Eloisa James Ein Kuss um Mitternacht

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Inhaltsangabe zu „Ein Kuss um Mitternacht“ von Eloisa James

Miss Kate Daltry glaubt nicht an Märchen. Doch als sie auf einem Ball dem Prinzen Gabriel begegnet, verliert sie augenblicklich ihr Herz an ihn. Allerdings ist Gabriel schon einer anderen Frau versprochen. Kann es für Kate und ihn ein glückliches Ende geben?

Für alle die auf Geschichten rund um Cinderella stehen. Ich fand es total schön

— beas_wunderland

Ich hatte lange nicht mehr so viel Freude beim Lesen wie hier, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und war traurig als es vorbei war

— Thoronris

Ich liebe es, Märchen zu lesen, die neu interpretiert werden... hier durfte der verlorene, gläserne Schuh nicht fehlen - 4/5 Sterne :-)

— KatjaKaddelPeters

Cinderella in der Romantic History und ein großartiger Auftakt der "Fairy Tales"-Reihe von Eloisa James! <3

— sabbel0487

Nach "Im einem fernen Schloss" ist dieses Buch leider nur durchschnittlich. Schade.....

— KleinerVampir

Aschenputtel mal ein wenig anders interpretiert, amüsant und lesenswert.

— sollhaben

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  • Mein bisheriges Highlight 2017!

