Els Beerten Als gäbe es einen Himmel

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Inhaltsangabe zu „Als gäbe es einen Himmel“ von Els Beerten

Nur ein schmaler Grat trennt das Gute vom Bösen Jef träumt davon, ein Held zu werden, am liebsten gemeinsam mit seinem besten Freund Ward. Seine Schwester Renée braucht keine Helden. Sie liebt Ward, sein betörendes Spiel auf dem Saxophon und seinen samtenen Blick. Aber es ist 1943. Mitten im Krieg. An der Ostfront wird ein knallharter Krieg gegen die Russen geführt. Die Deutschen erleiden große Verluste und brauchen dringend tapfere junge Männer, um ihnen zu helfen. Für die Jungen eine Traumchance, ein Held zu werden. Für Volk und Vaterland. Für eine bessere Welt. Ward zieht lieber heute als morgen los. Aber nicht alle denken so. Eine ergreifende Geschichte über Krieg in Zeiten der Liebe, und über die zerstörerischen Entscheidungen, zu dem ein Krieg die Menschen zwingt.

Ein Kriegsbuch, dass sich nicht nur mit dem bösen, sondern auch der Liebe und tiefen Gefühlen beschäftigt.

— Sylmaar
Sylmaar

In recht einfacher Sprache verfasst, aber dennoch sehr berührend. Enthält viel Weisheit. Ich habe noch lange über das Ende nachgedacht.

— LenaausDD
LenaausDD

Tolles Buch!

— LaLecture
LaLecture

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Ein sehr bewegender Roman

    Als gäbe es einen Himmel
    LisaDiana

    LisaDiana

    14. March 2014 um 23:37

    Der Krieg tobt in Deutschland und an dessen Grenzen. Für die in Flandern lebenden Jungen, Ward Dusoleil und Jef Claessen, bedeutet das endlich die Möglichkeit dazu, echte Helden zu werden. Und während Jef von seiner Familie erfolgreich zurückgehalten wird, zieht Ward an die Ostfront um gegen die Russen und den Bolschewismus zu kämpfen. In seiner Heimat macht er sich dadurch zum Landesverräter und sein Name wird in kaum einem Gespräch mehr in den Mund genommen. Da wird Jef eines Tages eine Medaille überreicht, weil er mehrere Männer vor dem Tod gerettet hat. Doch scheint sich dieser nicht darüber zu freuen, im Gegenteil. Und während Jef versucht, allen anderen auszureden, dass er ein Held ist, erkennt Ward das er im Krieg nie einer wird. Mit der Zeit wird klar, vor Wards Abreise ist mehr passiert, als alle ahnen. Und dank der Neugier von Jefs kleinem Bruder Remi und der plötzlichen Rückkehr Wards kommt alles langsam ans Licht. Els Beertens Geschichte beginnt im Jahre 1967, lange nachdem alles passiert ist. In fast jedem Kapitel wechselt die Zeit und der Ich-Erzähler. Das ist am Anfang etwas verwirrend, da man nicht sofort in die Geschichte einsteigt. Da der Klappentext auch nicht wirklich viel verrät hatte ich am Anfang ein bisschen Probleme damit, der Story zu folgen. Doch mit den Kapitel bekommt man immer mehr Informationen und irgendwann fügt sich dann alles zusammen. Und rückblickend hat es das wirklich spannender gemacht, nicht gleich alles zu wissen. Das ganze Buch ist in zwei Teile aufgebaut. Im ersten sind es hauptsächlich Erzählungsbruchstücke, aus denen man sich die Vorgeschichte zusammen denken kann. Im zweite Teil wird dann nicht mehr so oft zurückgeblickt sondern sich mehr auf die gerade ablaufende Geschichte konzentriert. Beides ist wirklich unterhaltsam und dank der Abwechslung wird es wirklich nicht langweilig. Geschrieben ist das Buch, wie bereits oben gesagt, in der Ich-Perspektive. Diese jedoch wechselt immer wieder zwischen Jef, Remi, ihrer Schwester Renee und Ward. Vor allem die Kapitel aus der Sicht des zehnjährigen Remi, der die Geschichte um den Krieg mit seiner eigenen kindlichen Sichtweise erzählt. Trotz all den Gefühlen zwischen den Charakteren steht vor allem auch der Krieg im Mittelpunkt. Obwohl Flandern durchaus von Angriffen betroffen ist, halten sie sich mit dem Kämpfen raus. Deshalb ist es umso schlimmer, dass Ward plötzlich auszieht um Soldat zu werden. Hier geht es einmal nicht um die Opfer des Krieges, sondern um diejenigen, die ihn ausführen. Und das regt ziemlich zum Nachdenken an und zeigt einmal eine völlig andere Sichtweise. Vor allem das Ende hat mich ziemlich mitgenommen, doch darüber möchte ich hier natürlich noch nicht mehr verraten. Fazit: Ein sehr unterhaltsamer Roman mit einer guten Geschichte und interessantem Schreibstil. Vor allem das Ende ist sehr gut gelungen und ich würde es jedem weiterempfehlen, vor allem solchen die noch nicht viele solcher Bücher gelesen haben.

