Elmar Bereuter Die Schwabenkinder

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Inhaltsangabe zu „Die Schwabenkinder“ von Elmar Bereuter

Bitterarm sind die Menschen im Bregenzerwald. Die unverschuldet in Not geratene Bauernfamilie Meser beschließt, ihren neunjährigen Sohn Kaspanaze auf den Kindermarkt nach Ravensburg zu schicken, wo er von einem grausamen Bauern ersteigert wird. Doch schon bald erträgt er dieses Leben nicht mehr und läuft davon. Eine abenteuerliche Flucht beginnt … Jahrhundertelang zogen viele »Schwabenkinder« wie Kaspanaze jedes Frühjahr über die schneebedeckten Alpen nach Oberschwaben, um dem Hunger zu entkommen. Elmar Bereuter erzählt anhand eines bewegenden Einzelschicksals vom Leben jener Sklavenkinder und enthüllt ein dunkles Kapitel europäischer Geschichte. – Die erfolgreiche Verfilmung von Jo Baier (»Der Laden«) mit Tobias Moretti erhielt den Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie der darstellenden Künste.

Eine sehr traurige, aber auch wiederum sehr warmherzige Geschichte, die so oder ähnlich eine große Zahl von Bergkindern erlebt haben

— allegra
allegra

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  • Es ist erschreckend, dass dieser Kinderhandel bis ins frühe 20. Jahrhundert praktiziert wurde.

    Die Schwabenkinder
    angelika51

    angelika51

    31. October 2016 um 16:48

    Jahrhunderte lang wanderten die "Schwabenkinder" oder "Hütekinder" einen langen beschwerlichen Weg über die Berge ins Schwabenland, um dem Hunger zu entkommen und auch noch ein paar Groschen als Lohn mit nach Hause zu bringen. Deren Eltern blieb nichts anderes übrig, da die Not unheimlich groß war. Nicht jedes Kind hatte Glück und fand bei guten Leuten eine "Anstellung". Diese hatten sie vorher auf einem "Kindermarkt" ausgesucht und gekauft! Zum Buch "Die Schwabenkinder" von Elmar Bereuten: Inhalt: "Bitterarm sind die Menschen im Bregenzerwald. Die unverschuldet in Not geratene Bauernfamilie Meser beschließt, ihren neunjährigen Sohn Kaspanaze auf den Kindermarkt nach Ravensburg zu schicken, wo er von einem grausamen Bauern ersteigert wird. Doch schon bald erträgt er dieses Leben nicht mehr und läuft davon. Eine abenteuerliche Flucht beginnt … Jahrhundertelang zogen viele »Schwabenkinder« wie Kaspanaze jedes Frühjahr über die schneebedeckten Alpen nach Oberschwaben, um dem Hunger zu entkommen. Elmar Bereuter erzählt anhand eines bewegenden Einzelschicksals vom Leben jener Sklavenkinder und enthüllt ein dunkles Kapitel europäischer Geschichte" Bereuten schreibt sehr anschaulich die Gefühle und die Lage der Hütekinder. Beschreibt ihr großes Leid und auch die wenigen glücklichen Augenblicke. Es ist erschreckend, dass dieser Kinderhandel bis ins frühe 20. Jahrhundert praktiziert wurde.

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  • Ein erschütterndes Buch

    Die Schwabenkinder
    claudi-1963

    claudi-1963

    17. June 2015 um 11:26

    Inhalt lt. Amazon: Bitterarm sind die Menschen im Bregenzerwald. Die unverschuldet in Not geratene Bauernfamilie Meser beschließt, ihren neunjährigen Sohn Kaspanaze auf den Kindermarkt nach Ravensburg zu schicken, wo er von einem grausamen Bauern ersteigert wird. Doch schon bald erträgt er dieses Leben nicht mehr und läuft davon. Eine abenteuerliche Flucht beginnt … Jahrhundertelang zogen viele »Schwabenkinder« wie Kaspanaze jedes Frühjahr über die schneebedeckten Alpen nach Oberschwaben, um dem Hunger zu entkommen. Elmar Bereuter erzählt anhand eines bewegenden Einzelschicksals vom Leben jener Sklavenkinder und enthüllt ein dunkles Kapitel europäischer Geschichte. Meine Meinung: Am Anfang als ich es geschenkt bekam dachte ich oje 400 Seiten was für ein dickes Buch. Aber als ich anfing zu lesen hat mich das Buch so gefesselt,das ich es fast nicht mehr weg legen konnte. Dieser Roman entstand nach Tatsachen die sich am Anfang des 20 Jahrhunderts ereigneten. Ich war schockiert wie Kinder behandelt wurden wenn die Familien in Not waren.Schon alleine die Überquerung der Alpen um nach Schwaben zu kommen war für viele Kinder eine Strapaze wenn nicht sogar der Tod.Sehr gut hat Elmar Bereuter für seinen Roman recherchiert und sein Buch interessant geschrieben. Da ich selber aus dem Schwabenland komme waren viele Ort nicht neu und ich war entsetzt zu lesen wie Kinder in meiner Region durch Kinderarbeit ausgebeutet wurden.Im Jahr 2002 wurde das Buch dann auch verfilmt und auch da muss ich sagen das dieser gut gelungen ist. Also wer zu faul ist den 400 Seiten Roman zu lesen, der sollte unbedingt den Film anschauen es lohnt sich.