    Ein Kuss um Mitternacht

    Thoronris

    11. May 2017 um 22:28

    Wo soll ich anfangen? Nachdem ich durch Zufall auf die historischen Liebesromane aus dem LYX-Verlag gestolpert bin, habe ich eine Sucht dafür entdeckt. Und hatte ich noch bei Meredith Durans "Eine nächtliche Begegnung" gedacht, dass ich vielleicht die Latte schon beim Einstieg hoch gelegt habe, wurde ich durch Eloisa James eines Besseren belehrt. Eines direkt zu Beginn: Es handelt sich hier um ein Märchen, das im Gewand eines historischen Romans daher kommt. Das bedeutet, dass die Autorin es hier nicht so ernst meint mit historischer Genauigkeit, was ihr diverse Freiheiten insbesondere mit den Figuren und ihren Charakteren erlaubt. Wir haben es hier mit der Geschichte des armen Aschenputtels zu tun, das einen Prinzen kennen lernt, der ihren Wert erkennt und sie erobert. Die Hauptperson in Form von Kathe Daltry ist eine junge, aber nicht mehr ganz junge Frau, die nach dem Tod wie ein Dienstmädchen im eigenen Haus lebt. Ihr Prinz, Gabriel, der aus seiner Heimat mehr oder minder verbannt wurde und deswegen in England lebt, ist ein gelehrter, aber immer zum Flirten bereiter Mann. Ihre erste Begegnung lässt beide wenig voneinander halten, doch gerade weil sie einander so fremd sind, so anders als alle andere, die sie kennen, interessieren sie sich schnell füreinander. Das ist so vorhersehbar wie klischeebeladen, aber die Ausführung ist grandios und unterhaltsam. Natürlich gibt es auch eine böse Stiefmutter, die nur darauf bedacht ist, ein angenehmes luxuriöses Leben zu führen und das Beste für ihre eine Tochter herauszuholen, doch anders als im Märchen ist diese Tochter kein Scheusal, sondern einfach nur ein naives, gutherziges Mädchen, das ehrlich in einen jungen, reichen Mann verliebt ist, mit dem sie sich verlobt hat. Dass sie drei nervige Hunde hat, auf welche Kate an ihrer statt aufpassen muss, passt perfekt zu dem Charakter. Ebenso, wie die Stiefschwester nicht böse ist, haben wir es in dieser Geschichte generell mit einer Menge guter Menschen zu tun, die, selbst wenn sie schräg wirken, immer nachvollziehbare Motive haben. Der einzige weitere schlechte Mensch, ein Mann, wird öfters erwähnt, tritt dann kurz in Erscheinung, um sodass direkt wieder abtreten zu dürfen. Er diente dazu, das noble Herz des Prinzen zu zeigen, und das ist auf augenzwinkernde Weise sehr gut gelungen. Auch die russische Prinzessin, welche mit ihrem Vermögen den verarmten Prinzen retten soll, existiert als Gegenspielerin, die so liebreizend und verständnisvoll ist, dass man ihr den Prinzen fast gegönnt hätte. Ansonsten haben wir alles, was ein echtes Märchen braucht: eine aufregende Seeschlacht, bei der der Prinz seine Herzensdame rettet, ein Picknick zu zweit, geheime Treffen und noch geheimere Gänge im Schloss - und sogar der berühmte Glasschuh fehlt nicht! Ob es Absicht war, dass die im Original böse Stiefschwester, welche am Ende von den Tauben angegriffen wird, hier liebreizend ist, dafür aber von ihren Hunden angegriffen wird und damit die Geschichte überhaupt erst ins Rollen bringt? Zuzutrauen wäre es Eloisa James. Sie schreibt großartig und während des Lesens vergisst man immer wieder, dass das einst die Geschichte von Aschenputtel war. Die Dialoge sind spritzig und frech, alle auftretenden Figuren sind auf ihre ganz eigene Art und Weise sympathisch und der Konflikt, der das Liebespaar voneinander trennt, ist zumindest oberflächlich betrachtet echt. Und generell, das Liebespaar: Kate und Gabriel scheuen sich nicht, ihr Verlangen füreinander zu zeigen. Sie sind offener und experimentierfreudiger, als man es für Menschen der Zeit annehmen würde (vor allem in der Art, wie sie miteinander kommunizieren), doch genau deswegen ist es ein Märchen. So unerfahren Kate auch ist, sie erkennt ihr Verlangen und sie scheut sich nicht, es zu zeigen. Alleine dafür liebe ich sie. Sie ist intelligent, aber auch weiblich, sexy, erotisch. Sie mag sich selbst nicht so sehen, doch sie hört auf ihren Körper, anstatt ihre Lust zu unterdrücken. Das ist unfassbar erotisch und genau deswegen erliegt ihr Gabriel auch. Doch es dauert lange, bis sein Verstand sich beugt, was ihn ebenfalls menschlich und sympathisch macht. Fazit: Bisher war "Ein Kuss um Mitternacht" von Eloisa James mein persönliches Highlight 2017. Es mag nicht so anspruchsvoll sein wie "Kraft", was ich gerade noch lese, oder so wortgewaltig wie "Keine Menschenseele", doch es erfüllt den Anspruch, den ich hatte: Es unterhält. Ich hatte lange nicht mehr so viel Freude beim Lesen wie hier, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und war traurig, als es vorbei war. Die Figuren machen Spaß, der Schreibstil ist locker und spritzig, die Geschichte ist amüsant und man fühlt sich am Ende wahrlich in einem Märchen. Dieses Buch hält jeden Romantiker ewig wach!

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  • eine neue Aschenputtel Geschichte

    Ein Kuss um Mitternacht

    dorothea84

    07. December 2016 um 16:59

    Miss Kate Daltry glaubt nicht an Märchen. Doch dann wird sie fast gezwungen zu einem Ball zu gehen. Dort trifft sie auf den Prinzen Gabriel, doch er ist schon verlobt. Obwohl er ihr Herz im Sturm erobert hat.Auftakt einer Reihe die einem wieder an Happy Ends glauben lässt. Ich mag historischen Romane. Kate und ihre Geschichte lässt einen sehr schnell an Aschenputtel denken. Dadurch liest man gerne weiter und die Romantik kommt einfach nicht zu kurz. Doch durch die Verlobung von Gabriel kommt noch etwas Spannung rein. Die Wortgefechte die zwischen Gabriel und Kate geführt werden bringen mich immer wieder zum schmunzeln. Romantisch, Humor und Leidenschaft, das kann man alles hier im Buch erwarten. 

