Elli H. Radinger Wolfsangriffe. Fakt oder Fiktion?

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Inhaltsangabe zu „Wolfsangriffe. Fakt oder Fiktion?“ von Elli H. Radinger

Rotkäppchen lebt! Trotz aller Aufgeschlossenheit und Liebe zur Natur haben die Menschen auch heute noch Angst vor dem Wolf. Ist diese Angst berechtigt? Themen u.a.: - Wie gefährlich ist der Wolf? - Tipps für Nutztierhalter - Hybriden und Zoowölfe - Leben im Wolfsgebiet »Wolfsangriffe« hilft, Wölfe zu verstehen. Es ist sowohl ein Buch für Menschen die sich vor ihnen fürchten, als auch für die, die sie lieben und schützen wollen.

Lese ich gerade als E-Book und bin schon bei den ersten Seiten sehr fasziniert.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
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  • Eine grosse Liebe zum Wolf

    Wolfspirit
    peedee

    peedee

    Gudrun Pflüger, geb. 1972, ehemalige österreichische Profiskilangläuferin, geht nach dem Ende ihrer aktiven Sportkarriere nach Kanada, um dort als Diplombiologin den Spuren der Küstenwölfe zu folgen. Ihre Faszination für die Wölfe und Kanada ist ungebrochen, auch als bei ihr ein aggressiver Hirntumor festgestellt wird. Die Wölfe sind für sie Quelle für Lebensmut und Vertrauen.Erster Eindruck: Ein schönes Cover mit einem Wolf im Hintergrund und der Autorin vorne. Es hat einige (zu wenige) Fotos und ein paar Pläne im Buch. Im Untertitel steht „Meine Geschichte von Wölfen und Wundern“.Im Grunde geht es um drei verschiedene Dinge: Die Autorin als Profisportlerin in Österreich, als Wolfs-Forscherin in Kanada sowie die schwere Erkrankung, die sie zurück nach Österreich führt. Dazu gibt es viele interessanten Dinge zu lesen, z.B.:- Welche immensen Unterschiede beim Profisport im Langlauf (früher) zwischen Männer- und Damenläufen gemacht wurden: So erhielt bei einem Lauf der männliche Sieger Fernseher, Videokamera, Luxuslautsprecher und die weibliche Siegerin so praktische Dinge wie Eierkocher, Mixer, Bügeleisen und Staubsauger! Was soll man dazu noch sagen?- Die Autorin liebt die Wölfe und die Natur Kanadas – das ist sehr gut spürbar.- Die grosse Unterstützung während und nach ihrer Erkrankung durch sehr viele Freunde und die Familie.„Man muss neue Wege gehen, um weiterzukommen – und um Spuren hinterlassen zu können. Manchmal führen die Wege durchs Niemandsland – und manchmal findet man sogar seinen Platz im Niemandsland.“ (S. 133)Ich lese sehr gerne Erfahrungsberichte, da das Leben doch die interessantesten Geschichten schreibt, oder? Mir fällt es aber nicht immer leicht, solche Bücher zu bewerten. Für den Mut und Ausdauer der Autorin würde ich 5 Sterne vergeben. Aber was mir hier am meisten zu schaffen gemacht hat, waren die Zeitsprünge: In einem Kapitel sind wir in 2005, dann 1997, wieder 2005, dann 1981, gefolgt von 1991, 1997, etc. Die Jahreszahlen sind zwar immer gut angegeben, aber mich hat das immer aus der Geschichte rausgeworfen, denn in einem Moment sind wir in ihrer Kindheit/Jugend, dann bei ihrer Erkrankung, dann wieder zurück im Profisport etc. Ich denke, dass für mich als Aussenstehende eine chronologische Reihenfolge besser gewesen wäre. Für mich war das Lesevergnügen massiv getrübt und so kann ich leider nur 2,5 Sterne – aufgerundet auf 3 – geben.

