Elly Griffiths Engelskinder

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Inhaltsangabe zu „Engelskinder“ von Elly Griffiths

Ihr sechster Fall führt die forensische Archäologin Dr. Ruth Galloway auf die Spur der grausamsten Kindesmörderin des 19. Jahrhunderts. Beste britische Krimikost für alle Leser von Minette Walters, Val McDermid und Ann Cleeves.

Die Arme auf dem Rücken gefesselt, ein rostiger Eisenhaken statt der linken Hand, so liegt die Tote in ihrem Grab. Als Dr. Ruth Galloway unter dem Gemäuer einer Burg ein Skelett aus viktorianischer Zeit freilegt, glaubt sie, die Gebeine der berüchtigsten Mörderin von Norfolk gefunden zu haben. Zahlreiche Schauermärchen ranken sich um "Mother Hook", die Kinder bei sich aufgenommen und dann getötet haben soll. Doch während der Untersuchung kommen der forensischen Archäologin Zweifel an ihrer Schuld. Zur gleichen Zeit verschwindet ein Kind aus der Nachbarschaft. Offenbar will jemand mit allen Mitteln ein jahrhundertealtes Geheimnis hüten …

Tolle Idee, großartige Umsetzung und wirklich außergewöhnliche Charaktere - ich will mehr!

— Benni_Cullen

fasziniert mit dem britischen Charme

— detlef_knut

Ich liebe die Reihe um Ruth Galloway. Auch dieser Teil ist spannend, mystisch und wunderbar erzählt.

— AdrienneAva

Für mich der beste Teil der Reihe. Spannend, unterhaltsam und fesselnd!

— MissRichardParker

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  • Eine tolle Geschichte mit wirklich interessanten Charakteren

