Elsemarie Maletzke Jane Austen - Eine Biographie

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Inhaltsangabe zu „Jane Austen - Eine Biographie“ von Elsemarie Maletzke

Humorvoll und sensibel geschrieben – das Porträt einer großen Schriftstellerin Romane wie „Stolz und Vorurteil“, „Emma“ und „Verstand und Gefühl“ begeistern nach 200 Jahren immer noch Millionen Leser. Die Verfilmungen sind Kassenschlager. Doch während ihre vor Witz und Intelligenz sprühenden Geschichten höchste Aufmerksamkeit erfahren, wurde Jane Austen lange Zeit nur als „stilles Wunder“ wahrgenommen. In ihrer Biographie befreit Elsemarie Maletzke die Autorin von verstaubten, altmodischen Zuschreibungen und ergründet ihr Leben mit frischem, frechem Blick: Für sie ist Austen „das eleganteste satirische Talent des ausgehenden 18. Jahrhunderts“.

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  • Jane Austen und ihre Verwandtschaft

    Jane Austen - Eine Biographie
    SiCollier

    SiCollier

    Meine Meinung Immer wieder mal lese ich gerne eine Buch von Jane Austen. Da lag es nahe, etwas mehr über die Autorin wissen zu wollen. Diese Biographie zeigt sehr schön zwei Hauptprobleme dabei auf: zu viel ist es nicht, was man sicher über Jane Austen weiß, und ihre Familie und Verwandtschaft war dermaßen groß, daß man auch mit dem Stammbaum vor Augen nur schwer den Überblick behält. Letzteres war für mich die größte Schwierigkeit beim Lesen: diese vielen Geschwister, Onkel, Tanten, Nichten und Neffen, welche im Lauf des Buches auftauchten, führten irgendwann dazu, daß ich die Namen als gegeben hinnahm ohne jedes Mal nachzuschlagen, um wen genau es sich nun wieder handelt. Wie Jane Austen da den Überblick behalten konnte - und ob sie immer den Überblick hatte - ist eine Frage, über die ich mehrfach nachgedacht habe. Die Biographie selbst ist gut lesbar, fast wie ein Roman, geschrieben, und hat mir ähnlich viel Vergnügen bereitet wie ein Buch von Jane Austen. Immer wieder kamen mir Dinge irgendwie vertraut vor und ich stellte fest, wie genau sie beobachtet - und das dann in ihren Büchern verarbeitet hat. Mehrfach schienen mir zum Beispiel Ähnlichkeiten zwischen ihren eigenen Eltern und Mr und Mrs Bennet aus „Stolz und Vorurteil“ aufzuscheinen. Und auch manches andere aus ihrem Denken und Leben (z. B. die Ansichten über Bath) haben Eingang in ihr Werk gefunden. Immer wieder zeigt Elsemarie Maletzke Parallelen zwischen Austens Romanen und ihrem Leben, ihrer Umgebung auf. Es ist also hilfreich, die Romane Austens zu kennen - oder diese Biographie zum Anlaß zu nehmen, selbige (wieder) zu lesen. Im Verlauf des Buches wird jedoch auch deutlich, daß man nicht allzu viel Genaues aus dem Leben der Klassikerin weiß. Sie selbst hat ihre schriftstellerische Tätigkeit nie an die große Glocke gehängt, und einer ihrer Brüder meinte einmal, daß das Schreiben die Frauen von ihren eigentlichen Aufgaben abhalten würde. Nach ihrem Tod hat vor allem ihr Bruder Henry die damals noch vorhandenen Briefe „zensiert“, so daß nicht viel Kritisches bzw. nicht Beschönigendes übrig geblieben ist. Elsemarie Maletzke versucht gelungen, diese Lücken in ihrem Buch aufzuarbeiten und ein Bild von Jane Austen und ihrem Leben zu zeichnen, das der damaligen Wirklichkeit möglichst nahe kommt. Unwillkürlich ist mir dabei so manches mal der Gedanke durch den Kopf gegangen, daß das Leben seinerzeit doch recht eintönig, manchmal vielleicht sogar langweilig war. Kein Fernseher, kein Radio, keine DVDs, nicht mal Musikaufnahmen. Wollte man Musik hören, mußte man die selbst machen. Andererseits - die Menschen kannten es nicht anders. Selbst Musizieren oder einen Abend lang Karten spielen war damals so normal wie heute vor der Glotze sitzen. Bleibt durchaus die Frage, welches letztlich wohl die bessere, die sinnvollere Beschäftigung war/ist. Alles in allem hat Elsemarie Maletzke eine sehr gut, teilweise amüsant, lesbare Biographe über Jane Austen geschrieben, in der immer wieder Parallelen zwischen den Büchern und dem Leben der Autorin aufgezeigt werden. Kurzfassung Eine sehr gut lesbare Biographie der berühmten Autorin, die einen Überblick über ihr Leben gibt.