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  • Der Wolf und sein unbekanntes Wesen

    Wolfsangriffe. Fakt oder Fiktion?
    LimaKatze

    LimaKatze

    Zum Inhalt: Die Autorin Elli H. Radinger beschäftigt sich seit 1990 mit Wölfen und deren Schutz. Sie möchte mit diesem Buch aufklären und Verständnis schaffen darüber, ob und warum es Wolfsangriffe in der Vergangenheit gegeben hat, und auch jetzt und in der Zukunft geben kann. Als Leser spürt man in jedem Kapitel die Liebe der Autorin zu den Wölfen. Und gerade deshalb möchte sie mit den zusammengestellten Fakten und Erläuterungen im Buch das nötige Wissen schaffen, das mit dem Mythos vom bösen Wolf aufräumt. Dabei ist ihr Ehrlichkeit ein großes Anliegen, denn nur so macht diese Aufklärungsarbeit überhaupt Sinn. Die Fallbeispiele und Darstellungen über Angriffe von Wölfen sind sachlich formuliert, ohne diese zu verharmlosen. Tollwut gilt beispielsweise als eine der Hauptursachen für Wolfsangriffe. Aber es gibt auch andere Gründe, die in diesem Buch gut erklärt werden. Wolfsangriffe von wilden Wölfen gegen den Menschen sind selten und fast immer ist dieser selbst der Grund für einen solchen Angriff, beispielsweise durch falsches Verhalten und Futterkonditionierung. Zur Verdeutlichung dieser Tatsache wird anhand von Zahlen gegenübergestellt, wie häufig Menschen von anderen Wildtieren, aber auch von Haushunden, angegriffen und dabei verletzt oder getötet werden. Ein spezielles Thema in diesem Sachbuch sind Wolfshybriden, eine Kreuzung zwischen Wolf und Haushund. Sie werden gezüchtet, weil Menschen sich einen Wolf oder Wolfsmischling als Haustier halten möchten. Weil weder Wolf noch Hund, sind diese Züchtungen eigentlich eine einzige Tierquälerei. Die Vermischung der Gene bei den Kreuzungen macht Wolfshybriden zwangsläufig unberechenbar und daher geht von ihnen eine ganz besondere Gefahr aus. Abschließend wird noch auf das Thema Wölfe und Nutztiere eingegangen. Wie kann man Nutz- und Haustiere vor Wölfen schützen und welche, teilweise auch geförderten, Schutzmaßnahmen gibt es? *** Fazit: Nach Beendigung der Lektüre wird klar, der Wolf ist keine blutrünstige Bestie, sondern ein Raubtier mit den ganz normalen Bedürfnissen eines solchen Beutegreifers. Die Unkenntnis über das Verhalten der Wölfe sorgt allerdings für viele Missverständnisse. Einzelfälle von Wolfsangriffen wurden und werden immer noch gerne von den Medien derart ausgeschlachtet, dass das Feindbild Wolf immer mehr wachsen konnte. Der Wolf ist wieder da, auch in Deutschland. Umso wichtiger ist die Aufklärung über Wölfe und deren Verhalten. Deshalb sind Bücher wie „Wolfsangriffe – Fakt oder Fiktion?“ unverzichtbar. Die kurz gehaltenen informativen Kapitel und die durchaus spannend zu lesenden Beispiele über Wolfsangriffe lassen einen konzentriert beim Inhalt des Buches bleiben. Für mich war dieses lehrreiche Buch sehr beeindruckend und es hat sicherlich mein Interesse an diesen faszinierenden Tieren noch verstärkt. Eine unbedingte Leseempfehlung für alle Menschen, die interessiert sind an Wölfen und dem Thema Tierschutz, aber auch für diejenigen, die Angst vor Wölfen haben. Je mehr die Menschen über den Wolf wissen, umso weniger werden sie ihn fürchten und sich vielleicht sogar darüber freuen können, dass der Wolf wieder zurückgekehrt ist.

