Elmar Bereuter Hexenhammer

(19)

Lovelybooks Bewertung

  • 31 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 4 Rezensionen
(3)
(6)
(6)
(3)
(1)

Inhaltsangabe zu „Hexenhammer“ von Elmar Bereuter

Deutschland im 15. Jahrhundert: Der Inquisitor Heinrich Institoris verfasst die berüchtigte Schrift »Der Hexenhammer«, eine verheerende Anleitung zur Hexenjagd. Immer mehr unschuldige Frauen sterben auf dem Scheiterhaufen. Doch erst als ein junger Mönch seine Jugendliebe wiedertrifft, die als Hexe angeklagt wird, zweifeln er und die Menschen um ihn herum an dem fanatischen Inquisitor …

Eine Nacherzählung der möglichen Entstehung der Hexenverfolgung - leider lässt die Spannung sehr zu wünschen übrig.

— Kirschbluetensommer

Stöbern in Historische Romane

Der Engel mit der Posaune

Eine Reise in das alte Wien. Das Schicksal einer Familie über turbulente Jahrzehnte erzählt. Einfach genial!

Lisa_Bauer

Der grüne Palast

Für mich ein Flop, wenn nicht sogar der Flop des Jahres

Waldi236

Das Gold des Lombarden

Toll geschriebener historischer Roman, der auch noch einen sechsten Stern verdient hätte. Super Charaktere.

Saphir610

Die Stadt des Zaren

Ein grandioser Roman zur Entstehung von Sankt Petersburg

Klusi

Die Festung am Rhein

Fesselnder historischer Roman mit herausragenden Charakteren in einer bewegten Zeit!

Tine13

Commissaire Le Floch und das Geheimnis der Weißmäntel

Le Floch hat großes Potential! Leider hatte die Geschichte doch ein paar Längen.

BerniGunther

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Eine langweilige Nacherzählung der Geschichte

    Hexenhammer

    Kirschbluetensommer

    22. April 2015 um 12:57

    Elmar Bereuter erzählt in seinem Buch "Hexenhammer" nach wie es in Europa und vorrangig in Deutschland zum Hexenglauben und der damit verbundenen Hexenverfolgung kommen konnte. In dieser Nacherzählung der Geschichte liegt auch der große Schwerpunkt des Buches. Einzelne Episoden und Charaktere lösen einander ab. Es gibt zwar ein paar einzelne spannungsgeladene Höhepunkte so beispielsweise am Anfang und auch am Ende, aber größtenteils handelt es sich hier um eine Aneinanderreihung von Dialogen, Episoden und verschiedenen Charakteren. Ein Mitfiebern und Mitleiden mit den einzelnen Charakteren will sich aber nicht wirklich einstellen - zu schnell lösen sie einander ab und zu wenig werden manche Episoden auserzählt. Insbesondere die erste Hälfte besteht überwiegend aus langwierigen, philosophischen Dialogen in denen der Leser das Denken der Gelehrten der damaligen Zeit kennen lernt. Auch wenn ich diesen Teil ab einem gewissen Zeitpunkt als langatmig empfand, fand ich ihn andererseits auch thematisch interessant. Letzten Endes überwog für mich aber die Langatmigkeit. Das Thema der Hexenverbrennungen birgt genug Zunder für spannende, historische Romane. Davon war mir in diesem Roman definitiv zu wenig vorhanden. Für die historische Genauigkeit und die Einführung in das Denken der damaligen Zeit, sowie für das gelungene Cover, vergebe ich dem Buch zwei Sterne.

    Mehr
  • Rezension zu "Hexenhammer" von Elmar Bereuter

    Hexenhammer

    Neonsonne

    06. February 2011 um 11:22

    Heinrich Institoris setzt ein Schriftstück auf, die Bulle genannt, das besagt dass es Hexen tatsächlich und nicht nur in der Einbildung gibt. Diese Bulle wurde vom Papst persönlich unterschrieben und somit rechtskräftig. Heinrich fühlt sich in seinem Hexenwahn bestätigt und verfasst einige Zeit später ein Buch mit dem Namen Malleus Maleficarum, der Hammer der Hexen. Eine Anleitung, mit der bis ins kleinste Detail beschrieben wird, wie diese Hexen aufgespürt, überführt und verurteilt werden. .. Heinrich und auch viele andere Menschen glaubten an die fleischliche Vereinigung von Menschen und Dämonen. Weihwaser und geweihtes Salz seien wirklungsvolle Mittel gegen die Blendung des Höllenfürsten, dem Teufel. Schon immer hiess es, Frauen seien anfälliger für Verlockungen des Teufels, weil sie einen schwächeren Glauben haben. Die Frau wurde aus der Rippe des Mannes geschaffen und ist deshalb ein unvollkommenes Geschöpf. Der körperliche Makel beweist, dass sie niemals mit dem Mann gleichgestellt werden kann.. .. Unfaßbar finde ich die Tatsache, das sich damals so viele Menschen haben beirren lassen und wirklich an Hexen und Dämonen glaubten. Dieser Aberglaube verbreitete sich so schnell in ganz Europa, so dass viele tausend Frauen unschuldig auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden. Unter Folter wurden sie so lange gequält, bis sie ein Geständnis ablegten. Ein vom Gericht eingeredetes Geständnis, das nicht der Wahrheit entsprach. Die Frauen damals lebten in Angst, es könnte auch sie treffen. Und so taten sie alles mit Vorsicht, aus Angst auch sie könnten verurteilt werden. Jede alberne Kleinigkeit konnte dazu führen, dass man verurteilt wurde. Sei es ein Muttermal im Gesicht, schwarze Hühner oder links herum gerührte Suppe. Das Buch ist eigentlich ganz gut, hat aber einige Längen und wurde mir an manchen Stellen etwas zu langweilig. Aber ich ich bin froh dass ich es gelesen habe, weil ich über die Dummheit der Menschen von damals nur mit dem Kopf schütteln kann.. .. Lieblingsstelle: "Hier steht, du kannst unsichtbar durch die Luft fliegen!" "Wenn ich unsichtbar war, wer soll mich dann gesehen haben?"

    Mehr
  • Rezension zu "Hexenhammer" von Elmar Bereuter

    Hexenhammer

    MonaMayfair

    08. June 2008 um 19:52

    gut, dass ich jetzt lebe!! diese willkür auf der einen und ohnmacht auf der anderen seite ist einfach absolut unglaublich! ich habe beim lesen so eine wut bekommen, am liebsten hätte ich das buch und die schrecklichen menschen darin zerknüllt und vernichtet.. angenehm - wenn vielleicht auch nicht ganz authentisch - fand ich, dass es hier im gegensatz zu "die hexe von freiburg" von astrid fritz ein happy-end gibt..

    Mehr
  • Rezension zu "Hexenhammer" von Elmar Bereuter

    Hexenhammer

    Raubrittertorsti

    26. April 2008 um 16:27

    Eines meiner Lieblingsbücher, ich verschlinge alles mit Hexen zu tun hat. Und gerade dieses Buch über die Anfänge der Hexenverfolgung

  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks