Elmore Leonard Raylan

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Inhaltsangabe zu „Raylan“ von Elmore Leonard

Ein U.S. Marshal, der schneller schießt als er redet. Eine Firmenchefin, die über Leichen geht. Eine unwiderstehliche Tänzerin namens Jackie Nevada, die beim Pokern alle abzieht. Eine Krankenschwester, die ein Nieren-Start-up aufzieht. Ein bisschen viel auf einmal? Nein, einfach nur saucool. So, wie es nur einer kann: Elmore Leonard. Raylan Givens ist ein Top-Ermittler im U. S. Marshals Service, wenn auch einer, der nicht davor zurückschreckt, zur Waffe zu greifen – und sie auch effektiv zum Einsatz zu bringen. Dass er damit Strafverfahren schneller abschließt, als sie eröffnet werden können, bringt Raylan nicht nur Freunde ein. Deshalb ermittelt er nicht mehr im sonnigen Florida, sondern in der trostlosen Einöde von Kentucky. Hier in Raylans Heimatstadt Harlan schlug einmal das Kohleherz Amerikas, heute ist der Ort nur noch ein Umschlagplatz für Drogen. Doch auch der Drogenmarkt droht zu kippen, sodass zwei findige Dope-Dealer beschließen, auf menschliche Ersatzteile umzusteigen. Als Raylan den beiden auf die Schliche kommt, findet er sich plötzlich in der Rolle des unfreiwilligen Organspenders wieder ...

Dann erschieße ich mal kurz eben einen, trinke noch etwas und husch dann zu dir unter die Dusche. Lassiter, da bist du ja wieder.

— Phil Decker
Phil Decker

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  • Der Gute zieht schneller

    Raylan
    alasca

    alasca

    Der Gute zieht schneller U.S. Deputy Marshal Raylan Givens ist zurück – strafversetzt in seinen Heimatbezirk. Hier klärt er locker hintereinander drei Fälle auf, die nichts miteinander zu tun haben: Einen Fall von Organdiebstahl, den Tod eines ehemaligen Bergarbeiters und eine Serie von Bankrauben. Ermitteln muss er nicht, denn er hat den vollen Durchblick: Weil er jeden in der Gegend kennt, weiß er sofort, wer es gewesen sein könnte und warum; und auch Fremde durchschaut er kraft überlegener Menschenkenntnis mühelos. Selbst aus einer hiesigen Bergarbeiterfamilie stammend, wird er aufgrund seiner Integrität respektiert – und weil er manche Vergehen verständnisvoll übersieht, während er andere gnadenlos verfolgt. (Selbstjustiz oder salomonisch? Könnte man drüber streiten.) So etwas wie Krimispannung kommt in der Story also nicht auf (erst ganz am Ende gerät R. trotz allem Weitblick in eine Situation, die tendenziell nicht organgesund ist). Sie hat aber eine gewisse Entwicklung und ist durchaus unterhaltsam. Das liegt vor allem am Setting: Die Marihuana-Kleinindustrie in Kentucky, das spannende Thema Organhandel, Pokern als Profession (eine Welt für sich), und dann natürlich das Mountaintop Mining, das im Buch relativ viel Platz einnimmt. Wie das vor sich geht und was das für die Gegend und ihre Bewohner für Folgen hat, erfährt man ziemlich genau, und auch das Bergarbeitermilieu ist gut herausgearbeitet. Fein ziselierte Charaktere gibt es nicht; die Figuren des Buches sind mit einigen wenigen, gut gesetzten Strichen skizziert wie eine Kohlezeichnung. Raylan ist der typische Westernheld in Reinkultur - Running Gag im Buch ist die Selbstüberschätzung seiner Kontrahenten an der Waffe. Raylan zieht schneller, High Noon lässt grüßen, und alle Toten sind natürlich selber schuld. Mir gefiel auch, dass (außer R. natürlich) die richtig toughen Figuren im Buch Frauen sind: Die kaltblütige Geliebte eines lokalen Drogenbosses; die knallharte Managerin eines Bergbaukonzerns; eine ethikfreie OP-Schwester, die bei Nierentransplantationen assistiert; eine Studentin, die profimäßig Poker spielt und alle harten Jungs ausnimmt, und nicht zuletzt Raylans Partnerin, die ihm, wenn´s drauf ankommt, den Rücken freihält. Dazu kommen noch eine ganze Reihe weiterer skurriler Figuren, die den Cast hübsch bunt machen. Positiv finde ich immer, wenn mich ein Buch dazu bringt, etwas googeln, sprich wissen zu wollen. Hier habe ich mal die Funktion des U.S. Marshals recherchiert und wieder was dazu gelernt. Interessant auch, sich Bilder des MTM anzuschauen, Grusel garantiert. Fazit: Es hat Spaß gemacht, das Buch zu lesen, vom Hocker gehauen hat es mich allerdings nicht, dazu war es mir zu episodisch. Es hat mir eher Lust gemacht, die Serie anzuschauen. Raylan als Serienheld dürfte bestens funktionieren.Raylan als Serienheld dürfte bestens funktionieren.

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  • Latest, greatest.

    Raylan
    JimmySalaryman

    JimmySalaryman

    Ein letztes Mal hat der gute Elmore sich aufgeschwungen. Seine Krimis sind ja keine Krimis an sich, nicht so 08/15 nach Standarschema verfasst wie 99,9% des restlichen Krams. Gegen Elmore Leonard sehen auch die vermeintlich besten ihres Fachs einfach nur alt aus: Die Dialoge, Handlung, Schnelligkeit, Charaktere, alles lebt, alles atmet. Der Plot gerät fast zur Nebensache. Tolles Buch!