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  • Rezension zu "Die Schwabenkinder" von Elmar Bereuter

    Die Schwabenkinder
    Huebner

    Huebner

    20. September 2012 um 13:23

    Kaspanaze (Kaspar Ignaz) ist ein etwa 8jähriger Junge, der im Begrenzerwald in bitterer Armut lebt. Seine Eltern werden durch eine Reihe unglücklicher Zufälle an den Rand ihrer Existenz getrieben und sehen keinen anderen Ausweg, als ihren Jungen nach Norden, an den Fuß der Alpen ins Schwabenland zu schicken, damit er sich dort als Hirtenjunge verdingt, so er von einem Bauern gekauft wird. Bereuter schildert eindrucksvoll die wahren Begebenheiten, die sich im ausgehenden 19.Jh. und noch bis ins 20.Jh. auf dem Rücken von Kindern zugetragen haben, wie schwer die Lebensbedingungen, wie qualvoll die Ausbeutung der Kinder war. Der Roman besticht durch seine Authentizität, die nicht nur durch die vielseitigen dialektalen und regionalgefärbten Einsprengsel überzeugt, sondern auch durch die Fülle an Detailwissen und die rührende Sprache, mit der Kaspanazes Geschichte erzählt wird. Freilich ein fiktiver Roman, der sich aber so in vielen Kinderjahren zugetragen haben könnte. Sklaverei, die zur erzählten Zeit besonders in Übersee ein reißendes Thema war, wird auch von Bereuter kritisch, aber ambivalent hinterfragt. Nichts anderes stellt die Kinderarbeit dar, zu dessen Zweck die Kleinen tagelange Fußmärsche weit von ihren Elternhäusern entfernt zurücklegen müssen, um dann auf den Kindermärkten an die Bauern für eine Saison verkauft zu werden. Selten habe ich aus Belletristik so viel über einen Landstrich und seine Eigenheiten gelernt. Einen Stern in meiner Bewertung muss ich leider abspenstig machen, denn eine Landkarte und ein kleines Glossar in Sachen Bairischer Mundarten hätten mir das häufige Recherchieren im Internet und Lexikon doch erspart. Oder weiß jemand, der nicht aus der Gegend stammt, was "schlenzen" bedeutet? Alles in allem lesenswert! I. Hübner

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  • Rezension zu "Die Schwabenkinder" von Elmar Bereuter

