Elly Griffiths Knochenhaus

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Inhaltsangabe zu „Knochenhaus“ von Elly Griffiths

Das ist kein Haus mehr, das ist ein Grab. In einer Baugrube in Norfolk liegen die Knochen eines Kindes, nur der Schädel fehlt. Für die forensische Archäologin Dr. Ruth Galloway sieht alles nach einer rituellen Opfergabe aus römischer Zeit aus. Damals begrub man Menschenopfer unter Türschwellen, als Geschenk an den Gott Janus. Die Analyse jedoch ergibt: Die Knochen stammen aus der Gegenwart. Ein harter Fall für die hochschwangere Ruth. Denn kurz darauf tauchen auf der Türschwelle ihres einsamen Cottage am Salzmoor seltsame Opfergaben auf, und an einer Steinmauer steht ihr Name – mit Blut geschrieben … Ruth Galloways zweiter Fall

Gemütliche, spannende Unterhaltung. Super!

— MissRichardParker
MissRichardParker

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  • Auch der 2. Band der Reihe überzeugt.

    Knochenhaus
    MissRichardParker

    MissRichardParker

    26. July 2017 um 11:35

    Auch der zweite Fall für Ruth Galloway ist geschichtlich geprägt und äusserst interessant und spannend.

    Wer solide, britische Krimis mag, wird hier sicher seine Freude daran haben. Ich habe mich in die Reihe verliebt, was ich gar nicht erwartet habe.

  • Ruth Galloways zweiter Fall

    Knochenhaus
    Blackfairy71

    Blackfairy71

    Klappentext: In einer Baugrube in Norfolk liegen die Knochen eines Kindes, nur der Schädel fehlt. Für die forensische Archäologin Dr. Ruth Galloway sieht alles nach einer rituellen Opfergabe aus römischer Zeit aus. Damals begrub man Menschenopfer unter Türschwellen, als Geschenk an den Gott Janus. Die Analyse ergibt jedoch: Die Knochen stammen aus der Gegenwart. Ein harter Fall für die hochschwangere Ruth. Denn kurz darauf tauchen auf der Türschwelle ihres einsamen Cottage am Salzmoor seltsame Opfergaben auf und an einer Steinmauer steht ihr Name - mit Blut geschrieben... "Knochenhaus" ist der zweite Teil der Krimireihe um die forensische Archäologin Ruth. Ende 30 ist sie zum ersten Mal schwanger, noch dazu nach einer einzigen Nacht mit dem verheirateten Polizisten Harry Nelson. Der bis jetzt noch nichts davon ahnt, dass er noch mal Vater wird. Natürlich will Ruth es ihm sagen, sie wartet nur auf den richtigen Zeitpunkt. Und wie das immer so ist, kommt der natürlich nicht. Und dann wird bei Bauarbeiten für ein neues Apartmenthaus ein Skelett gefunden, auf dem Grundstück eines ehemaligen Kinderheims. In Ruths momentaner Situation geht ihr das besonders nahe. Als klar wird, dass es sich bei den Knochen nicht um archäologische Funde handelt, übernimmt DCI Nelson die Ermittlungen und nach Befragungen bei den ehemaligen Leitern und Bewohnern des Kinderheims wird klar, dass es einige dunkle Geheimnisse in der Vergangenheit gibt.  Bei den Ausgrabungen lernt Ruth den attraktiven Archäologen Max Grey aus Sussex kennen, der sich sehr für die Römerzeit und das Grundstück interessiert. Und für Ruth, was Harry dann doch irgendwie sauer aufstößt.  Und noch jemand scheint hinter Ruth her zu sein, jemand, der anscheinend verhindern möchte, dass Ereignisse aus der Vergangenheit des Kinderheims ans Licht kommen. Und der schreckt auch nicht davor zurück, das Leben von Ruths ungeborenem Kind zu bedrohen... Mir hat "Knochenhaus" gut gefallen, sogar noch etwas besser als Teil 1. Besonders zum Schluss hin steigert die Autorin durch den schnellen Kapitel- und Perspektivwechsel die Spannung. Der Schreibstil ist wieder sehr flüssig und bildhaft, das raue Klima des Salzmoors in Norfolk kommt sehr gut rüber.  Ich mag Ruth. Sie ist kein Püppchen, sondern eine Frau, die mit beiden Beinen fest im Leben steht. Zum Schmunzeln fand ich wieder ihr selbstkritisches Denken, da sie sich ja für viel zu dick hält. Gut finde ich auch ihr Verhalten Harry gegenüber. Sie erwartet nichts von ihm in Bezug auf ihr Kind, will kein Geld, keine Unterstützung und schon gar nicht, dass er seine Familie verlässt.  Mir gefallen die Bücher vor allen Dingen auch deshalb, weil man auch noch Interessantes aus archäologischer Sicht erfährt, hier z. B. über die Kelten und die Römer. Wer sich für solche Dinge und für Geschichte interessiert, dem kann ich diese Krimis empfehlen. Und irgendwie sind sie "very british". 

