezogen hätte. 

    Alles in allem ein gutes Buch, wenn einen dieses Thema interessiert. Ich war wie gesagt sehr an dem Zwischenmenschlichen interessiert und weniger an den Naturbeschreibungen. Wen das nicht stört, der findet hier ein gut zu lesendes Buch, bei dem man schnell vorankommt und sich oft selbst fragt, wie man in manchen Situationen reagiert hätte.

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    Seehase1977s avatar
    Seehase1977vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Elli Radinger nimmt den Leser mit auf ihr Abenteuer in die Wildnis Minnesotas. Berührend und fesselnd!
    Berührend und fesselnd!

    Klappentext:

    Der Aussteiger Greg Howard ist die Erfüllung ihres Traums vom Leben in der Einsamkeit inmitten wilder Tiere. Spontan bricht Elli Radinger alle Brücken in Deutschland ab und zieht an einen Ort, der auf keiner Landkarte verzeichnet ist, zu einem Mann, den sie kaum kennt. Sie lebt mit ihm in einer Blockhütte im Revier von Wölfen und Bären und stürzt sich in Abenteuer, die sie an ihre Grenzen bringen – körperlich und emotional. Was sie erlebt, übertrifft alle ihre Erwartungen – und Befürchtungen.

    Auf einem Seminar in den USA lernt Elli Greg kennen, einen Aussteiger der in der tiefsten Wildnis Minnesotas lebt, in einer Blockhütte. Also genauso wie Elli es sich in ihren Träumen immer wünscht. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland entsteht ein reger Briefwechsel zwischen ihr und Greg und die Sehnsucht ihn wieder zu sehen steigt ins Unermessliche. Kurzerhand wagt Elli den Schritt und reist zu Greg in die Wildnis und mitten hinein in ein großes Abenteuer. Schon am ersten Tag in der rauen Natur kommt Elli an ihre Grenzen und auch ihr Traum von der Blockhüttenromantik wird jäh zerstört. Doch die wundervolle Natur und die Begegnungen mit den Wölfen – Ellis Lieblingstieren – lassen Elli die körperlichen Strapazen schnell vergessen. Ebenso Gregs intensive Anziehungskraft und seine Leidenschaft entlohnen sie für alle Entbehrungen. Doch schon bald erhält Ellis Glück Risse. Denn Gregs liebevolle leidenschaftliche Seite steht einer Egoistischen und Rücksichtslosen gegenüber: Greg duldet keine andere Meinung und interessiert sich in keinster Weise für Ellis Leben in Deutschland. Elli erkennt, dass sie zwar das Leben in der rauen Natur und Einsamkeit liebt, aber  nicht an der Seite von Greg leben kann…

    Wow! Ich habe „Minnesota Winter“ an  einem Abend verschlungen! Elli Radinger hat mich von Anfang an abgeholt und mich mitgenommen in die Wildnis Minnesotas und in ihr Herz und ihre Gedanken! Mit ihren Erzählungen, die sie in einen leicht zu lesenden Schreibstil verpackt hat, hat sie mich berührt und gefesselt. Greg war mir relativ schnell sehr unsympathisch und ich habe während des Lesens oft geschimpft und nicht verstanden, warum Elli sich das alles hat so lange gefallen lassen. Doch wenn sie dann wieder voller Wärme und Leidenschaft von der beeindruckenden und schönen Natur Nordamerikas erzählt hat, war es wieder da, das Verständnis. Auch wenn ich nicht so leben wollte, für Elli war es die Erfüllung eines Traumes. Obwohl Elli Radinger ihren Traum nicht mit Greg leben konnte, so ist sie doch reich an Erfahrung und wundervollen Eindrücken aus dieser Beziehung gegangen. Ein wundervoller autobiografischer Roman, den ich nur wärmstens empfehlen kann!