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  • Rezension zu "Als gäbe es einen Himmel" von Els Beerten

    Als gäbe es einen Himmel
    Mr. Rail

    Mr. Rail

    Ich habe meine Freunde nie verraten. Wer das dennoch tat, wurde schwer bestraft. Denn man überlebt dank der Freunde. Und nicht trotz seiner Freunde… Kein Zitat aus dem Roman „Als gäbe es einen Himmel“ trifft den Kern der geschilderten Geschehnisse treffender – kein Satz bleibt länger im Gedächtnis als dieser. Belgien kurz nach der Besetzung des Landes durch deutsche Truppen im zweiten Weltkrieg. Die Geschwister der Familie Claessen leben im wohlbehüteten Kokon einer kleinen Schutzinsel namens “Wegschauen” und “Nicht Auffallen”. So versucht der Vater seine kleine heile Welt zu bewahren. Verbunden durch die gemeinsame Leidenschaft zur Musik und im Kontakt mit den Angehörigen des kleinen Orchesters muss die kleine Familie allerdings schnell realisieren, dass ihre geschlossene Gemeinschaft im Dorf so langsam zu bröckeln beginnt. Das nationalsozialistische Gedankengut beginnt wie ein Spinnennetz zu wuchern und um den Kokon der Familie einen zweiten zu legen, der umso undurchdringlicher scheint, je mehr Zeit ins Land geht. Es wird eng im Dorf. Das Misstrauen geht auf wie eine gut gedüngte Saat. Mitläufer, Kollaborateure und die Widerstandsbewegung stehen in härterem Kampf gegeneinander, als ein vereinigtes Belgien der Flamen gegen die Deutschen stehen könnte. Die Strategie der Machthaber scheint aufzugehen. Nur die Familie Claessen versucht allen äußeren Einflüssen zu trotzen. Bis Ward erscheint. Ein brillanter Saxophonist, der mit seiner Mutter ins Dorf kommt. Er ist so anders, faszinierend und charismatisch. Bei einer Orchesterprobe lernt er die Geschwister Claessen kennen. Er bringt das Leben der Familie durcheinander. Die Tochter Renée verliebt sich in ihn, der ältere Bruder Jef wird zu seinem Weggefährten und der jüngere Bruder Remi träumt davon, Wards bester Freund zu werden, wenn er nur endlich älter wäre. Doch besonders an Ward gehen die Parolen der NAZIS nicht spurlos vorüber und aufgestachelt durch Lehrer und die gemeinsame Angst vor einem noch viel mächtigeren Feind aus dem Osten, beschließt er, seine Zukunft in die eigene Hand zu nehmen und auf Seiten der Deutschen gegen die Russen zu kämpfen. Er wählt den Weg in die Waffen-SS. Eine Entscheidung, die beide Kokons der Familie zu zerreißen droht. Denn im Widerstreit der unterschiedlichen Parteien ist ein behütetes Zuschauen nicht mehr möglich und jede individuelle Entscheidung ist eine für oder gegen das eigene Land – und auch eine Entscheidung für oder gegen Ward. Und eine Entscheidung gegen Ward ist die Entscheidung für den Widerstand. Alles entscheidet sich in einer einzigen Nacht – alles gipfelt in einer Katastrophe – alles verändert sich in der Stunde, in der Besatzer und die Resistance aufeinandertreffen und Jef zum Helden wird…. Zumindest aus Sicht der Widerstandsbewegung. Als gäbe es einen Himmel…. Als gäbe es jenen Himmel, zu dem jeder betet, den jeder in seinen gequälten Stunden sucht, an den jeder seine Hoffnungen richtet und der sich doch für alle Beteiligten so sehr zu verdunkeln scheint. Als gäbe es jenen Himmel, versucht jeder seinen Weg durch die Katastrophe des Krieges zu finden… aber es gibt keinen Himmel im Belgien der Jahre 1940 – 1945. Es gibt nur Wolken und Blitze, Donner und Niederschlag. Es gibt keinen Himmel – zumindest keinen gemeinsamen. Ein multiperspektivischer Roman, der gerade durch die wechselnden Sichtweisen die Dynamik des Lebens in einem zerrissenen Dorf hervorhebt. Jeder kommt zu Wort – jeder sieht das Geschehen nur aus seiner Sicht und jeder erkennt nur seine Wahrheit. Wir Leser besitzen das Privileg das Prismenglas dieser Perspektiven scharf stellen zu können und im brutalen Fokus der gebündelten Lichtstrahlen der einzelnen Handlungsstränge die EINE Wahrheit zu erkennen, die zum völligen Desaster führt. Ein großer Roman über Vorverurteilung, Heldenverehrung und ein Leben in der letzten Konsequenz der eigenen Entscheidung. Ein großes Buch der Missverständnisse und vertanen Chancen. Ein wichtiges Buch. Es trägt dazu bei, sich über den Gräbern von einst die Hand zu reichen… Ein nicht zu unterschätzender Beitrag, den die Literatur heute zu leisten vermag! Mit Bilder auf Literatwo: http://literatwo.wordpress.com/2012/05/26/als-gabe-es-einen-himmel/