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    • 9
  • Römergräber und Opferrituale

    Knochenhaus
    AdrienneAva

    AdrienneAva

    02. September 2015 um 10:45

    Für die forensische Archäologin Dr. Ruth Galloway sehen die Knochen eines Kindes, dessen Schädel fehlt, nach einer rituellen Opfergabe aus römischer Zeit aus. Damals begrub man Menschenopfer unter Türschwellen als Geschenk an den Gott Janus. Die Analyse der Knochen ergibt: Dieser Fund stammt aus der Gegenwart. Eine weitere interessante Geschichte um die sympathische Ruth Galloway und Detective Chief Inspector Harry Nelson. Die Geschichte dreht sich oft um die Schwangerschaft von Ruth, was in meinen Augen die Spannung nicht mindert. In der Mitte des Buches hatte ich kurzzeitig etwas zu kämpfen, aber es hat sich gelohnt nicht aufzugeben. Was mir durchwegs gut gefallen hat, sind die spannenden Einblicke in die Geschichte der Römer, Kelten und der alten Götter. Da ich nicht sehr bewandt bin in diesen Gebieten, hat es mir viel Freude bereitet, dass eine oder andere nachzuschlagen.

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  • spitze

    Knochenhaus
    Sweetheart_90

    Sweetheart_90

    22. October 2014 um 12:29

    Wieder Mal ein spitze Buch der Autorin. Durch die ganze Archäologen-Geschichte eine ganz andere Art von Thriller. Absolut spannend! Freue mich schon sehr auf die weiteren Teile =)

  • Opfergaben

    Knochenhaus
    Ireland

    Ireland

    06. March 2014 um 15:09

    Der Bauunternehmer Edward Spens möchte in der Woolmarket Street in Norwich ein großes Wohnhaus mit 75 Luxusappartements errichten und ist daher wenig begeistert, als bei den Erdarbeiten das Skelett eines Kindes ohne Kopf gefunden wird. Die forensische Archäologin Ruth Galloway nimmt sich der menschlichen Überreste an. Auf dem Gelände stand früher ein Kinderheim, aus dem vor über vierzig Jahren zwei Kinder, Elisabeth und Martin Black, spurlos verschwanden - bis heute. Nach Ruth Schätzung könnte es sich bei dem Skelett um Elisabeth handeln, aber auch Annabelle Spens, die Schwester von Edwards Vater verstarb früh in dem fraglichen Alter. Wurde sie womöglich unter der Türschwelle begraben? Oder ist die Leiche gar eine rituelle Opfergabe aus alter Zeit? Und wo ist der Kopf des Skeletts? DCI Harry Nelson hat alle Hände voll zu tun, die zahlreichen Möglichkeiten durchzuspielen. Abgelenkt wird er dabei jedoch von der Neuigkeit, dass Ruth sein Kind erwartet. Der zweite Teil der Nelson-Galloway-Reihe, die mit Totenpfad einen eher verhaltenen Start nahm, hat mir eindeutig noch besser gefallen. Wie bei einer Serie üblich begegnen einem viele Figuren, die man aus dem ersten Band bereits kennt und Ruth ist mir mittlerweile schon richtig ans Herz gewachsen.