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    Blausterns avatar
    Blausternvor 4 Jahren
    Minnesota Winter

    Elli H. Radinger ist fast vierzig, als sie auf einer Tagung in Minnesota Greg Howard kennenlernt. Er lebt in Minnesota in einer Blockhütte in der Wildnis, ganz ohne Strom, fließendes Wasser und einer Toilette, die sich außerhalb befindet. Ein Lebenstraum von Elli, die sich nichts Schöneres vorstellen kann, als in und mit der freien Natur zu leben. Die beiden fühlen sich zueinander hingezogen, und schon kehrt Elli Deutschland den Rücken und zieht zu ihm für viele Monate. Doch leider liegt ein Schatten über der schönen Wildnis, denn der ihr doch bis dahin noch ziemlich unbekannte Greg zeigt gleich sein wahres Gesicht. Und das ist ein Alptraum, denn Greg lebt in der Wildnis, weil er mit Menschen nicht klarkommt. Er ist verhaltensgestört und absolut egoistisch und triezt Elli, wo er kann. Außerdem treibt er sie an ihre körperliche und auch seelische Grenze, bis sie dem nicht mehr standhalten mag und kann. Gibt Elli ihre geliebte Wildnis nun wieder auf?
    „Minnesota Winter“ ist ein autobiographischer Roman der Autorin Elli H. Radinger, in dem sie schonungslos ehrlich über ihren Lebensabschnitt und den Erfahrungen in der Wildnis Amerikas erzählt. Schon im Prolog wird die Spannung aufgebaut, und man ist neugierig, wohin sich im Laufe des Buches diese Beziehung entwickeln wird. Greg peinigt und erniedrigt sie, und es ist kaum nachvollziehbar, für welchen Preis Elli das alles durchhält. Man fragt sich, ob es das wert ist, ob das überhaupt noch der Lebenstraum ist. Dann auf der anderen Seite wieder diese wunderschönen detailreichen Landschaftsbeschreibungen. Man spürt die Liebe der Autorin zur Natur auf jeder Seite, und man kann sich gut vorstellen, wie schwer es ihr fällt, all das hinter sich zu lassen. Der Schreibstil ist trotz allem mit Humor gespickt und lässt sich gut lesen.

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    Flohs avatar
    Flohvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: eine "non-depressive" Autobiografie. Naturgewaltig, emotional, berührend, bewegend und faszinierend.
    Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum....erwache rechtzeitig aus dem Albtraum!

    An aller erster Stelle möchte ein großes Lob direkt vorweg äußern: Dieser Aussteigerroman hat mich von der ersten bis zur lezten Seite gefangen genommen. Diese Autobiografie zeigt, dass man in seinem Leben immer die schönen und positiven Aspekte aus das ziehen soll, was einem wiederfahren oder passiert ist. Nur so hat die Autorin Elli H. Radinger in "Minnesota Winter" diesen offenen, warmherzigen und klaren Blick auf all die bezaubernden und atemberaubenden Dinge bewahrt und kann diese hier ungefiltert wiedergeben, trotz all dem, was ihr körperlich und mental im Leben in der Wildnis wiederfahren ist...

    Ich habe selten eine Rezension zu einer Biografie oder Lebensgeschichte verfasst, auch hier fällt es mir nicht leicht, diesem Werk mit Worten in einer Rezension gerecht und bürdig zu werden. Dieses Buch hat mich einfach gefesselt, überwältigt und fasziniert. Ich muss zugeben, dass es mir auch nicht leicht fällt, dass Niedergeschriebene und das Verfassen des Erlebten einer Autorin / Protagonistin und Betroffenen zu bewerten oder zu besternen.

    "Es wird immer Augenblicke geben, in denen du zweifelst, ob du mich liebst, oder ich dich liebe. Alles was dir dann noch bleibt, ist dein Vertrauen..." Seite 108

    Der Klapptext:
    "Der Aussteiger Greg Howard ist die Erfüllung ihres Traums vom Leben in der Einsamkeit inmitten wilder Tiere. Spontan bricht Elli Radinger alle Brücken in Deutschland ab und zieht nach Minnesota zu einem Mann, den sie kaum kennt. Sie lebt mit ihm in einer Blockhütte im Revier von Wölfen und Bären und stürzt sich in Abenteuer, die sie an ihre Grenzen bringen – körperlich und emotional. Sie lernt das Überleben bei bis zu minus 30 Grad, baut Kanus und geht mit ihrem Traummann auf Entdeckungsreise in ein unbekanntes Amerika. Aber das Leben in der Wildnis ist hart und hinterlässt bald tiefe Risse im romantischen Lebenskonzept. Nach einem gewalttätigen Ausbruch von Greg nutzt Elli die Gelegenheit zur Flucht. "

