Elsa Osorio Mein Name ist Luz

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Inhaltsangabe zu „Mein Name ist Luz“ von Elsa Osorio

Systematisch wurden in den Jahren der argentinischen Diktatur (1976-1983) die Babys inhaftierter Regimegegnerinnen geraubt und von Militärs adoptiert. Viele Jahre später versucht eine junge Frau Opfer dieser Praxis , Licht in das Dunkel ihrer Herkunft zu bringen. Alle ihre inneren Kräfte muß Luz dabei aufbieten, um von den Schatten der Vergangenheit nicht erdrückt zu werden.

Ein sehr interessantes Buch!

— Perle

Gleich zu Beginn begleitet der Leser Luz bei ihrer Fahrt durch die Dunkelheit des argentinischen Diktaturtunnels. Bewegend, ein Meisterwerk!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Elsa Osorio - Mein Name ist Luz

    Mein Name ist Luz

    Perle

    04. September 2015 um 22:34

    Klappentext: Wer ist Luz wirklich? Eine junge Argentinierin macht sich auf die Suche nach ihrer geraubten Identität und deckt nicht nur ihr eigenes Schicksal auf, sondern das einer ganzen Generation. "Die historische Wahrheit kommt daher als vorwärts stürmender Krimi, als Schicksalsroman, Familiendrama und Liebesgeschichte. Dieses Buch, das gegen das Vergessen geschrieben ist, ist selber eines, das man nicht vergißt." (Der Spiegel) "Elsa Osorio ist ein literarisches Meisterwerk gelungen." (Kulturspiegel, ARD) "Elsa Osorio gelingt es, sich in ihre Figuren hineinzufühlen und damit jeder Person ihre Authenzität zu verleihen. Sie erzählt unparthetisch, kühl und doch engagiert." (Süddeutsche Zeitung) "Elsa Osorios Darstellung ist überzeugend und eindringlich. Sie enthält sich jeder direkten Schuldzuweisung." (Frankfurter Allgemeine Zeitung) Ausgezeichnet mit dem Argentinischen Nationalpreis für Literatur. Eigene Meinung: Dieses Buch kaufte ich vor Monaten oder auch 1-2 Jahren mal auf dem Flohmarkt. Der Titel hörte sich ganz gut an und es interessierte mich sehr dafür. Ich kaufte es und so wanderte es in meinen Beutel. Das Familiendrama ist wirklich hart, aber echt gut zu Lesen. Es ist wirklich ein literarisches Meisterwerk. Kompliment Elsa Osorio, 1952 in Buenos Aires geboren und lebt heute vorwiegend in Madrid. Das Buch las ich in 5 Tagen aus, es waren ganze 445 Seiten, schon am ersten Tag las ich 170 Seriten, es hatte mich tatsächlich gefesselt und ich las jeden Tag mit Begeisterung weiter. Ich fand nur einen kleinen schreibfehler, doch den habe ihn blind überlesen. Den Argentinischen Nationalpreis hat sie sich wirkloiuch verdient, es ist ihr sechster Roman, ich würde liebend gerne weitere Romane von ihr lesen, besonders nach diesem klasse und interessanten Buch. Vergebe hierfür liebendgerne herzliche 5 Sterne!

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  • Rezension zu "Mein Name ist Luz" von Elsa Osorio