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  • "Knochenhaus" von Elly Griffiths

    Knochenhaus
    Morgoth666

    Morgoth666

    19. September 2013 um 19:05

    Inhalt: Wir sind verflucht. Das ist kein Haus mehr, sondern ein Grab. Nur Blut kann uns noch retten. Die Knochen eines Kindes liegen in einer Baugrube in Norfolk, nur der Schädel fehlt. Für Dr. Ruth Galloway, forensische Archäologin, sieht alles nach einer rituellen Opfergabe aus römischer Zeit aus. Damals begrub man Menschenopfer unter Türschwellen, als Geschenk an den Gott Janus. Die Analyse ergibt jedoch: Diese Knochen stammen aus der Neuzeit. Ein harter Fall für die hochschwangere Ruth. Denn kurz darauf tauchen auf der Türschwelle ihres einsamen Cottage am Salzmoor seltsame Opfergaben auf, und an einer Steinmauer steht ihr Name – mit Blut geschrieben. Jemand scheint fest entschlossen, Ruth Angst einzujagen. Todesangst. Der zweite Fall für die forensische Archäologin Dr. Ruth Galloway und Detective Chief Inspector Harry Nelson. Fazit: Guter,solider,spannender Krimi den man mit gutem Gewissen lesen kann.

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  • Rezension zu "Knochenhaus" von Elly Griffiths

    Knochenhaus
    walli007

    walli007

    21. December 2012 um 19:14

    Unter der Schwelle Im zweiten Band der Reihe um die Archäologin Ruth Galloway und Inspector Harry Nelson kabbeln sich die beiden wie bereits im ersten Band. Ihr kleines Schäferstündchen hatte ungeahnte Folgen und es ist unklar wie es nun weitergehen soll. Dennoch gibt es eine besondere Verbindung zwischen den Beiden. Und auch die berufliche Verbindung reißt nicht ab. Als bei Ausgrabungen ein kleines Skelett unter der Türschwelle eines ehemaligen Kinderheimes gefunden wird, hat Ruth gleich den Eindruck, dass die kleinen Knochen nicht aus alten Zeiten stammen kann. Damit stopt sie die laufenden Bauarbeiten, womit sie den Inhaber der Baustelle nicht gerade amüsiert. Besser noch als der erste Teil gefiel mit dieser Krimi, Ruth und Harry mit ihren Wortgeplänkeln inzwischen vertraut. Auch andere alte Bekannte bekommen erneut eine Stimme und ein paar neue Bekannte kommen dazu. Tief müssen alle Beteiligten in der Vergangenheit graben, auch wenn es nicht ganz so weit zurückgeht, wie einige wohl gerne möchte. Denn es geht um einen doch sehr neuzeitlichen Mord, den es aufzuklären gilt. Garniert ist das Ganze mit Auszügen aus Aufzeichnungen des Mörders, die nur der Leser kennt. Allerdings so geschickt eingefügt sind diese Schnipsel, dass sie zwar sehr stark die Neugier wecken, aber nicht zur verfrühten Lösung führen. Was wie zusammenhängt erfährt der Leser glücklicherweise erst zum Ende hin, wo es dann auch richtig spannend und nervenaufreibend wird. Der etwas betuliche Beginn stört allerdings in keinster Weise, denn gerade mit der Beschreibung des normalen Alltags trifft die Autorin genau den Ton, der zur Handlung, Umgebung und Personen passt, um genau im richtigen Moment das Tempo anzuziehen und dem Leser den Atem zu nehmen. Genau das Richtige für vergnügliche Lesestunden.

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  • Rezension zu "Knochenhaus" von Elly Griffiths