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    • 4
  • Leserunde zu "Wolfsangriffe. Fakt oder Fiktion?" von Elli H. Radinger

    Wolfsangriffe. Fakt oder Fiktion?
    ehradinger

    ehradinger

    Ihr Lieben! Ich möchte euch einladen, gemeinsam mit mir über die Neuauflage meines Buch „Wolfsangriffe – Fakt oder Fiktion?“ zu diskutieren. Darum geht es: Rotkäppchen lebt! Trotz aller Aufgeschlossenheit und Liebe zur Natur haben die Menschen auch heute noch Angst vor dem Wolf. Ist diese Angst berechtigt? Themen u.a.: - Wie gefährlich ist der Wolf? - Tipps für Nutztierhalter - Hybriden und Zoowölfe - Leben im Wolfsgebiet „Wolfsangriffe“ hilft, Wölfe zu verstehen. Es ist sowohl ein Buch für Menschen die sich vor ihnen fürchten, als auch für die, die sie lieben und schützen wollen. Ich möchte die Teilnehmerzahl auf 10 beschränken. Wer in den Lostopf will, muss mir (ganz ehrlich) folgende Frage beantworten: Was würdest du tun, wenn du im Wald plötzlich einem wilden Wolf begegnest? Die Verlosung findet am 16. August statt. Danach sammle ich die Mailadressen und Anschriften der Gewinner ein und schicke euch ein persönlich signiertes Exemplar. Beginnen möchte ich mit der Leserunde am 24. August. Eine Leseprobe findet ihr auf der Buchseite: http://www.elli-radinger.de/html/angriff.html Bitte stellt am Ende der Leserunde eine Rezension ein auf Lovelybooks und/oder Amazon, eigene Blogs etc. etc.

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    • 297
  • Mythos "der böse Wolf"

    Wolfsangriffe. Fakt oder Fiktion?
    Bücherwurm

    Bücherwurm

    "Wolfsangriffe, Fakt oder Fiktion?" geschrieben von Elli H. Radinger liegt hier in der überarbeiteten Fassung von 2013 vor. Die erste Auflage erschien 2004. Die Autorin Elli H. Radinger, ehemals Rechtsanwältin, befasst sich seit 1983 bevorzugt mit Wölfen, wobei sie diese nicht nur in Gehegen in den USA beobachtete, sie schrieb auch unzählige Bücher über Themen rund um den Wolf, ist Herausgeberin eines Magazins über Wölfe und war lange aktiv tätig als Vorsitzende der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe. Heute arbeitet sie nach wie vor in vielen Projekten rund um Wölfe, unter anderem kann man sie auch buchen als Guide in Yellowstone. Im vorliegenden Sachbuch befasst sich die Autorin mit dem Thema der Wolfsangriffe! Wer eine umfassende Anatomie oder Verhaltensstudie sucht, sollte auch andere Bücher zu Rate ziehen, wer Bilder sucht, wird ebenfalls enttäuscht sein. Derjenige Leser, den es wirklich ausschliesslich interessiert, was der Mensch, vielleicht auch insbesondere der Europäer durch die zunehmende Verbreitung der Wölfe in europäischen Wäldern zu befürchten hat, der ist bei diesem Buch richtig! Elli Radinger räumt auf mit alten Geschichten, mit Mythen und Märchen, beschreibt aus einer Sammlung an Vorkommnissen früher und heute, was vorgefallen ist und wie man gewisse Unfälle hätte verhindern können. Sie geht ein auf Infektionen, die ein verändertes Verhalten hervorrufen können, gibt Tipps, wie man sich verhalten sollte als Waldspaziergänger oder auch als Nutztierhalter. Sie zeigt die Probleme ganz offen und schonungslos, die heute ein gemeinsames Zusammenleben mit Wildtieren betreffen, erarbeitet Lösungen für kommende Zeiten und mahnt! Die Autorin appeliert an unsere Vernunft, unsere Überlegenheit und unserer Einstellung hinsichtlich Natur und Tiere, allgemeingültig und speziell mit Focus Wolf. Sehr toll die Kapitel über die Mischlinge, die Hybriden und wirklich beeindruckt hat mich der Abschnitt, in dem sich die Autorin ganz offen zu einer Meinungsänderung nach all der Erfahrung, die sie seit der ersten Auflage des Buches selbst machen durfte, bekennt! Dazu gehört Mut, Courage und wirkliches Engagement! Ich bewundere den Idealismus mit dem die Autorin noch nach Jahren hinter ihren Projekten steht, sich niemals zurücklehnte, sondern weitergeht, und ich wünsche Ihr viel Kraft, viel Erfolg und alles Gute zur Umsetzung der Ziele! Vor Jahren habe ich auch gehofft, ich könnte die Welt ein wenig verbessern, helfen diesen Lebewesen, die in unserer Gesellschaft trotz Tierschutzgesetz keine wirkliche Lobby haben. Ich wurde eines besseren belehrt, um so mehr hoffe ich, dass es Elli Radinger gelingt, den Menschen endlich klarzumachen, dass es natürliche und wilde Tiere gibt, die man schützen sollte, die man nicht besitzen muss, die man nicht füttern und domestizieren muss, sondern die ein Recht haben nach ihrer Natur zu leben. Alles Gute Elli!

