Else Ury Professors Zwillinge in der Waldschule. Erzählung für die Jugend. Illustriert von R. Sedlacek

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Inhaltsangabe zu „Professors Zwillinge in der Waldschule. Erzählung für die Jugend. Illustriert von R. Sedlacek“ von Else Ury

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    Professors Zwillinge in der Waldschule. Erzählung für die Jugend. Illustriert von R. Sedlacek

    sabisteb

    05. December 2012 um 12:05

    Es ist März in Berlin. Suse Winter und ihr Zwilling Herbert sind nun neun Jahre alt, als sie erfahren, dass ihr Vater für mehrere Jahre beruflich nach Italien muss. Da ihre Wohnung der Sternenwarte gehört, heißt es erst einmal umziehen in eine neue, modernere Wohnung, in der Nähe der kleinen Omama, also von Treptow nach Westend. Dieser Umzug bedeutet für die beiden Kinder auch neue Freunde und vor allem eine neue Schule, denn Suse und Herbert kommen auf die Waldschule. Eine ganz besondere Ganztagsschule mitten im Wald. Seit dem ersten Band sind etwa 5 Jahre vergangen. Ich hatte da schon vermutet, dass der Vater der Kinder kein Professor, sondern nur ein Postdoc ist, wäre er Professor, wäre er verbeamtet und hätte eine Lebensstelle, dazu ist er aber noch zu jung. Wahrscheinlich lief sein Vertrag aus, und nun hat er eine andere Postdocstelle im Ausland, in Italien, um sich von da um eine echte Professur in Deutschland zu bewerben. Da scheint sich seit fast 100 Jahren nicht viel geändert zu haben, außer, dass er genug zu verdienen scheint, dass er seine Familie in Berlin weiterhin gut versorgen kann, was doch eher unrealistisch ist. Ury nutzt gerne Akademische Titel und Stellen, ohne die Struktur wirklich zu verstehen. Das Buch handelt letztendlich fast nur von den Erlebnissen der beiden Kinder in der Waldschule, einer gemischten (!!) Ganztagsschule, die sich auch zum Ziel gesetzt hat, für die Gesundheit der Kinder zu sorgen. Bei schönem Wetter wird draußen unterrichtet, es gibt Beete, die die Kinder bepflanzen können und mehrere Mahlzeiten täglich, damit die diese ausgefüttert werden. Für Kinder alleinerziehender Mütter mit geringer Qualifikation, wie Paul, die damals wie heute oft an der Armutsgrenze leben, absolut überlebenswichtig. Nach dem ersten Weltkrieg litten viele Kinder an Unterernährung, in der Zeit, in der das Buch spielt, sind auch die ersten Folgen der Wirtschaftskrise bereits deutlich spürbar. Staatliche und Schulische Initiativen, die Kinder auszufüttern waren damals weit verbreitet. Es ist bedauerlich, dass dieses Konzept der ganztägigen Waldschule fast 100 Jahre später immer noch als innovativ gilt und sich nicht durchgesetzt hat und wir immer noch das wilhelminische Schulsystem haben. Ury ist hier sehr fortschrittlich, auch in Formulierungen wie „Und gut ist es, daß die Mädel ebensoviel lernen wir die Jungen.