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    • 4
  • Rezension zu "Als gäbe es einen Himmel" von Els Beerten

    Als gäbe es einen Himmel
    LaLecture

    LaLecture

    02. June 2012 um 16:06

    Ein berührender Roman über den Krieg, Freundschaft, Liebe, Tod und die Musik, die auch in den dunkelsten Zeiten noch Hoffnung gibt Was ist gut und was ist böse? Wem kannst du in Zeiten des Krieges noch vertrauen? Wie viel Enttäsuchung kann eine Freundschaft ertragen? Wie viel kann ein Mensch verzeihen? Wie weit würdest du gehen, um die zu beschützen, die du liebst? Flandern, 1943. Das Land ist von den Deutschen besetzt und alle hoffen, dass dieser furchtbare Krieg bald zu Ende geht. Die Geschwister Jef, Renée und Remi finden Trost in der Musik und in der Blaskapelle "Unsere Sehnsucht". Dort lernen Jef und Renée Ward kennen, der mit seinem Saxophon alle verzaubert. Für Jef ist er schon bald ein guter Freund, Renée verliebt sich in ihn und der kleine Remi bewundert ihn sehr. Doch dann beschließt Ward, zusammen mit den Deutschen an der Front gegen die Russen zu kämpfen. Renée versteht diese Entscheidung nicht und ist enttäuscht und verletzt, während Jef hin und hergerissen ist. Soll er mitgehen und für sein Heimatland känpfen? Wow, ich muss sagen, dieses Buch hat mich einigermaßen sprachlos zurückgelassen. Die knapp 600 Seiten stecken so voller Emotionen, toller Charaktere und einer komplizierten Geschichte, die man erst am Ende ganz nachvollziehen kann und das Ende ist noch mal ein großer Knall, das I-Tüpfelchen sozusagen. "Als gäbe es einen Himmel" wird aus verschiedenen Perspektiven und zu verschiedenen Zeiten erzählt. Der Prolog und der Epilog spielen 1967, also 20 Jahre nach dem Geschehen, um das es geht. Zu Anfang denkt man, der Prolog hätte schon zu viel verraten, aber am Ende erkennt man dann, dass man nach den ersten Seiten noch gar nichts wusste. Der Mittelteil berichtet abwechselnd von den Jahren 1943/1944, 1945 und 1947 in denen sich jeweils verschiedene, für die Geschichte wichtige Ereignisse abspielen. Auf den Seiten die von den späteren Jahren berichten spielt sich der größte Teil der Geschichte ab und die Rückblicke in die Jahre 1943/1945 erklären einige wichtige Andeutungen noch einmal. Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Jef, Renée, Remi und Ward erzählt. Ich musste mich erst einmal daran gewöhnen, doch dieser Erzählstil ist wirklich gut gelungen. Wenn z. B. der zehnjährige Remi erzählt, wird die Welt wirklich so naiv beschrieben, wie ein zehnjähriger sie sich wahrscheinlich vorstellt, Auch die Charakterzüge der einzelnen Personen werden dadurch gut rübergebracht. Trotzdem war diese Art zu erzählen anfangs doch sehr ungewohnt, dadurch, dass nicht nur zwischen den Zeiten sondern auch zwischen den verschiedenen Perspektiven gesprungen wird. Wenn man sich dann daran gewöhnt hat, ist es aber ein wirklich tolles und ungewöhnliches Leseerlebnis. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen (auch wenn mir nicht alle sympathisch waren). Jeder hatte so seine Ecken und Kanten, war auch eine Art liebenwsürdig, manchmal aber auch unausstehlich. Ich hätte es nie gedacht, aber ich konnte nach der Lektüre sogar Wards Entscheidung, in den Kriegn zu ziehen, nachvollziehen (auch wenn ich selbst das trotzdem nie getan hätte). Auch die Geschichte ist wirklich toll ausgearbeitet, erst am Ende versteht man alles Zusammenhänge. Toll finde ich auch, dass kein bestimmtes Thema im Vordergrund steht, da jedem der Charaktere ein anderes wichtig ist. Für Renée ist es die Liebe, für Jef der Wunsch, ein Held zu sein und für Remi der Traum, endlich ernst genommen und nicht mehr als der Kleine behandelt zu werden. Es geht auch nicht, wie sonst so oft in Büchern über den zweiten Weltkrieg um die Judenverfolgung (nicht dass ich etwas gegen das Thema hätte, aber es ist doch erfrischend, mal etwas anderes zu lesen). Unerwartet und trotzdem passend war auch die Musik, die in diesem Roman eine wichtige Rolle spielt. Die Autorin versteht es, die Leser zu berühren, vor allem mit ihren Beschreibungen der Musik, und was die einzelnen Personen dabei fühlen. An anderen Stellen war mir der Stil manchmal zu abgehackt, vor allem wenn Jef erzählt hat. Mag sein, dass das zu seinem Charakter gehört, aber es ist für mich trotzdem ein winziger Kritikpunkt. Das Ende kam für mich total unerwartet, obwohl da schon die ganze Zeit etwas gebrodelt hatte, aber mit dem, was dann kam, hätte ich wirklich nie gerechnet. Fazit: "Als gäbe es einen Himmel" ist ein spannender, gefühlvoller und berührender Jugendroman über Liebe und Freundschaft im zweiten Weltkrieg, über den Wunsch ein Held zu sein und über Träume, die vielleicht in Erfüllung gehen. Der interessante Schreibstil ist zu Begin etwas gewöhnungsbedürftig, weshalb es von mir nur 4 1/2 Sterne gibt. Dennoch ist dieses Buch absolut empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Als gäbe es einen Himmel" von Els Beerten