    Engelskinder

    Benni_Cullen

    27. August 2017 um 12:25

    Ich hatte total Lust auf einen Thriller bzw. Krimi, habe die Vorschauen überflogen und bin so auf dieses Buch gestoßen: Der Klappentext hat mich total angesprochen und ich dachte mir, es würde mir total Spaß machen, eine neue Ermittlerin kennenzulernen. Leider habe ich da irgendwie total überlesen, dass das schon der sechste Fall von Ruth Galloway ist - upps! Dennoch wollte ich die Geschichte lesen, schließlich kann man einen guten Fall immer interessiert lesen. Und so stürzte ich mich in die Geschichte.Besonders fasziniert hat mich der Aufbau des Falls: Ruth findet als Archäologin die Überreste einer Dame, die wohl ihre Position als Tagesmutter ausgenutzt hat, um Kinder umzubringen. Gleichzeitig gibt es in der Gegenwart einen Fall, der den Ermittler Nelson nicht schlafen lässt: Ein Kind ist in seinem Heim gestorben, die Mutter will von nichts wissen und es kommt noch dicker - bereits die ersten beiden Kinder der Frau sind auf mysteriöse Weise gestorben. Beide Teile der Geschichten bieten so viele Parallelen, dass es fast schon gruselig war, über die Fälle zu lesen und diese festzustellen. Genau das machte aber auch die Spannung aus, denn in dem Moment als sich die Autorin auf einen Erzählstrang konzentrierte, wollte man eigentlich gleichzeitig wissen, wie es beim anderen wohl weitergehen wird. Die Autorin schafft es geschickt neue Informationen und Hinweise zu geben, ohne damit zu viel zu verraten - auf die Lösung wäre ich dadurch schlussendlich wohl nie gekommen. Erst als der Protagonistin ein Einfall kam, dachte ich ebenfalls in die gleiche Richtung und musste feststellen, dass das total Sinn macht. Genau so muss ein Krimi aufgebaut sein, um ihn voller Spannung zu lesen.Dabei blieben mir im Nachhinein besonders die Figuren im Sinn: Natürlich zunächst Ruth, da sie mir als Protagonistin wahnsinnig gut gefallen hat. Sie ist keine Frau, die sich den Mund verbieten lässt, gleichzeitig fordert sie aber auch nicht immer ihr Recht ein. Sie wirkt authentisch und dadurch sympathisch und denkt erst nach, bevor sie handelt. Das hat mir wirklich gut gefallen und dazu geführt, dass ich am liebsten noch viel mehr über sie herausgefunden hätte (was ich tun werde, denn es gibt ja noch fünf Teile vorher :D). Doch auch die anderen Charaktere haben ihren Teil zur Geschichte beigesteuert: Nelson als harter Ermittler, der gar nicht so hart ist oder Cathbad, der zwar nur aus der Ferne agiert, dessen Humor und Eigensinnigkeit aber die Geschichte dennoch aufgelockert hat. Außerdem hat es mir Frank angetan, dieser kommt extra in den kleinen Ort nach England, um gemeinsam mit Ruth die Geschichte von Mother Hook zu analysieren und diese für ein Fernsehprogramm aufzubereiten. Er ist sympathisch, intelligent, sexy und so ziemlich das, was man sich für Ruth wünscht.Natürlich wurde mein Leseerlebnis etwas von der Tatsache getrübt, dass ich die persönliche Vorgeschichte der Figuren nicht kannte. Denn das Leben der Figuren findet natürlich neben den Fällen auch statt und ich habe deutlich gemerkt, dass ich all die persönlichen Geschichten teilweise nicht verstanden oder nicht so mitfühlen konnte, wie normalerweise, da ich einfach gar nicht so involviert war wie es andere Leser sein können, die die fünf vorherigen Bände bereits gelesen haben. Das hat jetzt gar nichts mit dem Fall zu tun, den versteht man auch ohne vorherigen Kenntnisse, sondern wirklich mit der Geschichte rund um das Ermittlerteam und Ruths Umfeld. Diese scheint entscheidend zu sein, da auch die Fälle anscheinend eine sehr persönliche Verbindung zu diesem haben. Ein Grund mehr, warum ich die ersten fünf Teile unbedingt lesen möchte.Meine Meinung:Insgesamt hatte ich wirklich schöne und kurzweilige Lesestunden mit der Geschichte. Die knapp 400 Seiten vergehen wie im Flug, die Autorin verarbeitet eine Geschichte mit Gänsehautfaktor und stellt den Leser teilweise vor richtige Aufgaben, schafft es dabei sogar, ihn über die Thematik reflektieren zu lassen und dabei geschichtliche Eindrücke zu vermitteln - großes Lob für die Fähigkeit, so viele Facetten in einem Buch zu präsentieren und das, ohne dass ein Teil unzureichend dargestellt wird. Empfehlen würde ich die Geschichte als Einzelband jedoch nicht, denn dafür sind die persönlichen Geschichten zu entscheidend - wer also Lust auf tolle Charaktere, spannende Fälle und eine wirklich durchdachte Geschichte hat, der sollte den Fällen von Ruth Galloway eine Chance geben. Von mir gibt es aber erstmal 4 Sterne und jetzt gucke ich doch gleich mal, wo ich die anderen Bände herbekomme (:

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  • fasziniert mit dem britischen Charme

