Elly Griffiths

 4 Sterne bei 359 Bewertungen
Autorin von Totenpfad, Knochenhaus und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Elly Griffiths

Elly Griffiths ist Autorin. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Brighton. Die Idee zur Figur von Ruth Galloway hatte sie, als ihr Mann seinen Job als Banker aufgab, um Archäologe zu werden. Dazu kamen die Mythen und Legenden, die ihre in Norfolk lebende Tante früher immer erzählte. "Totenpfad" war Elly Griffiths’ erster Krimi mit Ruth Galloway und DCI Harry Nelson.

Neue Bücher

Grabesgrund

Erscheint am 20.08.2019 als Taschenbuch bei ROWOHLT Taschenbuch. Es ist der 7. Band der Reihe "Ruth Galloway".

Alle Bücher von Elly Griffiths

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Totenpfad

Totenpfad

 (145)
Erschienen am 01.12.2011
Knochenhaus

Knochenhaus

 (55)
Erschienen am 02.09.2013
Gezeitengrab

Gezeitengrab

 (42)
Erschienen am 01.10.2014
Aller Heiligen Fluch

Aller Heiligen Fluch

 (29)
Erschienen am 30.05.2015
Rabenkönig

Rabenkönig

 (26)
Erschienen am 21.09.2016
Engelskinder

Engelskinder

 (14)
Erschienen am 21.07.2017
Engelskinder

Engelskinder

 (5)
Erschienen am 26.06.2018
Grabesgrund

Grabesgrund

 (0)
Erscheint am 20.08.2019

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Neue Rezensionen zu Elly Griffiths

Neu

Rezension zu "Totenpfad" von Elly Griffiths

Das einsame Mädchen im Moor
_Dark_Rose_vor einem Monat

Vor zehn Jahren verwand die 5 jährige Lucy Downey. Sie war aus ihrem Bett heraus entführt worden und seit dem gab es keine Spur von ihr, abgesehen von Briefen die regelmäßig unregelmäßig bei der Polizei von Norfolk eingingen. Briefe, voller Hinweise und Anschuldigungen. In der Gegenwart wird eine Leiche im Moor gefunden, die eines Kindes. Die Archäologin Ruth, die sich mit ihrem 39 Jahren für viel zu dick hält und vor dem Schlafen gehen Eisenzeitgrabstätten zählt wird um Hilfe gebeten. Die Leiche stellt sich als Eisenzeitleiche heraus, also nicht Lucys. Bald darauf verschwindet jedoch ein weiteres Mädchen, Scarlett Henderson. Wieder sind die einzigen Hinweise die Briefe an die Polizei. Sie sind an den ermittelnden Detective Chief Inspector Harry Nelson gerichtet. Er und Ruth kommen sich während den Ermittlungen immer näher, obwohl Harry verheiratet ist. Als Ruths Katze mit durchgeschnittener Kehle vor ihrer Haustür abgelegt wird wird klar, dass sie nicht mehr nur eine relativ unbedeutende Expertin für Knochen ist, sie steckt mitten drin. Die Handlung verdichtet sich, es gibt mehr und mehr Verdächtige und mehr und mehr Zusammenhänge werden klar, Dinge die unwichtig erschienen und plötzlich wichtig werden, als Scarletts Leiche gefunden wird. Wer also ist der Mörder? Warum mordet er? Und was hat das alles mit dem Salzmoor zu tun? Ich fand das Buch sehr gut. Es ist gut aufgebaut, und die Einschübe mit den Gedanken eines Mädchens, das eingesperrt ist machen das ganze deutlich mysteriöser und spannender. Richtig Spannung kommt eigentlich erst gegen Ende des Buches auf, aber es hat trotzdem großen Spaß gemacht es zu lesen, ich kann es also guten Gewissens empfehlen, vor allem wegen den vielen Informationen über Archäologie wirkt es sehr realistisch.