    Als gäbe es einen Himmel
    PrinzessinAnne

    PrinzessinAnne

    07. February 2012 um 14:52

    Worum geht es: 1947. Ward ist zurück gekehrt, doch alle im Dorf wissen. Das hätte er nicht tun sollen. Denn jetzt wird man ihm sicherlich die Todesstrafe geben. Hoffentlich werden sie das tun, denn Ward ist ein Verräter, ein schwarzer Soldat, der die Deutschen im Krieg unterstütze und Belgien verraten hat. Aber Ward hat sich selbst angezeigt. Jef hingegen ist der Held des Dorfes. Vor einigen Jahren wurde ihm eine Medaille verliehen, die das auch bestätigen kann: Für Tapferkeit und Mut sich gegen den Feind und für Belgien ggf. zu opfern. Das ganze Dorf verehrt Jef,ganz besonders aber sein kleiner Bruder Remi. Wie sollte er es auch anders wissen- noch ist er zu klein um die Wahrheit zu erfahren, zumindest sagen ihm das alle schon seit langen. Und wieso er nicht mehr Wards bester Freund sein darf, obwohl seine Schwester Renee ihn doch auch mochte, weiß er auch nicht so richtig. Eines weiß Remi allerdings: Er kann Wunder vollbringen. Meine Meinung: Wow! Ich habe wirklich schon viel Kriegsliteratur gelesen, meistens nicht fiktive Romane oder eben auch Biographien, aber Els Beertens Roman steht diesen in nichts nach. Es schildert die Sicht auf den Krieg aus der Sicht 4 belgischer Kinder bzw. Jugendlicher, die versuchen Helden zu werden, die versuchen Helden zu bleiben, und die versuchen sich ihr Leben vom Krieg nicht kaputt machen zu lassen. Ganz besonders toll fand ich allerdings Remi- soo ein tolles Kind, ich wünschte ich hätte so einen kleinen Bruder. Es sickern nach und nach immer mehr Informationen hervor, die der Geschichte jedes Mal eine neue Wendung geben. Dachte man bisher noch, jetzt geht es aber so und so weiter, gibt es eine Rückblende und plötzlich sieht alles ganz anders aus. Generell hat mir dieses Prinzip der Rückblenden sehr gut gefallen. Man wechselt immer zwischen den Jahren 1943- 1947 und der Autorin ist es gelungen, die Charaktere auch in dieser Zeit entsprechend weiter zu entwickeln. Einzig ein Wehrmutstropfen bleibt, deren Sinn ich ehrlich gesagt nicht ganz verstehe. Der Prolog des Buches ist das Jahr 1967, als sich alle auf einer Beerdigung befinden. Dadurch dass man nun aber von Anfang an weiß, wie es quasi ausgehen wird, ist das Ende ziemlich klar. Hätte ich das nicht gewusst, ich hätte gewettet das das Buch anders ausgehen würde.

