Elmar Bereuter Hexenhammer: Historischer Roman

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Inhaltsangabe zu „Hexenhammer: Historischer Roman“ von Elmar Bereuter

Deutschland im 15. Jahrhundert: Der Inquisitor Heinrich Institoris verfasst die berüchtigte Schrift »Der Hexenhammer«, eine verheerende Anleitung zur Hexenjagd. Immer mehr unschuldige Frauen sterben auf dem Scheiterhaufen. Doch erst als ein junger Mönch seine Jugendliebe wiedertrifft, die als Hexe angeklagt wird, zweifeln er und die Menschen um ihn herum an dem fanatischen Inquisitor …

Nicht für schwache Nerven.

— Larena
Larena

Die Geschichte eines Buches, dass zu einer Flut grausamer und unverzeihlicher Taten führte!

— Alathaya
Alathaya

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  • Unschuld beweist gar nichts...

    Hexenhammer: Historischer Roman
    Larena

    Larena

    19. April 2016 um 11:05

    Meine Meinung "Innocentia nihil probat!" - Unschuld beweist gar nichts! So lautete das Credo der Inquisition. Dieser historische Roman zeigt völlig unverfälscht die Grausamkeit, die Ignoranz und das Leiden der damaligen Zeit. Der Inhalt des Buches macht verregnete Tage noch dunkler. Mit seinen detailgenauen Beschreibungen sowohl über die Orte als auch über Folter und Schmerz, treibt Elmar Bereuter dem Leser den Schweiß ins Gesicht. An dieser Stelle sei kurz gesagt: Viele Szenen in dem Buch sind nichts für schwache Nerven. Der Autor hat den Zeitgeist sehr gut eingefangen. Die Zeilen enthüllen, wie leicht die Menschen damals zu manipulieren waren. Man brauchte nur ein schwarzes Huhn zu besitzen und schon war man eine Hexe. Auch ist es nur schwer nachzuvollziehen, wie die Zeugen der Folterprozesse nicht begreifen konnten, dass der Angeklagte nur aufgrund der Schmerzen gestand - aber so war es damals. Zu Beginn ist das Buch ein klein wenig langatmig. Nicht langweilig! Sondern langatmig. Aber ungefähr nach den ersten 100 Seiten liest es sich bereits viel besser und es wird richtig interessant. Das Cover zeigt "den Hexenhammer" der geschrieben wurde, um den Menschen zu zeigen wie eine Hexe zu entlarven sei und wie man weiter mit ihr verfahren solle. Es hat einen düsteren Look und passt zu der Stimmung des Inhalts. Fazit Wer mehr über Hexenverfolgung wissen möchte, der sollte zu diesem Buch greifen. Es zeigt, wie dunkel dieses Kapitel unserer Geschichte tatsächlich war.

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  • Die Geschichte eines Buches, dass zu einer Flut grausamer und unverzeihlicher Taten führte

    Hexenhammer: Historischer Roman
    Alathaya

    Alathaya

    23. April 2014 um 17:23

    Die Geschichte eines Buches, dass zu einer Flut grausamer und unverzeihlicher Taten führte! Der Anfang ist für meinen Geschmack etwas zu langatmig. Die Geschichte von Johannes Nider, der Heinrich Institoris' Meinung zwar nicht teilte, dessen Werk aber später trotzdem als Grundlage für den „Hexenhammer“ heran gezogen wurde, hätte auch etwas kürzer geschildert werden können. Wer nach den ersten 150 Seiten deswegen noch nicht aufgegeben hat wird belohnt, denn ab hier wird die Geschichte richtig angenehm zu lesen und sehr spannend! Denn jetzt erfährt man auch mehr über den Inquisitor Institoris, dem jedes Mittel recht war um die Veröffentlichung seines Werkes durchzusetzen und der vor nichts zurückscheute. Und obwohl zum Glück nicht alle Kirchenoberhäupter seine Meinung teilten und diese als Aberglauben abtaten, konnte dies nicht verhindert werden. Es ist wirklich schrecklich, wie naiv und beeinflussbar die Menschen damals waren, wie plötzlich jeder gegen jeden hetzte, um nicht selbst ins Visier zu geraten. Dinge, die sie sich nicht erklären konnten (wie z.b. Klimaveränderungen), mussten anderen in die Schuhe geschoben werden – den "Hexen" – willkürlich, absurd, es hätte jeden treffen können. Das ist wirklich beängstigend und hat das Buch für mich noch umso authentischer und spannender gemacht. Nichts für schwache Nerven!

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  • Hexenhammer

    Hexenhammer: Historischer Roman
    Ashera

    Ashera

    24. October 2013 um 18:11

    Das Buch hat mir gut gefallen! Zwar ist es sehr anstrengend von Leuten zu lesen die so negativ über andere Menschen denken aber dafür war es lehrreich. Die Hauptperson ist Heinrich Kramer ein Inquisitor ( auch Heinrich Institoris genannt) der den Hexenhammer geschrieben hat. Peter von Greyer begegnen wir im Prolog. Er war Landvogt und führte Hexenverfolgungen durch. Im ersten Teil geht es um Johannes Nider (Kirchenreformer) der "Formicarius "(Ameisenhaufen) geschrieben hat. Der" Formikarius" ist eine vom Hexenhammer meißtbenutzte Zitatenquelle.  Johannes Gremper (Inquisitor, Notar und Gehilfe der Inquisition) hat mit Kramer zusammengearbeitet. Jakob Sprenger auch Inquisitor hat traurige Berühmtheit erlangt als angeblicher Mitverfasser des Hexenhammers. Negativ viel mir auf, das der Eindruck vermittelt wird, die Kirche hätte nicht gross mit der Hexenjagt zu tun. Als wenn nur einzelne Mönche aus Erfolgsgier oder aus Fehlglauben sich daran beteiligt hatten und die Päpste die solche Bullen ausgestellten und anderes taten, nur durch kriminelle Erergie zu ihren Papstamt kamen. Dabei gibt es auch heute noch aktive Inquisitoren.Sie sitzen in der Kongregation für die Glaubenslehre.Das berühmteste Mitglied (Präfekt) war Ratziger/Papst Benedikt XVI.) Auch der Islam glaubt an Hexen und verfolgt sie. Die letzte Hexe wurde 2011 in Saudi-Arabien hingerichtet.  Das Thema ist also immer noch aktuell. 

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