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Rezension zu "Engelskinder" von Elly Griffiths

Es herrscht wie immer ein gewisses Chaos, das aber mit einem gewissen System.
martina_turbanischvor einem Monat

Bei Ausgrabungen an einer Burgruine in der Nähe von Norfolk entdeckt Ruth Galloway eine Reihe Leichen, die offenbar damals hingerichtet wurden. Damals bedeutet in diesem Fall in viktorianischer Zeit. Einige sind sogar noch gefesselt und an einem Leichnam entdecken sie, dass er statt einer Hand einen eisernen Haken hat. Sollten das tatsächlich die sterblichen Überreste von “Mother Hook” , die tatsächlich Jemima Green hieß,sein? Sie galt in ihrer Zeit als eine der berüchtigsten Kindermörderinnen, die Waisenkinder bei sich aufnahm, um sie dann später zu töten. Im Laufe der Untersuchung kommen Ruth aber Zweifel, ob die Person, deren Überreste sie hier gefunden hat tatsächlich eine Kindermörderin war.

Einmal im Jahr wird dieser ökumenische Gottesdienst für die namenlosen Toten von Norwich abgehalten: die in anonymen Gräbern verscharrten Leichen, die Armen, die Pestopfer – von allen vergessen und unbetrauert, wäre da nicht dieses bunt gemischte Häuflein aus Archäologen, Historikern und anderen Getreuen. Engelskinder, S. 7

Mein Eindruck:

Es herrscht wie immer ein gewisses Chaos, das aber mit einem gewissen System.

Engelskinder

Wie bereits in den anderen Büchern verbindet sich auch in Engelskinder der historische Fund bzw. der historische Fall mit einem aktuellen Fall. In diesem Fall ist das ein kleiner Junge namens David, dessen Tod noch nicht geklärt ist. War es plötzlicher Kindstod oder doch ein ein Verbrechen? Es gibt mehrere Verdächtige, denen man aber im Prinzip nichts nachweisen kann. Dann verschwindet mitten in der Nacht ein weiteres Kleinkind und alles muss noch einmal neu überdacht werden.

Nebensache

Die Geschichten rund um die Archäologin Ruth Galloway entsprechen ein bisschen den Krimiserien, die es früher (?) öfter im Fernsehen gab. Ein bestimmte Gruppe an Menschen, aller irgendwie untereinander bekannt und befreundet, versuchen ihre persönlichen Problemchen zu lösen und ihr Leben zu regeln. Nebenbei stoßen sie auf einen Kriminalfall, denn sie dann ebenfalls gemeinsam lösen. Im Grunde eine sehr simples Konzept, das von den handelnden Charakteren lebt.

Liebenswert

In dieser Reihe sind die stets vorhandenen Charaktere allesamt ein bisschen schrullig und seltsam, aber durchaus liebenswert und nett. Die meisten jedenfalls :-) Wesentlich interessanter als der Kriminalfall ist in der Regel wer gerade mit wem und warum ein Problem oder eine Liaison hat. Nebenbei erfährt man noch recht viel über die Arbeitsmethoden bei archäologischen Ausgrabungen und ein bisschen was über diverse Geschichtsepochen und natürlich geht es auch um den Kriminalfall, aber letzteres eher am Rande.

Entwicklung

Man sollte diese Art Geschichten schon mögen, ansonsten sollte man besser zu einem anderen Buch greifen. Wenn man aber solche Erzählungen mag, dann hat man mit dieser Reihe von Elly Griffiths eine ganz wunderbar unterhaltsame Serie gefunden, die viel Spaß macht. Alle Charaktere entwickeln sich von Buch zu Buch weiter und zwar so, wie man sich das auch im ganz normalen Leben vorstellen könnte. Ich finde es immer wieder sehr entspannend zwischendurch solche Cosy Crime Geschichten zu lesen.

Mein Fazit:

Engelskinder hat mich, genau wie die Bücher davor, wunderbar leicht unterhalten. Es macht dem Genre Cosy Crime alle Ehre.