    Mein Name ist Luz

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. September 2011 um 18:56

    Ein beeindruckendes Buch, ein erschütterndes Thema. Argentinien 1998: Luz trifft sich das erstemal mit ihrem leiblichen Vater. Lange Zeit wusste Luz noch nicht einmal, dass sie die Tochter anderer Eltern war. Aber schon immer hatte sie dieses seltsame Gefühl - das ihre Mutter nicht die ihre ist, dass sie in Gefangenschaft geboren wurde. Warum hatte sie Albträume als Baby - das ist doch nicht normal. Und nachdem Luz von ihrem Freund erfährt, dass es in der argentinischen Militärdiktatur zu Diebstahl von Kindern kam, deren Eltern danach als "vermisst" galten, von denen aber fast alle wußten, dass sie umgebracht wurden, da sie Staatsfeinde waren, will sie wissen, woher sie kommt. Nach langer Suche erfährt Luz die Wahrheit über ihre Wurzeln und schafft es gar, ihren Vater zu finden und ihm ihre Sicht zu erzählen. Der Vater hingegen glaubte die Tochter tot. Vielschichtig ist dieser Roman, der sich mit einem bedrückenden Teil der argentinischen Geschichte auseinandersetzt. Erzählt wird die Geschichte sehr packend von den Seiten aller Beteiligten, manchmal sogar innerhalb eines Absatzes wechselt die Erzählperspektive. So bleibt selbst der falsche Großvater, der den Raub des Kindes eingefädelt hat und ein hohes Tier in der Diktatur war immer menschlich. Osario beschränkt sich nicht auf eine Schwarz-weiß-Malerei, sondern hinterfragt, wie solch ein Verbrechen, der kein Einzelfall war, überhaupt möglich wurde. Packend ist das geschrieben, denn rückblickend und spannend wird erzählt. Denn nicht nur Luz ist auf der Suche - nein, auch nach ihr wird gesucht - von Miriam, die einst ihrer Mutter versprach, sie zu retten. Dies ist ein wichtiges Buch und ich wünsche, dass es noch viele Leser findet.

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  • Rezension zu "Mein Name ist Luz" von Elsa Osorio

    Mein Name ist Luz

    sabatayn76

    16. June 2011 um 16:57

    'Aber es gibt weder Freunde noch Zuneigung noch Treue; es gibt nichts, was vor der Folter bestehen könnte.' Inhalt: Luz Iturbe trifft sich in Madrid mit einem Unbekannten, der ihr Vater ist, und erzählt ihm von ihrem Leben: von ihrer Mutter Liliana, die schwanger im argentinischen Gefängnis saß, für deren Kind sich sowohl die Ex-Prostituierte Miriam und ihr Lebensgefährte El Bestia als auch die Familie eines hohen Militärs interessierten, von ihrer Kindheit bei Eltern, die nicht die leiblichen Eltern waren, von der Unwissenheit über die eigene Herkunft, von der Praxis von Kindesentführungen in der Zeiten der Militärdiktatur Argentinien. Mein Eindruck: Ich habe bereits mehrere Bücher über Diktaturen gelesen, hatte mich bisher jedoch kaum mit der Militärdiktatur in Argentinien beschäftigt. Im Gegensatz zu Omar Rivabella ('Susana'), der Folter und politische Gewalt in argentinischen Gefängnissen thematisiert, dabei sehr explizit konkrete Handlungen beschreibt und oft die Grenze des Erträglichen überschreitet, ist 'Mein Name ist Luz' deutlich weniger brutal und sehr viel impliziter. Auch hier finden sich Schilderungen von Folterpraktiken, doch sie werden lediglich am Ende des Buches näher ausgeführt. Das Buch braucht meiner Meinung nach auch keine übermäßigen Details der Misshandlungen und Tötungen in den Gefängnissen, denn die Tatsache allein, dass unzählige Kinder entführt und von ihren Familien getrennt wurden, ist schockierend und entsetzlich genug. Trotz des verstörenden Themas liest sich 'Mein Name ist Luz' sehr flüssig, und der Geschichte lässt sich trotz der Zeitsprünge und der Perspektivenwechsel leicht folgen. Gefallen haben mir auch die eingeschobenen Kommentare in kursiver Schrift, die die Gespräche von Luz und Carlos in der Gegenwart hervorheben und dafür gesorgt haben, dass die Geschichte sehr authentisch wirkt und zudem sehr lebendig erzählt wird. Mein Resümee: Spannend, lehrreich, erschütternd. Meiner Meinung nach ein sehr guter Einstieg in Themen wie politische Gewalt, Folter, Lateinamerika, Diktaturen.

