Elmer Mendoza Silber

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Inhaltsangabe zu „Silber“ von Elmer Mendoza

Kommissar Edgar Mendieta ist ein Einzelgänger, der nur auf eines Jagd macht: die Wahrheit. Ein fast unmögliches Unterfangen in einem Mexiko, das in Korruption, Chaos und Gewalt versinkt.

Culiacán, Nordwestmexiko: Eine Kugel aus Silber tötet den Anwalt Bruno Canizales. Für Kommissar Edgar Mendieta ein explosiver Fall, denn zu den Verdächtigen gehört neben der Tochter eines mächtigen Drogenbarons auch der Vater des Toten, ein angesehener Politiker. Die Informationen überschlagen sich, führen an die Pazifikküste, nach Mexiko-Stadt und in die USA. Dann werden die Ermittlungen auf Druck von ganz oben eingestellt. Aber Mendieta kann nicht mehr zurück – schon längst hat der Mörder auch ihn im Visier.

Sprachlich eigenwillig, inhaltlich super!

— Kaisu

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Klassisch nordischer Ermittlungskrimi. Viel Potential, aber teils zu überzeichnete Figuren und Schwächen in der Auflösung. 3,5 Pkt

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    Silber

    Kaisu

    11. July 2016 um 17:40

    Inhalt: "Kommissar Edgar Mendieta ist ein Einzelgänger, der nur auf eines Jagd macht: die Wahrheit. Ein fast unmögliches Unterfangen in einem Mexiko, das in Korruption, Chaos und Gewalt versinkt. Culiacán, Nordwestmexiko: Eine Kugel aus Silber tötet den Anwalt Bruno Canizales. Für Kommissar Edgar Mendieta ein explosiver Fall, denn zu den Verdächtigen gehört neben der Tochter eines mächtigen Drogenbarons auch der Vater des Toten, ein angesehener Politiker. Die Informationen überschlagen sich, führen an die Pazifikküste, nach Mexiko-Stadt und in die USA. Dann werden die Ermittlungen auf Druck von ganz oben eingestellt. Aber Mendieta kann nicht mehr zurück – schon längst hat der Mörder auch ihn im Visier." Meine Meinung:  Wenn man sich dieses Buch zur Hand nimmt, sollte man sich bewusst sein, dass man sich auf ein kleines Leseabenteuer einlässt. Denn hier wird einem nicht nur eine tolle Story mit äußerst interessanten Charakteren geboten, sondern auch ein Schreibstil, der es in sich hat. Daher rate ich jedem, der bei diesen Worten schon unsicher wird, sich eine Leseprobe zur Hand zu nehmen und danach zu entscheiden, ob der mutig ist oder einen Rückzieher macht. Ich habe keine Leseprobe gelesen. Ich habe das Buch im Laden silbern schimmern sehen, den Klappentext gelesen und direkt zugeschlagen. Somit kam ich direkt auf den ersten Seiten ins stocken. Hielt kurz inne, blätterte einmal durch das Buch und musste feststellen: Nein, das ist kein Fehler. Es gibt eine Gänsefüsschen, die den Beginn und das Ende eines Dialogs aufzeigen. Es gibt nur flüssige Übergänge. Somit muss man extrem aufpassen beim Lesen und sich vollends auf den Text konzentrieren, damit man den Ball nicht verliert. Gespräche gehen flüssig ineinander über. Ereignisse überschlagen sich. Immer mehr Charaktere bekommen umfangreiche Gesichter und immer mehr potenzielle Täter rücken ins Visier. Dabei ist vor allem Mendieta - Zurdo-  ein ganz besonderer Kommissar. Verrucht und dennoch will er diszipliniert sein und kämpft mit seinen dunklen Schatten, die sich immer wieder an seine Fersen heften. Fazit: Ein kurzer knackiger Krimi, der es in sich hat. Glaubt man jemanden als Täter identifiziert zu haben, macht ein winziges Detail oder eine tödliche Begegnung mit der silbernen Kugel alles zunichte. Einmal reingelesen, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand lesen. Auch wenn ich von den ungewöhnlichen Stil recht angetan bin, ist er doch auch sehr anstrengend. Dennoch: Für Crime-Leser ein must have!

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  • Sprachlos

    Silber

    simonfun

    17. April 2015 um 01:35

    Das Buch ist komplett ohne Dialoge geschrieben und daher sehr anstrengend zu lesen. Die Protagonisten werden zynisch, frustriert und dennoch oberflächlich dargestellt, sodass immer ein gewisses Unbehagen beim Lesen daherkommt.
    Wie auch immer - ...?..!

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