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Rezension zu "Engelskinder" von Elly Griffiths

Der sechste Fall für Dr. Ruth Galloway
Blackfairy71vor 6 Monaten

Dr. Ruth Galloway, forensische Archäologin und allein erziehende Mutter, stößt bei Ausgrabungen auf ein Skelett aus viktorianischer Zeit. Die Tote liegt mit Gesicht nach unten in ihrem Grab, die Hände auf dem Rücken gefesselt und anstatt der linken Hand hat sie dort einen Eisenhaken. Das legt den Verdacht nahe, dass es sich bei der Frau um eine berüchtigte Kindsmörderin handelt, wegen des Hakens bekannt als Mother Hook. Sie war so etwas wie eine frühzeitige Tagesmutter und nahm Kinder lediger Mütter bei sich in Pflege. Diese soll sie dann allerdings getötet haben. Dies ruft sogar ein Fernsehteam auf den Plan und während der Untersuchungen kommen Ruth schließlich Zweifel an Mother Hooks Schuld. Kann sie das vielleicht nach all den Jahren mithilfe ihrer forensischen Möglichkeiten beweisen? Gleichzeitig verschwindet in der Gegend ein Kind und DCI Harry Nelson hat alle Hände voll zu tun, die Sache aufzuklären. Die Zeit läuft, denn Nelson weiß, dass es nach mehr als 24 Stunden kaum noch Hoffnung gibt, das Kind lebend zu finden...

"Engelskinder" ist der mittlerweile sechste Fall der englischen Krimireihe um die forensische Archäologin Ruth Galloway. Elly Griffiths führt gekonnt flüssig durch die Geschichte, ihr Schreibstil ist lebendig und hält die Spannung von Beginn an hoch. Zwischendurch gibt es immer wieder amüsante Momente, wenn Ruth mal wieder selbstkritisch in den Spiegel schaut, sich mit ihrer knapp dreijährigen Tochter Kate ernsthaft unterhält oder mit Harry Nelson aneinander gerät, hauptsächlich wegen "Katie". Auch die Situationen mit dem Druiden Cathbad sorgen für Auflockerungen. 
Interessant fand ich wieder die archäologischen Hintergründe im Fall von Mother Hook. Auch der Kriminalfall für Harry und sein Team ist durchweg spannend und durch diverse Wendungen bleibt dies bis zum Schluss so. 
Es gibt auch ein paar emotionale Momente und Entwicklungen, bei denen ich gespannt bin, wie es damit weitergehen wird.

Ich mag Ruth, auch wenn ich sie manchmal für ein bisschen zu unsicher halte, was ihre eigene Person betrifft, ihr Aussehen usw. Aber gerade das macht sie auch wieder sympathisch, ebenso wie ihre Selbstironie. 

Auch "Engelskinder" kann ich wieder jedem empfehlen, der englische Krimis mag. Man muss die Vorgänger nicht unbedingt gelesen haben, aber ich würde es empfehlen, denn es hilft, gewisse Zusammenhänge in Ruths Privatleben besser zu verstehen.

Kommentare: 5
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Gespräche aus der Community

Neu
Weiß eigentlich jemand obs ein neues Buch von Elly Griffith geben wird? Und wenn ja, wann? lg Tati
Zum Thema
L
Meine kollegin und ich hatten gerade eine Diskussion! Ich behaupte es gibt, die nur gut sind, wenn man sie langsam liest und andere sind nur gut wenn man sie schnell liest. Ich habe vor kurzem Totenpfad von Elly Griffiths gelesen und habe es in zwei Tagen durchgeackert. Für mich hatte das Buch zu viele Wiederholungen immer wieder die Inhalte von Birefen... Meine Kollegin liest sehr langsam und liest schon seit zwei Wochen an dem Buch, sie findet es super weil man immer wieder rein kommt. Jedoch ist sie der Meinung dass es keinen Unterschied gibt wie schnell man ein Buch liest. Wie seht ihr das?
Zum Thema
L
Hallo ich habe gerade "Totenpfad" fertig gelesen. Kann mir noch jemand ein Buch empfehlen, wo Archäologie eine wichtige Rolle spielt?
Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Elly Griffiths im Netz:

Community-Statistik

in 301 Bibliotheken

auf 57 Wunschlisten

von 2 Lesern aktuell gelesen

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