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  • Die etwas andere Cinderella-Geschichte...

    Ein Kuss um Mitternacht

    sabbel0487

    03. September 2016 um 02:11

    Kate Daltry ist alles andere als begeistert, als ihre unverschämte Stiefmutter sie zwingt, sich als ihre Schwester auszugeben und mit deren Verlobten auf einen Ball zu gehen. Schließlich behandelt die Frau ihres verstorbenen Vaters sie kaum besser als eine Magd. Auf dem Fest trifft sie auf den gut aussehenden - aber äußerst arroganten - Prinz Gabriel. Obwohl er ihr Herz gehörig in Aufruhr bringt, zeigt sie ihm erst einmal die kalte Schulter - was den Prinzen allerdings nur noch mehr anspornt, ihr Herz zu gewinnen. Schreibstil Der Schreibstil von Eloisa James in "Ein Kuss um Mitternacht" fand ich von der ersten Seite an hervorragend. Durch die Schreibweise und wie sie die Art der Geschichte schreibt, kann sich der Leser in die damalige Zeit hervorragend hineinversetzen. Lieblingskapitel Wenn ich das Buch reveau passieren lasse, ist für mich mein liebstes Kapitel das 25. An einigen Stellen hätte ich Tränen lachen können und man lernt eine andere Seite des ach so "arroganten" Prinzen kennen. ;-) Allgemeine Meinung "Ein Kuss um Mitternacht" ist für mich ein großartiger Auftakt der Reihe von Eloisa James. Was mich besonders angesprochen hat, als ich den Klappentext auf der LYX-Seite gelesen habe, dass es in der Reihe neben dem historischen Touch auch die "Märchen" wie Cinderella und Co. angesiedelt ist. Da dieses Buch erst mein zweites in dem historischen Umfeld ist, was ich gelesen habe, fiel der Einstieg ein wenig "schwer". Doch mit der Zeit wächst man in die Story und die Art der Geschichte hinein. :-D Die Auswahl der Charaktere in dieser Geschichte hätte nicht besser getroffen werden können: Kate ist nicht nur ein "armes" Mädchen sondern hat eine gewisse spitzzüngige Art an sich. Gabriel, der gut aussehende "arrogante" Prinz, der mehr als nur eine Facette an sich hat. Victoria als die "böse" Schwester, wächst dem Leser im Laufe des Buches auch ans Herz. Die "Ratten" passen ebenfalls perfekt in die Geschichte, besonders die verschiedenen charakterischen Züge. ;-) Mein Fazit Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten bis ich mich in die Zeit der Geschichte hineinversetzen konnte, habe ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte. Allein die "letzten" 350 Seiten habe ich fast in einem Rutsch durchgelesen. :-) Wer historische Romane gerne liest, wird an dieser Geschichte seinen Gefallen haben. Ich persönlich freue mich schon darauf den nächsten Band aus der Reihe zu lesen, "In einem fernen Schloss". Neben den historischen Elementen sprüht das Buch förmlich als eine liebevolle Geschichte. Deshalb meine absolute Leseempfehlung und 5 von 5 der bezaubernden Sterne! :-)

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    • 3
  • Hat mich in keinster Weise überzeugen können