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  • Rezension zu "Als gäbe es einen Himmel" von Els Beerten

    Als gäbe es einen Himmel
    Die_Buecherfresser

    Die_Buecherfresser

    19. November 2011 um 23:42

    "Kriegsdrama aus der Sicht von den jungen Zeitzeugen" ** Inhalt: Jef, Reneé, Remi und Ward stehen schweren Zeiten bevor, denn sie befinden sich mitten im zweiten Weltkrieg. Die Deutschen kämpfen an der Ostfront gegen die Russen und auch Belgien wird von den Deutschen nicht verschont, die von ihnen Unterstützung verlangen. Doch was tut man in solchen Zeiten, in denen man nie weiß, wer als nächstes verschleppt wird oder wo die nächste Bombe einschlägt? Jef, Reneé und Remi sind Geschwister. Ihre Eltern wissen welch Ungeheuer die Nazis sind und halten ihre Kinder so gut es geht aus dem Krieg heraus. Allerdings erfährt Ward nicht dasselbe Glück und gerät hinein in Lügen und vertanem Heldentum. Jedoch sind es die Taten, die auch noch nach Kriegsende zählen. Eine Geschichte von 4 verschiedenen Kindern im zweiten Weltkrieg, die noch daran glauben wollen, dass alle Helden in den Himmel kommen. ** Meinung: “Als gäbe es einen Himmel” ist ein sehr gefühlsvoller Jugendroman der niederländischen Autorin Els Beerten. Es geht in dem Roman vor allem um die Geschichte von vier Kindern, die gemeinsam aufgewachsen, Geschwister oder befreundet sind. Alle erleben den zweiten Weltkrieg, sei es aus Sicht der Kriegsgegner oder jener, die an den Krieg geglaubt haben oder von den Lügen der Nazis manipuliert wurden. ** Bei den Charakteren handelt es sich um den ältesten Jef, die einzige Schwester Reneé und den kleinsten Bruder Remi. Dazu gesellt sich Jefs bester Freund und Reneés Jugendliebe Ward. Die Charaktere haben ihre persönlichen Züge und jeder erlebt den Krieg aus einer anderen Perspektive, was die Spannung in dem Jugendroman hält. Dazu kommt, dass man irgendwie mit jedem mitfühlt, mitleidet. Man kann einfach zu gut verstehen, wieso manche Charaktere in solch scheußlichen Zeiten so speziell reagieren. Sympathisch waren mir vor allem Reneé und Remi, die beide die ganze Zeit ihre Faszination für Musik nie aufgeben. Reneé finde ich zudem eine sehr starke Protagonistin, denn trotz der vielen traurigen Ereignisse hält sie an ihrem Traum fest, Musik zu studieren. ** Die Idee der Geschichte ist natürlich ziemlich traurig. Trotz Krieg, den Nazis und viel Tod gibt es immer wieder heitere und fröhliche Momente in diesem Jugendroman. Es sind oft nur kleine Szenen, Passagen, die dennoch sehr wichtig erscheinen beim Lesen. Dies hebt auch die Stimmung in “Als gäbe es einen Himmel” hervor. Obwohl das Buch ein Jugendroman ist, wird der Krieg und die traurige Stimmung nicht heruntergespielt, was ich wichtig finde. ** Die Spannung in “Als gäbe es einen Himmel” ist recht beschränkt. Es geht eher um die Auffassung der verschiedenen Charaktere und ihre Erlebnisse den Krieg im Nachbarland Belgien zu erleben. Dennoch baut sich vor allem durch Wards Geschichte immer wieder Spannung auf, da es verschiedene Rückblicke gibt. Ward ist als Charakter sehr spannend, da er sich immerhin von den Nazis hat überzeugen lassen an der Ostfront zu kämpfen. Dadurch macht er sich gleichzeitig strafbar in der Zeit nach dem Krieg. Das Ende fand ich dann doch etwas heftig für einen Jugendroman, aber dafür wirkt es realistisch. ** Vorweg ein richtiges Happy End gibt es nicht bzw. nicht für jeden der Charaktere. Aber gerade das passt zu “Als gäbe es einen Himmel” und zu der Stimmung, da der Krieg und die Schwierigkeiten zu den Zeiten nicht beschönigt werden. ** Der Schreibstil ist sehr einfach. Die Dialoge sind flüssig zu lesen. Vom Schreibstil her passt das Buch prima in das Jugendgenre. Ich bin wohl zu alt für diese vielen kurzen Hauptsätze, mir war der Schreibstil zu einfach. Die Stimmung leidet darunter aber überhaupt nicht. ** Das Cover finde ich richtig gelungen. Ich finde es passend und der Titel “Als gäbe es einen Himmel” weckt Neugier auf den Inhalt des Romans. Mir gefällt der Titel, da er nicht plump ist, sondern einen wichtigen Punkt des Buches beschreibt, nämlich den Heldentum von jedermann. ** Fazit: “Als gäbe es einen Himmel” ist ein gefühlsvoller Jugendroman, der das Leben von mehreren Kindern erzählt, die im zweiten Weltkrieg aufgewachsen sind, teils mitgewirkt haben. Der Roman ist trotz Tod und Krieg ruhig und besticht immer wieder durch Textpassagen, die immer wieder verdeutlichen, dass man sich von einem Krieg nicht unterkriegen lassen, aufstehen, warten und auch lachen sollte! Von mir 4 Punkte für einen schönen Jugendroman, der berührt.