“ Ein Buch voller Schulerlebnisse Neunjähriger, vor allem, wenn sich Episoden aus anderen Ury Büchern wiederholen (Auch Suse und Peter laden am Waschtag Schulfreunde ein, das kennt man schon aus Flüchtlingskinder, nur müssen die beiden die Freunde wieder wegschicken, während das alte Fräulein in Flüchtlingskinder die Party todesmutig durchzieht), ist nett, unterhaltsam aber zieht sich über weite Strecken auch. Es gibt wenig Höhepunkte, das Leben der Kinder plätschert in ruhigen, sicheren Bahnen vor sich hin. Immerhin, Ihre Mutter, die eine Ausbildung in der Sozialfürsorge hat, geht (leider nur aus Langeweile) wieder Arbeiten. Als Professorengattin kann sie sich natürlich nur karitativen und sozialen Tätigkeiten widmen und zwar der Säuglingsfürsorge (1980: Mutterversorgungstätte (S. 177)), sie ist immerhin jedoch kein Heimchen am Herde. Erneut auch hier Beispiele für Urys teils schlechte Recherche. So war sie der Meinung, in Italien würden Kakteen wachsen (S. 197), diese Stelle wurde zu Recht ab 1950 ersatzlos gestrichen bzw. deutlichumformuliert. Für Ury Kenner gibt es S. 202 noch den Hinweis auf eine (Kurz-)geschichte, in der Kinder mit Knecht Ruprecht telefonieren, die mir gerade nicht einfällt. Interessanter ist da schon was und warum die Bücher in späteren Auflagen bearbeitet wurden. Dieses Buch wurde 1951 von Maria Schlatterer und 1980 von Trude Wilhelmy überarbeitet. Teilweise sind die Änderungen sinnverändernde, nicht nachvollziehbare, nutzlose Umformulierungen. Die Änderungen von 1951 sind meist nachvollziehbarer als jene von 1980. Diese Änderungen zeigen neben technischen Neuerungen auch Veränderungen in der heutigen Gesellschaft. Spiele und Basteltechniken, die in Vergessenheit geraten sind. Auch ist eine Sprachliche Entwicklung von 1926 bis 1980 gut erkennbar, auch unter diesem Aspekt sind die Änderungen sehr spannend. Damals war der 1. November wohl kein Feiertag, OK ist er in Berlin immer noch nicht, für Süddeutsche eine seltsame Stelle, dass die Kinder an ihrem Geburtstag am 1. November in die Schule müssen. Die Änderungen fallen in folgende Bereiche: 1. Streichungen: Der spannendste Aspekt. Wann wurde was, warum gestrichen? 1926/1950: Treptow (S. 14/13) 1980: - 1926 kommt noch der Tapezierer und montiert die Gardinen und der Monteur die Lampen (S. 36) – 1950: Kommt der Dekorateur und Elektriker (S. 34) – 1980 muss man das alles selber machen, diese Stelle wurde ersatzlos gestrichen. 1926/1950 schließt Herbert noch sein Radio an (S. 42/39) – 1980 wurde diese Stelle gestrichen, dabei hatte ich in den 80er Jahren auch ein Radio. 1926/50: In der Waldschule gibt es noch Öfen, alles ist bunt bemalt – 1980: Viele Beschreibungen der Schulbaracken wurden gestrichen, Öfen gibt es nicht mehr, die Baracken werden zu Pavillonen. 1926: Die Kinder gehen in die Sexta. Statt dass das mit Fünfte Klasse angepasst wurde, wurde es einfach gestrichen, so wie alle Klassenbezeichnungen. 1926/1950: Oma trägt einen Kompotthut/Kapotthut – 1980: gestrichen 1926/1950: man spielte „Dritten abschlagen“, „Verwechsle, verwechsle das Bäumchen“ und „Fraules Ei“. (S. 145/139). – 1980: gestrichen. Solche einfachen Spiele kannte man da schon nicht mehr, leider, und die Entwicklung ist noch weiter in diese traurige Richtung vorangeschritten. Vor allem die Stelle mit den Konfettiarbeiten aus Papier (S. 114) ist für Bastler interessant. Ich habe mich gefragt, wie Quilling früher wohl hieß. In Museen gibt es Quilling Stücke auch in Deutschland. Diese Stücke wurden wohl in einen Lack namens Glaswasser getaucht. 