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    • 2
  • Die Wahrheit über die Gefährlichkeit der Wölfe

    Wolfsangriffe. Fakt oder Fiktion?
    Starbucks

    Starbucks

    14. September 2013 um 21:51

    'Wolfsangriffe - Fakt ode Fiktion?' von Elli H. Radinger ist mein Sachbuchhighlight dieses Jahres, das mein Lieblingsbuchregal nicht mehr verlassen wird.  Wölfe stellen für viele Menschen - so auch für mich - eine große Faszination dar, auch, wenn ich noch nie einen Wolf (lediglich einen Kojoten, auch das war einfach toll!) in der Natur gesehen habe. Da ich aber viel in Wolfsgebieten reise und mitunter auch wandere, ist dieses Thema für mich besonders spannend und aktuell. Wölfe in Deutschland stellen für mich bisher kein Thema dar, vielleicht, weil es hier im Süden Deutschlands, wo ich wohne, einfach noch nicht thematisiert wird oder werden muss. Wölfe hat man hier meines Wissens noch nicht gesichtet. Wolfsangriffe kommt in überschaubarem Umfang von etwa 120 Seiten daher und ist auch für Laien und einfach für alle Interessierten sehr gut lesbar. Der erste Teil beschreibt Wolfsangriffe in der Neuzeit, die sich vor allem in Nordamerika zugetragen haben ebenso wie Wolfsangriffe in der Geschichte. Dieser Teil des Buches liest sich einfach spannender als jeder Krimi. Ziel ist es, die Angst der Menschen vor Wolf zu relativieren. Ich habe mir jeden einzelnen Angriff bildlich vorstellen können und kann es mit den meisten immer noch, obwohl ich das Buch bereits vor mehreren Wochen beendet habe. Was es mit mir macht? Vielleicht genau das Gegenteil der eigentlichen Intention des Buches, denn es beschreibt eben mehrere Angriffe z.B. in Algonquin Provincial Park, Pacific Rim National Park oder an den großen Seen, also in Gebieten, wo ich mich auch häufiger aufhalte. Da ich mir die Angriffe so gut vorstellen kann, werde ich ein mulmiges Gefühl nicht mehr los, das mich möglicherweise auch auf meinen nächsten Reisen begleiten wird. Dies entbehrt zwar jeder Vernunft, betrachtet man die Häufigkeit bzw. Seltenheit der Vorfälle, aber der Wolfsangriff ist für mich durch dieses Buch viel konkreter geworden.  Zur gleichen Zeit hat mich dieses Buch so fasziniert, dass eine erneute Reise in den Yellowstone National Park, dann hoffentlich mit Wolfsbegegnung, fast schon fest für das kommende Jahr geplant ist.  'Wolfsangriffe - Fakt oder Fiktion?' geht auch auf das Thema der Wolfshybriden, der Wölfe in Gefangenschaft und Möglichkeiten der Schadensvermeidung durch Wolfsangriffe auf Weidetiere ein. Interessant ist dabei immer wieder die Wirkung der Lamas, in eine Schafsherde gemischt, auf den Wolf, da das Schaf ein Fluchttier ist, das Lama dagegen angreifen würde. Alles in allem hat mich das Buch von Elli H. Radinger absolut begeistert. Ich kann es jedem Leser empfehlen, der eine Furcht oder Unsicherheit oder auch eine Faszination für den Wolf empfindet. Das Abschlusskapitel finde ich nicht konkret genug, aber das ist der einzige Schwachpunkt dieses Buches. Interessant ist auch, wie es zu dem tollen Bild auf dem Cover gekommen ist, aber das kann der Leser ja selbst nachlesen! Da der Wolf so fotogen und faszinierend ist, wären natürlich mehr Fotos toll gewesen; diese würden aber den Preis des Buches erheblich steigern. Ein Kontakt zur Autorin liefert aber tolle Links mit unglaublichen Bildern! Die Leserunde wurde von der Autorin unglaublich aktiv begleitet. Ich habe immer noch ganz viele Fragen rund um den Wolf, die ich hoffentlich noch stellen kann. Vielen Dank für dieses tolle Thema - ein Buch, das ich im Buchladen vermutlich übersehen hätte!