    Zum Inhalt:
    Elli H. Radinger berichtet hier in "Minnesota Winter" von ihrem Lebensabschnitt, wie sie als über Kopf ihren Traum von Wildnis und Freiheit leben und umsetzen will. Auf einem Seminar in den Staaten lernt sie Greg, einen Guide, kennen. Sofort heerscht hier eine ganz besondere Anziehungskraft zwischen den beiden. Leidenschaft, Animalistisches und der Ruf der Wildnis bleiben Elli auch wieder in der Heimat Deutschland nicht vergessen. Schon bald meldet sich Greg, lange Briefe, romantische Worte und immer noch dieses starke Band, welches beide zueinander zieht. Kurz darauf startet Elli eine Reise nach Ely in Minnesota, um ihren Naturburschen zu besuchen...
    Für Elli ein Sinnesrausch schlechthin. Das Leben in der Natur ist hart, und schon am ersten Tag gerät sie an ihre Grenzen. Aber immer wieder wird all der körperliche Kraftakt durch die wunderbarte Natur entlohnt, die man sich nur vorstellen kann. Und dann diese anziehende und leidenschaftliche Aura von Greg. Elli ist in ihrem Traum angekommen. Doch das Glück währt nicht lange, denn schon bald gesellt sich zu all dem körperlichen Strapazen ein mentaler und psychischer Leidensweg ein. Elli beginnt zu zweifeln, ob all ihre "Opfer" noch im ausgewogenen Verhältnis stehen.... Eine Entscheidung muss getroffen werden. Lieber ein Ende mit Schrecken, oder ein Schrecken ohne Ende?

    "Erschöpft von der körperlichen Aktivität des Tages und der Nacht, schlummerte ich beim Gesang der Wölfe in Gregs Armen ein." Seite 114

    Autorin Elli H. Radinger berichtet hier sehr mitreißend, all diese Erlebnisse in "ihrer" Wildnis, die Natur, die Jahreszeiten, die Tiere, die Freiheit, diese wunderbaren Augenblicke aus Stille und Glanz. Dennoch macht sie dem Leser körperlich spürbar, was es heißt, bei minus 30 Grad ohne Heizung, Wasser oder stetigen Strom zu leben und zu überleben. Ehrlich und sehr loyal berichtet sie zunehmends auch von den schwierigen Seiten ihres Emeriten und Einsiedlers Greg, der mehr und mehr als beziehungsunfähig seine Macken nach außen kehrt und Elli gnadenlos als Zielscheibe für seinen Groll nutzt.

    "Es schien so, als ob wir uns immer weiter voneinander entfernten, je enger unsere Beziehung wurde." Seite 177


    Meinung:
    Ich bin sehr bewegt und auch gerührt. Ich bewundere den Mut und auch die Stärke der Autorin. Ich möchte loben, dass sie den Widersacher für ihre mentale Pein, dennoch loyal und gerecht beschreibt. Es gehören schließlich immer zwei zu einer Unausgewogenheit. Einer der dominiert, und einer, der sich dominieren lässt. Elli H. Radinger stürzt sich in ihrer autobiografischen Darstellung eines Abenteurerromans aber nicht auf die depressive oder psychisch-zertörende Ebene, sondern sie zieht alle Register und lässt den verzauberten, erstaunten und faszinierten Leser an all den unbeschreiblichen Aktivitäten in der Natur teilhaben. Sie zeigt Naturgewalten, die Stille der Natur, das unbekümmerte Leben der Wildtiere, das Gesetz der Natur aus Fressen und gefressen werden, aus Stille und tiefster Entspannung.... Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie mich dieses Kopfkino beglückt hat. Einfach nur schön und unbeschreiblich.

    "Die Realität aber ist, dasses auch im Paradies Gewalt und Tod gibt, die jedoch aber niemals sinnlos oder bedeutungslos sind." Seite 260

    Zudem dürfen wir Leser auch etwas aus dem gesellschaftlichen Leben der Aussteiger erfahren, eine enge Gemeinschaft in dieser Abgeschiedenheit. Auch erfahren wir nebenher vieles über Kultur, Urvölker und Lebenseinstellungen.

