Elmar Schenkel Keplers Dämon

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Inhaltsangabe zu „Keplers Dämon“ von Elmar Schenkel

Literatur und Wissenschaft, künstlerische Imagination und rationales Denken zählen zu zwei getrennten Kulturen. Dennoch gibt es Berührungspunkte: Was wäre die Entwicklung der Raumfahrt ohne Jules Verne? Was Sherlock Holmes ohne chemische Kenntnisse? Und umgekehrt: Ist die Wissenschaft ohne Phantasie, ohne literarisch-künstlerische Einflüsse denkbar? Um Episoden, Begegnungen, Schnittpunkte dieser beiden Welten geht es Elmar Schenkel in seinem neuen Buch. Er legt die wechselseitige Beeinflussung von Wissenschaft und Literatur frei und bringt u.a. Marie Curie, René Descartes, Alva Edison, Galileo Galilei, Friedrich August Kekulé oder Dimitri Mendelejew mit Douglas Adams, Flaubert, Calvino, Agatha Christie, Dante, Paul Valéry, Mary Shelley, Jonathan Swift oder Tolkien ins Gespräch. Eine faszinierende und brillant geschriebene Erkundung – voller neuer, überraschender Verbindungen.

Sehr sprunghaft, aber auch interessant

— Tasmetu
Tasmetu

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    Keplers Dämon
    Tasmetu

    Tasmetu

    20. September 2016 um 09:26

    Diese Rezension ist eine Kopie des Originals auf tasmetu.de400 Seiten geballtes Wissen. Das muss man erst einmal schaffen. Bevor ich also mit meiner persönlichen Meinung zu diesem Buch beginne, möchte ich Elmar Schenkel meinen höchsten Respekt aussprechen (und auch der begabten Designerin des Covers! Es ist sehr gelungen). Für dieses Buch waren sehr viel Recherche und Herzblut nötig und diesbezüglich kann ich nur zu ihm aufsehen. Er hat Verknüpfungen hergestellt und weiß offensichtlich über viele, viele, teilweise sehr unterschiedliche Personen, Abläufe, Werke und Sachverhalte Bescheid.Leider waren es mir zu viele dieser Themen. Zwar schafft Schenkel mit diesem Buch einen guten Überblick über eben jene Zusammenhänge zwischen Literatur, Traum und Wissenschaft und die einzelnen Kapitel war erfrischend kurz und gut gewählt, aber trotzdem war es mir stellenweise zu viel. Dauernd wird von Thema zu Thema und von Mensch und zu Mensch gesprungen, manchmal fließen plötzlich kleine Anmerkungen mit in den Text ein, mit denen ich gar nichts anfangen konnte (z.B. wurden öfter einfach so zur Referenz oder ähnlichem, Namen in den Text geworfen, die ich noch nie gehört hatte und demnach nicht in diesen Kontext einbinden konnte) und das führte dazu, dass ich mir relativ häufig dumm vorkam. Es mag vielleicht an mir liegen, dass mir hier Stücke der Allgemeinbildung fehlen, aber dennoch. Zu erwarten, dass jeder Leser eine umfassende Allgemeinbildung mit allen wichtigen Namen und Ereignissen von der Antike bis heute besitzt, ist ein bisschen sehr ambitioniert. Und wenn ich diese bereits hätte, hätte ich vermutlich kaum noch Interesse an diesem Buch, weil es mir wenig bis nichts mehr Neues beibringen könnte.An anderer Stelle erklärt Schenkel aber dann wieder sehr prägnant und eingehend alles, was man in diesem Fall über jemanden / etwas wissen muss - manchmal schweift er dabei sogar aus.Was in meinen Augen sehr hilfreich gewesen wäre, wäre ein Zeitstrahl. Ich habe immer enorme Probleme mir Zahlen zu merken, beziehungsweise sie Personen zuzuordnen und war deshalb oft etwas verwirrt, wenn mal wieder in der Zeit gesprungen wurde. Ein Zeitstrahl hätte hier für mehr Übersicht gesorgt.Bis auf dieses Sprunghafte und manchmal fast zu Anspruchsvolle, war das Buch aber äußerst interessant. Es stellt Verbindungen her und gibt einem eine Übersicht über Zusammenhänge, auf die man sonst so wohl nicht gekommen wäre. Es war wirklich erstaunlich zu sehen, wie sich vor allem Literatur und Wissenschaft (Träume kommen ziemlich wenig vor) im Lauf der Geschichte immer wieder beeinflusst haben - egal in welchen Bereichen. Nebenbei lernt man auch einiges über wichtige Persönlichkeiten und ihr Leben und ihr Schaffen - egal ob literarischer oder wissenschaftlicher Natur. Das Buch wirft ein neues Licht auf die Beziehung zwischen Literatur und Wissenschaft und erhellt dunkle Ecken, die man vorher selbst nicht bemerkt hat.Was mir aber in jedem Fall noch gefehlt hat, war ein Fazit oder eine Zusammenfassung. Denn nach dem Beenden des Buches fühlte ich mich zwar schlauer, wusste aber überhaupt nicht, was denn jetzt die Grundaussage des Buches sein sollte. Ein Epilog oder ein Nachwort wären hier sicherlich sinnvoll gewesen.Insgesamt war es eine sehr interessante Lektüre, die aber nicht für jedermann geeignet ist.

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