Elmore Leonard Swag

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Inhaltsangabe zu „Swag“ von Elmore Leonard

Another great thriller from the bestselling author of GET SHORTY and RUM PUNCH (filmed as JACKIE BROWN by Quentin Tarantino).

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  • Rezension zu "Swag" von Elmore Leonard

    Swag
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. February 2010 um 19:58

    Frank und Stick sind zwei Typen die sich bei einem Autodiebstahl kennen lernen. Stick war der jenige der Frank die Karre klauen wollte, und es auch getan hat, worauf hin Frank Stick zwar vor Gericht gebracht ihm aber noch mal die Haut durch eine Falschaussage gerettet hat. Stick, ein Kerl aus Florida wo er irgendwo ne Frau und seine kleine Tochter sitzen hat, ist exakt der Mann auf den Frank, ein gelangweilter Gebrauchtwagenverkäufer, gewartet hat. Frank ist es leid sich seine Brötchen auf die althergebrachte Art zu verdienen und will endlich “richtig” Kohle machen und dazu braucht er jemanden der mit einer Waffe umgehen und immer brav Bitte und Danke sagen kann. Bewaffneter Raubüberfall ist das Feld dass die beiden, gänzlich ohne Erfahrungen in diesen Dingen und eher nach dem learning by doing Prinzip, betreten wollen. Anfangs etwas unsicher werden sie immer routinierter in ihrem neuen Job und schon bald führt man ein dekadentes Leben, mit Partys und Weibern und so. Doch Frank denkt nach einigen Monaten darüber nach wie es wäre nicht immer nur Tankstellen und Lebensmittelmärkte zu Überfallen sondern mal ein richtig großes Ding zu drehen. Etwas so großes das sie vielleicht für ein ganzes Jahr nicht mehr arbeiten müssten? Leonard Elmore zählt mit seinen Romanen nicht nur zum Urgestein der amerikanischen (Kriminal-) Literatur sondern ist mit seinen mittlerweile fast 85 Jahren noch immer aktiv. Sein hier vorgestellter Roman [b]SWAG[/b] datiert auf das Jahr 1976 und ist auch am Anfang des selbigen Jahrzehnts angesiedelt. Er lässt zwei unterschiedliche Charaktere aufeinander treffen. Stick der Besonnene der immer weiß was es heißt einem anderen Menschen eine 38mm ins Gesicht zu halten und Frank, der gerne mit Waffen spielt, sich etwas idealisiert, kurz, noch das Kind im Manne mit sich rum trägt und auch deswegen anfängt gierig zu werden. Es mag nun ungewöhnlich scheinen das in diesem Buch die Polizei erst in der zweiten Hälfte die Bildfläche betritt aber bei näherer Recherche zeigte sich das dies ein gängiges Mittel des Schriftstellers ist. Leonard fokussiert voll und ganz seine beiden Hauptcharaktere und schlägt nur so nebenher den Weg des normalen Krimis ein und dies auch nur eher sparsam. Gerade mal 200 Seiten hat das Buch dass sich dem gängigen Anfang-, Hauptteil- und Ende- Prinzips verweigert. Auf Seite 20 hat man schon Waffen in der Hand und 15 Seiten später den ersten Überfall begangen. Das Buch wirkt wie das Konzentrat aus den letzten 20 Jahren Krimiliteratur. Alles schnöde Beiwerk wurde weggelassen und es stehen da einfach nur zwei Typen die Raubüberfälle begehen und am Ende den Mund nicht voll bekommen können und dadurch in eine Situation auf Leben und Tod geraten. Tote gibt es genug in dem Roman, keine Sorge, aber es geschieht sehr schmucklos. Eruptiv und überraschend fallen 2-3 Schüsse, knicken 1-2 Männer ein, fertig. Hollywood ist wo anders, Leonard wandelt in den Seitengassen, dreckig, finster und voller Schatten. Zeigt nicht den strahlenden Helden sondern Gangster in ihrer Freizeit, die andere Seite wenn man so will. Gerade dieses herunterbrechen auf ein Minimum wird vielleicht viele Krimileser nun abschrecken oder vielleicht gerade deswegen auch ansprechen. Empfehlenswert ist dieser Happen auf jeden fall.

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