    "Zwei Leute aus Ely sind gestorben und in die Hölle gekommen. Sie haben sich gefreut, denn das war seit sechs Monaten der wärmste Ort für sie." Ein Witz von Greg, Seite 244

    Elli H. Radinger hat es geschafft, vielleicht auch ihrem Hund und Familie zu liebe, zurück in die Zivilisation zu huschen, und den Mann, der all ihre Freiheit eingekesselt hat, zu verlassen. Vielleicht war es nicht der Mann, der sie gelockt hat, sondern einfach dass, was Elli in diesem einem Jahr in Minnesota erleben konnte... Ich mochte gerne von ihrem Erlebten lesen und "freue" mich ihr Schicksal erfahren zu haben. "Freuen" im Sinne von schön, dass die Autorin ihren Bedürfnis nachkommt von sich zu erzählen, um vielleicht zu helfen und auch das Erlebte zu verarbeiten.
    Elli H. Radinger gibt klare und schonungslose Einblicke in ihre Emotionen, Gedanken und in ihre Seele. Sie schreibt sehr klar und verständlich. Man spürt ihre Verzweiflung und das, was sie in den geschilderten Momenten wirklich gefühlt hat, aber auch das, was ihr wieder Mut gemacht hat und sie bestärkt hat: diese unberührte Natur!
    Ein kleiner Kritikpunkt meinerseits ist, dass mir teilweise etwas Tiefe beim dargestellten Charakter von Greg fehlte, aber hier kam die Autorin selbst nicht an ihrem Naturguide und Liebhaber Greg heran, und ist daher so ehrlich und belässt es auf den Fakten, die sie wirklich hat. Das spricht dann wieder für die Autorin, da sie hier kein fiktives Bild erschaffen hat, sondern nur das preisgibt, was wirklich war. So ehrlich und klar.
    Sehr schön finde ich den "Epilog", Elli H. Radinger schildert auf den letzten Seiten was nach allem passiert ist und ganz besonders: wie sie heute zu den Dingen steht und handeln würde, wenn sie nocheinmal die Chance dazu bekäme! Sie würde ihren Lebensabschnitt niemals aus ihren Erfahrungen streichen wollen!

    Die Autorin:
    "Elli H. Radinger , geb. 1951, absolvierte 1990 ein Ethologiepraktikum in Wolf Park und gründete gemeinsam mit Günther Bloch die »Gesellschaft zum Schutz der Wölfe«. Zahlreiche Publikationen zum Thema Wölfe. Einen Großteil des Jahres lebt und arbeitet die Wolfsexpertin im amerikanischen Yellowstone-Nationalpark in Wyoming. Im Aufbau Taschenbuch liegt „Wolfsküsse“ vor, bei Rütten & Loening „Minnesota Winter“. „Der Wolf am Fenster. Eine Weihnachtsgeschichte“ erscheint im Oktober 2014. "

    Elli H. Radinger über ihre Arbeit:
    "Gerne begrüße ich Sie in meiner Welt voller Leidenschaft für Natur, Wildnis, Tiere - und für das Schreiben. Als Autorin kann ich meine Expertise zu Wölfen, Hunden, Füchsen und der amerikanischen Wildnis in aufregenden Werken verbinden. Nicht nur Tierfreunde freuen sich über meine Bücher, sondern auch Naturliebhaber. Und das Ganze ergänzt durch Lebensfreude und einen Schuss Abenteuer.
    Zunehmend widme ich mich dem Schreiben von Romanen, so zuletzt das autobiografisch inspirierte Buch »Minnesota Winter«. Zudem erwartet Sie für die Weihnachtstage meine neue packende Wolfsgeschichte »Der Wolf am Fenster«.
    Ich freue mich auf rege Diskussionen mit Ihnen auf meinen Blogs und verbleibe mit wölfischen Grüßen
    Ihre Elli H. Radinger"

    Das Cover:
    Sehr stimmig zum Inhalt des Buches. Kühl, klar und weitläufig. Das Buch ist hochwertig verarbeitet, das Schriftbild sehr angenehm und liegt wunderbar in der Hand. Ein gelungenes und rundes Motiv zum gelungenen Gesamtkonzept Buch.