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  • Rezension zu "Als gäbe es einen Himmel" von Els Beerten

    Als gäbe es einen Himmel
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    26. October 2011 um 13:52

    Krieg, Freundschaft, Ideale, Liebe und verführt werden Verführt wird man durchaus im und durch das Buch, in vielfältiger Form. Der Leser durch diese flüssig und mit großem Sprachschatz intensiv erzählte Geschichte. Remi, 10 Jahre alt, durch die faszinierende Welt der Älteren und, vor allem, durch Ward, den Freund seiner Geschwister. Renee, die Schwester Remis, durch Ward, durch die Liebe an sich. Und Jef, der ältere Bruder Remis durch seine tiefe Freundschaft zu Ward, die aber doch ihre Bewährungsprobe nicht wirklich übersteht. Ward auch, durch die Ideologie des dritten Reiches, eigentlich aber durch sein inneres Wesen, das nach Größe strebt. Eine Größe, die der begnadete Saxophonist einerseits in der Musik findet, mit der er auf seinem Instrument die „Sterne vom Himmel“ zu holen versteht. Eine Suche nach Größe aber auch, die nach mehr strebt, die durch Personen angeregt werden kann, die durch einen seiner Lehrer in die Ideologie führt. Die falsche, wohl. Fast eine Ironie im Buch ist es dann, dass eben Jef, der nie nach Größe strebte, der nichts besonderes sein wollte, der lieber „in die Grube“ zum Arbeiten einfuhr statt seinem Vater zu folgen und ein Studium, etwas „Besseres“ zu beginnen, eine Art „Held“ wird. Aber nur fast eine Ironie. Denn jene „Heldentat“, die ihn in den Genuss der Verleihung einer Medaille durch den belgischen Widerstand gelangen lässt, wird sich als etwas ganz anderes in Wahrheit herausstellen, das aber erst ganz zum Schluss der Geschichte. Eine Geschichte, die hauptsächlich (aber bei weitem nicht nur) in den letzten Monaten des zweiten Weltkrieges spielt. In einem kleinen Dorf in Belgien, das im September 44 bereits dem Frieden entgegen sieht. Eine begrenzte Welt im Buch, die sich weiterhin einengt, da der eigentliche „Ort“ der Handlung das Leben vierer junger Menschen ist, deren Drei zu einer Familie gehören Die Geschwister Jef, Renee und Remi und ihres Freundes Ward. Ein Wagnis zudem in der Erzählform ist Els Beerten zudem eingegangen. Aus den genannten, vier verschiedenen Perspektiven heraus erzählt sie ihre Geschichte, Kapitelweise, je in der Ich Form. Ein gelungenes Wagnis, kann man konstatieren, denn da sich die Betrachtungen der je recht kurzen Kapitel in der Regel auf die gleichen Zeiträume der Ereignisse bezieht, verwirrt diese Erzählform weniger, denn dass sie einen dichten Teppich webt, in dem die verschiedenen, subjektiven Empfindungen und Haltungen der Protagonisten einfließt. Ein Webstück, in dem die innere Suche nach Orientierung der jungen Jahre ebenso intensiv dargestellt wird, wie die perfide Maschinerie der Ideologie der Nationalsozialisten, aber auch die sich überkreuzenden und Lebenswege der Protagonisten. Ein Buch zudem aber auch, in dem wenig sich so herausstellen wird, als es zu Anfang scheint. In dem die innere Geschichte des zweiten Weltkrieges ideologisch genauso ihren prägenden Einfluss hat, wie die Beziehungen der jungen Menschen untereinander. Beziehungen, die wechseln. Die erleben müssen, wie Ward sich auf Seite Deutschlands stellt und in den Krieg zieht und wie er zur Persona non grata werden muss. Zumindest im Äußeren der Haltung der zurückgebliebenen Dorfbewohner. Nur der 10jährige Remi versteht die Welt an diesem Punkt nicht mehr und ist ob seines Alters aber der Hilfloseste von allen. Wie passend im Buch, dass die Blaskapelle des Dorfes, in dem sich alle Beteiligten kennenlernen, „Unsere Sehnsucht“ heißt, denn Sehnsucht ist es, die im Eigentlichen den Kern des Buches trägt. Eine Sehnsucht nach Tiefe, nach einem „Mehr als das, was da ist“, die sich in der Musik Bahn bricht, die aber auch im Leben ihren Ort sucht. Auf bei Jef, der doch jener ist, „der Angst hat, seine Flügel auszubreiten“. Und bei der die Protagonisten bitter zu lernen haben werden, dass man „Wärme und Freundschaft in keinem Laden findet“. Freundschaft, die Verrat ausgesetzt ist, eine Geschichte mit doppeltem und dreifachen Boden, die sprachlich und in der Konzeption als ganz hervorragender Entwicklungsroman von Els Beerten umgesetzt wurde, der seine großen Stärken in der sensiblen und intensiven Zeichnung der Figuren findet. Ein Buch, sicher in erster Linie, aber bei weitem nicht nur, für Jugendliche und Heranwachsende. Über innere Verführung, Lügen, Krieg, heranwachsende in unruhigen Zeiten und die Suche nach einem eigenen Leben.

