Elsa Pettersson Eine Liebe auf Gotland

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Inhaltsangabe zu „Eine Liebe auf Gotland“ von Elsa Pettersson

Die Insel, auf der sich Schicksale kreuzen. Einsame Sandstrände, windgepeitschte Landschaften, Kalksteinklippen ... Normalerweise wäre die rothaarige Restauratorin Lisa kaum nach Gotland gereist. Aber als sie Abstand von einem Mann braucht, kommt ihr eine Kunsthistorikertagung auf der schwedischen Insel gerade recht. Gleich nach der Ankunft rasselt sie mit dem Inselführer Malte zusammen, der sie barsch auf die Regeln im Naturschutzgebiet hinweist. Dann taucht er auch noch bei dem Reiterhof auf, in dem sie sich einquartiert hat. Doch irgendwie fühlt sich Lisa von dem ungehobelten Kerl angezogen. Bei der Mittelalterwoche in Visby zeigt sich: Malte kämpft nicht nur um den Sieg beim Ritterturnier. Und Lisa träumt nicht nur von einem Ritter ...

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  • Rezension zu "Eine Liebe auf Gotland" von Elsa Pettersson

    Eine Liebe auf Gotland
    Klusi

    Klusi

    13. January 2013 um 22:16

    Um Abstand zu einem hartnäckigen Verehrer zu bekommen, entschließt sich die Restauratorin Lisa kurzfristig, eine Kunsthistorikertagung auf Gotland zu besuchen und den Aufenthalt dort gleich mit einem kleinen Urlaub zu verbinden. Kurz nach ihrer Ankunft gerät sie in einen Zwist mit Malte, einem Fremdenführer der Insel, als dieser sie ziemlich barsch auf das Badeverbot im Naturschutzgebiet hinweist. Wenig später begegnet sie dem wortkargen Mann auf dem Reiterhof wieder, wo sie während ihres Urlaubs untergebracht ist. Seltsamerweise zieht es beide immer wieder zueinander, obwohl fast jede Begegnung in einer unerfreulichen Diskussion mündet. Mit ihren sympathischen Gastgebern und deren Enkelsohn Timo kommt Lisa gut zurecht und wird von ihnen freundschaftlich in die Familie aufgenommen. Timo fasst schnell Vertrauen zu ihr und weiht sie in seine kleinen Geheimnisse ein. Alle möchten, dass Lisa bis zum bevorstehenden Ritterturnier, im Rahmen der Mittelalterwochen in Visby, auf der schwedischen Insel bleibt. Doch dort trifft sie Malte wieder und muss schwierige Entscheidungen treffen. Lisa wirkt anfangs sehr unnahbar und nicht gerade sympathisch, aber schnell wird klar, dass sich hinter ihrem Verhalten massive Verlustängste und Unsicherheit verbergen. Dem kleinen Timo gegenüber erweist sie sich überraschenderweise als feinfühlige, verständnisvolle Zuhörerin und Verbündete, und bereits nach kurzer Zeit muss sie sich zu ihrem eigenen Erstaunen eingestehen, dass ihr der Junge ans Herz gewachsen ist. Mit dem attraktiven Malte hat sie anfangs gewaltige Probleme, aber der verschlossene Insulaner reizt ihren Widerspruchsgeist, und schon bald liefern sich die beiden so manches temperamentvolle Wortgefecht. Dabei entwickelt sich eine romantische aber auch kantenreiche Liebesgeschichte zwischen ihnen. Der Wechsel zwischen den Schilderungen kunsthistorischer, regionaler und landschaftlicher Besonderheiten Gotlands und der Romanze von Lisa und Malte erfolgt fast spielerisch. So bietet der Roman nicht nur Kurzweil und beste Unterhaltung, sondern auch viele interessante Details zu den Handlungsorten und der Flora und Fauna Gotlands. Die Autorin bringt dem Leser den rauen Charme und die Schönheit der Ostseeinsel sehr lebendig und eindrücklich nahe und weckt die Lust zu einer ausgiebigen Erkundungsreise auf Gotland. Gerne würde man sofort auf dir Reise gehen und Land und Leute selbst kennenlernen. Für Lisa wird dieser Urlaub zu einem einschneidenden Erlebnis, das Entscheidungen fordert. Was eigentlich als Flucht begann, entwickelt sich für sie langsam aber sicher zu einem Angekommensein, nicht nur auf der zauberhaften Insel, sondern auch in sich selbst. Für mich war dieser Roman ein wunderbares Leseerlebnis.

