Elliott Erwitt Elliott Erwitt Paris

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Inhaltsangabe zu „Elliott Erwitt Paris“ von Elliott Erwitt

Paris wird immer Paris bleiben. Und wer könnte die Stimmung der Stadt besser einfangen als Elliott Erwitt? Erwitt hat ein Auge für das wahre Wesen der Seine-Metropole und blickt hinter die Touristenklischees. Der Meisterfotograf schafft ein beeindruckendes Kaleidoskop – vom großartigsten Monument bis hin zum Charme des vie quotidienne. Indem er mal sehr persönliche Momente, mal prächtige Sehenswürdigkeiten zum Gegenstand seiner Arbeiten macht, fängt Erwitt das Flair der Stadt der Liebe ein. Elliott Erwitt, 1928 in Paris geboren, kam Ende der dreißiger Jahre in die USA. In den vierziger und fünfziger Jahren machte er sich als führender Zeitschriftenfotograf einen Namen, und 1953 trat er der renommierten Agentur Magnum bei. Neben seiner Tätigkeit für Zeitschriften feierte er Erfolge als Werbefotograf und Filmemacher. Heute lebt Erwitt in New York City, hält sich aber gern auch in Paris auf.

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  • 60 Jahre hinter den Kulissen von Paris

    Elliott Erwitt Paris

    R_Manthey

    27. June 2015 um 17:02

    Elliott Erwitt ist ein Kultfotograf. Mit diesem Buch seiner schwarz-weiß Fotografien, die eine mehr oder weniger direkte Beziehung zu Paris besitzen, können wir Teile seines Schaffens über einen Zeitraum von mehr als sechzig Jahren betrachten. Allerdings sollte man den Titel dieses Werkes nicht allzu ernst nehmen, denn über Paris als Stadt erfahren wir nicht sehr viel. Vielleicht vermitteln die Bilder ein wenig vom Lebensgefühl der Pariser. Doch selbst da wissen wir nicht, ob wir dies nicht in die Fotos hineinprojizieren, weil wir es kennen oder zu kennen glauben, oder ob sie es wirklich zeigen. Ein Bildband über das Klischee Paris ist dieses Buch gewiss nicht. Vielmehr war Erwitt wie immer auf der Suche nach der Komik des Augenblicks oder nach witzigen geometrischen Anordnungen oder nach Momenten, die Menschen kurz einmal in ungewöhnlich kontrastreichen Situationen zeigen, die nur für einen außenstehenden Betrachter mit den Augen eines Fotografen sichtbar werden. Paris ist dafür lediglich die Bühne. Die meisten Fotografien entstanden vor langer Zeit und zeigen im Hintergrund oft ein Nachkriegs-Paris, das dem heutigen so gar nicht ähneln will. Und natürlich kommen bei Erwitt die Hunde nicht zu kurz. Paris scheint eine Stadt voller Hunde zu sein, die man in allerlei Posen ablichten kann. Im Adam Gopniks Vorwort zu diesem Band lesen wir, dass die Hunde die Essenz der Pariser wären, weil sie ganz unbewusst das Verhalten ihrer Halter angenommen haben. Schon in der Schule habe mich gewundert, was man so alles in Kunstwerke hineininterpretieren kann. Vielleicht versteht Erwitt einfach nur, dass auch Hunde manchmal arm dran sind. Möglicherweise hängt es wirklich davon ab, mit welchen Augen man diesen Band betrachtet. Wenn man Erwitt kennt, dann erwartet man, was man schließlich auch vorfindet und fühlt sich bestätigt oder verzückt. Wüsste man nicht, wer hier fotografiert hat, dann würde man leichter zugeben können, dass nicht alle Bilder das Niveau der vielen guten Fotografien in diesem Band halten können. Und doch ist es dem Meister in jedem Fall gelungen das Paris hinter den touristischen Kulissen mit den Augen eines Einheimischen zu sehen und es dann mit Erwitt'schem Humor zu fotografieren, der sich jedoch nicht immer und nicht jedem erschließen wird. Nicht zuletzt ist dieser Band auch ein Dokument gegen das Vergessen und eine Widerspiegelung des Zeitgeistes vergangener Tage. Fazit. Ein typischer Erwitt. Ob einem dieser Band durchweg gefällt, liegt sicher im Auge des Betrachters. Für mich gab es neben vielen guten Fotos auch solche, deren Aussage sich mir nicht erschließen wollte.

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