1950 ist diese Stelle noch enthalten (S. 108), 1980 war diese Basteltechnik in Vergessenheit geraten, da wird was von Bast geschwafelt, aber Recherche betrieb keiner, lieber hat man diese Stelle gestrichen. Seit zwei Jahren gibt es wieder Quilling Anleitungen in Deutschland zu kaufen und auch erste Papierstreifen tauchen auf. Was es mit Glaswasser auf sich hatte, ist mir bisher noch nicht klar. Weitere Beispiele für Streichungen: 1926: Herr Fürst zeigte den Kindern, wo die Havel den Wannsee bildete. Er machte sie auf den Kaiser-Wilhelms-Turm aufmerksam und auf die Insel Schwanenwerder. (S. 148) 1926: Jetzt wird der Zug auf einen Trajekt gesetzt, Das ist eine Art Fähre, die über das Meer führt und das Festland mit der Insel Rügen verbindet (S. 166) 1926: Sie bewunderten gemeinsam die herrlichen weißen Kreidefelsen, welche jäh ins Meer abstürzten, auf die der Großpapa sie aufmerksam machte. Sie kletterten in Saßnitz von der Kurterrasse zu dem bergig gelegenen Ort auf Entdeckungsreisen empor, freundeten sich mit weißblonden Fischerkindern an und beobachteten ein Wasserflugzeug, das gerade wie ein Wassermöwe sich aus dem Meer in die Lüfte schwang (S. 269) 1926: Die Kinder lernten den Generalnenner von mehreren Brüchen kennen (S. 172) – 1980 wusste die Bearbeiterin wohl nicht, wie sich das heute korrekt mathematisch nennt und hat die Stelle lieber gestrichen. 2. Die Verortung wurde 1980 nach dem Bau der Mauer (1961) von Ost nach West verlegt, in der Ausgabe von 1950 sind noch die alten Ortsbezeichnungen verblieben, es gibt nur einige kriegsbedingte Umbenennungen. Es fällt auf, dass man bei der Streichung von Berlin nicht immer konsequent war. Mal bleibt Berlin als Stadt im Text von 1980 erhalten, mal ist es nur die Stadt. Wurde da was übersehen? Treptow wurde jedenfalls 1980 konsequent entfernt, ebenso wie typisch berlinerische Ausdrücke. 1926/1950: Ostsee, Stettin, Oder, Breslau, Köln, Elbquelle, Riesengebirge, Schneekoppe, Horst, Riesengebirge, Mecklenburg – 1980: Nordsee, Bremen, Weser, Hannover, Donauquelle, Schwarzwald, Zugspitze, Italien, Algäu, - 1926/1950: Berlin Westend (S. 19/17) – 1980: In einen anderen Stadtteil von Berlin (S. 18) 1926/1950: Anhalter Bahnhof (S. 48/45) – 1980: Bahnhof (S. 43) 1926: Grünau, Müggelsee (S. 199/115) – 1980: Jungfernheide, Tegeler See (S. 109) 1926: Anhöhe der Havelberge (S. 143/137) – 1980: Anhöhe (S. 130) Schlimm verhunzt wurde durch diese Ost-West Verschiebung der Sommerurlaub auf Rügen. Da wurden ganze Passagen gestrichen, umformuliert und neu erfunden. Dies hier wiederzugeben würde den Rahmen endgültig sprengen. Grob zusammengefasst: 1926/50: Rügen, Ostsee, Sellin, Stettiner Bahnhof, Stralsund, Schweden, Gören, Lübeck, Rostock, Binz, Saßnitz. 