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  • Rezension zu "Eine Liebe auf Gotland" von Elsa Pettersson

    Eine Liebe auf Gotland
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. December 2012 um 14:13

    Inhalt: Einsame Sandstrände, windgepeitschte Landschaften, Kalksteinklippen … Normalerweise wäre die rothaarige Restauratorin Lisa kaum nach Gotland gereist. Aber als sie Abstand von einem Mann braucht, kommt ihr eine Kunsthistorikertagung auf der schwedischen Insel gerade recht. Gleich nach der Ankunft rasselt sie mit dem Inselführer Malte zusammen, der sie barsch auf die Regeln im Naturschutzgebiet hinweist. Dann taucht er auch noch bei dem Reiterhof auf, in dem sie sich einquartiert hat. Doch irgendwie fühlt sich Lisa von dem ungehobelten Kerl angezogen. Bei der Mittelalterwoche in Visby zeigt sich: Malte kämpft nicht nur um den Sieg beim Ritterturnier. Und Lisa träumt nicht nur von einem Ritter… Meinung: Wer hier eine Geschichte à la Rosamunde Pilcher erwartet ist auf dem Holzweg. In diesem Buch steckt viel mehr als nur eine schöne Kulisse und eine Liebesgeschichte. Ist man erstmal auf der Insel angekommen, möchte man gar nicht mehr weg. Es ist als wäre man wirklich da. Die Autorin schafft es den Leser in eine unglaubliche Wohlfühlstimmung zu versetzen. Man kann sich zurücklehnen und ihn dem Buch versinken. Die Geschichte fliegt nur so dahin dank des lockeren und flüssigen Schreibstil der Autorin. Die Charaktere sind authentisch und überraschend wandlungsfähig. Besonders die Protagonistin verändert sich im Laufe der Geschichte sehr stark und es macht unglaublich Spaß bei dieser Entwicklung dabei zu sein. Das Ende ist natürlich abzusehen, aber das Buch birgt ein paar wirklich tolle Überraschungen und wirkt nie zu langatmig, kitschig oder aufgesetzt. Fazit: Detailreich und fast so gut wie eine Reise auf die Insel. Ein Buch zum Wohlfühlen

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  • Rezension zu "Eine Liebe auf Gotland" von Elsa Pettersson

    Eine Liebe auf Gotland
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. December 2012 um 17:52

    Inhalt: Lisas Welt ist ihre Arbeit. Als Kunsthistorikerin, genauer gesagt als Restaurateurin, lebt sie für die Welt der Kunst und ihr großer Traum ist es, nach Italien zu gehen, um mit den großen Kunstschätzen der westlichen Welt zu arbeiten. Doch als sie versucht von einem Mann Abstand zu gewinnen, kommt ihr eine Kunsthistorikertagung auf der schwedischen Inseln Gotland ganz recht. Doch anstatt ein wenig Ruhe zu finden, knallt es gleich nach der Ankunft schon richtig zwischen ihr und dem Inselführer Malte. Und zu allem Überfluss ist er auch noch der Vater des Kindes auf dem Reiterhof, mit dem Lisa sich gerade angefreundet hat. Doch irgendetwas an der ungehobelten Art Maltes zieht Lisa auch an. Er ist so anders als die Männer, die sie normalerweise um sich hat. Und als Malte bei dem Ritterturnier in Visby antritt, merkt Lisa, dass sie sich vielleicht doch nach einem Ritter und Helden sehnt… Meinung: Grundsätzlich kann man über dieses Buch vorausschicken, man bekommt genau das wofür man laut Titel bezahlt hat – eine gute Liebesgeschichte. Besonders gut gefallen hat mir das Setting auf der Insel Gotland. Die Rauheit der Insel spiegelt sich deutlich in dem Charakter von Malte wieder und gleichzeitig merkt man doch, wie liebevoll die Mentalität und die Landschaft im Allgemeinen beschrieben ist. Vor allem die Beschreibung des Ritterturniers und des Mittelalterfestivals in Visby haben mich ehrlich fasziniert, da sie mit einer bunten Lebendigkeit beschrieben sind. Außerdem hat mir gut gefallen, dass die Charaktere keine einfach gestrickten waren. Man konnte sie nicht auf den ersten Blick durchschauen. Das beste Beispiel dafür war für mich Lisa selbst. Am Anfang der Geschichte kam sie mir zu zugeknöpft vor, zu sehr auf ihre Arbeit fixiert. Aber im Laufe der Geschichte haben sich mehrere Schichten ihres Charakters herauskristallisiert, die meine anfängliche Meinung deutlich geändert haben. Was mich ehrlich gesagt etwas irritiert hat, ist die Schnelligkeit mit der sich alles in der Geschichte zu entwickeln scheint. Besonders die innige Freundschaft und Verbundenheit des Jungen Timo zu Lisa erschien mir ein wenig übereilt, um der Geschichte Willen. Allerdings muss auch ich zugeben, dass ich trotz dieser Beobachtung sehr schnell dem Charme des kleinen Jungen verfallen bin. Alles in allem kann ich wirklich durchaus sagen, dass ich die Lektüre genossen habe. Es ist das ideale Buch, um sich an einem kalten Wintertag auf dem Sofa einzukuscheln und ein wenig in die raue Natur Gotlands abzutauchen.