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  • Wolfsangriffe. Fakt oder Fiktion?

    Wolfsangriffe. Fakt oder Fiktion?
    Blaustern

    Blaustern

    10. September 2013 um 21:28

    In ihrem Buch „Wolfsangriffe, Fakt oder Fiktion?“ informiert die Autorin Elli H. Radinger, ohne etwas zu beschönigen, über den Wolf, ihrem Favoriten unter den Wildtieren. Sachlich, aber sehr unterhaltsam erfahren wir hier eine Menge über die Wolfsangriffe und deren Ursachen, was gerade wieder ein aktuelles Thema ist, da der Wolf auch in Deutschland wieder Einzug gehalten hat. So sehen den Wolf heute noch viele Menschen als den „bösen Wolf“, da dieses Bild in der Kindheit durch etliche Märchen verinnerlicht wurde. Dabei gibt es genügend begründete Ursachen für Wolfsangriffe, an denen der Mensch durch Unwissenheit selbst Schuld ist. So muss man sich darüber klar werden, dass der Wolf ein Raubtier ist und auch weiterhin als dieses behandelt werden sollte. Die Gewöhnung an den Menschen und Fütterung durch ihn lassen den Wolf seine natürliche Scheu vor den Menschen verlieren. Aber auch die Tollwut ist eine der meisten Ursachen. Jeder Mensch kann durch mehr Wissen, durch Aufklärung für ein besseres Zusammenleben mit dem Wolf beitragen. Allerdings sind die Angriffe durch Wölfe auf den Menschen verhältnismäßig gering im Gegensatz zu Überfällen von anderen Tierarten, auch wenn die Medien gerade solche Überfälle gern an den hohen Pranger stellen. Die Züchtungen von Wolf und Hund durch den Menschen, die Wolfshybriden, werden hier auch genauer unter die Lupe genommen. Diese Tiere sind durch die Kreuzung der Gene unkalkulierbar und daher oft gefährlich. Zuletzt erfahren wir noch einige Lösungen über den Schutz der Nutztiere vor dem Wolf. Das Buch ist sehr lehrreich und gleichzeitig spannend durch die Beispiele über Wolfsangriffe. Die kurzen Kapitel beinhalten alle wichtigen Informationen zum Thema Wolf und räumen auf mit dem Mythos Wolf.

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  • Wölfe verstehen

    Wolfsangriffe. Fakt oder Fiktion?
    cole88

    cole88

    09. September 2013 um 12:55

    Ich glaube fast jeder hatte in seiner Kindheit Angst vor irgendetwas und bei mir war es vor Wölfen. Mittlerweile konnte ich diese Angst aber ablegen. Die Autorin Elli H. Radinger schafft es in ihrem Buch, sachlich, interessant und auch unterhaltsam über Wolfsangriffe und deren Ursachen zu berichten. In dem Buch "Wolfsangriffe, Fakt oder Fiktion?" stellt die Autorin dar, wie es zu Wolfsangriffen kommt. Dabei macht sie deutlich das Wölfe Raubtiere sind und auch wenn sie die Vorfahren unseres treusten Begleiters sind, bleiben es immer noch Raubtiere und sind auch als solche zu behandeln. Für die meisten Wolfsangriffe gibt es nachvollziehbare Ursachen, die in der Natur des Wolfes begründet sind. Besonders toll fand ich die "historischen" Zeitberichte über Wolfsangriffe. Ich hätte mir noch Bildmaterial gewünscht und noch mehr persönliche Berichte der Autorin über ihre Erfahrungen und Erlebnisse. Insgesamt muss ich aber sagen, dass ich mich jetzt mehr in die Natur des Wolfes hineinversetzen kann und auch die Handlungen nachvollziehbarer sind und ein klein wenig sehe ich auch meinen eigenen Hund mit anderen Augen.  Mein Fazit: Ich kann dieses Buch jedem uneingeschränkt empfehlen!

