Elliot Tiber , Tom Monte Taking Woodstock

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Inhaltsangabe zu „Taking Woodstock“ von Elliot Tiber

Weil er als schwuler Sohn jüdischer Eltern auf dem Lande gleich mehrfach gesellschaftlichen und familiären Unterdrückungen ausgesetzt ist, flüchtet Elliot Tiber als junger Mann in die kreative Schwulenszene New Yorks der 60er-Jahre. Dort trifft er Künstler wie Truman Capote, Tennessee Williams, Andy Warhol und Robert Mapplethorpe. Obwohl er sein New Yorker Leben liebt, fühlt Elliot sich verpflichtet, das marode Motel seiner dominanten Mutter vor dem Ruin zu bewahren. Damit zwängt er sich in ein Leben zwischen den radikal-kreativen Lebensentwürfen der Metropole und der miefigen Engstirnigkeit der Provinzbewohner – latenter Antisemitismus inklusive. Dann kommt der Summer of '69. Elliot erfährt, dass die Woodstock-Organisatoren händeringend einen Veranstaltungsort suchen. Kurze Zeit später ist das Motel in Elliots unbelebtem und ungeliebtem Heimatort White Lake das Hauptquartier jenes Festivals, das das Leben aller änderte – vor allem Elliot Tibers. Taking Woodstock ist eine autobiografische, rasend komische und rührende Geschichte über den Mann, der Woodstock rettete – gegen jede Wahrscheinlichkeit und jeden Widerstand.

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Kukolka

Hammerharte Realität, hammerhart erzählt. aber Umsetzung + Stil waren leider nicht so mein Fall. Sehr distanziert. Dennoch grausame Realität

Yuyun

Lauter gute Absichten

Kurzweilige Geschichte um einen angry young man, der sich gegen die Familie auflehnt - und an den eigenen Ansprüchen scheitert.

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  • Und noch ein Woodstock-Buch

    Taking Woodstock

    Duffy

    In der langen Reihe der Woodstock-Bücher reiht sich Elliot Tibers Buch nur bedingt ein. Tiber ist der Sohn jüdischer Eltern, die in Bethel auf Teufel komm' raus ein unrentables marodes Motel führen. Elliot entwickelt sich ein wenig anders, führt ein Doppelleben, in der Woche in New York als schwuler Designer und am Wochenende versucht er das Unmögliche: nämlich das Motel der Eltern zu retten. Man muss sich sich durch die erste Hälfte des Buches "beißen", in dem sich Tiber durch die damaligen Schwierigkeiten eines Schwulen in Amerika schreibt. Das ist sehr anstrengend, zumal man auch gar nicht weiß, wo das beim Lesen alles hinführen soll. Der Rezensent hatte nach über 100 Seiten fast aufgegeben, bis Mike Lang auftauchte. Das ist der Macher von Woodstock gewesen und ab da wurde alles ein wenig farbiger. Wer jetzt einen Musikroman erwartet, liegt falsch. Hauptpunkt bleibt das Hotel, denn das wurde die Schaltzentrale der Organisation. Hier wird geschildert, mit welchen Schwierigkeiten die Organisatoren zu kämpfen hatten, die Anfeindungen durch die Bevölkerung, die logistischen Hindernisse, das alles ist interessant und authentisch, denn Tiber war direkt dabei, war Sprecher des Veranstalters und einer derjenigen, die alles im Vorfeld mit am Laufen hielten. Das hätte für ein ordentliches Buch eigentlich gereicht, Tibers biografische Einschübe, die immerhin 50% des Buches einnehmen, sind es nicht, weswegen man das Buch in die Hand nimmt. Entweder man lässt sich darauf ein und hält die erste Hälfte durch, in der Gewissheit, dass dort nichts großartig passiert, oder man lässt es gleich liegen. Denn mehr als eine kleine Randerscheinung, die durchaus den Zauber von Woodstock einfangen konnte, ist es nicht. Ein Roman ist es schon gar nicht, eher eine Art Erlebnisbericht mit vielen autobiografischen Einschüben. Na ja ....

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  • Rezension zu "Taking Woodstock" von Elliot Tiber

    Taking Woodstock

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. March 2011 um 19:08

    Erzählung eines der Woodstock-Macher. Elliot Tiber, seinerzeit New Yorker Künstler und am Wochenende Manager im Motel seiner Eltern im Sate New York, gleichzeitig Vorsitzender der Handelskammer des Ortes Bethel, stellt den Woodstock Organisatoren die Erlaubnis aus, auf dem Gebiet seiner Ortschaft das Festival auszutragen. Amüsant, gut erzählt, teilweise etwas abgedreht. Ein gut Teil der Geschichte dreht sich um die Beschreibung der sexuellen Orientierung des Autors. Kurzweilig.

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