Spoilerfreie Rezension für drei sehr unterschiedliche Büchern – die mal mehr mal weniger mitrissen
Gerade habe ich das Buch „Millionaire Nights“ beendet.
Ich gebe generell keine Zusammenfassung des Buches ab, weil ich der Meinung bin, dass diese auch durch den Klappentext des Buches schon aussagefähig ist. Insofern schildere ich hier lediglich meine Eindrücke, da dadurch sichergestellt wird, dass definitiv nicht gespoilert wird 😊
Schreibstil
Ich hatte vor diesem Buch bereits „The Millionaires Deal“ von Elodie Perron gelesen. Da ich das Buch gut fand, dachte ich, ich gebe diesem Buch hier (Millionaire Nights) eine Chance, auch wenn ich eines der drei beinhalteten Bücher kenne.
Nun ja, alle Bücher hatten den gewohnt guten Schreibstil von Elodie. Auch hier hat man die Protagonisten direkt vor Augen. Allerdings muss ich ebenfalls gestehen, dass ich – sowohl bei „After This Summer“ und auch bei „Paris Affaire“ Probleme hatte, gefühlsmäßig in die Geschichten zu kommen.
Versteht mich nicht falsch, die Bewertungen legen nahe, dass es ein Problem ist, das mich betrifft, denn sehr viele Leser fanden die Einzelbücher toll … aber mir hat definitiv etwas gefehlt.
Ich konnte die Verhaltensweisen der Hauptcharaktere nicht nachvollziehen. Gut, es gab Spice, aber mir war die emotionale Verwicklung … hmmmmm….. – zu wenig? 🤔 Ich konnte vieles und viele Verhaltensweisen nicht nachvollziehen und dementsprechend keine Bindung aufbauen. Zuweilen kamen mir die Protas vor wie pubertierende Jugendliche, die ihre Einstellung innerhalb von Sekunden treffen, revidieren, treffen, revidieren. Es war keine Entwicklung zu erkennen (jedenfalls für mich nicht).
Das fand ich total schade, denn wie bereits gesagt, beim dritten Buch (das Beste kommt zum Schluss!) hatte ich bereits beim ersten Lesen absolut nicht diesen Eindruck was auch in einer 4,5 ⭐-Bewertung resultierte…
Allerdings muss ich gestehen, dass vieles in den Büchern unvorhersehbar bleibt! 🥰 Das fand ich wiederum gut.
Protagonisten
Die Charaktere sind definitiv keine eindimensionalen Personen, sondern Menschen, die nicht perfekt sind.
Storyline
Ihr erwartet das übliche 08/15 Buch? Überraschung: hier bekommt ihr es nicht! Absolut nicht. Die Storylines dieser Geschichten sind alles - nur nicht gewöhnlich.
Ausdruck
Mich hat es extrem gestört, dass der Ausdruck F…. doch mal (öfter) vorkam. Ich mag diesen Ausdruck gar nicht und finde es immer negativ.
Zum Verständnis: ich lese Dark Romance und da sind die Ausdrücke doch schon oft derb, aber gewisse Worte möchte ich als Frau nicht lesen. Das hat für mich zumindest einen faden Beigeschmack.
Kritikpunkte?
Diese habe ich – meiner Meinung nach – hinreichend erläutert. Mancher für mich zu schnelle Schluss war ebenfalls enttäuschend, da hätte ich mir noch ein bisschen „mehr“ gewünscht.
Versteht mich nicht falsch, es waren schlüssige und vor allem auch interessante Schlüsse, aber ich hätte mir hier noch mehr Einblicke gewünscht.
Allerdings – und auch das gebe ich zu – war das nur ein geringfügiger Teil, der nicht groß in die Bewertung einging und bei dem ich davon ausgehe, dass es meinem persönlichen Geschmack geschuldet ist.
Gesamtfazit
Für die ersten beiden Bücher („After This Summer“ und auch bei „Paris Affaire“) gibt es von mir 2,5 von 5 Sternen, bei dem letzten („The Millionaires Deal“ bleibt es wie damals bei 4,5 von 5 Sternen. Daraus ergibt sich dann ein Schnitt von 3,16 Sternen. Dieser werde ich – wo es nicht anders geht – ggf. auch 3 Sterne abrunden – mit Verweis auf diese Rezension.
Zuletzt bleibt mir zu sagen, dass Elodie mit dem letzten Buch beweist, dass sie es kann. Und vielleicht ist es auch wirklich nur mein Geschmack, der dem Ganzen im Wege steht. 🤔
Aufgrund der o.a. Punkte vergebe ich 3 ⭐⭐⭐ von 5 Sternen!
Info:
Dieses Buch wurde mir freundlicherweise als Rezensionsexemplar von Digital Publishers zur Verfügung gestellt. Selbstverständlich hat dies meine Meinung zum Buch in keinster Weise beeinflusst.