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  • Sachlich fundiert und ausgesprochen informativ

    Wolfsangriffe. Fakt oder Fiktion?
    IraWira

    IraWira

    05. September 2013 um 22:26

    Sachlich, aber gut zu lesen, fundiert und sehr interessant, beschreibt Elli H. Radinger in diesem Buch bekannte Fakten zu Wolfsangriffen und die Ursachen für diese. Wenn man sich umhört, stößt man auf viel Sorge und viele Bedenken bezüglich der Rückwanderung der Wölfe in unsere Wälder. Vielfach wird unser Denken gerade im Hinblick auf den Wolf immer noch von Rotkäppchen und ähnlichen Geschichten geprägt. Hier stellt das Buch "Wolfsangriffe, Fakt oder Fiktion?" eine erfreulich sachliche und differenzierte Informationsquelle dar. Wolfsangriffe gibt es, ja, aber meist haben sie nachvollziehbare Ursachen, die man vermeiden kann. Wölfe sind Raubtiere, Wölfe sind keine Kuscheltiere und genau so muss man sie auch betrachten. Der Mensch kann selbst viel dazu beitragen, das Zusammenleben mit dem Wolf in unseren Regionen sicher zu gestalten, dazu muss er aber wissen, wie das funktionieren kann. Je mehr man über den Wolf weiß, desto weniger Angst muss man haben. In diesem Sinne ist diesem tollen und informativen Buch eine große Verbreitung zu wünschen, um Bedenken aus dem Weg zu räumen und uns Menschen das Wissen an die Hand zu geben, damit wir uns sicher fühlen und auch, um vermeidbare Fehler gar nicht erst passieren zu lassen. Wer sich hier allerdings auch einen bildlichen Eindruck erhofft, wird enttäsucht werden. Dieses Buch ist ein reines Sachbuch, das sich zwar gut lesen lässt, aber ohne Fotos auskommt. Ich kann es insgesamt uneingeschränkt jedem, der sich für Wölfe interessiert oder in seiner Region mit Wölfen konfrontiert wird empfehlen!

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  • Sachliches Buch zum Thema Wolfsangriffe