    Ein Kuss um Mitternacht

    Saphier

    23. March 2016 um 14:13

    Zuversichtlich machte ich mich ans Lesen. Voller Erwartung und Hoffnung fing ich an zu lesen. in diesem Monat kommen mir lauter Bücher entgegen, die mich einfach nicht überzeugen wollen. Außer einem eBook, bin ich von allen enttäuscht. Die Kette wird mit diesem Buch sogar noch fortgesetzt. Gefehlt hat mir das an dieser Stelle nicht. Ich beginne zu überlegen, ob ich den roten Faden durch meine Vorlieben verloren habe. Bin ich vom Weg abgekommen, wenn es ums Lesen geht? Ich will keine Bücher mehr lesen, die mich in keinster Weise zufriedenstellen können. Inzwischen entmutigt mich das. Historische Romane lese ich eher selten. Wenn, dann sind sie nicht so schlecht wie dieses Exemplar. Die Ansätze sind durchaus gut, aber für mich ist hier wieder zu wenig Aufregung zu finden. Ein Leben mit Gesprächen, mit verschiedenen Personen, führe ich sowieso. Okay, vielleicht komme ich nicht aus adeligen Verhältnissen, aber ein ganz normales Leben führe ich trotzdem. Als Bonus sind hier noch die wohlhabenden Persönlichkeiten. Doch so wirklich interessant gestaltet sich nichts. Ich will hellhörig werden und aufhorchen. Das Mehr, nach dem ich stets suche, konnte mir auch dieser erste Band einer bisher dreiteiligen Reihe nicht bieten. Trotz allem sollte ich mich nicht so sehr über das Genre aufregen. Erst muss ich lernen mich in die richtige Richtung zu biegen und mich auf vertrauten Gewässern bewegen. Wenn ich diese Eingrenzung nicht vornehmen kann, dann werden mir noch viele solche Bücher in die Hände fallen. Hierzu gehört auch, dass ich mich von diesem Verlag loslösen muss. Seit dem LYX mehr Genre ins Programm aufgenommen hat, gibt es viel mehr Bücher, die mich im Grunde nicht interessieren. In Zukunft muss ich aufpassen was ich kaufe. Abgesehen vom Inhalt, gefällt mir das Cover sehr gut. Es passt gut zur Idee und Handlung. Ein wirklich tolles Cover. Vielleicht sogar ein wenig zu viel, für eine Geschichte die mich nicht überzeugen konnte. Fazit: Im März ist irgendwie der Wurm drin. Außer einem einzigen eBook, konnte ich noch keine gute Bewertung abgeben. Doch wenn es bergab geht, muss es auch wieder bergauf gehen. So gebe ich nicht auf. Dieses Buch empfehle ich persönlich nicht weiter. Aber Lesern, die historische Romane gerne lesen, die könnten es mal mit diesem ersten Band versuchen. 

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  • Ein Kuss um Mitternacht (Fairytale Reihe Band 1)

    Ein Kuss um Mitternacht

    KleinerVampir

    Buchinhalt: Kate Daltry hat es nicht leicht – nach dem Tod ihres Vaters muß sie sich mit der verhassten Stiefmutter und deren Tochter Victoria rumschlagen. Durch ein Missgeschick bestimmt die Stiefmutter, das Kate sich als Victoria ausgeben und mit deren Verlobten auf einen Ball gehen soll. Es kommt, wie es kommen muß: Kate verliebt sich in Prinz Gabriel, der zunächst aber arrogant und kaltschnäuzig scheint….   Persönlicher Eindruck: Dieser Band der „Fairytale Reihe“ ist mein zweites Buch der Autorin, zu dem ich in meiner Begeisterung nach „In einem fernen Schloss“ gegriffen habe. Wie bereits dort orientiert sich auch im vorliegenden Band die Handlung an einem Märchen, wobei das schon sehr locker zu sehen ist. Mehr als kleine, für sich stehende Parallelen konnte ich nun nicht finden. Sei es, wie es wolle – der Sprachstil ist eingängig und man wird gut unterhalten. Witz und Humor kommen ebenfalls nicht zu kurz, denn wer kommt denn auf die hirnverbrannte Idee, sich von einem Schoßhund die Lippe blutig beißen zu lassen und dann die Stiefschwester zum Verlobten auf einen Ball zu schicken? Nee, nee…. Zumal der Verlobte seine Flamme geschwängert hat und doch mehr als jeder andere wissen müsste, wenn da ein anderes Mädel auftaucht. Die Idee ist ja nicht schlecht, aber die Umsetzung nicht wirklich stringent und nachvollziehbar. Es handelt sich hier ausdrücklich NICHT um Zwillingsschwestern, wo man sich die Verwechslungsgeschichte noch hätte problemlos vorstellen können. Was mir gut gefallen hat, ist die Beschreibung des Settings und der damaligen Sitten- und Moralvorstellungen. Man bekommt ein gutes Bild vom 19. Jahrhundert, in dem die Geschichte meiner Meinung nach spielt. Erotische Szenen dominieren nicht diesen Liebesroman, was der Geschichte sehr gut tut – die Handlung steht im Vordergrund. Nicht so toll gemacht fand ich das Wirrwarr um das Verhältnis der beiden Stiefschwestern, das ständig zwischen Ablehnung und Busenfreundin wechselt. Auch kann ich nicht ganz nachvollziehen, warum das Fürstentum des deutschen (!) Prinzen sich woanders befindet – da wurde nicht wirklich genau recherchiert, tut mir leid. Alles in allem ist die Geschichte eine nette Unterhaltung für alle Freunde historischer Liebesgeschichten, aber der Brüller war sie leider nicht.  

