Elliott Erwitt Elliott Erwitt's Rome

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Inhaltsangabe zu „Elliott Erwitt's Rome“ von Elliott Erwitt

Seit Jahrhunderten zieht die Stadt Rom ihre Bewohner und Besucher gleichermaßen in ihren Bann. Elliott Erwitt geht dieser anhaltenden Faszination auf den Grund. Sorgfältig und präzise legt er den Esprit dieser großartigen Metropole offen. Ohne jegliche Furcht vor der großen Geschichte porträtiert Erwitt die Mischung aus antiker Größe und saloppem Gleichmut, die für Rom so typisch ist. Mit sowohl wissenschaftlicher als auch künstlerischer Neugierde fängt Erwitt Formen, Strukturen und – das macht den großen Künstler aus – Atmosphäre ein. Ein wunderbarer Band in der Elliott-Erwitt-Reihe bei teNeues.

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  • Die Komik liegt im Auge des Betrachters

    Elliott Erwitt's Rome
    R_Manthey

    R_Manthey

    26. June 2015 um 11:19

    Nach seinem New York und den Hunden gibt es nun also auch Elliott Erwitts Rom. Doch eigentlich geht es in diesem Buch gar nicht so sehr um Rom. Weder konnte ich den angeblichen Zynismus dieser Stadt, von dem im Vorwort die Rede ist, irgendwo sehen, noch ihre Bedrohlichkeit. Aber vielleicht muss man für diese Sichtweise wenigstens einmal in Rom gewesen sein. Auch das besondere Fluidum, das jede Großstadt ausstrahlt, vermochte ich in Erwitts Fotografien nicht auszumachen. Seine Bilder könnten, sieht man einmal von manchem rom-typischen Hintergrund ab, auch in einer anderen italienischen Stadt aufgenommen worden sein. Beim Betrachten der über 100 schwarz-weißen Fotografien aus den vergangenen 50 Jahren merkt man sehr bald, dass es eigentlich gar nicht um Rom geht. Elliott Erwitt liebt es visuelle Kontraste festzuhalten. Manchmal erfasst er sie in einem Bild, manchmal stellt er dazu zwei gegeneinander. In vielen Bildern sticht dem Betrachter ein gewisser geometrischer Witz ins Auge, den man wahrscheinlich beim unachtsamen Betrachten in gerade diesem realen Augenblick nicht so einfach gesehen hätte. Das macht aber gerade den Unterschied aus. Erwitt hält in seinen Fotografien Momente für die Ewigkeit fest, die eine gewisse Komik besitzen, welche man gewöhnlich leicht übersieht, weil nur wenige Menschen den fotografischen Blick besitzen. Bereits die beiden Bilder auf dem Schutzumschlag sprechen genau diese Sprache. Vorne sieht man ein Automobil aus längst vergangener Zeit, das so postiert ist, dass es eine noch ältere Büste zu transportieren scheint. Hinten hat sich eine Reiterstaffel in historischen Uniformen mit dem Rücken zum Betrachter postiert, während auf dem Kopfsteinpflaster ein in die andere Richtung zeigender Pfeil für den Autoverkehr aufgemalt ist. Diesen überall vorhandenen kleinen Witz zu sehen und dann fotografisch festzuhalten, gelingt Erwitt hervorragend und macht diesen Band zu einer Sammlung kleiner Kunstwerke der Fotografie. Fazit. Dies ist kein Bildband über die Schönheit Roms, auch kein Buch, das uns das Besondere dieser Stadt nahe bringt oder gar erklärt, sondern eine Sammlung von ganz besonderen Fotografien, die uns kontrastreiche oder witzige Augenblicke in Rom festhalten, die man im wahren Leben sicher übersehen hätte. Das macht diese Sammlung zu etwas Besonderem.

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