    Engelskinder

    detlef_knut

    10. August 2017 um 18:02

    Ein typisch britischer Kriminalroman mit dem ganzen Flair von Ermittlern wie Lynley, Lewis oder Barnaby. Dabei wird ein historischer Kriminalfall ebenso aufgeklärt wie ein aktueller. Doch zunächst zum Geschehen. Als die forensische Archäologen Dr. Ruth Galloway in einer Burg ein Skelett aus viktorianischer Zeit freilegt, glaubt sie, die Gebeine der berüchtigsten Mörderin Norfolks gefunden zu haben. »Mother Hook« soll zu Lebzeiten Kinder in Pflege genommen und getötet haben. Infolgedessen tritt ein Fernsehteam auf die Bühne, um die Folge einer Mystery-Doku-Serie mit der Archäologin zu drehen. Parallel dazu knüpft sich DCI Nelson eine junge Mutter vor, der bereits das dritte Kind nur wenige Monate nach dessen Geburt gestorben war. Ein- und derselben Mutter. Nelson glaubt nicht mehr an Zufälle. Er fühlt der Mutter und auch ihrem Ex-Mann auf die Zähne. Doch abgelenkt werden er und sein Team von plötzlich verschwundenen Kindern. Sogar Kinder aus seinem engsten Bekanntenkreis. Die Ablenkungsmanöver der Autorin sind schon etwas sehr Besonderes. Sie lenken nicht nur die Ermittler ab, sondern auch als Leser ist man beinahe geneigt, den Todesfall des sechs Monate alten Babys komplett zu vergessen, weil zunächst die verschwundenen Kinder im Mittelpunkt stehen. Die Verflechtung der Toten und verschwundenen Kinder aus dem Hier und Jetzt mit denen aus der viktorianischen Zeit um »Mother Hook« bereitet ein ebenso interessantes Vergnügen. Aufklärung über forensische Arbeit inklusive. Das durchaus wirre Beziehungskonzept der auftretenden Figuren hinterlässt zunächst etwas Chaos im Kopf des Lesers. Wer von wem der Ex ist und wer der Vater von welcher Figur ist, hätte ein bisschen weniger Verstrickung gut getan. Dennoch alles in allem ein empfehlenswerter Roman, bei dem streckenweise keine Mordermittlung im Zentrum steht. Außerdem fasziniert er mit dem britischen Charme einer Val McDermid oder eines Simon Beckett. Daumen hoch! © Detlef Knut, Düsseldorf 2017

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  • Man sollte die Serie kennen

    Engelskinder

    tootsy3000

    03. August 2017 um 13:12

    Dieser Krimi ist der 6. Fall der forensischen Archäologin Ruth Galloway. Man sollte also, so wie ich, schon mal den ein oder anderen Roman der Serie gelesen haben um sich etwas mit den Charakteren auszukennen. Die privaten Verhältnisse untereinander sind manchmal dermaßen verzwickt und liegen schon etwas zurück, dass selbst ich nicht immer den Durchblick, wer mit wem und wann und wo, wahren konnte. Die Geschichte selber behandelt eigentlich zwei Fälle unabhängig voneinander. Da ist zum Einen “Mother Hook”, die Tote aus längst vergangener Zeit, deren menschliche Überreste Ruth vor der Burgmauer ausgegraben hat. Ihr Chef möchte diesen Fund unbedingt ins Fernsehen bringen und so findet sich Ruth bald mittendrin in Dreharbeiten zu einer “Wahre Kriminalfälle”-Aufzeichnung. Ihr zur Seite steht der amerikanische Historiker Dr. Frank Barker. Als Alleinerziehende Mutter wird dies für sie bald zu einem regelrechten Spießrutenlauf, denn nicht immer hat Ruth eine Babysitterin zur Hand. Auf der anderen Seite ist dort der Tod eines kleinen David zu klären, der Detektiv Nelson und sein Team beschäftigt. Plötzlicher Kindstod oder Mord? Neben der Mutter und dem Vater, erscheint auch das Kindermädchen höchst verdächtig, doch wirklich nachweisen lässt sich die Tat keinen der Verdächtigen. Als plötzlich ein Kleinkind mitten in der Nacht verschwindet, bekommt die ganze Handlung eine Wendung, die man sich nicht erklären kann. Hat das mit den Ermittlungen der Polizei zu tun oder bezieht es sich auf Ruths Fall und die TV-Sendung? Für mich war es unüberblickbar. Was natürlich auch einen gewissen Reiz beim Lesen ausmacht, in dieser Geschichte aber immer mehr für Verwirrung sorgte. Die Auflösung war überraschend aber ganz gut gemacht. Wie schon oben erwähnt, ist es nicht immer leicht den Durchblick zwischen den Charakteren zu behalten. Ein Großteil der Handlung spielt sich im und um das Privatleben fast jeden einzelnen Protagonisten ab. Das sorgt nicht gerade für einen guten Lesefluss, denn man muss immer mal wieder nachdenken wie die Verhältnisse zu den Personen steht. Mein Fazit: Eigentlich mag ich Ruth Galloway und ihre Fälle. Historische Ausgrabungen und damit verbundene Geheimnisse und deren Aufklärung haben einen gewissen Reiz. Diesmal fehlte mir aber der echte Kick. Zuviel privates von zu vielen Personen sorgten bei mir für Verwirrung und mitunter Verständnislosigkeit.