    Fazit:
    Elli H. Radinger hat einen wichtigen Beitrag geleistet, indem sie ihre Biografie veröffentlicht und zeigt, dass man sich auch aus allem Elend Nutzen ziehen kann. Wer natür liebt, und diesen Fokus gerne im Vordergrund stehen sieht, der MUSS diesen Roman einfach lesen!

    Kommentare: 14
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    Corsicanas avatar
    Corsicanavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Wunderbare Naturbeschreibungen
    Der Traum von einem Leben in der Wildnis

    Dieses Buch von Elli H. Radinger ist ein autobiographischer Roman und erzählt wie die Autorin versucht, sich ihren Traum von einem Leben in der Wildnis von Minnesota zu erfüllen.

    Elli ist Ende 30, geschieden, reiselustig und sehr naturverbunden - und sie träumt davon, in einer kleinen Hütte in der Wildnis zu leben.  Auf einer Tagung lernt sie Greg kennen, der alleine in einer Hütte im Norden der USA. in Minnesota wohnt. Elli ist fasziniert - von der Aussicht, ihren Traum zu erfüllen - und von  Greg. Elli lässt ihr Leben in Deutschland zwar nicht komplett zurück - lebt aber über ein Jahr verteilt immer wieder mehrere Monate mit Greg in den USA. Neben dem kargen und einsamen Leben in der Cabin mitten in Minnesota unternehmen Greg und Elli auch viele Reisen in andere Naturparks in den USA wie in die Bayous von New Orleans, an den  Lake Powell und vieles mehr.

    Und es sind diese Schilderungen der Natur, die das Buch so einzigartig machen. Und auch die Strapazen, die mit dieser Art von Erlebnissen einhergehen, werden sehr plastisch geschildert: Mücken, Muskelkater vom Paddeln, kurz vor dem Zusammenbruch noch Zelt aufbauen, Kälte und Regen und Unwetter. Der Traum von der Wildnis bekommt Risse - allerdings weniger dadurch, dass Elli sich körperlich erst an die Strapazen gewöhnen muss - sondern mehr dadurch, dass die Beziehung zu Greg zunehmend schwieriger wird. Dieser Traum von einem Mann der Wildnis entpuppt sich als jemand, der zwischenmenschlich komplett gestört und beziehungsunfähig ist. Greg wohnt in der Wildnis, weil er nicht unter und mit Menschen leben kann - Elli will in der Wildnis leben, weil sie die Natur liebt und durch die Natur Kraft schöpft.

    Schon im Prolog wird angedeutet, dass dies nicht gut gehen kann - dieser Spannungsbogen ist geschickt aufgebaut und hält sich über den gesamten Roman.

    Für alle, die sich für Natur und Wildnis interessieren eine klare Leseempfehlung.

     

    Mich persönlich hat besonders der Aspekt angesprochen, wie die Autorin Kraft in der Natur schöpft, wie das sich eins fühlen mit der Natur den Menschen stärken kann. Danke für dieses Geschenk und dafür, dass ich dieses Buch lesen durfte und an der Leserunde teilnehmen durfte.

     

    Kommentare: 2
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    19angelika63s avatar
    19angelika63vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: ... wundervolle Beschreibungen der Landschaft und dem Leben in der Wildnis, packende Begegnungen mit den Wölfen ...
    Macht Liebe blind?

    Klappentext
    Was bringt eine Frau dazu, zu einem beinahe unbekannten Mann in die Wildnis von Minnesota zu ziehen und dort in einer Blockhütte mit ihm zu leben? Elli Radinger hat es getan. Verliebt und ohne an die Konsequenzen zu denken, folgt sie ihrem Herzen. Was sie erlebt, übertrifft all ihre Erwartungen - und Befürchtungen. Humorvoll und emotional schildert die Autorin ihr Leben fern von den Annehmlichkeiten der Zivilisation. Der Aussteiger Greg Howard ist die Erfüllung ihres Traums vom Leben in der Einsamkeit mitten unter wilden Tieren. Kurz entschlossen bricht sie alle Brücken in Deutschland ab und zieht an einen Ort, der auf keiner Landkarte verzeichnet ist, zu einem Mann, den sie kaum kennt. Sie lebt mit ihm in einer Blockhütte im Revier von Wölfen und Bären und stürzt sich in ein Abenteuer, das sie an ihre Grenzen bringt, körperlich und emotional. Sie lernt das Überleben bei bis zu minus 30 Grad, baut Kanus und geht mit ihrem Traummann auf Entdeckungsreise in ein unbekanntes Amerika. Aber das Leben in der Wildnis ist hart und hinterlässt bald schon tiefe Risse im romantischen Lebenskonzept. Nach einem gewalttätigen Ausbruch von Greg nutzt Elli die Gelegenheit zur Flucht.