    Knochenhaus
    Fantasie_und_Träumerei

    Fantasie_und_Träumerei

    09. September 2012 um 10:29

    KLAPPENTEXT: Auf einer Baustelle in Norfolk werden menschliche Knochen entdeckt. Die Gebeine eines Kindes, wie die forensische Archäologin Ruth Galloway feststellt. Nur der Schädel fehlt. Eine rituelle Opfergabe aus römischer Zeit? Früher hat an gleicher Stelle ein Waisenhaus gestanden, aus dem vor über vierzig Jahren zwei Kinder spurlos verschwunden sind. Sind es ihre Überreste, die hier begraben liegen? Die Ermittlungen führen Ruth und DCI Nelson tief in die Vergangenheit und auf die Spur eines Mörders, der noch immer zu töten bereit ist, um sein Geheimnis zu wahren ... AUTORIN: (Quelle: rowohlt) Elly Griffith ist Autorin. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Brighton. Die Idee zur Figur von Ruth Galloway hatte sie, als ihr Mann seinen Job als Banker aufgab, um Archäologe zu werden. Dazu kamen die Mythen und Legenden, die ihre in Norfolk lebende Tante früher immer erzählte. "Das Knochenhaus" ist nach "Totenpfad" Elly Griffiths zweiter Krimi mit Ruth Galloway und DCI Harry Nelson. Weitere Bände sind in Vorbereitung. EIGENE MEINUNG: Schon mit ihrem ersten Krimi "Totenpfad" konnte Elly Griffith mich avon überzeugen, dass sie als Autorin großartig darin ist, kriminalistisches und authentische Geschichten aus dem Leben so zu verbinden, dass man ihren Erzählungen mit Spannung folgt. Wir befinden uns,wie auch schon im ersten Krimi,im Salzmoor, in dem Ruth Galloway sich in ihrem kleinen einsamen Häuschen mit ihrem Kater Flint heimisch fühlt. Noch immer ein wenig mitgenommen von vorangegangen Ereignissen geht sie jedoch mit gutem Gefühl zurück an ihre Arbeit, die forensische Archäologie. Als unter den Mauern eines christlichen Kinderheimes eine Leiche entdeckt wird, die nicht nur jung an Jahren, sondern auch kopflos ist, wird sie schneller als sie sich versieht wieder einmal in einen Fall verwickelt, der für sie ungeahnte Folgen hat ... Der Einstieg in den Roman ist dank der Schreibe der Autorin ganz einfach und entfaltet sich mehr und mehr als ein Sog, dem man nur schwer entkommen kann. Zunächst beginnt sie mit lapidaren Ereignissen, die sich jedoch immer mehr als ein inszeniertes Psychospiel entpuppen, bei dem ein scheinbar Unbekannter Protagonistin Ruth Galloway einzuschüchtern versucht. Während man zunächst eher mit alltäglichen Informationen aus Ruths nicht gerade konservativem Leben erfährt, bekommt man nach und nach einzelne Splitter der Polizeiarbeit vor die Füße geworfen, mit denen man zunächst eigene Vermutungen aufstellt, die aber dann von der Autorin wieder über den Haufen gestoßen werden. Wie kaum eine andere konstruiert Elly Griffith ein Netz aus Ermittlungen, Lebensgeschichte und geschichtlichen Details, das sich immer enger um die eigentliche mörderische Tat herum zieht und die Spannung damit dermaßen auf den Höhepunkt treibt, das man als Leser vor lauter Aufregung schon fast beginnt an den Fingernägeln zu kauen. Während ich anfangs noch dachte, dass ihr zweiter Roman diesmal wohl eher nur so mittel spannend wird, konnte ich ihn später kaum noch aus der Hand legen, weil sie die Informationen wirklich extrem geschickt als Häppchen platziert und immer wieder dort wechselt wo man das aufdecken eines Geheimnisses erwartet. Doch nicht nur die Spannung macht diesen Roman so lesenswert. Es sind vor allem die Protagonisten Ruth Galloway und DCI Nelson, die der Geschichte Leben einhauchen und den Leser immer wieder zum Tatort, - Griffith Romane - , zurückführt. Nelson, der etwas schroffe und dennoch so charakterstarke Detective, der sich mit seiner etwas chauvihaften und doch sehr fürsorglichen Art die Herzen der Leser erarbeitet und Ruth Galloway, die nicht immer vor Selbstbewusstsein strotzt und trotzdem immer eine sehr gerade Linie fährt, um ihre Ziele zu verwirklichen. Auch, wenn sie dabei mal ungekämmt und unpassend gekleidet ist. Dies mal ISt es nicht nur der Mord, der seine Geheimnisse birgt, sondern auch Ruth, die eines unter dem Herzen trägt ... FAZIT: Auch der zweite Krimi der Autorin Elly Griffith konnte mich so begeistern wie der erste Fall der forensischen Archäologin Ruth Galloway und DCI Harry Nelson. Wieder werden Polizeiarbeit, Archäologie und Privatleben der beiden Protagonisten so gekonnt miteinander verknüpft, das ich nicht nur das Gefühl hatte auf alte Bekannte zu treffen, sondern auch gern jedes Detail aus deren Leben gelesen habe. Zudem ist Elly Griffith eine Meisterin der Spannung, die weiß, wie sie die Fäden ihrer Geschichte ziehen muss, um ihre Leser in Bann zu reißen. Der Kriminalistische Teil der Geschichte ist zwar in sich abgeschlossen, dennoch ist es ratsam zunächst "Totenpfade" zu lesen, um auch dem Privatleben der Protagonisten folgen zu können.