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  • Engelskinder

    Engelskinder

    thenight

    29. July 2017 um 08:05

    Inhalt: Ein spektakulärer Knochenfund beschäftigt die forensische Anthropologin Elli Griffiths, sie findet das Grab Jemima Greens, genannt Mother Hook, diese soll mehrere der ihr anvertrauten Kinder getötet haben. Elly und der amerikanische Historiker Frank, der gemeinsam mit ihr für die Fernsehreihe "Mörderische Frauen" engagiert wurde, zweifeln an der Schuld der Frau.DCI Nelson, hat es währenddessen mit dem Tod eines Kindes in der Gegenwart zu tun, der kleine David starb wie zuvor schon seine Brüder plötzlich und unerwartet. Tragische Zufälle oder doch Mord? Kurz darauf wird die kleine Poppy aus dem Elternhaus entführt und dann verschwindet auch noch Michael, der Sohn einer Kollegin DCI Nelsons.Da habe ich zielsicher zum letzten Band einer Reihe gegriffen, Engelskinder ist der 6. Band um die forensische Anthropologin Ruth, die mir allerdings schon aus dem ersten Band Totenpfad (erschienen 2011) bekannt war, so wusste ich wenigstens etwas aus ihrer Vorgeschichte.Elly Griffiths verknüpft die Geschehnisse um Mother Hook geschickt mit der Gegenwart, in beiden Fällen spielen Babysitter eine große Rolle, die die ihnen anvertrauten Kinder scheinbar mehr lieben als die eigenen Eltern. Die Autorin verzichtet auf Blut und Gewalt, das grauseligste ist wohl die Beschreibung von Jemima Greens Überresten, sie spielt eher mit der Urangst aller Eltern, die diese befällt wenn sie nicht persönlich auf ihre Kinder aufpassen können, sondern sie aus welchen Gründen auch immer in Obhut einer fremden Person geben müssen, dabei geht es nicht nur um die Angst den Kindern könnte etwas zustoßen sondern auch um die Angst das die Bindung zwischen Babysitter und Kind zu eng wird. Elly Griffiths hat diese Angst geschickt beschrieben, wie sie es auch versteht die Protagonisten und Örtlichkeiten bildlich dazustellen ohne ihre Leser mit langatmigen Beschreibungen zu erschlagen.Ich schrieb ja schon das es sich bei Engelskinder um den 6. Band einer Reihe handelt, so das mir trotz geschickt eingestreuter Hinweise auf die vorigen Bände, besonders auf das etwas komplizierte Beziehungsgeflecht, die eine oder andere Information fehlte, aber das störte Lesevergnügen in keinster Weise und ich hätte ja die anderen Bücher vorher lesen können.Mir hat Engelskinder ausnehmend gut gefallen, das Buch ist unblutig, Dialogreich und sehr spannend, absolut Lesenswert.

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  • Ein sehr gelungener 6. Teil

    Engelskinder

    MissRichardParker

    26. July 2017 um 11:30

    Als die Überreste einer Frau auftauchen ist Ruth sich sicher, dass es sich um Mother Hook handelt. Eine grausame Kindsmörderin des 19. Jahrhunderts. Ein Fernsehteam wird aufmerksam auf den Fund und bald steckt Ruth mitten in den Dreharbeiten. Doch Sie hat grosse Zweifel dass Mother Hook wirklich schuldig war.Als bald darauf ein Kind verschwindet wird allen klar, dass jemand versucht, das Geheimnis um Mother Hook zu schützen.Auch der 6. Fall von Dr. Ruth Galloway hat mich überzeugt. Mehr noch als die Vorgänger. Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt und die Spannung hat sich bis zum Schluss stets aufrecht erhalten.Die Autorin versteht es, die Leser in Ihren Bann zu ziehen und mit Ruth und Ihren Kollegen und Freunden mitzuleiden und mitzulachen. Es ist immer wieder eine wahre Freude die Weiterentwicklung der Charaktere zu beobachten und zu erleben.Ein Lesegenuss für alle Ruth Galloway-Fans und die, die es noch werden möchten. ((ich finde allerdings, dass es besser ist, die Vorgängerbücher schon zu kennen, dann macht es mehr Spass))

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