    Wolfsangriffe. Fakt oder Fiktion?
    odenwaldcollies

    odenwaldcollies

    28. August 2013 um 19:04

    Kaum ein Tier polarisiert die Menschen derart wie der Wolf: die einen sehen in ihm das Böse, die anderen erhöhen ihn zu einem heiligen Wesen, das keiner Menschseele etwas antut. Beide Positionen sind jedoch falsch, wie Elli H. Radinger in diesem Buch beweist, und zwar aufgrund von Fakten – und nicht aufgrund von Legenden, die z.B. immer wieder in den Medien bemüht werden. Es gibt sie, die Wolfsangriffe auf Menschen, aber im Vergleich zu Angriffen auf Menschen durch andere Tierarten, ist ihre Zahl bedeutend geringer. Die Autorin stellt berühmte Wolfsangriffe der Geschichte vor, die aber mit Vorsicht zu geniessen sind, da für diese historischen Fälle die Beweisgrundlage fehlt. Wolfsangriffe der Neuzeit sind dagegen belegt und können somit fallweise analysiert werden. Eine häufige Ursache für Angriffe ist die Gewöhnung der Tiere an die Fütterung durch den Menschen, da die eigentlich scheuen Wildtiere somit zunehmend die Angst vor dem Menschen verlieren. Aber auch gesundheitliche Probleme, wie Tollwut oder Verletzungen können zu einem höheren Aggressionspotential führen. Die Autorin stellt noch weitere Gründe dar, wie z.B. beutemotivierte Angriffe, Verteidigung oder Verwechslung bzw. Neugier. Zudem geht Frau Radinger auf die Problematik in Nationalparks und Schutzgebieten ein, sowie die nicht zu unterschätzende Gefahr, die von Wolfshybriden oder Gehegewölfen ausgeht. Es wird sehr schnell klar, daß man die Angriffe nicht pauschalisieren kann, sondern jeden Fall individuell betrachten muß. Ein weiteres wichtiges Thema ist der Konflikt zwischen Wolf und Nutztier: auch hier geht die Autorin darauf ein und stellt erfolgreiche Managementlösungen für den Schutz der Nutztiere vor. Wie gewohnt, geht Frau Radinger sehr sachlich mit dem Thema Wolfsangriffe um, hier wird nichts geschönt oder ausgelassen. Der Schreibsteil ist flüssig und prägnant, die Fakten hat die Autorin in kurze Kapitel eingeteilt, die alle relevanten Informationen beinhalten und spannend zu lesen sind. Ich kann das Buch jedem, der sich in dieses Thema einlesen und sich nicht auf Stammtischparolen verlassen möchte, wärmstens empfehlen.

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  • Rettung durch Aufklärung

    Wolfsangriffe. Fakt oder Fiktion?
    Fynigen

    Fynigen

    28. August 2013 um 14:36

    Menschen lieben die Natur, wollen sie schützen und erhalten. Aber nur nichts gefährliches bitte soll darin vorkommen! In ihrem Buch "Wolfsangriffe - Fakt oder Fiktion"  geht die Autorin näher auf das Leben der Wölfe und das Verhalten der Menschen ein. Wie Menschen das natürliche Verhalten der Wölfe negativ beeinflussen und die daraus für den Wolf entstehenden negativen Auswirkungen, vor allem auf sein Leben. Denn nur ein scheuer Wolf ist ein lebendiger Wolf. Verliert der Wolf die Scheu vor den Menschen, ebenso gilt dies auch für andere Wildtiere, ist dies meist zugleich sein Todesurteil. Leider passiert dies immer noch zu häufig aus Unwissenheit oder Ignoranz der Menschen. Besonders gut gefallen hat mir am Ende des Buches, als darauf hingewiesen wird, wie viele Menschen täglich im Straßenverkehr verletzt werden bzw. ums Leben kommen, wieviele Vergewaltigungen oder Morde täglich geschehen, wie oft Verletzungen bzw. Tötungen durch Haustiere vorkommen, und wie gefährlich eine Zecke ist im Verhältnis zum tatsächlichen Angriff eines gesunden Wolfes. Ebenso wird aber auch gesagt, dass die Nutztiere besser geschützt werden müssen, dass evtl. trotz aller Vorsichtsmaßnahmen, entstehende Schäden beglichen und ersetzt werden müssen.   Ich fand dieses Buch sehr spannend, da man noch viel Aufklärung betreiben muss, damit die Wölfe auch in Deutschland wieder die Chance haben, sich zu verbreiten! Ich kann jedem Naturliebhaben, Tierfreund und natürlich jedem Wolfs-Fan dieses Buch wärmstens ans Herz legen!