     


    Ellis großer Traum ist ein Leben in der Wildnis mit ihren geliebten Wölfen. Nach einer gescheiterten Beziehung lebt sie mit ihrem Hund Lady in Deutschland. Auf einem Kongress in den USA, begegnet sie dem Mann ihres Lebens. Er lebt ihren Traum. Schnell wird ihr klar, sie muss zu ihm in die Wildnis von Minnesota. Kurz vor Weihnachten packt sie ihre Koffer und reist für ein paar Wochen zu ihm. Doch in der Wildnis angekommen wird ihr schnell klar, dass nichts so ist wie in ihren Träumen. Jeder Tag bringt harte körperliche Arbeit mit sich. Jeder Tag ist eine Herausforderung … nicht nur mit dem Leben dort, sonder auch mit ihrem Traummann Greg. Denn er ist nicht so sehr der Traummann, den sie sich erhofft hat. Elli ist hin und her gerissen, zwischen Greg, ihrer Liebe zu ihm und der Wildnis. Wie wird sie sich letztendlich entscheiden … für oder gegen das Leben in der Wildnis … mit oder ohne Greg …

    Dies ist ein autobiografischer Roman der Autorin Elli H. Radinger. Ein wundervoller Roman, in dem man mit jeder Zeile spürt, wie sehr sie die Wildnis und ihre Wölfe liebt. Aber als Leserin habe ich oft gedacht  … oh man Elli … mach mal die Augen auf oder macht Liebe wirklich so blind? Das Zusammenleben mit Greg ist in meinen Augen echt der Hammer und ich habe mich oft gefragt, wie viel lässt sie sich noch gefallen, was muss passieren, bis Elli sieht, dass dies nicht der Traum ist, den sie leben möchte, sondern eher ein Alptraum. Das Leben in der Wildnis ist eine tägliche Herausforderung. Aber wenn man dann auch noch solch einen Partner an seiner Seite hat, ist es in meinen Augen schon fast unmöglich ein solches Leben zu leben.

    Für mich ist dies ein wunderschöner Roman, voller Höhen, Tiefen und Spannung.  Die wundervolle Beschreibung der Landschaft lässt mich dort verweilen. Bei der Begegnungen mit den Wölfen stockte mir der Atem und bei all den Begegnungen mit Greg hätte ich Elli am liebsten geschüttelt und geschrien … Elli wach endlich auf und geh … ob sie es macht … lest selbst!!!

    Liebe Elli, danke für diesen wundervollen Roman, für Deine Geschichte in Minnesota. ♥♥♥

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    Lrvtcbs avatar
    Lrvtcbvor 4 Jahren
    Spannendes, autobiografisches Wildnisabenteuer in Minnesota

    Um sich den Traum vom Leben in der Einsamkeit mitten unter wilden Tieren erfüllen zu können, zieht Elli Radinger in die Nähe von Minnesota zu dem Aussteiger Greg Howard. Sie zieht an einen Ort, der auf keiner Landkarte verzeichnet ist, zu einem Mann, den sie kaum kennt. Sie stürzt sich in ein Abenteuer, gerät körperlich und emotional an ihre Grenze und muss miterleben, dass alle ihre Erwartungen und auch ihre Befürchtungen in Erfüllung gehen.

    Elli Radinger berichtet in dem Buch von ihren Erlebnissen in der Wildnis. Es ist eine fesselnde Geschichte von einer Liebe zu der Wildnis und zu der Einsamkeit, die jedoch auch von sehr viel Leid und Anstrengungen geprägt ist. Das Buch ist gerade so bewegend, weil man weiß, dass die Geschichte nicht erfunden ist. Man taucht viel tiefer in die Erzählungen ein und erlebt das Abenteuer mit Elli zusammen. Unterstütz wird das Ganze auch durch den sehr detailreiche Schreibstil, durch den man sich die Landschaftsbeschreibungen und Ellis Gemütszustände sehr gut vorstellen kann.

