Elmar Bereuter Die Lichtfänger

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Inhaltsangabe zu „Die Lichtfänger“ von Elmar Bereuter

Wie sähe die Welt aus, hätte es in der Geschichte nicht mutige Menschen gegeben, die sich gegen Unterdrückung und Engstirnigkeit wehrten? So wie die »Lichtfänger«, die im ausgehenden Mittelalter den Hexenwahn bekämpften. Elmar Bereuter seit seinem verfilmten Bestseller »Schwabenkinder« Garant für profund recherchierte historische Romane erzählt, wie sich ein Historiker quer durch Europas Archive wühlt, um das Schicksal des Lichtfängers und Theologen Cornelius Loos zu erhellen.»Bereuter gelingt es, die alten Quellen zum Sprechen zu bringen. Ein engagiertes Buch über die Hexenprozesse, vor allem aber ein spannender historischer Roman!«literaturtipp

Ein interessantes Thema, aber leider ziemlich ungeschickt verpackt.

— TanteGhost

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  • Eine wirklich schwere Kost

    Die Lichtfänger

    TanteGhost

    05. February 2015 um 10:53

    Ein interessantes Thema, aber leider ziemlich ungeschickt verpackt. Inhalt: So, wie ich das verstanden habe, geht es hier um einen Mann namens George Lincoln Burr. Schon immer trieben ihn Bücher um. Er stellte im Auftrag eine sehr umfassende Bibliothek zusammen, die zu einem nicht unerheblichen Teil aus Werken über die Hexenverbrennungen besteht. Genau über diese Verbrennungen wird genauer berichtet. Der Leser wird Zeuge der Vernehmungen, der Besagungen und erfährt einige widerliche Details über die Folterungen, mit denen die abstrusesten Geständnisse qusie erpresst werden. Der erste Satz: "Langsam schob sich der riesige Rumpf dem tintenschwarzen Himmel entgegen, Verharrte für einen Moment zitternd, bevor er kopfüber in die dunkle, brodelnde Tiefe stürzte." Der letzte Satz: "Vieles wäre ohne seine aufopferungsvolle und selbstlose Arbeit für uns und die Nachwelt wohl für uns und die Nachwelt wohl für immer verloren." Fazit: Mir war von Anfang an bewusst, dass historische Romane nicht unbedingt zur leichten Kost gehören. Aber in dem Fall hat man noch eins obendrauf gesetzt. Nicht nur, dass ich mich hier durch ewig lange Schachtelsätze kämpfen musste. Es kam auch noch Latein dazu. Und davon habe ich ja mal keine Ahnung. Die Lektüre ging im müden Zustand mal gar nicht. In dem Fall habe ich zwar gelesen, aber nicht verstanden. - Schon irgendwie ärgerlich, denn das Thema Hexenverbrennung kann schon auch sehr interessant sein. Doch das Verständnis wurde auch im ausgeruhten und fitten Zustand nicht besser. Das ganze Buch war für mich ein totales Durcheinander von Handlungen in den verschiedensten Jahren und Zeiten. Der wirkliche Sinn hinter der Schreibe ergab sich dann wirklich erst auf der letzten Seite des Buches . Wie gesagt, es reihte sich ein Schachtelsatz an den anderen und ich habe zwar die Handlung verstanden, nicht aber den Zusammenhang. Deswegen schien die Handlung auch auf der ewig gleichen Stelle stehen zu bleiben. Es wurde langweilig und die Spannung ging verloren.  Schade um das Thema. Ganz ehrlich das hätte man auch um, Längen interessanter schreiben können. - Ich glaube, an etwas Historischem vergreife ich mich so schnell nicht wieder.

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  • Rezension zu "Die Lichtfänger" von Elmar Bereuter

    Die Lichtfänger

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. January 2010 um 17:12

    Die Lichtfänger ­– damit sind Männer wie z.B. der Jesuit Friedrich Spee gemeint, die sich im 16. und 17. Jahrhundert vorab mittels kritischer Schriften gegen den in Deutschland grassierenden Hexenwahn wandten, so. Anders als der Buchtitel es annehmen lässt, gab es keinen "Lichtfänger-Bund" o.ä. Diese Personen waren allesamt Einzelkämpfer, die teils gleichzeitig lebten, teils nacheinander. Der Autor hat sich sichtlich Mühe gegeben, die geschichtlichen Fakten akkurat in eine Erzählung zu verpacken. Das ist leider lange nicht wirklich packend und erzählerisch mässig, die eigentlich schrecklichen Vorkommnisse liessen mich weitgehend kalt. Es besserte erst mit der Episode um den Kaufmann Hermann Löher und das Dorf Rheinbach, die am ausführlichsten geschildert wird. Da wird das grosse Leid und die Angst der Opfer wie auch die Kaltblütigkeit, die Ungerechtigkeit und Machtgier der Täter auf einmal greifbar. Quasi als Rahmenhandlung, die das Buch durchzieht, wird die Geschichte des Bibliothekars und Hexenforschers George Lincoln Burr erzählt, der eine bedeutende Sammlung von Hexenprozess-Akten und sonstigen Schriften zum Hexenwesen aufbaute. Burr wird als sehr sympathischer, bescheidender Mensch dargestellt, doch leider fehlte mir hier der ganz konkrete Bezug zur Handlung im 17. Jahrhundert. Dass das auf den letzten paar Seiten noch nachgeholt wird, ist irgendwie zu wenig, ich empfand diese Geschichte zum Teil eher als störende Unterbrechung. Fazit: Informativer und engagierter Roman, erzählerisch von unterschiedlicher Güte, dem etwas der Spannungsbogen und der Zusammenhang fehlt.

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