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  • Rezension zu "Als gäbe es einen Himmel" von Els Beerten

    Als gäbe es einen Himmel
    Fantasie_und_Träumerei

    Fantasie_und_Träumerei

    23. October 2011 um 10:31

    KLAPPENTEXT: Els Beerten erzählt in ihrem Roman die bewegende Geschichte der drei Geschwister Jef, Renée und Remi und die ihres Freundes Ward. Jef und Ward gehen in dieselbe Schule. Jefs Schwester Renée lernt Ward bei einer Orchesterprobe kennen, verliebt sich in ihn und kann sich ein Leben ohne Ward nicht mehr vorstellen. Ward erwidert diese Liebe. Aber Belgien ist von den Deutschen besetzt. Als die Deutschen in Russland große Verluste erleiden, fordert Wards Lehrer seine Schüler auf, an der Seite der Deutschen gegen die Russen zu kämpfen, denn von den Russen gehe eine größere Gefahr für Belgien aus als von den Deutschen. Ward glaubt seinem Lehrer, den er wie einen Vater verehrt, wird Soldat und geht an die Ostfront. Renée kann Wards Entscheidung nicht nachvollziehen und wendet sich von ihm ab, obwohl sie ihn noch immer liebt. Jef würde sich Ward gerne anschließen, aber sein Vater verbietet es ihm. Und dann geschieht etwas, das aller Leben verändert... ZUR AUTORIN: (Quelle: Fischerverlage) Els Beerten wurde 1959 in Hasselt, Belgien geboren. Sie studierte Niderlandistik, Anglistik und unterrichtet heute Niederländisch, Englisch und Kreatives Schreiben. Außerdem ist sie erfolgreiche Autorin von nahezu zwanzig Büchern. Für „Als gäbe es einen Himmel“ wurde sie mit den renommiertesten Literaturpreisen der Niederlande und Belgien ausgezeichnet. EIGENE MEINUNG: „Als gäbe es einen Himmel“ ist ein Buch, das mich so tief berührt hat, dass es mir die Sprache verschlagen hat. Das mich andächtig nachdenken lässt und eine Gänsehaut verursachte, die mich erschauern ließ. Ganz viele Gefühle wurden in mir geweckt, denn „Als gäbe es einen Himmel“ ist ein Buch voller Emotionen und ich weiß gerade noch gar nicht, wie es mir gelingen soll diese alle in eine Rezension zu packen, geschweige denn meine Begeisterung über dieses Buch in den richtigen Worten auszudrücken. Normalerweise lese ich nicht so gern Bücher, die während des zweiten Weltkrieges spielen. Zu grausam sind die Dinge, die damals geschehen sind. Zu sehr holen sie Traurigkeit und Erschütterung in mir hervor, als dass ich ständig darüber lesen könnte. Trotzdem habe ich mich an „Als gäbe es einen Himmel“ begeben und bin sehr froh darüber. Obwohl es sehr erschütternd und auch sehr traurig ist, hat es mich auch positiv berührt und wirklich gemischte Gefühle in mir ausgelöst, die ich gerne empfunden habe. Els Beerten hat eine Geschichte geschrieben, die zwar im zweiten Weltkrieg spielt, die aber im Grunde jeden beliebigen Krieg als Thema beinhalten könnte, denn es geht nicht nur um den Wahnsinn eines Krieges, ausgelöst durch irgendeinen Idioten, der glaubt seine Ideale wären die einzig Wahren, weshalb sie jeder annehmen müsse, sondern vor allem um das, was