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich hatte danach auch das Gefühl ein kleines Abenteuer erlebt zu haben. Das einzige, was ich schade finde, ist, dass das Buch schon nach 300 Seiten zu Ende ist. Ich bewundere Elli sehr für ihren Mut dieses Abenteuer gewagt zu haben und ich bin froh, dass ich an ihrer Erfahrung teilhaben konnte.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Bei den heißen Temperaturen möchte ich euch gerne zu ein wenig Abkühlung und zur Teilnahme an einer Leserunde zu „Minnesota Winter“ einladen. Bitte beantwortet dazu die Bewerbungsfrage unten.

    Inhalt:
    Was bringt eine Frau dazu, zu einem beinahe unbekannten Mann in die Wildnis von Minnesota zu ziehen und dort in einer Blockhütte mit ihm zu leben? Elli Radinger hat es getan. Verliebt und ohne an die Konsequenzen zu denken, folgt sie ihrem Herzen. Was sie erlebt, übertrifft all ihre Erwartungen – und Befürchtungen.
    Humorvoll und emotional schildert die Autorin ihr Leben fern von den Annehmlichkeiten der Zivilisation. Der Aussteiger Greg Howard ist die Erfüllung ihres Traums vom Leben in der Einsamkeit mitten unter wilden Tieren. Kurz entschlossen bricht sie alle Brücken in Deutschland ab und zieht an einen Ort, der auf keiner Landkarte verzeichnet ist, zu einem Mann, den sie kaum kennt. Sie lebt mit ihm in einer Blockhütte im Revier von Wölfen und Bären und stürzt sich in ein Abenteuer, das sie an ihre Grenzen bringt, körperlich und emotional.
    Sie lernt das Überleben bei bis zu minus 30 Grad, baut Kanus und geht mit ihrem Traummann auf Entdeckungsreise in ein unbekanntes Amerika. Aber das Leben in der Wildnis ist hart und hinterlässt bald schon tiefe Risse im romantischen Lebenskonzept. Nach einem gewalttätigen Ausbruch von Greg nutzt Elli die Gelegenheit zur Flucht.

    Buchtrailer

    ###YOUTUBE-ID=UdIPMCZqT5Q###

    Zur Leserunde:
    Die Leserunde beginnt am 14. Juli 2014 und wird von der Autorin selbst begleitet.

    Jede/r Gewinner/in verpflichtet sich zur Teilnahme an der Leserunde und zum Austausch mit den anderen Teilnehmern zu den einzelnen Leseabschnitten.

    Dazu soll er/sie das Buch möglichst zeitnah lesen und anschließend eine Rezension dazu schreiben, die sowohl bei LB als auch bei Amazon und anderen Literaturportalen eingestellt werden soll.  Wer also nur ein kostenloses Buch „abstauben“ will, ist hier fehl am Platz.

    Natürlich dürfen sich auch Nicht-Gewinner an der Leserunde beteiligen, allerdings solltet ihr dann das Buch auf jeden Fall gelesen haben.

    Bewerbungsfrage:
    Bitte und beantwortet diese Frage bis zum 20. Juni 2014: Was war das „Wildeste“, was ihr bisher in eurem Leben gemacht habt?




    Zur Leserunde
    ehradingers avatar
    Hallo  alle miteinander.
    Meine Hündin und ich durften diese  Woche mein Buch "Minnesota Winter" bei "Hallo Hessen" vorstellen.
    Wer es verpasst hat, findet den Beitrag in der HR Videothek hier:
    http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/mediaplayer.jsp?mkey=49749969&rubrik=79451

    Viel Spaß
    Elli
    Zum Thema
    ehradingers avatar
    Das Auszeit-Magazin hat ein Interview mit mir gemacht und verlost in einem Gewinnstpiel 3 x "Minnesota Winter":

    Hier geht's zum Interview und Gewinnspiel.

    Viel Glück!
    Zum Thema

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