Ellin Carsta Rebengold

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Inhaltsangabe zu „Rebengold“ von Ellin Carsta

Uerdingen 1351: Die Familie Velten will ihre von der Pest verwüstete Heimat hinter sich lassen. Sie geben den Hof auf und machen sich auf den weiten Weg zum Kloster Johannisberg. Vom Abt haben sie das Angebot bekommen, die klösterlichen Weinberge zu pachten. Auf der Reise treffen sie auf die Familie Stauber, die das gleiche Schicksal ereilt hat, und die ebenfalls zu Weinbauern werden wollen. Während der Fahrt mit dem Schiff ereignet sich ein Streit zwischen den Familien, der mit einem tragischen Unfall endet. Sowohl das Familienoberhaupt der Veltens als auch sein Bruder sterben. Die Witwe Isabel ist verzweifelt und steht vor einer gewaltigen Herausforderung: Mit den Kindern auf sich allein gestellt muss sie den lange brach liegenden Weinberg bestellen. Ihre Verpächter, die Klosterbrüder, sind ihr keinesfalls alle wohlgesinnt. Und auch die ihr verhasste Familie Stauber tut alles, um ihr Steine in den Weg zu legen.

Ellin carsta kann mich mit ihren Romanen immer wieder begeistern. Rebengold ist absolut lesenswert

— eulenmama
eulenmama

Eine wunderbare Story, die gespickt mit Liebe, Tragödie und Familien-Drama ist, für die ich meine volle Leseempfehlung aussprechen kann.

— Helli
Helli

Historischer Leseschmaus !!!

— Die-Rezensentin
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  • Schicksalsschläge

    Rebengold
    Lerchie

    Lerchie

    07. December 2016 um 17:53

    Isabel stand mit ihren Kindern an der Reling und sah zu, wie die Treidelpferde den Kahn flussaufwärts zogen. Sie hoffte auf ein besseres Leben dort, wo sie für die Mönche Weinberge bestellen sollten…Als sie ihr Nachtlager auf dem Kahn herrichtete, traf sie auf eine weitere Familie, der die gleiche Aufgabe zugedacht war... Die Frauen, sowie auch die Männer und Kinder freundeten sich an….Doch dann geschah etwas, was die beginnende Freundschaft zerbrechen ließ und außerdem Vater und Onkel Velten das Leben kostete…..Bei den Mönchen wurden die beiden Männer begraben. Die Witwe Isabel Velten erhielt die größere Kate, denn eigentlich sollte sie ja groß genug sein, um zwei Personen mehr aufzunehmen….Aber den Staubers gewährten die Mönche Hilfe….Dann lernte Isabel Velten Augustinus Schonau kennen – und seinen Schwiegersohn Gunter, dessen Ehefrau bereits verstorben war….Was sich daraus letztendlich entwickelte, war auch nicht in Isabels Sinn….Wo sollten sie von einem Kloster Weinberge zur Pacht bekommen? Und war für die Familie Stauber das Gleiche geplant? Vom gleichen Kloster? Was ließ die beginnende Freundschaft der Familien zerbrechen? Wieso kostete diese Sache Vater und Onkel Velten das Leben? Warum hatten die Mönche die zu bestellenden Weinberge und Katen nicht einfach getauscht? Warum halfen sie den Staubers, den Veltens aber nicht? Wer war Augustinus Schonau und wieso half er den Veltens? Und was entwickelte sich, das Isabel letztendlich doch nicht gefiel? War sie zu vertrauensselig gewesen? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.Meine MeinungDas Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Der Schreibstil der Autorin ist unkompliziert, d.h. es gab keine Fragen nach dem Sinn oder Zweck eines Wortes oder Satzes. Genau so liebe ich es. Auch wurde das Buch von Anfang an gleich spannend: Zunächst die Freundschaft, dann die Entzweiung. In der Geschichte war ich schnell drinnen, konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Ich konnte Isabel verstehen und doch wieder nicht…. Sie tat mir leid, als sie ihren Ehemann auf dem Kahn verlor, aber sie sah die Schuld bei dem Falschen. Und dann die Retourkutsche einige Zeit später, die war nicht unbedingt schön von ihr. Allerdings konnte ich sie trotzdem verstehen. Ein Buch das beschreibt, was zwei Familien alles erdulden mussten. Ein sehr schöner historischer Roman der zweite, den ich von Ellin Carsta gelesen habe. Er hat mir sehr gut gefallen.

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  • Ein sehr berührendes Buch...

    Rebengold
    unclethom

    unclethom

    17. October 2016 um 15:16

    Langsam aber sicher gehen mir die Superlative aus, denn Ellin Carsta wird immer besser. Auch wenn ich dies bereits in der Rezension zu „Die heimliche Heilerin“ gesagt hatte, dennoch ist es ihr gelungen sich nochmals zu steigern.Rebengold ist ein sehr emotionaler Roman, der den Leser in ein Wechselbad der Gefühle stürzt.Wut und Hass liegen ganz dicht neben Glück und Freude und bei mancher Szene dachte ich so bei mir, dass manche Figur froh sein kann dass ich nicht ins Buch hineinsteigen kann.Wie man es gewohnt ist sind die Figuren wieder sehr plastisch beschrieben, so dass man recht schnell ein Bild vor Augen hat und man sich wirklich jede Figur gut vorstellen kann.Auch die Schauplätze sind sehr schön beschrieben so dass gemeinsam mit den Figuren gleich ein schöner farbenfroher Film vor meinem inneren Auge abgelaufen ist.Die Spannung ist sehr gut aufgebaut, so dass irgendwann der Punkt erreicht war, an dem man das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte.Ich kann für das Buch wiederum eine Empfehlung aussprechen, wie schon für „Die heimliche Heilerin“.Und natürlich sind das wieder 5 von 5 Sternen.

