Elly Griffiths

 4 Sterne bei 397 Bewertungen
Autorin von Totenpfad, Knochenhaus und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Elly Griffiths

Elly Griffiths ist eine britische Krimi-Autorin. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Brighton. Die Idee zur Figur von Ruth Galloway hatte sie, als ihr Mann seinen Job als Banker aufgab, um Archäologe zu werden. Dazu kamen die Mythen und Legenden, die ihre in Norfolk lebende Tante früher immer erzählte. "Totenpfad" war Elly Griffiths’ erster Krimi mit Ruth Galloway und DCI Harry Nelson.

Alle Bücher von Elly Griffiths

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Buchformat:
Cover des Buches Totenpfad (ISBN: 9783499252198)

Totenpfad

 (151)
Erschienen am 01.12.2011
Cover des Buches Knochenhaus (ISBN: 9783499252204)

Knochenhaus

 (58)
Erschienen am 02.09.2013
Cover des Buches Gezeitengrab (ISBN: 9783499256974)

Gezeitengrab

 (45)
Erschienen am 01.10.2014
Cover des Buches Aller Heiligen Fluch (ISBN: 9783499259838)

Aller Heiligen Fluch

 (32)
Erschienen am 30.05.2015
Cover des Buches Rabenkönig (ISBN: 9783499267307)

Rabenkönig

 (30)
Erschienen am 21.09.2016
Cover des Buches Engelskinder (ISBN: 9783499271625)

Engelskinder

 (21)
Erschienen am 26.06.2018
Cover des Buches Grabesgrund (ISBN: 9783499218521)

Grabesgrund

 (16)
Erschienen am 20.08.2019
Cover des Buches Todespassion (ISBN: 9783499005411)

Todespassion

 (0)
Erscheint am 23.03.2021

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Neue Rezensionen zu Elly Griffiths

Neu

Rezension zu "Grabesgrund" von Elly Griffiths

Geschichtsunterricht - spannend und unterhaltsam
martina_turbanischvor 3 Monaten

Auf dem Gelände eines längst vergessenen  Flugplatzes  aus dem Zweiten Weltkrieg sollen Luxus-Eigentumswohnungen entstehen. Bei den Aushubarbeiten  finden die Arbeiter ein amerikanisches Jagdflugzeug mit einem toten Piloten in der Kanzel. Dr. Ruth Galloway wird zur Begutachtung hinzugezogen, aber aus naheliegenden Gründen bezweifelt Ruth das es sich hier um einen Unfallopfer handelt - mitten in der Stirn des Piloten prangt ein Einschussloch. Aber es gibt noch weitere Ungereimtheiten bei der Leiche und Ruth ist sich mit Detective Chief Inspector Harry Nelson einig, dass in diesem Fall dringend weiter ermittelt werden muss.

Es ist der heißeste Sommer seit Jahren. Die Zeitungen sprechen von einer regelrechten Hitzewelle. Doch Barry West kümmert sich nicht um die Wettervorhersage. Er trägt sommers wie winters die gleiche Kleidung, Jeans und ein Englandtrikot. Grabesgrund, S. 6

Mein Eindruck:

Geschichtsunterricht - spannend und unterhaltsam

Unguter Fund

Als im Verlaufe eines Bauprojektes eine Leiche, die vermutlich aus dem Zweiten Weltkrieg stammt, gefunden wird, wird unter anderem auch Dr. Ruth Galloway zu den Untersuchungen hinzugezogen. Schnell ist ihr klar, dass die Leiche offenbar hier absichtlich so positioniert worden ist, aber trotzdem vom Alter her aus dem Zweiten Weltkrieg stammen könnte.Das der Verstorbene eine amerikanische Uniform trägt, heiß nicht viel, denn im Krieg gab es  in dieser Gegend einen amerikanischen Luftwaffenstützpunkt

Falsches Flugzeug

Die Untersuchungen ergeben, dass es sich bei dem Toten um Frederick Blackstock, dem Sproß einer recht noblen Familie der Upper Class aus Norfolk handelt. Er war tatsächlich während des Zweiten Weltkrieges abgestürzt, allerdings nicht in dem Flugzeug, in dem er gefunden wurde. Die Schilderungen der Autorin über die heutige, restliche Familie Blackstock zeichnen das Bild einer exzentrischen, versagenden Aristokratenfamilie, die aus einem beunruhigend kleinen lokalen Genpool hervorgegangen ist :-)