    • 3
    JimmySalaryman

    JimmySalaryman

    12. May 2014 um 15:56
  • Review: Raylan

    Raylan
    Medienjournal

    Medienjournal

    14. November 2013 um 16:04

    Raylan punktet nicht gerade mit einer ausgefeilten Geschichte, doch geschliffene Dialoge und ein Held, so cool wie schon lange keiner vor ihm, machen die Lektüre für Freunde des Hardboiled-Metiers zu einem echten Vergnügen.
    Mehr gibt es unter:

    http://medienjournal-blog.de/2013/11/review-raylan-elmore-leonard-buch/

  • Buchverlosung zu "Raylan" von Elmore Leonard

    Raylan
    Suhrkamp Verlag

    Suhrkamp Verlag

    Ein U.S. Marshal, der schneller schießt als er redet … Ein Krimi von Elmore Leonard ... Einfach nur saucool. Seit 2 Monaten auf der KrimiZEIT-Bestenliste Raylan Givens ist ein Top-Ermittler im U. S. Marshals Service, wenn auch einer, der nicht davor zurückschreckt, zur Waffe zu greifen – und sie auch effektiv zum Einsatz zu bringen. Dass er damit Strafverfahren schneller abschließt, als sie eröffnet werden können, bringt Raylan nicht nur Freunde ein. Deshalb ermittelt er nicht mehr im sonnigen Florida, sondern in der trostlosen Einöde von Kentucky. Hier in Raylans Heimatstadt Harlan schlug einmal das Kohleherz Amerikas, heute ist der Ort nur noch ein Umschlagplatz für Drogen. Doch auch der Drogenmarkt droht zu kippen, sodass zwei findige Dope-Dealer beschließen, auf menschliche Ersatzteile umzusteigen. Als Raylan den beiden auf die Schliche kommt, findet er sich plötzlich in der Rolle des unfreiwilligen Organspenders wieder ... Lest hier in den Krimi rein. Gewinnspielfrage: Wenn Ihr einen Krimi mit einem verdammt coolen Ermittler als Hauptfigur schreiben würdet, wie würdet Ihr ihn nennen und was wäre seine Eigenart? Unter allen Teilnehmern verlosen wir 10 Exemplare von Elmore Leonards Krimi »Raylan«. Zum Autor: Elmore Leonard ist Autor von 42 Romanen, allesamt Bestseller, einige sogar verfilmt, wie z.B. Get Shorty oder Out of Sight.  Ein Mann, der sein Handwerk versteht.

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    • 177
  • The sexiest U.S. Marshal is Raylan Gibbons

    Raylan
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. June 2013 um 10:16

    Raylan Givens ist einigen vielleicht ein Begriff - als Protagonist der Serie "Justified". Diese Serie basiert auf den Romanen von Elmore Leonard, wobei dieses bereits das dritte rund um den U.S. Marshal ist. *INHALT* Raylan Givens ist wieder da, und mit ihm drei neue Fälle: -Ein Kleinkrimineller wird bewusstlos in seiner Badewanne aufgefunden; ein Drogendeal ist schief gelaufen und nun fehlen ihm beide Nieren. Wenn er sie zurück haben will, muss er 100.000 Dollar auftreiben. - Einem ehemaligen Minenarbeiter des Kohlekonzerns M-T Mining wird übel mitgespielt; erst kippt sein Teich wegen des Drecks, der beim Kohleabbau anfällt, dann wird sein halbes Haus von einem Gesteinsbrocken weggerissen, und zu guter letzt wird er erschossen, als er - mit einer Flinte bewaffnet - die Firmenchefin zur Rede stellt. Doch hat sie wirklich in Notwehr gehandelt? - Die Banküberfälle häufen sich, und immer sind es vier Frauen, die die Filialen stürmen. Doch hat die Studentin, die bei einer Razzia beim Pokern verhaftet wurde und seitdem flüchtig ist, wirklich etwas damit zu tun? *MEINE MEINUNG* Es handelt sich hier nicht um einen typischen Krimi, und Elmore Leonard ermittelt nicht so, wie man es vielleicht von einem U.S. Marshal erwarten würde; aber trotzdem - oder gerade deswegen? - muss man ihm und seiner Coolness einfach Respekt zollen. Der Protagonist ist herrlich; er ist witzig und abgebrüht, selbstbewusst und kann es im Waffe-schnell-zieh-Test vermutlich sogar mit Lucky Luke aufnehmen. Dazu kommt seine ausgezeichnete Menschenkenntnis sowie die Tatsache, dass er in Harlan aufgewachsen ist und weiß, wie die Menschen dort ticken. Doch der Gesetzeshüter, den man auf englisch wohl als "trigger-happy" bezeichnen würde, macht sich mit seinen Methoden nicht nur Freunde und gerade diese zwischenmenschlichen Seqzenzen machen viel den Reiz dieses Buches aus. Die anderen Charaktere verblassen neben ihm ein wenig, doch auch sie werden toll ausgearbeitet und bestechen durch ihren Südstaaten-Charme. Dass die einzelnen Fälle nichts wirklich miteinander zu tun haben und hintereinander weg erzählt werden, hat mich nicht wirklich gestört, auch wenn es mich im ersten Moment etwas verwirrt hat. Doch ich habe sehr viel Gefallen an Elmore Leonards Erzählstil gefunden und weiß jetzt schon, dass dieses nicht das letzte Buch von ihm war, das ich gelesen habe.

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