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  • Rezension zu "Knochenhaus" von Elly Griffiths

    Knochenhaus
    alper

    alper

    02. September 2012 um 14:50

    Elly Griffiths ist Autorin. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Brighton. Die Idee zur Figur von Ruth Galloway hatte sie, als ihr Mann seinen Job als Banker aufgab, um Archäologe zu werden. Dazu kamen die Mythen und Legenden, die ihre in Norfolk lebende Tante früher immer erzählte. Das Knochenhaus ist nach Totenpfad (2009) Elly Griffiths' zweiter Krimi mit Ruth Galloway und DCI Harry Nelson. Weitere Bände sind in Vorbereitung. Auf einer Baustelle in Norfolk werden menschliche Knochen entdeckt. Die Gebeine eines Kindes, wie die forensische Archäologin Ruth Galloway festgestellt. Nur der Schädel fehlt. Eine rituelle Opfergabe aus römischer Zeit? Früher hat an gleicher Stelle ein Waisenhaus gestanden, aus dem vor über vierzig Jahren zwei Kinder spurlos verschwunden sind. Sind es ihre Überreste, die hier begraben liegen. Die Ermittlungen führen Ruth und DCI Nelson tief in die Vergangenheit und auf die Spur eines Mörders, der noch immer zu töten bereit ist, um sein Geheimnis zu wahren ... Das Cover zeigt das Waisenhaus, welches am Meer liegt. An der Küste sind starke Wellen und auf dem Titel des Buches sitzt ein Vogel. In der Luft sieht man ebenfalls einen. Insgesamt macht der Titel einen schon richtig neugierig auf das Buch. Und wenn ich das Cover ansehe kriege ich eine Gänsehaut. Es sieht - obwohl es sehr schlicht gehalten ist - sehr gruselig aus. Die Geschichte wurde von der Autorin richtig gut ausgedacht. Ich wünschte ich mir würden auch solche Geschichten einfallen. Das erste Buch mit den selben Ermittlern habe ich leider nicht gelesen. Bin aber schon richtig neugierig drauf, habe aber schon einige schlechte Rezensionen gelesen, was mich aber keinesfalls davon abhält es zu lesen. Die Erzählperspektive ist die Vergangenheit. Ich finde diese Zeitform viel besser als die Gegenwart, weil ich finde das viele Autoren nicht in der gegenwart schreiben können. Ich weiß nicht warum, aber bei vielen kommt es komisch rüber. Der Schreibstil der Autorin ist mir recht und ich kam gut voran. Also keine niveaulose Umgangssprache. Das Buch war sehr sehr spannend und ich freue mich schon auf den ersten Teil der Ermittler und ebenfalls auf die folgenden Teile. Insgesamt vergebe ich dem Buch 4 Sterne, da es mich in seinen Bann gezogen und mich überzeugt hat.

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  • Rezension zu "Knochenhaus" von Elly Griffiths