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  • Rezension zu "Eine Liebe auf Gotland" von Elsa Pettersson

    Eine Liebe auf Gotland
    Jackys-Blog

    Jackys-Blog

    05. November 2012 um 11:17

    Inhalt Um etwas Abstand zu ihrem Alttag und ihrem neuen Verehrer zu bekommen begleitet die Restauratorin Lisa Hoffmann ein paar Ausstellungstücke nach Schweden. Um dann nicht nur ein oder zwei Tage unterwegs zu sein verbindet sie das mit einem Urlaub auf Gotland. Da Lisa ein praktischer Mensch ist möchte sie Kirchen besuchen und auch eine Tagung über Bildsteine. Bei der Tagung läuft sie Malte über den Weg und von Anfang an fliegen die Fetzen zwischen den beiden. Lisa ist eher eine zurückhaltende Person, aber jedesmal wenn sie Malte über den Weg läuft geraten sie aneinander. Nach kurzer Zeit fängt sie an die Wortgefechte zu geniesen. Das ist aber nicht der einzige Mann der ihr Kopfzerbrechen bereitet. Auf dem Hof wo sie für ihren Urlaub untergekommen ist lebt Timo, ein neun jähriger Junge. Die beiden verstehen sich auf anhieb und verbringe viel Zeit mit einander. Timos Eltern scheinen sich nicht viel um ihn zu kümmern und Timo leidet darunter. Schnell stellt sich raus das Malte sein Vater ist und seine Mutter in Deutschland lebt. Lisa fühlt sich mehr und mehr zu Malte hingezogen und vernachlässig des halb ihre Urlaubspläne. Malte scheint auch nicht ganz abgeneigt, bis Timos Mutter auftaucht und sagt das sie wieder mit ihrer Familie zusammen leben will. Meine Meinung Auf den ersten paar Seiten rutscht man schon in die Story rein und möchte mehr über Lisa wissen. Lisa ist eine bodenständige Frau die sich nichts sagen lässt vorallem nicht von Männern. Die Wortgefechte mit Malte sind einfach klasse und bringen einen des öfteren zu grinsen. Malte ist am Anfang etwas seltsam, aber auch er wird immer sympatischer. Er hat auch so seine Eigenarten, z.B. lässt er Lisa manchmal einfach stehen und geht weg. Was mich natürlich verrückt machen würde und so ist es bei Lisa auch. Timo ist ein aufgeweckter Junge der sich danach sehnt etwas mehr Zeit mit seinem Vater zu verbringen, doch der steht auf dem Schlauch. Malte und Lisa kommen sich immer näher bis Timos Mutter auftaucht. Lisa fühlt sich dadurch verunsichert und zurück gewiesen, Malte merkt es wieder einmal nicht. Es war zum Haareraufen:##:)) Aber das ist auch genau das was ich an dem Buch mochte. So wie die Autorin Gotland beschrieben hat konnte man sich alles genau vorstellen. Es fühlte sich so an als wenn man selbst da war :D Die einzelnen Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, man kann sich schnell in sie herrein versetzen und eigentlich fast jede Handlung nach vollziehen. Der Schreibstil ist locker und flüssig. Es ist genau das richtige Tempo in der Story ohne das sie runter gerattert wirkt oder aber zu langatmig ist. Fazit Es ist ein Buch zur leichten Unterhaltung. Wer sich ein Kurzurlaub auf Gotland wünscht aber keine Zeit hat kann mit diesem Buch von der Natur dort träumen. Das Ende wird keine großen Überraschungen offenbaren aber es ist ein schöne romantisches Buch mit etwas Humor und ein paar bissigen Dialogen ;D

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