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    • 2
  • Ein Märchen mit Stiefmutter

    Ein Kuss um Mitternacht

    sollhaben

    15. September 2015 um 10:28

    Nach dem Tod ihres Vaters wird Kate Daltry von ihrer Stiefmutter in das Dachgeschoss abgeschoben. Sie muss sich um die Versorgung des Hauses kümmern, Verwaltungsaufgaben übernehmen. Victoria, ihre Stiefschwester wird mit allem Pomp und Glanz in die Gesellschaft eingeführt und findet so einen Ehemann. Diese Ehe soll aber vom Onkel, Prinz Gabriel des zukünftigen Gatten noch abgesegnet werden. Ein Ball, den der Prinz zu seiner eigenen Verlobung gibt, ist der richtige Rahmen dazu. Leider schlägt das Schicksal zu und Victoria wird von einem ihrer Hunde in die Lippe gebissen und kann daher nicht an dem Ball teilnehmen. Die Stiefmutter spinnt einen Plan, der vorsieht, dass Kate statt dessen dort hinfahren soll. Ein kleiner kurzer Schwindel! Diese waghalsige Aktion ist nicht gerade von Erfolg gekrönt, denn Prinz Gabriel deckt ihn recht schnell auf und macht daraufhin Kate den Hof. Die Chemie zwischen den beiden stimmt, aber dem Prinzen ist es nicht bestimmt, selbst zu entscheiden, wen er heiratet. Sein Hof und seine Familienmitglieder müssen versorgt werden und deshalb ist er gezwungen reich zu heiraten. Meine Meinung: Eine gelungene Aschenputtel Variante mit einer herrlich starrköpfigen weiblichen Hauptfigur, die sich kein Blatt vor den Mund nimmt. Sie ist frech und auf ihre weise und für ihre Zeit selbstbewusst. Sie macht sich auch über Prinz Gabriel keinerlei Illusionen. Dieser trägt schwer an seiner Verantwortung für Schloss und Familie. Seine russische Verlobte hat er noch nie gesehen, dennoch will er den vorgegebenen Weg gehen, trotz heftiger Funken zwischen ihm und Kate. Einen besonderen Pluspunkt vergebe ich für die originellen Zutaten, die dieses Märchen berühmt gemacht haben: die gläsernen Schuhe, die gute Fee, der große Ball und natürlich die Stiefmutter. Hier sind sie alle vorhanden, wenn auch in anderer Form als gewohnt. Ein märchenhafter Lesespaß der etwas anderen Art, in einem historisch nicht ganz korrekten Ambiente.