Noblesse oblige

Es hat mir viel Spaß gemacht, Ruth Galloways Beobachtungen der Familie Blackstock zu folgen. Mit trockenem, teilweise auch bissigem, aber immer  scharfsinnigen Humor zeichnet sie das Bild einer Familie, die sich weigert im 21. Jahrhundert anzukommen und krampfhaft versucht ihre alte Noblesse aufrechtzuerhalten. Mit dem Geld aus dem Verkauf des Grundstücks wollen sie den Verfall des alten Herrenhauses stoppen, aber nicht alle Familienmitglieder scheinen damit einverstanden zu sein. Ich kann mir dank der sehr plastischen Schilderung wirklich jedes Mitglied dieser Familie lebhaft vorstellen :-)

Private Herausforderungen

Während all dieser beruflichen Herausforderungen muss Ruth auch ihre Tochter Kate in die Vorschule “entlassen”. Das ist kein leichter Schritt, ich kann mich lebhaft daran erinnern, wie es mir bei den Einschulungen meiner Kinder ging :-) Auch Ruth hat mit so einigen, teils sehr ungewohnten, Dingen zu kämpfen - aber auf ihre ganz eigene Art wird sie super damit zurecht kommen.  Ich mag die Art, wie Elly Griffiths immer  wieder privates und berufliches in dieser Reihe vermischt - immer in der passenden Dosierung, so dass es einfach gut zusammen passt.

Gemeinsam oder einsam?

Zu den immer wiederkehrenden Charakteren gehört auch das private Umfeld von Ruth und Harry. Ruth hat die eine oder andere Beziehung gehabt, allerdings ist si bis jetzt immer noch solo. Harra hingegen blieb, obwohl er Kates Vater ist und seine Vaterpflichten auch sehr ernst nimmt, bei seiner Frau. Das hindert ihn aber nicht daran, eifersüchtig auf jeden von Ruths Freunden zu sein. Auch ein paar Personen aus Harrys Arbeitsumfeld haben sich mit Ruths Umfeld quasi “vermischt” - eine klare Trennung wird da immer schwieriger.

Ich liebe diese Reihe einfach :-)

Was ich auch mag, sind Elly Griffiths' Landschaftsbeschreibungen. Geographie und auch die Geschichte in ihren Büchern immer einer große Rolle spielen und Elly Griffiths ist sehr geschickt darin, eine gewisse sehr dichte  Atmosphäre heraufzubeschwören. Ich fühle mich immer schnell mitten im Geschehen, aber eben auch immer mitten in den historischen Gegebenheiten, was mir persönlich immer sehr viel Freude macht.

Mein Fazit:

Grabesgrund ist ja bereits Elly Griffiths' siebter Band der Reihe um  die sympathische Archäologin Ruth Galloway. Ich liebe ihre ganz eigene Mischung aus Krimihandlung, historischen Details, authentischer Charakterskizzierung  und recht sparsamen privaten Einblicken. Ich freue mich bereits jetzt auf das nächste Buch.

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Rezension zu "Grabesgrund" von Elly Griffiths

Ein neuer Fall für Ruth Galloway
Blackfairy71vor 3 Monaten

Klappentext:
Eine Leiche in einem vergrabenen Kampflugzeug – das hat die forensische Archäologin Ruth Galloway auch noch nicht gesehen. Laut DNA-Test handelt es sich bei dem Toten um Fred Blackstock, einen Aristokraten, der im Zweiten Weltkrieg über dem Ärmelkanal abgeschossen wurde und starb – jedoch in einem anderen Flugzeug! Die Ermittlungen führen die Polizei und Ruth zum Anwesen der Blackstocks. Als man auf deren Land menschliche Knochen entdeckt und bald darauf ein Mitglied der Familie attackiert wird, ahnt Ruth, dass die Blackstocks ein dunkles, jahrzehntealtes Geheimnis hüten, von dem eine tödliche Gefahr ausgeht. Kann sie das Schweigen brechen und den Killer aufhalten, ehe er erneut zuschlägt?

Zum Buch:
"Grabesgrund" ist der siebte Teil der englischen Krimireihe mit Ruth Galloway. Auch dieses Mal ist es wieder ein ungewöhnlicher Fall, bei dem Detective Harry Nelson ihre Hilfe braucht. Bei Bauarbeiten auf den so genannten "Geisterfelder" stößt ein Baggerfahrer auf das Kampfflugzeug und erlebt den Schock seines Lebens, als ihn durch das Fenster zwei tote Augen ansehen. Ruth ist sich allerdings sicher, dass Fred Blackstock nicht in diesem Flugzeug gestorben sein kann, dafür ist die Leiche zu gut erhalten nach all den Jahren. Nun gilt es also, die Umstände seines Todes herauszufinden, was nicht einfach ist, denn die Familie Blackstock hält zusammen.
Die Ghostfields in Norfolk sind die Flugfelder, von denen die englischen Kampfflugzeuge im Zweiten Weltkrieg ihre Angriffe starteten. Es gibt heute noch einige stillgelegte Flugplätze dort, mehr Infos dazu findet man im Nachwort der Autorin.