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    • 3
    SiCollier

    SiCollier

    09. May 2014 um 15:40
    BrittaRoeder schreibt Interessiert mich als Jane Austen-Fan unbedingt. Kennst du den Film "Becoming Jane"? Der baut auch auf den eher wenigen Fakten auf, die es über sie gibt.

    Ich habe zwar die DVD, aber leider noch nicht gesehen.

  • Informativ und kurzweilig

    Jane Austen - Eine Biographie
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. February 2014 um 20:07

    Ich hatte ein wenig Mühe in das Buch reinzukommen, viele Namen auf einmal. Aber die vielen Verweise auf Jane Austens Werke machten das Lesen angenehm und die Biografie ist sehr unterhaltsam. Wer aber eine ausführliche Beschreibung des Lebens Jane Austen erwartet wird vielleicht enttäuscht, das Leben der Autorin vermag nicht viel aufregendes zu berichten, gemächlich verkaufen weite Teile ihres Lebens und die Biografie lebt vor allem von den Verweisen und Andeutungen zu ihren Werken. Der Stammbaum an Ende des Buches wäre sicher hilfreich, würde man ihn nicht erst nach Beendigung des Buches entdecken...

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  • Rezension zu "Jane Austen" von Elsemarie Maletzke

    Jane Austen - Eine Biographie
    DustlandFairie

    DustlandFairie

    09. November 2011 um 12:05

    Eine sehr gute Biografie, die wirklich nur auf Fakten aufbaut und jedes kleinste überlieferte Detail aus Jane Austens Leben kennt. Es gibt keine oberflächlichen Annahmen oder abstruse Vergleiche mit Autorinnen wie J.K. Rowling. Außerdem ist der Ton der Autorin ähnlich ironisch und amüsant wie der von Jane Austen selbst. Definitiv die bisher beste Biografie!

  • Rezension zu "Jane Austen - Eine Biographie" von Elsemarie Maletzke

    Jane Austen - Eine Biographie
    Belladonna

    Belladonna

    07. April 2010 um 09:18

    Wenn man sich mit einem Roman von Jane Austen zurückzieht kann man sicher einige schöne und unterhaltsame Lesestunden damit zu verbringen. Nachdem ich nun schon einiges von Austen gelesen hatte wurde ich neugierig was es mit der Autorin auf sich hat. Es stellten sich mir Fragen ob sie genauso Glück in der Liebe hatte wie die Heldinnen ihrer Bücher. Es gibt so einige Biographien über Austen und mir viel die Entscheidung schwer welche ich denn nun lesen sollte. Meine Entscheidung viel schließlich auf Elsemarie Maletzke’s Werk. Nach einem eher verwirrenden Prolog taucht man in die ersten Kapitel ein. Man bekommt einen groben Überblick über Jane Austens Leben und ihrer starken Verbindung zu ihrer Schwester Cassandra. Im weitern Verlauf des Buches erfährt man leider viel mehr über die Verwandten von Austen, da wohl einige Briefe und Korespondezen vernichtet oder redigiert worden sind. Alles in allem ist Maletzke’s Biographie über die berühmte Engländerin ein zusammengewürfeltes Sammelsurium von kleinen Wissenfestzen und vielen Spekulationen im Anbetracht zu Austens Romanen. Obwohl der Roman in kategorische Kapitel untergliedert ist vermisste ich immer wieder einen roten Faden der an das erzählte anknüpft. Da ich etwas mehr von einer Biographie über eine meiner Lieblingsautorinnen erwatet hatte bin ich ziemlich enttäuscht und vergebe 3 von 5 Sternen. Mein Fazit: Ohne jeglichen roten Faden bekommt man kleine Stückchen über Jane Austen’s Leben erzählt die unter den vielen Geschichten ihrer Verwandten total untergehen.

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  • Rezension zu "Jane Austen - Eine Biographie" von Elsemarie Maletzke

    Jane Austen - Eine Biographie
    Lesebienchen

    Lesebienchen

    21. March 2010 um 19:32

    Einen Roman von Jane Austen zu lesen, bedeutet feinsinnige Unterhaltung auf höchstem rhetorischen Niveau. Eine Biographie über Jane Austen zu lesen, birgt leider keine der eben genannten Qualitäten. Dies liegt zum einen an der mehr als dürftigen Quellenlage zur Autorin selbst. Vieles lässt sich von ihren Brüdern, Nichten und Neffen erzählen, doch nur wenig ist über Jane Austen bekannt, da viele ihrer Briefe von ihrer Familie vernichtet oder redigiert worden sind. Zum anderen wird das Lesen aber auch durch den schwerfälligen und sprunghaften Schreibstil der Biographin Elsemarie Maletzke erschwert. Viele Kapitel sind geprägt durch verschiedene andeinandergereihte Assoziationen, die kein richtiges Ziel verfolgen und den Anschein erwecken, von Maletzke spontan angeordnet worden zu sein. Der Biographie fehlt ein Grundkonzept, eine Idee. Übrig bleibt ein Sammelsurium von Themen und Gedanken, das leider auch am Ende wenig Einblick gewährt in das Leben und Denken einer so faszinierenden Persönlichkeit wie Jane Austen.

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