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  • Rezension zu "Mein Name ist Luz" von Elsa Osorio

    Mein Name ist Luz

    verena scott

    26. January 2011 um 13:41

    ein gutes, jedoch auch erschütterndes buch, das mich nicht mehr losgelassen hat. sehr emotional, sehr grausam, sehr mitreissend!

  • Rezension zu "Mein Name ist Luz" von Elsa Osorio

    Mein Name ist Luz

    BabsGrün

    23. November 2009 um 10:30

    Absolut ergreifendes Drama über die Wirren der argentinischen Militär-Diktatur und der kleinen Luz, die entführt wurde, und einem kinderlosen Paar gebracht wurde. Es dauert einige Seiten, bis man sich eingelesen hat (v.a. wenn man noch nie was von der argentinischen Geschichte gelesen hat, so wie ich), aber wenn man erst mal "drin" ist, kann man es kaum weglegen. Stichworte: Kindsentführung, Militärdiktatur, Drama... Ich war fassungslos! "Mein Name ist Luz" ist kein leichtes Buch zum lesen, es erfordert die ganze Konzentration, sonst versteht man die Geschichte nicht oder muss teilweise wieder nachlesen.

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  • Rezension zu "Mein Name ist Luz" von Elsa Osorio

    Mein Name ist Luz

    lokoschade

    06. October 2009 um 18:08

    Ein Buch das die Schrecken der südamerikanischen Militär-Junta aufzeigt.

  • Rezension zu "Mein Name ist Luz" von Elsa Osorio

    Mein Name ist Luz

    Dilbertine

    01. June 2009 um 21:53

    „Ich glaube, daß man, wenn man mit etwas lebt, das man nicht kennt, irgendwie eine Vorahnung hat, so etwas wie eine innere Bedrohung, eine innere Unruhe.“ ************* Argentinien im Jahr 1976 wird durch staatliche Repression und Terror beherrscht. Acht Jahre hält die Herrschaft des Militärregimes an, während der ca. 30.000 Menschen verschwanden. Anders Denkende wurden physisch und psychisch zerstört, misshandelt, zerbrochen oder zum Verrat gezwungen. Tausende Kinder dieser Verschwundenen blieben als Halb- oder Vollwaisen zurück. Das Regime entscheidet über Tod und Leben, die Waisen von Regierungsopfern werden illegal zur Adoption an regimetreue Familien frei gegeben. Der Roman „Mein Name ist Luz“ greift das Schicksal einer solchen Adoption auf. Eine junge Frau, die im Jahr 1976 in Argentinien geboren wurde, wird nach der Geburt ihres eigenen Kindes von Zweifeln an ihrer Identität geplagt und beginnt die Suche nach ihren Wurzeln. „Meine Suche begann, als ich mit dem Gumminuckel einer Flasche in Berührung kam, die Mariana mir schenkte, als Juan geboren wurde.“ Um Luz Vergangenheit ranken sich zahlreiche Einzelschicksale, deren Leben sich in dem erstickenden Geflecht von Lügen verfangen hat. Das Geschehene wird abwechselnd aus den verschiedenen Perspektiven der Betroffenen oder Beteiligten geschildert und fügt sich Teil für Teil wie ein Puzzle zusammen. Mich haben einige dieser Schicksale, die dicht miteinander verwoben sind, stark berührt. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, bevor alle Fragen und Rätsel der Vergangenheit des Mädchens Luz geklärt waren. Die Autorin hat verschiedene interessante Charaktere geschaffen, die sich im Verlauf der Jahre und Geschichte weiter entwickeln und lernen Verantwortung für ihre Handlungen zu übernehmen. Ein brisantes Thema wurde gut und spannend verarbeitet. Zwei Kritikpunkte habe ich dennoch. Teilweise waren mir die Schilderungen ein kleines bisschen zu gefühlsduselig, an Stelle dieser hätte ich gern noch mehr Details über diese Schreckensherrschaft erfahren. Alles in allem ist "Mein Name ist Luz" ein packendes und ergreifendes Buch, dass bei mir Interesse an mehr Information über das Land Argentinien und seine Entwicklung in den letzten Jahren geweckt hat.

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