1980: Sylt, Nordsee, Westerland, Bahnhof, - , Holland, Kampen, Hamburg, Bremen, - , Amrum und Föhr. 3. Technische Anpassungen und gesellschaftliche Aktualisierungen: 1926/1950: Anker Baukästen (S. 24/22) – 1980: + Lego- und Matadorbaukästen (S. 22) 1926/1950: Kutschbock vom Möbelwagen (S. 25/23) – 1980: nur noch Möbelwagen (S. 23) 1926: Köchin, Bureau, Arbeitspulte (S. 33) – 1950/1980: Frau, Büro, Schreibtische (S. 31/30) 1926/1950: Luftschiffe, Flieger (S. 40/38) – 1980: Flugzeuge 1926: Reichskanzlerplatz (S. 51) – 1950/1980: Grunewaldplatz (S. 49/47) 1926/1950 kostet eine Murmle 5 Pfennige (S. 80/78) -1980 schon 10 Pfennige (S. 78) 1926: Turnhosen + Sweater (S. 99) – 1950: Turnhosen + Pullover (S. 92) – 1980: Turnanzug (S. 89) 1926/1950: Vampir (S. 135/128) – 1980: Staubsauger (S. 123) 1926/1950: Spülen und Blauen (S. 190/183) – 1980: Wäsche aufhängen (S. 167) 1926/1950: Wringmaschine (S. 190/183) – 1980: Waschmaschine (S. 167). Hier führte die Änderung zu einer kompletten Verhunzung der Szene. Während 1926 der Junge noch mithilft und Hand anlegt (sehr modern), schaut er 1980 nur noch der Waschmaschine beim Schleudern zu und schwatzt dumm, das wäre Männersache. 1926/1950: 20 Lire (S. 185/168) – 1980: 1000 Lire (S. 174) 4. Sprachliche Anpassungen aufgrund veralteter Ausdrücke, die teilweise jedoch nicht einsichtig sind. Entweder habe ich ein Gespür dafür entwickelt, was geändert wurde, oder Band 2 ist tatsächlich deutlich stärker sprachlich angepasst worden als der erste Band. 1926: Geographiestunde (S. 5) - 1950/1980 Erdkundestunde (S. 5) 1926: Schreibe ich unter Tadel (S. 5) - 1950/1980 Schreibe ich ins Klassenbuch (S. 5) 1926/1950: Osterzensuren (S. 6) – 1980 Klassenarbeit (S. 6) 1926: angelegentlich (S. 18) – 1950/80: eifrig (S. 16) 1926: kolossal viel (S. 19) – 1950/80: sehr viel (S. 17/18) 1926/50: Der Tausend (S. 20/18) – 1980: Das ist aber fein (S. 19) / Was ihr nicht sagt (S. 33) 1926: elektrische Kronen (S. 27) – 1950: Lampen (S. 25) – 1980: gestrichen 1926: Betteppich (S. 28) – 1950/1980: Bettvorleger (S. 16/25) 1926: ganz vom Bändel (S. 29) – 1950/1980: ganz ausgelassen (S. 27) 1926/1950: Logia, Hinterbalkone (S. 32) – 1980: Veranda, Balkon (S. 31) 1926/1950: Untermieter (S. 34/32) – 1980: Die Leute unter uns (S. 31) 1926: Funkhaus, Züge abnehmen (S. 35) – 1950/1980: Funkturm, beobachten (S. 32/31) 1926: Portier (S. 35) – 1950: Hausmeister (S. 33) – 1980: Hausbesorger (1932) 1926/1950: Volksgesundheit, elende Kinder (S. 38/35) – 1980: Großstadtjugend, Kinder (S. 34) 1926/1950: liederlich (S. 42/39) - 1980: unordentlich (S. 38) 1926: in Erwägung gezogen, entbehren (S. 46) – 1950/1980: überlegt, vermissen (S. 43/41) 1926: Haulemännchen (S. 51) – 1950/1980: Heinzelmännchen (S. 49/47) 1926: Regengossen (S. 55) – 1950: Regenrinnen (S. 52) – 1980: - 1926: Studienassessor (S. 55/53) – 1980: Lehrer (S. 50) 1926: vor dem Hunde (S. 61) – 1950/1980: vom Hund (S. 58/55) 1926/1950: Rührkartoffeln (S. 78/74) – 1980: Kartoffeln 1926: Bucker spielen (S. 79) – 1950: Murmel spielen (S. 75) – 1980: gestrichen, was seltsam ist, denn der Begriff Bucker wird im Text trotzdem erklärt. Warum bitte wurde da umformuliert und gestrichen?! 1926/1950: besahen sich innwändig (S. 79/74) – 1980: schienen zu schlafen 1926: Luftschiff, Flieger, Doppeldecker (S. 81) – 1950: Luftschiff, Flieger (S. 76) – 1980: Düsenklipper (S. 74). 