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  • 1. Teil der Fairy Tales-Reihe

    Ein Kuss um Mitternacht

    Fenja1987

    Kate Daltery lebt seit dem Tod ihres Vaters zusammen mit ihrer Stiefmutter und ihrer Stiefschwester auf dem Land. Und obwohl sie die Tochter eines Earls ist, war es ihr bisher nicht vergönnt in die Gesellschaft eingeführt zu werden. Denn Mariana, ihre Stiefmutter, gibt das Geld lieber für teueren Schmuck und schöne Kleider aus. Ebenso hat sie Kate quasi zur Dienstmarkt degradiert. Für Kate eigentlich nicht so schlimm, wenn sich ihre Stiefmutter wenigstens um das Anwesen kümmern würde. Doch dann wendet sich das Blatt und Kate darf tatsächlich auf einen Ball gehen, denn Victoria ihre Schwester hat sich an der Lippe verletzt und weigert sich unter diesen Umständen das Haus zu verlassen. Allerdings ist der Besuch unbedingt notwendig will Victoria ihre Zukunft retten. Und so begibt sich Kate verkleidet als Viktoria auf das Schloss des Prinzen. Der eigentliche Plan gerät allerdings schnell ins wanken, als der gutaussehende Prinz Gabriel nicht einsehen will, das Kate kein Interesse an ihm hat... „Ein Kuss um Mitternacht“ ist der 1. Band der Fairy Tales Reihe von Eloisa James. Wie man am Titel der Reihe bereits erkennen kann, bedient sich die Autorin an Märchen, in diesem Band ist es ganz offensichtlich das Märchen von Aschenputtel. Wer die Autorin kennt weiß das sie Schreiben kann, in Kombination mit Elementen an Märchen, müsste eigentlich eine tolle Geschichte dabei rauskommen. Oder nicht? Mit bedauern muss ich leider sagen dem ist nicht so. Der Autorin ist es nicht gelungen. Dabei hatte ich mich so auf diese Reihe gefreut, da ich schon ihre „Duchess Quartett“ sehr mochte. Also was ist dieses mal schief gelaufen? Zuerst einmal ist die Idee die Liebesgeschichte mit Elementen von Märchen zu verbinden eine tolle Idee gewesen. Man kann sich richtig vorstellen wie sich Kate mit den Launen ihrer Stiefmutter rumschlagen muss. Dann Victoria ihre naive kleine Schwester mit ihren drei Schoßhunden, die eigentlich ganz süß ist. Doch dann fängt es schon an mit der Verwirrung. Eloisa James die genial das jeweilige Gesellschaftsbild und auch deren Kritik mit einfließen kann wie keine zweite, hat zugunsten des Märchens alle Moral und Gesellschaftsnormen über Bord geworfen. Sex vor der Ehe, gab es bei ihr auch vorher, aber hier ist alles so als gäbe es keine strenge Moralvorstellungen. Nein stattdessen wird Kate damit beauftragt der Prinzen zu täuschen (mit Hilfe einer Perücke versteht sich). Die eigentliche Verlobte von Gabriel ist auf einmal die beste Busenfreundin, und alles ist ja so schön. Gabriel ist natürlich ein Deutscher Prinz, dessen Fürstentum, komischerweise nicht in Deutschland liegt. Der nur in England weilt um seinen verrückten Onkel in Schach zu halten. Und a der hat definitiv eine Meise. Dann Gabriels eigentlicher Wunsch als Archäologe zu arbeiten, wenn er mal nicht, von Kate schwärmt, erzählt er nämlich von nichts anderem. Kate dagegen verhielt sich von Seite zu Seite immer mehr wie ein Teenager, dabei war sie doch am Anfang so kompetent. Als I-Tüpfelchen kuriose Gesellschaftsspiele und natürlich darf die etwas frevelhafte Patentante und widerliche Verehrer nicht fehlen. Ich habe echt darauf gewartet das noch eine Lederhose auftaucht Dem war nicht zum Glück nicht so. Fazit: „Ein Kuss um Mitternacht“ ist wirklich nur was für Hardcore Fans der Autorin. Mich hat die Geschichte leider nicht von sich überzeugen können. Gutgemeinte 3 von 5 Punkten Reihenfolge der Bücher: 1. Ein Kuss um Mitternacht 2. Die Erstürmung der Burg (Novelle) 3. In einem fernen Schloss 4. Das Mauerblümchen erringen (Novelle) 5. Der Duke in meinem Bett

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    • 6

    NiWa

    13. September 2014 um 16:26
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