Meine Meinung:
Auch diese Geschichte hat mir wieder gut gefallen und mich bestens unterhalten, sowohl der Kriminalfall, als auch das Privatleben von Ruth und Nelson. Letzteres nimmt aber nicht zu viel Raum ein und gehört für mich auch zur Entwicklung der Charaktere dazu.
Es gibt ein Wiedersehen mit einem Charakter aus "Engelskinder" und natürlich ist auch Druide Cathbad wieder mit von der Partie.
Auch zum Schmunzeln gab es wieder einige Momente, z. B. wenn Ruth sich mal wieder für eine schlechte Mutter hält.

Man kann das Buch sicher auch einzeln lesen, aber dann würden einem die Weiterentwicklungen der Personen, insbesondere Ruth, entgehen.

Kommentare: 8
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Rezension zu "Engelskinder (Ein Fall für Dr. Ruth Galloway 6)" von Elly Griffiths

Ein guter, typischer englischer Cosy-Mystery-Krimi.
Gwhynwhyfarvor 7 Monaten

Die forensische Archäologin Dr. Ruth Galloway legt bei Ausgrabungen an einer Burg Gebeine aus viktorianischer Zeit frei. Die linke Hand fehlt, stattdessen ist ein eiserner Haken montiert, der Frau sind die Hände auf dem Rücken gefesselt. Wahrscheinlich ist Ruth auf das Grab der berüchtigten Kindsmörderin von Norfolk gestoßen, Jemima Green, die man auf Grund des Hakens im Volksmund Mother Hook taufte. Für eine TV-Sendung trifft sich das gut, denn man ist gerade dabei, ein grausiges Porträt über diese Frau in Szene zu setzen. Während der Untersuchung des gesamten Falls kommen Ruth Galloway Zweifel, ob diese Frau eine Mörderin ist, denn historische Dokumente, forensische Ergebnisse, medizinisches Unwissen zu der Zeit, zeigen ein anderes Bild der Frau. Ruth, alleinerziehende Mutter, ärgert sich über das Sensations-TV, das bereitwillig die Gruselstory aus alter Zeit übernimmt, anstatt alle Fakten zunächst zu analysieren.


DCI Nelson und sein Team haben es mit einem toten Kleinkind zu tun: Plötzlicher Kindstod, oder hat hier jemand nachgeholfen? Und dann wird auch noch ein Kind entführt … 


Ein Krimi, der sich langsam aufrollt, alle Fäden miteinander verknüpft. Zum Thema macht Elly Griffiths  das Schuldgefühl von berufstätigen Müttern, Eltern, bzw. das Schuldgefühl, das ihnen manche Leute gern unterschieben wollen: Rabenmutter und -väter zu sein. Das macht sie sehr geschickt, leuchtet ihr Thema von allen Seiten aus: Tagesmütter, Babysitter, Kindergarten. Die Autorin hat sich intensiv mit ihren Charakteren beschäftigt, glaubhaft blättert sie sie auf, stellt sie sie dar. Spannend, mit erzählerischer Kunst, setzt sie die Protagonisten in Szene. Was ein wenig konstruiert anmutet, ist die Tatsache, dass hier alle handelnden Personen miteinander verbändelt, bzw. miteinander bekannt sind. Genau das mag ich persönlich nicht so gern in Krimis. Aber ansonsten ist der Plot stimmig. Ein typischer englischer Cosy-Mystery-Krimi. Wer Minette Walters, Charlotte Link, und Val McDermid mag, der liegt hier richtig.


Elly Griffiths lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Brighton. Bisher sind sechs Krimis mit der forensischen Archäologin Dr. Ruth Galloway und DCI Harry Nelson erschienen.

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Gespräche aus der Community

Neu
Weiß eigentlich jemand obs ein neues Buch von Elly Griffith geben wird? Und wenn ja, wann? lg Tati
3 Beiträge
Zum Thema
L
Meine kollegin und ich hatten gerade eine Diskussion! Ich behaupte es gibt, die nur gut sind, wenn man sie langsam liest und andere sind nur gut wenn man sie schnell liest. Ich habe vor kurzem Totenpfad von Elly Griffiths gelesen und habe es in zwei Tagen durchgeackert. Für mich hatte das Buch zu viele Wiederholungen immer wieder die Inhalte von Birefen... Meine Kollegin liest sehr langsam und liest schon seit zwei Wochen an dem Buch, sie findet es super weil man immer wieder rein kommt. Jedoch ist sie der Meinung dass es keinen Unterschied gibt wie schnell man ein Buch liest. Wie seht ihr das?
4 Beiträge
Zum Thema
L
Hallo ich habe gerade "Totenpfad" fertig gelesen. Kann mir noch jemand ein Buch empfehlen, wo Archäologie eine wichtige Rolle spielt?
6 Beiträge
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