Else Buschheuer Masserberg

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Inhaltsangabe zu „Masserberg“ von Else Buschheuer

"Eine Mischung aus Einer flog über das Kuckucksnest und Love Story." STERN

Mel ist siebzehn und sehr krank, als sie im Orwell-Jahr 1984 nach Masserberg verbannt wird. In diesem kleinen Ort auf dem Lerchenberg mitten in Thüringen befindet sich eine Augenklinik, in der sie geheilt werden soll. "Einmal Masserberg, immer Masserberg" sind die Begrüßungsworte der halb blinden Omas, die die Klinik bevölkern. Und tatsächlich macht der Aufenthalt dort Mel nur noch kränker. Aber sie kämpft. Sie kämpft dagegen, wie ein Ding behandelt zu werden, gegen das Lebendig-begraben-Sein, gegen eine schlechte Prognose und gegen die Zeit. Ihre Waffen sind Strapse, Miniröcke, falsche Fingernägel, bunte, selbst gemischte Nagellacke. Für ihre Leidensgenossen ist sie ein Paradiesvogel, für die Ärzte, die sie mit Spritzen und Kortisontherapien quälen, ist sie nur ein Ärgernis. Mels Überlebenswille wächst, obwohl das Leben die Hölle ist und sie immer schwächer wird. Doch es gibt auch Tage, da ist Masserberg das Paradies und es geschieht Märchenhaftes. An einem dieser Tage trifft Mel den kubanischen Arzt

"Zum Heulen schön, zum Lachen traurig." Matthias Altenburg

"Ein ernsthaftes, zärtliches Buch in kaltschnäuziger Verpackung." Regine Sylvester

"Mein Frau-Buschheuer-Lieblingsbuch." Sibylle Berg

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  • Ein Teenager gefangen in den medizinischen Mühlen der DDR

    Masserberg

    kadiya

    15. August 2017 um 09:56

    Mel ist laut, bunt, derb und krank.Darum kommt sie nach Masserberg- ein Kurort mitten in Thüringen, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen.SIe senkt den Altersdurchschnitt um etwa 60 Jahre, sie ist unangepasst,böse,kaltschnäuzig ... und kämpferisch, hoffnungsvoll, romantisch.Hinter den dicken Mauern ist sie nämlich doch nur eines: ein Mädchen, dass leben will!Toll geschriebener Roman über ein Schicksal, das einen mitzieht und nebenbei Erinnerungen weckt-an Kantinenessen, Pionierlieder und die Weite des wunderschönen Thüringen.

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  • Rezension zu "Masserberg" von Else Buschheuer

    Masserberg

    Regina-Neumann

    15. February 2011 um 14:26

    Mel ist eine Rebellin. Sie ist komplett unangepasst, sowohl äusserlich als auch politisch. Sie ist rotzig, frech, kaltschnäuzig und egoistisch. Freunde sind für sie Menschen, die ihren Interessen dienlich sind, als da wären: Waschlappen, Westzigarretten und coole Klamotten. Denkt man. Aber so ist es nicht wirklich. Warum sonst sollten ihre Freunde sie sonst so abgöttisch lieben? Und das tun sie. Unter der rotzfrechen Schale steckt eine sensible, künstlerisch begabte Person, die wortwörtlich eine Todesangst hat und ganz einfach nur Leben will. Und zum Leben gehört die Liebe. Ausgerechnet "der Neue", ein Kubaner, der nach dem Studium in der DDR hängengeblieben ist, hat es ihr angetan, obwohl sie ihn zurst mal nicht ausstehen kann. Und er hat ein dunkles Geheimnis, von dem niemand etwas ahnt und das ihn in die Fänge der Stasi getrieben hat. Er weiß genau, diese Liebe zu seiner auffälligen, minderjährigen Patientin ist brandgefährlich. Und trotzdem kann er sich Mels Zauber nicht entziehen... Dieses Buch ist wirklich schön. Es ist tragisch und lustig, die Sprache ist direkt und trotzdem poetisch. Ich denke, jeer, der in (oder auch nur mit) der DDR aufgewachsen ist, kann sich gut da hineinversetzen. Für die, die nach 1989 geboren wurden, gibt es einen guten Einblick, wie es damals war. Der eine Punkt Abzug kommt zustande, weil es sehr viele medizinische Fachbegriffe ohne Erklärung gibt, man muß einfach sehr viel nachschlagen. Ein Glossar wäre schön gewesen. Das tut der Qualität des Buches aber keinen Abbruch.

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  • Rezension zu "Masserberg" von Else Buschheuer

    Masserberg

    Birkhenne

    03. April 2010 um 11:06

    Ich denke, dass durch dieses Buch besonders die "Ossis" angesprochen werden, die sich noch an die Matschkartoffeln aus der Kantine und an Krankenhausessen erinnern können. Auch das Lied "Unsre Heimat, das sind nicht nur die Städte und Dörfer,... und wir schützen sie, weil sie dem Volke gehört, weil sie unserem Volke gehört.",konnte ich sogar noch mitsingen. Wer etwas über die DDR-Zeiten erfahren will und auch noch gerne Arztromane liest mit biographischen Zügen von Else Buschheuer liegt mit diesem kurzweiligen Roman genau richtig. gelesen im Sommer 2001

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  • Rezension zu "Masserberg" von Else Buschheuer

    Masserberg

    vogelsusi

    24. June 2008 um 11:15

    Ein Krankenhaus-Roman, 10000 mal witziger und in jeder Beziehung tiefer als Feuchtgebiete.

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