Hexenhammer

von Elmar Bereuter 
3,4 Sterne bei20 Bewertungen
Hexenhammer
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Kirschbluetensommers avatar

Eine Nacherzählung der möglichen Entstehung der Hexenverfolgung - leider lässt die Spannung sehr zu wünschen übrig.

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Inhaltsangabe zu "Hexenhammer"

Deutschland im 15. Jahrhundert: Der Inquisitor Heinrich Institoris verfasst die berüchtigte Schrift »Der Hexenhammer«, eine verheerende Anleitung zur Hexenjagd. Immer mehr unschuldige Frauen sterben auf dem Scheiterhaufen. Doch erst als ein junger Mönch seine Jugendliebe wiedertrifft, die als Hexe angeklagt wird, zweifeln er und die Menschen um ihn herum an dem fanatischen Inquisitor …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492273596
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:12.02.2013

Rezensionen und Bewertungen

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    Kirschbluetensommers avatar
    Kirschbluetensommervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine Nacherzählung der möglichen Entstehung der Hexenverfolgung - leider lässt die Spannung sehr zu wünschen übrig.
    Eine langweilige Nacherzählung der Geschichte

    Elmar Bereuter erzählt in seinem Buch "Hexenhammer" nach wie es in Europa und vorrangig in Deutschland zum Hexenglauben und der damit verbundenen Hexenverfolgung kommen konnte.

    In dieser Nacherzählung der Geschichte liegt auch der große Schwerpunkt des Buches. Einzelne Episoden und Charaktere lösen einander ab. Es gibt zwar ein paar einzelne spannungsgeladene Höhepunkte so beispielsweise am Anfang und auch am Ende, aber größtenteils handelt es sich hier um eine Aneinanderreihung von Dialogen, Episoden und verschiedenen Charakteren. Ein Mitfiebern und Mitleiden mit den einzelnen Charakteren will sich aber nicht wirklich einstellen - zu schnell lösen sie einander ab und zu wenig werden manche Episoden auserzählt.

    Insbesondere die erste Hälfte besteht überwiegend aus langwierigen, philosophischen Dialogen in denen der Leser das Denken der Gelehrten der damaligen Zeit kennen lernt. Auch wenn ich diesen Teil ab einem gewissen Zeitpunkt als langatmig empfand, fand ich ihn andererseits auch thematisch interessant.

    Letzten Endes überwog für mich aber die Langatmigkeit. Das Thema der Hexenverbrennungen birgt genug Zunder für spannende, historische Romane. Davon war mir in diesem Roman definitiv zu wenig vorhanden. Für die historische Genauigkeit und die Einführung in das Denken der damaligen Zeit, sowie für das gelungene Cover, vergebe ich dem Buch zwei Sterne.

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    Neonsonnes avatar
    Neonsonnevor 8 Jahren
    Rezension zu "Hexenhammer" von Elmar Bereuter

    Heinrich Institoris setzt ein Schriftstück auf, die Bulle genannt, das besagt dass es Hexen tatsächlich und nicht nur in der Einbildung gibt. Diese Bulle wurde vom Papst persönlich unterschrieben und somit rechtskräftig. Heinrich fühlt sich in seinem Hexenwahn bestätigt und verfasst einige Zeit später ein Buch mit dem Namen Malleus Maleficarum, der Hammer der Hexen. Eine Anleitung, mit der bis ins kleinste Detail beschrieben wird, wie diese Hexen aufgespürt, überführt und verurteilt werden.
    ..
    Heinrich und auch viele andere Menschen glaubten an die fleischliche Vereinigung von Menschen und Dämonen. Weihwaser und geweihtes Salz seien wirklungsvolle Mittel gegen die Blendung des Höllenfürsten, dem Teufel. Schon immer hiess es, Frauen seien anfälliger für Verlockungen des Teufels, weil sie einen schwächeren Glauben haben. Die Frau wurde aus der Rippe des Mannes geschaffen und ist deshalb ein unvollkommenes Geschöpf. Der körperliche Makel beweist, dass sie niemals mit dem Mann gleichgestellt werden kann..
    ..
    Unfaßbar finde ich die Tatsache, das sich damals so viele Menschen haben beirren lassen und wirklich an Hexen und Dämonen glaubten. Dieser Aberglaube verbreitete sich so schnell in ganz Europa, so dass viele tausend Frauen unschuldig auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden. Unter Folter wurden sie so lange gequält, bis sie ein Geständnis ablegten. Ein vom Gericht eingeredetes Geständnis, das nicht der Wahrheit entsprach. Die Frauen damals lebten in Angst, es könnte auch sie treffen. Und so taten sie alles mit Vorsicht, aus Angst auch sie könnten verurteilt werden. Jede alberne Kleinigkeit konnte dazu führen, dass man verurteilt wurde. Sei es ein Muttermal im Gesicht, schwarze Hühner oder links herum gerührte Suppe. Das Buch ist eigentlich ganz gut, hat aber einige Längen und wurde mir an manchen Stellen etwas zu langweilig. Aber ich ich bin froh dass ich es gelesen habe, weil ich über die Dummheit der Menschen von damals nur mit dem Kopf schütteln kann..
    ..
    Lieblingsstelle:
    "Hier steht, du kannst unsichtbar durch die Luft fliegen!"
    "Wenn ich unsichtbar war, wer soll mich dann gesehen haben?"

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    MonaMayfairs avatar
    MonaMayfairvor 10 Jahren
    Rezension zu "Hexenhammer" von Elmar Bereuter

    gut, dass ich jetzt lebe!! diese willkür auf der einen und ohnmacht auf der anderen seite ist einfach absolut unglaublich!

    ich habe beim lesen so eine wut bekommen, am liebsten hätte ich das buch und die schrecklichen menschen darin zerknüllt und vernichtet..

    angenehm - wenn vielleicht auch nicht ganz authentisch - fand ich, dass es hier im gegensatz zu "die hexe von freiburg" von astrid fritz ein happy-end gibt..

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    Raubrittertorstis avatar
    Raubrittertorstivor 10 Jahren
    Rezension zu "Hexenhammer" von Elmar Bereuter

    Eines meiner Lieblingsbücher, ich verschlinge alles mit Hexen zu tun hat. Und gerade dieses Buch über die Anfänge der Hexenverfolgung

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    oktoeders avatar
    oktoeder
    A
    Angi222vor einem Monat
    P_Gandalfs avatar
    P_Gandalfvor 2 Jahren
    L
    lgrimmvor 2 Jahren
    Schneeflocke2013s avatar
    Schneeflocke2013vor 3 Jahren
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren

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