    Die Schwabenkinder
    abuelita

    abuelita

    15. August 2010 um 19:38

    Wenn wir heute etwas über Kinderarbeit hören oder lesen, denken wir meist an Dritte-Welt-Länder. Doch bereits seit Menschengedenken gibt es Kinderarbeit - mit der Industrialisierung nahm sie im 18. und 19. Jahrhundert in Europa Ausmaße an, die für uns heute unvorstellbar zu sein scheinen. Kinder ab vier, sechs oder acht Jahren arbeiteten in dieser Zeitepoche nicht nur als Hilfskräfte und Dienstboten, sondern auch zu einem großen Teil in der Textilindustrie, in Kohlegruben und Minen, zwischen 10 und 16 Stunden täglich. Manche Arbeiten im Bergbau konnten nur von Kindern wegen ihrer geringen Körpergröße ausgeführt werden. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war ein Drittel der Fabrikarbeiter in den USA zwischen sieben und zwölf Jahren alt. Auch das "Schwabengehen" erlebte im 19. Jahrhundert seinen Höhepunkt. Als Schwabenkinder oder Hütekinder wurden die Bergbauernkinder aus Vorarlberg, Tirol, Südtirol und der Schweiz bezeichnet, die aus Armut alljährlich im Frühjahr durch die Alpen zu den Kindermärkten hauptsächlich nach Oberschwaben zogen, um dort als Arbeitskräfte für eine Saison an Bauern vermittelt zu werden.Hintergrund waren die äußerst geringen Bodenerträge in den alpinen Regionen und die damit verbundene Armut, die die Eltern dazu trieb, eines oder mehrere ihrer zahlreichen Kinder in die Fremde zu schicken. In ihrer Heimat wurden die Schwabenkinder alljährlich von der Schulpflicht befreit, und in Württemberg galt die dort seit 1836 bestehende Schulpflicht nicht für ausländische Kinder. Diese wurde erst 1921 eingeführt - und danach nahm auch das Schwabengehen rapide ab. Von dieser Zeit nun handelt das Buch - am Schicksal des neunjährigen Kaspanaze aus dem Bregenzerwald, der auf dem Ravensburger Kindermarkt das Pech hat, an einen grausamen und brutalen Bauern zu geraten - versucht der Autor, uns diese Zeit und das Leben damals nahe zu bringen. Ich muss sagen - den Einstieg fand ich etwas beschwerlich, dann aber fesselte mich das Buch derartig, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Der damalige Alltag der einfachen Bevölkerung, die Probleme sowohl der einen - die ihre Kinder wegschicken mussten - als auch der anderen Seite "wie überleben, wenn man sich nicht mehr als eines der billigen Kinder leisten kann" - das alles schildert der Autor wirklich sehr anschaulich. Mit Kaspanaze mitzuleiden, aber auch zu lächeln, wenn man über seine "Rache" liest, zu erfahren, dass es für ihn ganz besonders hart war, aber ein Großteil der anderen Kinder es doch gut getroffen hatte; von der harten Arbeit zu hören, die er leisten muss, sein Heimweh mitzufühlen......es hat mich bewegt, dieses Buch, auch, weil sich das alles in Gegenden abspielt, die ich gut kenne. Bei der Kurzbeschreibung des Buches steht : Elmar Bereuter erzählt anhand eines bewegenden Einzelschicksals vom Leben jener Sklavenkinder - -das allerdings - Sklavenkinder - finde ich nun doch ziemlich unangemessen. Die Kinder wurden von ihren Familien geschickt - eben damit die Familie überleben konnte - und wie auch aus dem Buch zu entnehmen ist, haben es die meisten Kinder oft gut getroffen; sie bekamen nicht nur genug zu essen (was daheim keinesfalls der Fall war) , sondern auch den vereinbarten Lohn und darüber hinaus ab und zu sonst noch etwas zugeschickt. Manche kamen jahrelange zu den gleichen Bauern, manche wollten auch gar nicht weg wie z.B. Alois in diesem Buch. Dass es natürlich dann auch hier "schwarze Schafe" gab wie den Bauern des Kaspanaze ist unbestritten und war wohl auch kaum vermeidbar. Leben auf einem Hof war auch zu meiner Kindheitszeit immer noch ein hartes Stück Arbeit.... Die Sprache des Autors ist klar und deutlich - derb oft, aber so ist es nun mal auf dem Dorf und in der damaligen harten Zeit war es sicher noch schlimmer. Insofern hätte jegliche "Verfeinerung" etwas verfälschendes gehabt.

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  • Rezension zu "Die Schwabenkinder" von Elmar Bereuter

    Die Schwabenkinder
    Elke

    Elke

    20. July 2010 um 19:01

    Eine sehr eindrucksvolle Geschichte über die Schwabenkinder im 17.Jahrhundert. Sehr eindrucksvoll, weil es sich genau so zugetragen haben könnte. Die Gesichte um Kaspanaze ist zwar frei Erfunden, allerdings wurden damals wirklich viele Kinder von armen Bergbauern ins Schwabenland geschickt um zu Hause nicht verköstigt werden zu müssen, und um ein paar Kreuzer zu verdienen. Die Armut und Not im Bregenzerwald wird ebenso realistisch dargestellt, wie die Gefühle des kleinen Kaspanaze weit weg von zuhause. Was das Buch abrundent sind alte Bregenzerwälder Ausdrücke. (Mit denen ein nicht Vorarlbergerisch sprechender leser allerdings so seine Mühe haben wird.) Fazit: Spannend, geschichtlich interessant, berührend und flüssig zu lesen!

