Elmore Leonard Road Dogs

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Inhaltsangabe zu „Road Dogs“ von Elmore Leonard

Ein klassischer Leonard: lakonisch, schnell, voll herrlicher Dialoge und überraschend bis zur letzten Seite. Große Unterhaltung mit Soul. Jack Foley ist Bankräuber aus Überzeugung und eine coole Sau. Cundo Rey ist ein schwerreicher kubanischer Gangster. Sie freunden sich im Knast an, und Cundo besorgt Foley eine supersmarte Anwältin, die es schafft, aus dreißig Jahren Haft dreißig Monate zu machen. Währenddessen sitzt Dawn Navarro, Cundos attraktive Frau, in einer Villa in Venice Beach und wartet auf die Chance, ihren Gatten um sein Geld zu erleichtern. Dazu würde sie Foley gern auf ihre Seite ziehen. Der muß sich überlegen, wem er trauen kann – und welche Ziele er eigentlich selbst verfolgt …

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  • Rezension zu "Road Dogs" von Elmore Leonard

    Road Dogs
    JimmySalaryman

    JimmySalaryman

    28. June 2012 um 17:51

    Elmore Leonard, da muss man sich stets und immer verbeugen! "Road Dogs" ist ein US-Slangbegriff für "Knast-Kumpelei", und Protagonist dieses Stelldicheins ist Jack Foley, einigen eventuell bekannt aus "Out of sight", der ja auch mit everybody's darling George Clooney verfilmt wurde. Foley sitzt im Knast, und zwar mit Cundo, einem kubanischen Kriminellen. Die beiden schließen Freundschaft, Cundo besorgt Foley eine Anwältin, die ihn raushaut und ihm 30 Jahre in der Büchse erspart - doch draußen fangen die Probleme erst an. Doch was heißt hier Probleme? Die femme fatale ist hier eine temperamtvolle Latina, die nicht mit ihren Reizen geizt, seit 8 Jahren auf Cundo wartet, doch eigentlich nur an seine Kohle will. Ein Verwirrspiel beginnt, in dem öfters die Fronten gewechselt werden als die Unterwäsche. Es ist ein Leonard für zwischendurch, kein Meisterwerk. Ich warte sehnsüchtig auf "Raylan", das leider erst im November erscheint.

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  • Rezension zu "Road Dogs" von Elmore Leonard

    Road Dogs
    Puzzeline

    Puzzeline

    27. April 2011 um 19:50

    Rezension: Der Bankräuber Jack Foley und der Gangster Cundo Rey freunden sich im Gefängnis an. Dort werden sie zu sogenannten „Road Dogs“, sind also ewig verbündete Freunde, die sich immer den Rücken stärken wollen. Cundo organisiert eine Anwältin für Foley, sodass dieser noch vor Cundo aus dem Gefängnis entlassen wird. In Freiheit darf Foley in einem von Cundos Villen wohnen, wenn er dafür auf dessen Frau aufpasst. Cundo nämlich ist es wichtig, dass Dawn, so heißt sie, ihm in seiner Zeit im Gefängnis treu ist. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich noch nie etwas von Elmore Leonard gehört habe. Dies wundert mich eigentlich, weil er besonders die amerikanische Kriminalliteratur in den letzten Jahrzehnten beeinflusst hat. Anfangs hatte ich Probleme, mich in die Geschichte richtig einzufinden. Im Schnelldurchlauf wird die Handlung des vorangegangenen Buches „Out of Sight“ behandelt. Dadurch fiel es mir schwer, der eigentlichen Handlung zu folgen und die Charaktere zu verstehen. Doch dann konnte mich „Road Dogs“ umso mehr überraschen. Der Reiz an diesem Krimi liegt vor allem darin, dass man als Leser nur schwer durchschaut, wer gegen wen oder für wen arbeitet. Gerade wenn man denkt: „Ha, jetzt ist mir klar, was der/die vorhat!“, nimmt der Krimi eine drastische Wendung. Man steht genauso ratlos da, wie vorher. Es kommen viele Nebenfiguren, zum Teil aus Cundos oder Foleys krimineller Vergangenheit vor. Trotzdem ist es nicht schwer, sich alle Namen zu merken und den Überblick zu behalten. Leonard hat genau das richtige Mittelmaß gefunden. Er gibt dem Leser gerade so viele Informationen, wie dieser braucht, um die Geschichte zu verstehen. Andererseits lässt er auch noch Lücken, um die Geschichte in letzter Sekunde noch um 180 Grad zu drehen. Die Charaktere befinden sich regelrecht in einem Pokerspiel. Dabei begleitet der Leser vor allem den Bankräuber Foley, der anscheinend einen Neuanfang wagen will. Wem kann Foley trauen? Wer blufft? Zwischenzeitlich ist nicht mal mehr klar, ob Cundo wirklich sein „Road Dog“ ist oder ob Cundo ihn nur für seine eigenen finanziellen Interessen benutzen möchte. Im Laufe der Handlung werden Sympathieträger zu undurchsichtigen Schurken. Leonard schreibt die Dialoge in einer wunderbar schnoddrigen Gangstersprache, sodass es mich kaum wundert, dass Hollywood bereits 23 Bücher von ihm verfilmt hat. Geschickt bindet er in die eigentlich ernsten Gespräche Wortwitz und viel Humor ein, sodass „Road Dogs“ nicht zu einem Krimi wird, der zu sehr mit dem Gangster-Getue überladen ist. Bis zum Ende bleibt Leonard dem Unvorhersehbaren treu. Er bringt Waffen mit ins Spiel und scheut auch nicht davor zurück, Protagonisten von einem auf den anderen Moment sterben zu lassen. Fazit: Ein fulminanter Krimi, der zwar schleppend anfängt, sich dann aber bis zur letzten Seite steigert. Es ist wirklich schade, dass Elmore Leonard hierzulande nur Insidern bekannt ist. Diejenigen, die ihn noch nicht kennen, sollten umgehend Bekanntschaft mit ihm machen. Das wird jedenfalls bestimmt nicht mein letztes Buch von ihm gewesen sein.

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  • Rezension zu "Road Dogs" von Elmore Leonard

    Road Dogs
    hebersch

    hebersch

    07. April 2011 um 12:46

    Wie gehabt klasse! Auch im Alter schafft es Elmore Leonard wieder einmal einen spannenden und witzigen Krimi zu veröffentlichen. Der 167fache Bankräuber Jack Foley trifft im Gefängnis den kubanischen Gauner Cundo Rey. Mit dessen finanzieller Unterstützung und Anwältin, wird sein Strafmaß von 30 Jahren auf wenige Monate reduziert. Er kommt frei und soll sich um dessen Freundin Dawn kümmern, bis Cundo auch entlassen wird. Das führt zu den für Leonard typischen Verwicklungen... Zusätzlich versucht ein rachsüchtiger FBI-Agent Foley wieder ein Vebrechen nachzuweisen.

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