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  • Ein falscher Mythos

    Wolfsangriffe. Fakt oder Fiktion?
    dieFlo

    dieFlo

    Der Irrglaube lässt uns Menschen Angst vor dem Wolf haben und diese Angst kann so schnell keiner nehmen. Mit ihrem Buch zweigt Elli H. Radinger, dass es anders geht, das wir Menschen umdenken sollen und das ein Miteinander leben kein Problem sein kann. Sie zeigt Grenzen auf und vermittelt mit vielen Tatsachenberichten und Erlebnissen ein neues Gefühl. Eine gesunde Scheu und Respekt sollten wir alle haben. Der Leser geht in Nationalparks und auf Entdeckungsreisen durch Yellowstone sieht man, was machbar ist und wo ganz klare Grenzen sind. Dieses Sachbuch ist so klar geschrieben, es fasziniert mit Berichten und macht auf Fehler aufmerksam, die wir Menschen machen. Das Buch ist ein Muss für alle, die wie ich in der Oberlausitz leben und die Wölfe vor der Tür haben, aber auch für all jene, die mit falschen Gedanken einen Wirbel heraufbeschwören und negative Presse machen. Lassen wir uns doch auf ein "Miteinander/Nebeneinander" ein und wir werden sehen, der Wolf lebt nebenan wie du und ich. Das Schutzmaßnahmen für Tierhalter noch ausgefeilt werden müssen und nicht alles Gold ist - auch davor macht das Buch keinen halt! Danke für ein tolles Lesevergnügen!

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    • 3
  • 'Menschen haben weniger Angst, wenn man ihnen Wissen statt Gerüchte in die Hand gibt.'

    Wolfsangriffe. Fakt oder Fiktion?
    sabatayn76

    sabatayn76

    25. August 2013 um 20:04

    Inhalt und mein Eindruck: Die Autorin und Wolfsexpertin Elli H. Radinger klärt in 'Wolfsangriffe. Fakt oder Fiktion?' über die Gefährlichkeit von Wölfen auf. Dabei möchte sie nichts beschönigen oder katastrophisieren, sondern Wölfe so zeigen, wie sie sind, und dem Leser einen realistischen Einblick bieten. Dieser Ansatz ist ihr gelungen: das Buch vermittelt ein komplexes Bild von der Gefährlichkeit von Wölfen und erklärt, wieso es zu Angriffen kommen kann, was man prinzipiell dagegen tun kann und wie im konkreten Fall gehandelt werden sollte. Durch die kurzen Kapitel lässt sich das Buch sehr flott lesen, durch die zahlreichen Beispiele und Fallgeschichten werden Angriffe und Hintergründe sehr anschaulich vermittelt. Durch die Lektüre habe ich viel Neues über diese spannenden und beeindruckenden Tiere lernen können, hätte mir aber bisweilen mehr Details und weiterführende Informationen gewünscht. Die Fallgeschichten haben mir zwar sehr gut gefallen, sie sind jedoch irgendwann miteinander verschmolzen. Hier hätte ich mir statt mehr Beispielen eher mehr Erläuterungen gewünscht, aber dies sieht sicherlich jeder anders, so dass man es nicht jedem Leser Recht machen kann. Besonders gelungen fand ich das allerletzte Kapitel, in dem Wolfsangriffe gegenüber Unfalltoten, Hundeangriffen etc. relativiert werden, so dass der Leser konkrete Belege dafür bekommt, wie gefährlich Wölfe tatsächlich sind. Mein Resümee: 'Wolfsangriffe' hat mir sehr gut gefallen und war sicherlich nicht mein letztes Buch über Wölfe. Sehr empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Wolfsangriffe" von Elli H Radinger

    Wolfsangriffe. Fakt oder Fiktion?
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. August 2011 um 20:35

    Trotz aller Aufgeschlossenheit und Liebe zur Natur haben die Menschen auch heute noch Angst vor dem Wolf. Die Angst ist einer der Hauptgründe, warum immer wieder streng geschützte Wölfe in Deutschland erschossen werden. - Ist diese Angst berechtigt? - Wie gefährlich sind Wölfe? - Greifen Wölfe Menschen an? Diesen Frange geht die Autorin und Wolfsexpertin nach, die viele Monate im Jahr in Nordamerika wilde Wölfe beobachtet. "Wolfsangriffe" ist ein Buch, das hilft, die Wölfe zu verstehen. Es ist sowohl ein Buch für alle die Menschen, die sich vor ihnen fürchten, als auch für die, die Wölfe lieben und sie schützen wollen. Wir müssen aufhören, Wölfe nur als Monster oder als Wunderwesen zu betrachten. Sie sind wilde Tiere, die wir als solche leben lassen sollten und deshalb ist es wichtig, ihr Habitat zu erhalten.

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