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  • Rezension zu "Die Schwabenkinder" von Elmar Bereuter

    Die Schwabenkinder
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. December 2009 um 12:56

    Bitterarm sind die Leute im Bregenzerwald, aber auch in Tirol, Südtirol und der Schweiz. Dieses Buch erzählt die Geschichte des Jungen Kaspanaze, der im Jahre 1868, im Alter von neun Jahren, von seiner Mutter auf den Kindermarkt im oberschwäbischen Ravensburg geschickt wird und dort "verkauft" werden soll. Gemeinsam mit einer Gruppe sehr armer, kleiner Kinder und einem jungen Führer müssen sie in Eis und Schnee über die Alpen nach Ravensburg ziehen. Dort wird Kaspanaze für den Sommer von einem hartherzigen Bauern mitgenommen und muss dort unter grausamen Bedingungen schwer für ihn arbeiten. Diese "Schwabenkinder" gab es wirklich. Über Jahrhunderte wanderten die Kinder im Frühjahr, oft noch bei Eis und Schnee, über die Alpen. Nur für den Winter durften sie wieder heim. Freiwillig wird wohl kaum ein Kind in die harte Arbeit gegangen sein. Die bittere Armut zwang die Eltern dazu, ihre Kinder auf Zeit zu verkaufen. Erst um 1920, als auch für österreichische Kinder in Deutschland die Schulpflicht eingeführt wurde, hörten die Kinderzüge auf. Die Bauern wollten sich keine unnützen Esser leisten, die, statt den ganzen Tag zu arbeiten, auch noch zur Schule gehen durften... Die Familie meines Mannes lebt in Ravensburg. Wenn ich dort auf dem Marktplatz stehe, denke ich manchmal an die Kinder, die dort vor hundert und mehr Jahren, fern der Heimat, in eine harte "Kindheit" geschickt wurden...

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  • Rezension zu "Die Schwabenkinder" von Elmar Bereuter

    Die Schwabenkinder
    queen-mom

    queen-mom

    27. November 2009 um 18:24

    Kaspanaze ist ein neunjähriger Bauernsohn aus dem Bregenzerwald Mitte des 19. Jh.. Als seine Eltern unverschuldet in Armut verfallen, muss er zusammen mit andern Kindern im Frühjahr nach Schwaben, um als Viehhüter ein bisschen Geld zu verdienen. Er kommt auf den Hof des brutalen Gebstetter, muss im Heu schlafen, das Vieh hüten, leidet Hunder und wird geschlagen. Ein bisschen Hilfe bekommt er von Whitehead, dem amerikanischen Reporter schwäbischer Herkunft, der sich alle paar Wochen Gebstetter widersetzt. Als der Bauer Kaspanaze fast im Trog ertränkt, läuft dieser weg und landet bei dem kinderlosen Bauernpaar Gründiger. Bei den Gründigers muss er auch hart arbeiten, wird aber fast wir ein eigenes Kind behandelt. Im Spätherbst geht er wieder mit allen andern Kindern zurück in den Bregenzerwald, bekommt aber von den Gründigers das Angebot, im nächsten Jahr wieder zu kommen. Ein Buch, das einen sehr betroffen macht. Wer weiß schon etwas über die Kinder, die für wenig Geld und oft zu wenig Essen bei den Bauern im Schwäbischen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang schufteten. Der Klapptext des Buches spricht sogar von Sklavenkindern. Lesen, lesen, lesen......

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  • Rezension zu "Die Schwabenkinder" von Elmar Bereuter

    Die Schwabenkinder
    Aki

    Aki

    16. February 2009 um 20:43

    Eine beeindruckende Geschichte. Ich wußte vor dem lesen des Buches nicht, daß es mal so etwas bei mir gegeben hat (wohne im Kreis Ravensburg).
    Einzig die Schreibweise ist sehr gewöhnungsbedürftig.

  • Rezension zu "Die Schwabenkinder" von Elmar Bereuter

    Die Schwabenkinder
    renatchen

    renatchen

    06. December 2007 um 14:27

    Ein beeindruckendes Buch, das manchmal eine seltsame Sprache hat, weil der Autor selbst aus dem Bregenzer Wald stammt. Dennoch sehr empfehlenswert.

  • Rezension zu "Die Schwabenkinder" von Elmar Bereuter

    Die Schwabenkinder
    Caro88

    Caro88

    20. May 2007 um 13:53

    Dieses Buch erzählt die traurige Geschichte von den Schwabenkindern. Zwar ist die erzählte Story fiktiv, jedoch hätte es auch einen Jungen geben können dem es so ergangen ist. Das macht dieses Buch sehr lesenswert, außerdem wurde es unglaublich interessant geschrieben.

  • Rezension zu "Die Schwabenkinder" von Elmar Bereuter

    Die Schwabenkinder
    buerginc

    buerginc

    24. March 2007 um 21:27

    Winter 1868 in einem unwegsamen Gebirgstal. Im Frühjahr schickt die arme Bauernfamilie Meser ihren neunjährigen Sohn Kaspanaze auf den Kindermarkt nach Ravensburg, wo er von einem grausamen Bauern ersteigert wird. Doch schon bald erträgt er dieses Leben nicht mehr und läuft davon. Eine abenteuerliche Flucht beginnt.