mit den Menschen passiert, die mehr oder weniger in den Krieg verwickelt sind. Was für Konsequenzen nicht nur Kriegszeiten, sondern auch die verrückten Ziele der Kriegsführer für sie haben. „Als gäbe es einen Himmel“ wird abwechselnd von mehreren Protagonisten aus der Ich-Perspektive erzählt. Von Jef, dem Kriegshelden, seiner Schwester Renée, dem kleinen Bruder Remi und Martin Lenz, einem deutschen Soldaten. Dies führt nicht nur dazu, dass sich das Buch sehr schnell lesen lässt (habe für die 600 Seiten nur zwei Tage gebraucht), sondern steigert auch die Spannung und gewährt dem Leser Einblicke in die unterschiedlichsten Gefühlswelten und Ansichten der Protagonisten. Mein ganz besonderer Liebling in der Geschichte ist Remi. Er ist der Jüngste im ganzen Buch und wird, wenn es um ernste Themen geht, immer ins Bett geschickt. Man versucht ihn damit zu schützen, doch leider funktioniert das nicht so recht, denn er will so gern erwachsen sein, mitreden können und außerdem macht er sich doch um alles Gedanken und will jedem helfen. So macht er sich also seine eigenen Gedanken, die aufgrund seines Alters noch recht naiv sind und ihn, wenn er sie laut ausspricht, oft in Schwierigkeiten bringen. Doch er ist etwas ganz besonderes. Er ist musikalisch begabt und sehr einfühlsam. Er ist der Sonnenschein in einer sehr schweren Zeit. „Als gäbe es einen Himmel“ besticht nicht nur durch interessante Charaktere, sondern auch durch eine facettenreiche Geschichte, die nicht nur sehr nachdenklich macht und berührt, sondern auch sehr sehr spannend ist. Mich hat das Buch so gefesselt, dass ich richtig dolle Schwierigkeiten hatte, es überhaupt aus der Hand zu legen. Die Schreibe der Autorin trägt dazu ihr übriges bei. Sie ist wunderbar. Geradlinig und doch so, dass sie die Leser mitten ins Herz trifft. Jetzt habe ich so viele Worte benutzt und trotzdem noch das Gefühl immer noch nicht genügend darüber gesagt zu haben, wie wundervoll dieses Buch ist, das so viele Dinge thematisiert, mit denen Menschen in Kriegszeiten konfrontiert werden: von psychischen Tricks über Hungers-/Geldnot bis hin zu politischen Machenschaften, mit denen der Krieg gewonnen werden soll. Von Verlust, Ängsten, Freundschaften und Helden. Wobei sich die Frage stellt: Wer ist der Held? Wie wird man ein Held? Und welche Perspektive und welche Taten bestimmen einen Helden? Es erzählt aber auch davon, wie die Menschen in Kriegszeiten versuchen sich das Leben so angenehm gestalten wie möglich und welche Kleinigkeiten manchmal unser Leben aufhellen können. FAZIT: „Als gäbe es einen Himmel“ ist ein ganz wunderbares, fesselndes, berührendes, bewegendes Feuerwerk der Gefühle, das mit einer wundervollen Schreibe, noch wundervolleren Charakteren und einer sehr gut durchdachten Geschichte überzeugt. Ein Buch, das ich euch gern ans Herz legen möchte. Ein absolutes Highlight, das mir viele schwere, aber auch schöne Lesestunden beschert hat.

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