1926: Schrippen (S. 84) – 1950/1980: Brötchen (S. 80/78) 1926: einer Antwort überhob (S. 90) – 1950/1980: enthob (S. 85/82) 1926/1950: trug die Kosten der Unterhaltung (S. 93/88) – 1980: der die Unterhaltung führte (S. 86) 1926/1950: flink abgestreift (S. 95/89) – 1980: flink wusch sie sich (S. 87) 1926: erschaut (S. 96) – 1950: gesehen hatte (S. 91) – 1980: beobachtet hatte (S. 88) 1926: verfertigt (S. 112) – 1950: wurden gemacht (S. 106) – 1980: entstanden (S. 102) 1926/1950: miefte (S. 129/124) – 1980: winselte (S. 118) 1926: Stullen (S. 135) – 1950/1980: Brote (S. 129/122) 1926: Tollhaube (S. 137) – 1950/1980: Haube (S. 131/124) 1926/1950: Ferienkolonie Berlin (S: 161/155) – 1980: Kinderferienheim, Stadt (S. 139) 1926/1950: Verstauchung des Fußes (S. 180/172) – 1980: Zerrung des Gelenks (S. 155) 1926/1950: Mamsell (S. 185/179) – 1980: Köchin (S. 162) 1926/1950: antun (S. 188/181) – 1980: sorgten ganz besonders (S. 166) 1926: Die Kinder singen die letzte Strophe des Deutschlandliedes zum Laternenzug. – ab 1950 nur noch Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne (S. 182/186) 1926: Tischcrocket (S. 193) – 1950/1980: Tischtennis (S. 185/168) 1926: gewöhnt (S. 201) – 1950/1980: erzogen (S. 193/177) 1926: Handfertigkeitsstunde (S. 202) – 1950/1980: Werkstunde (S. 178/194) 1926: Album für photographische Aufnahmen (S. 202) – 1950/1980: Fotoalbum (S. 194/178) 1926/1950: Schneeschuhe (S. 204/195) – 1980: Schier 1926/1950: mittelländisches Meer – 1980: Mittelmeer 5. Umformulierungen (eine Auswahl) 1926/1950: Wie dürft ihr denn an das Essen gehen (S. 135/140) 1980: Was ist euch da eingefallen (S. 128) 1926/1950: Durch eine wohlgelungene Eierspeise erquickt (S. 141/135) 1980: sättigte die hungrigen Mäuler noch mit einer Eierspeise (S. 128) 1926/1950: Auf den kleinen Wagen, auf dem sie großen Kübel mit Speisen von der Küche zum Eßsaal gefahren wurden, bettete man Paul auf Decken. So transportierte man das arme Kerlchen bis zum Bahnhof Heerstraße, wo Autos zu bekommen waren. Her Fürst brachte ihn selbst heim zur Mutter. 1980: Herr Fürst nahm ihn auf die Arme und reichte ihn durch das Fenster zu Herrn Körner. Miteinander trugen sie den Jungen dann zum Auto des Herrn Direktors. So kam Paul an diesem Tag noch zu einer Autorfahrt. 1926/1950: Wie hast du auf den Spaziergängen stets ihr Wissen bereichert und ihren geistigen Gesichtskreis erweitert. (S. 46) 1980: Sie konnten so viel von dir lernen. Immer wußtest du auf jede Frage eine Antwort (S. 41) 1926/1950: Jede Klasse war eine Holzbaracke. Lichtgrün waren sie angestrichen und mit leuchtend blauen Regengossen und braunroten Türen. […] Ebenso freundlich wie von außen sahen die Holzhäuschen von innen aus. Die Wände unten blau, oben leuchtend gelb gestrichen. Ein gemütlicher brauner Kachelofen in der Ecke. 1980: Ebenso freundlich wie von außen sahen die Pavillons auch von innen aus. Der helle Raum mit seinen leuchtenden, fröhlichen Farben machte einen sehr gemütlichen Eindruck. (S. 50) Fazit: Die Ausgabe von 1980 ist teils wirklich (Sinn) entstellend bearbeitet, die sollte man lieber meiden. Die Ausgabe von 1950 ist soweit sinnvoll angepasst worden, nur leider ist das Papier aus dieser Zeit unglaublich schlecht und stark nachgedunkelt. Für Kinder jedoch wohl die bessere Variante. Das einzig Wahre ist und bleibt das Original von 1926.

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