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    • 2
  • Rebengold von Ellin Carsta

    Rebengold
    Helli

    Helli

    10. October 2016 um 19:09

    Rebengold von Ellin Carsta Buch:     Uerdingen 1351: Die Familie Velten will ihre von der Pest verwüstete Heimat hinter sich lassen. Sie geben den Hof auf und machen sich auf den weiten Weg zum Kloster Johannisberg. Vom Abt haben sie das Angebot bekommen, die klösterlichen Weinberge zu pachten. Auf der Reise treffen sie auf die Familie Stauber, die das gleiche Schicksal ereilt hat, und die ebenfalls zu Weinbauern werden wollen. Während der Fahrt mit dem Schiff ereignet sich ein Streit zwischen den Familien, der mit einem tragischen Unfall endet. Sowohl das Familienoberhaupt der Veltens als auch sein Bruder sterben. Die Witwe Isabel ist verzweifelt und steht vor einer gewaltigen Herausforderung: Mit den Kindern auf sich allein gestellt muss sie den lange brach liegenden Weinberg bestellen. Ihre Verpächter, die Klosterbrüder, sind ihr keinesfalls alle wohlgesinnt. Und auch die ihr verhasste Familie Stauber tut alles, um ihr Steine in den Weg zu legen.   Autor:     Ellin Carsta ist das Pseudonym der Autorin Petra Mattfeldt, die zusammen mit ihrer Familie in Norddeutschland lebt. Unter dem weiteren Pseudonym Caren Benedikt hat sie sich bereits einen Namen im historischen Genre gemacht. Sie hat bereits diverse Kurzgeschichten, Anthologien und Romane veröffentlicht. Quelle: https://www.amazon.de/Ellin-Carsta   Meinung:     Auch in diesem Roman, Rebengold, widmet sich die Autorin, Ellin Casta, den Frauen zu, den alleinstehen Frauen, die ihren Weg gehen, trotz den Hindernissen, die ihnen die Männerwelt beschert, wie keinen Handel treiben können, keine Verträge unterzeichnen uvm.   Die Story nahm mich von der ersten Seite an auf eine wunderbare Reise und Ereignisse im Jahr 1351 mit. Die Protagonisten haben mich begeistert, ich habe mit ihnen Gefühlt und gefiebert. Die Ortschaften als auch das Verhältnis, in dem die Menschen in damaliger Zeit lebten, sind toll beschrieben, was dem bildhaftem Schreibstil der Autorin zu verdanken ist.   Isabel, eine mutige Frau, die ihren Mann und Schwager auf der Überfahrt zu ihrem neunen Wohnsitz verliert, versucht ihre Kinder und Schwiegermutter zu ernähren, doch Johann Stauber und auch der Abt legen ihr Steine vor die Füße. Sie lässt sich nicht entmutigen… Liest selbst, wie sie ihr Leben meistert…. ;)     Fazit:    Eine wunderbare Story, die gespickt mit Liebe, Tragödie und Familien-Drama ist, für die ich meine volle Leseempfehlung aussprechen kann.   Meine Bewertung:   Ich vergebe           ★★★★★ ©Helli's Bücher-Land

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  • Rebengold!!

    Rebengold
    Die-Rezensentin

    Die-Rezensentin

    03. October 2016 um 16:00

    Ürdingen, 14 Jahrhundert: Isabel Velten und ihre Familie haben ihr altes Leben hinter sich gelassen und machen sich auf zum Kloster Johannisberg, um dort einen Weinberg zu pachten und zu bestellen.Noch hat niemand eine Ahnung, was zu tun ist und ob sie es schaffen, aber sie sind frohen Mutes.Auf der langen Reise passiert jedoch ein schreckliches Unglück, bei dem Isabels Mann und sein Bruder sterben. Nun sind die junge Witwe, ihre Kinder und ihre Schwiegermutter ganz allein auf sich gestellt.Zahlreiche Hindernisse tun sich auf, eine Frau allein darf keine Verträge unterschreiben, keinen Handel betreiben und ohne Ehemann nimmt sie niemand für voll.Doch Isabel ist eine starke Frau, lässt sich nicht unterkriegen und wächst in manchen Situationen über sich hinaus, während andere sie verzweifeln lassen.Mir hat sehr gefallen, dass es hier mal um etwas ganz anderes, nämlich um den Weinanbau geht und der Leser erfährt, wie vor Hunderten von Jahren Wein hergestellt und vertrieben wurde. Alles wird sehr bildhaft beschrieben, sodass ich die Schauplätze genau vor Augen hatte.Das interessante Thema, dazu noch das persönliche Schicksal von Isabel und ihrer Familie ließen mich das Buch nur ungern aus der Hand legen,Isabel ist eine sehr sympathische Protagonistin, eine mutige Frau, wie es sie zur damaligen Zeit sicher eher selten gab, aber auch die anderen Charaktere sind gut ausgearbeitet und machen im Laufe der Geschichte eine Entwicklung durch.Das letzte Buch von Elin Carsta hatte ich als etwas hektisch empfunden, während dieses mich wieder in altbewährter Schreibweise überzeugt hat.`Rebengold` ist ein sehr gut gelungener historischer Roman, der mich von der ersten Seite an gepackt hat und mir von Anfang bis Ende gefallen hat.

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