Elsa Morante La Storia

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Inhaltsangabe zu „La Storia“ von Elsa Morante

Die Lehrerin Ida, eine Halbjüdin, versucht mit ihren zwei Söhnen die faschistische Diktatur in Rom zu überleben. Inmitten von Bombenangriffen, Evakuierungen und Judendeportationen entwickelt sich Nino, der Ältere, vom halbwüchsigen Gauner zum Partisanen. Sein kleiner Bruder Giuseppe ist kein gewöhnliches Kind – er hat den unschuldigen Blick für die Schönheit des Lebens hinter dem Grauen der Kriegsjahre noch nicht verloren.

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  • Rezension zu "La Storia" von Elsa Morante

    La Storia

    glowinggloom

    27. February 2013 um 12:29

    Der umfangreiche Roman spielt während, und unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg in Rom. Die Lehrerin Ida ist Witwe und hat es schwer, ihre Söhne Nino und Useppe durch die Widrigkeiten der Zeit zu bringen. Die Familie wird ausgebombt, leidet Hunger. Bekannte kämpfen an der Ostfront, werden in Konzentrationslager abtransportiert, von wo nur wenige zurück kommen („ … gespenstische Gestalten, wie negative Zahlen“). Ninos Freund Carlo hängt einer gewaltlosen anarchistischen Philosophie an, bis die Kriegsereignisse ihn zu einem rachsüchtigen Partisanen machen, der in seiner Verzweiflung zu Drogen greift... Ida versucht ihre jüdische Abstammung zu verbergen. Der jugendliche Nino macht eine faschistische Phase durch, schließt sich später den Partisanen im Kampf gegen die deutsche Besatzung an und versucht als Schmuggler reich zu werden. Elsa Morante hat hier einen sehr bewegenden und „weiblichen“ Roman geschrieben. Ich weiß nicht, ob ein Mann derart einfühlsam die Psyche eines kleinen Kindes, die Kindersprache oder das kameradschaftliche Verhältnis des 5-jährigen Useppe zu seinem Hund Bella hätte beschreiben können. Useppe ist wohl eine der liebenswertesten und zugleich traurigsten Figuren der Literaturgeschichte. Hier noch eine kleine Textprobe:“In den langen Stunden, wenn Ida fort war, und nach dem ungeklärten Verschwinden des Kaninchens, hielt sich Useppe, wenn er nicht „dachte“, beim Großvater auf, der aber seine Gegenwart gar nicht zu bemerken schien. Denn obwohl der Alte seine Tage auf einem Stuhl sitzend verbrachte, hatte er keine Ruhe; das Leben, das immer noch in seinem Organismus andauerte, setzte ihm zu wie ein Schwarm Stechmücken, die ihn nicht in Frieden lassen wollten. Seine Augen sahen noch, und seine Ohren hörten, aber jeder Gegenstand, den er mit den Sinnen wahr nahm, wurde für ihn zu einem quälenden Ärgernis.“

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  • Rezension zu "La Storia" von Elsa Morante

    La Storia

    Cosifan

    06. June 2012 um 16:25

    Eines der besten Bücher, das ich je gelesen habe. Spannend und feinfühlig, besonders gut ist die Beschreibung des Todes durch Erfrieren.

  • Rezension zu "La Storia" von Elsa Morante

    La Storia

    klaracleverle

    20. April 2007 um 21:14

    Die Lehrerin Ida erlebt mit ihren beiden Söhnen in Rom den Faschismus, die Verfolgung der Juden, den Krieg und die Nachkriegszeit. Elsa Morante hat einen wunderschönen Roman geschrieben, in dem die italienische Geschichte eng mit dem Romangeschehen verwoben ist.

    Der Roman ist mein absolutes Lieblingsbuch, beim Lesen habe ich manchmal Rotz und Wasser geheult.

    Empfehlenswert!

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