    Knochenhaus
    VeroNefas

    VeroNefas

    29. April 2012 um 21:43

    Inhalt: In einer Baugrube in Norfolk werden die Knochen eines Kindes gefunden, nur der Kopf fehlt. Die Auffindungssituation erinnert an ein römisches Opferritual, bei dem man kopflose Menschenopfer unter der Türschwelle begrub, zu Ehren des Gottes Janus. Doch die forensische Anthropologin Dr. Ruth Gallway glaubt, dass die Leiche innerhalb der letzten 50 – 100 Jahre dort vergraben worden sein muss. Und sie hat Recht. Kurz darauf findet sie ihren Namen mit Blut an eine Steinmauer geschrieben und merkwürdige, ekelerregende Opfergaben liegen vor ihrer Haustür. Jemand scheint entschlossen der schwangeren Expertin Todesangst einzujagen. Ruth und DCI Nelson ermitteln in einem grauenerregenden Fall aus der Vergangenheit und das Böse drängt erneut ans Licht … Kritik: „Knochenhaus“, der zweite Roman der Britischen Autorin ist zu Beginn etwas langatmig, es dauert eine ganze Weile bis es überhaupt einen „Fall“ gibt. Die Handlung beginnt etwa drei Monate nach dem Ende von Teil 1. Das Hauptaugenmerk liegt anfänglich auf Ruths Schwangerschaft, ihrer „Beziehung“ zu Nelson und den privaten Problemen der Haupt-und Nebenfiguren. Die Charaktere bleiben aber, obwohl sie zum Teil etwas blasser und weniger ausgeformt wirken, sympathisch, liebenswert und menschlich. Man freut sich direkt auf ein Wiedersehen mit der schönen Shona und dem exzentrischen Cathbad. Schön wäre es jedoch gewesen, wenn die Autorin nicht sämtliche Schwangerschaftsklischees (Übelkeit, Rückenschmerzen, Extreme Gewichtszunahme) bedient hätte. Nach dem ersten Drittel aber nimmt die Handlung zunehmend an Fahrt auf, die Geschichte entwickelt sich zu einer spannenden und hoch brisanten Familientragödie deren Ende (und Zusammenhänge) man zwar im Voraus ahnen kann, die aber dennoch sehr packend erzählt ist. Ruth und Nelson sowie deren privates und berufliches Umfeld bleiben zwar weiterhin im Vordergrund der Geschichte, fügen sich aber im weiteren Verlauf wesentlich besser in die Handlung des eigentlichen Krimis ein. Sprachlich ist „Knochenhause“ wie „Totenpfad“ angenehm zu lesen, im Präsens geschrieben und besticht durch trockenen Humor. Die Erzählperspektive wechselt zwischen der aktuellen Handlung aus Sicht der Protagonisten und undatierten Tagebucheinträgen, die man erst relativ spät zeitlich einordnen kann. Das Ende ist nochmal richtig spannend, wenn auch zum Teil ein Tick zu übertrieben und unrealistisch. Hätte man an manchen Stellen etwas realistischer gestalten können. Besonders gut gefällt mir aber, dass auch diesmal auf Grausamkeiten verzichtet wird und das ein Krimi sogar fast gänzlich ohne Mord auskommen und trotzdem spannend sein kann. Fazit: Überraschende Täter sind keine Stärke der Briten Trotzdem ist „Knochenhaus“ ein überzeugender Krimi. Nicht ganz so gut wie der erste Band, Totenpfad, vor allem da man sich im ersten Drittel wirklich überwinden muss weiter zu lesen. Dann entwickelt sich eine spannende, verstrickte, aber in großen Teilen durchaus realistische Story. In jedem Fall freue ich mich schon auf den dritten Teil der Reihe und auf ein Wiedersehen mit Ruth und Nelson. Elly Griffiths hat sich mit einem überzeugenden Zweitwerk in die Liste meiner Lieblingsautoren geschrieben. 4/5 Sternen

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  • Rezension zu "Knochenhaus" von Elly Griffiths

    Knochenhaus
    samea

    samea

    06. April 2012 um 14:17

    Eine herbe Enttäuschung! Ich liebe ruhige englische Krimis und so habe ich den ersten Band der Serie mit Begeisterung gelesen. Meine Erwartungen an den zweiten Band waren dementsprechend hoch. Leider hat mir dieses Buch nicht gefallen, da der Krimianteil des Buches nur bei ca. 10% - 20% liegt. Überwiegend, zu ca. 80%, wird über die Schwangerschaft von Ruth und ihren Beziehungsproblemen (Eltern, Harry...) gesprochen. Das fand ich sehr langweilig. Auch war die Lösung des eigentlichen Falls schnell vorhersehbar und das Buch bot keine Überraschungen. Die im ersten Band gut herausgearbeiteten Charaktere wirkten hier platt und unglaubwürdig. Das Lesen dieses Bandes ohne Vorkenntnisse des ersten Buches ist nicht zu empfehlen, da die Bücher aufeinander aufbauen.

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