Elsie Johansson

 3.3 Sterne bei 10 Bewertungen
Autor von Licht im Winter, Mittsommertanz und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Elsie Johansson

Das Leben ein Fest

Das Leben ein Fest

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Erschienen am 21.04.2008
Großmutters Geheimnis

Großmutters Geheimnis

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Erschienen am 01.03.1996
Großmutters Geheimnis. ( Ab 10 J.)

Großmutters Geheimnis. ( Ab 10 J.)

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Erschienen am 01.01.1992

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Rezension zu "Licht im Winter" von Elsie Johansson

Elsie Johansson - Licht im Winter (Roman)
Perlevor 2 Jahren

Klappentext:
Ein schwedisches Familiengeheimnis

Voller Poesie schildert Elsie Johansson das Leben einer einfachen Familie in der schwedischen Proviunz der dreißiger Jahre. Nancy und ihre beiden Schwestern Betty und Dora träumen von einem besseren Leben, von schönen Kleidern und von der großen, romantischen Liebe. Für Dora scheint der Wunsch endlich in Erfüllung gegangen zu sein. Doch der Schein trügt ...

"Was für eine ausgezeichnete Erzählerin!" (Syssvenka Dagbladet)

Eigene Meinung:
Dieses Buch entdeckte ich letzte Woche Freitag in der Stadtbüchereiu. Ich suchte einen Familien-Roman, las die erste Seite und nahm ihn kurzentschlossen mit, weil ich dachte, es wäre die richtige Lektüre die ich gerade suchte.

Der Anfang gefiel mir auch ganz gut, die Zeilen hörten sich spannend an. Auch das mit der "Regel" fand ich "lustig" und ausgefallen geschrieben, so was liest man selten, so offen.

Leider wurde ich nicht so ganz warm mit den Protagonisten, nur mit Nancy, der Hauptprotagonistin, die so einiges mit mir gemeinsam hatte. Unter anderem nämlich die Poesie bzw. Gedichte, die ich ja selber schrieb und gerne las und auch schon im Radio präsentierte oder in Zeitschriften und Bücher veröffentlich wurden.

Es war zwar leider nicht voller Poesie geschrieben, obwohl sie zwei-drei kleine Vierzeiler zum Besten gab, die mir auch zusagten, aber der Schreibstil war nicht ganz mewin Geschmack. Ich musste trotzdem an die 70er Jahre bei uns dahrim denken, so einiges was sie aus den dreißiger Jagren erzählte, kannte ich von damals noch. Von den Großeltern, wir lbten teilweise auch so und das Geld war knapp, es gab noch nicht so alles an Lebensmitteln wie heute, und besonders im Dorf musste man viel selber machen, wie Marmelade, Honig, Schnaps, Kaninchen schlachten, Kartoffelernte, Erdbeeren, Obst und Kräuter, Bohnen und vieles mehr machte Großmutter selber ein und Opa stand stunden und tagelang im Garten und mähte das Gras zu Heu und kletterte mit der Leiter auf >Bäume und pflückte Kirschen, Äpfel und Pflaumen, usw.

Die Autorin Elsie Johansson, ist 1931 in Vendel bei Uppsala und wuchs in einer Arbeiterfamilie auf. Sie war jahrelang Postbeamtin, bevor sie den Traum der Schriftstellerin wahr werden ließ. Dies war ihr erster Roman, der in Schweden ein Riesenerfolg wurde.

Vergebe hierfür gut und gerne - 3 liebgemeinte Sterne!


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Esaias avatar

Rezension zu "Licht im Winter" von Elsie Johansson

Rezension zu "Licht im Winter" von Elsie Johansson
Esaiavor 8 Jahren

hmmm ... irgendwie hatte ich schon ein wenig mehr erwartet. Ich fand das Buch ja nicht wirklich schlecht, aber um es wirklich richtig gut zu finden, braucht es schon ein weniger mehr als eine langsam vor sich herplaetschernde Geschichte. Ich habe auf versucht eine Bindung zu den Charktaeren aufzubauen, aber bis auf Nancy - die Protagonistin, ist mir es bei keinem anderen Charaktaer gelungen.
In der Kurzbeschreibung dreht sich alles um den geheimnisvollen Koffer, dessen Geschichte dann im Buch allerdings schon innerhalb der ersten 20 Seiten abgehandelt wird. Auch irgendwie komisch ... Natuerlich gibt es dann aber auch noch Dinge, die mir gut gefallen haben, wie zum Beispiel die Beschreibungen des aermlichen Lebens der Familie in Schweden oder wie die Alltagssprache, die die Familie verwendete ins Buch mit einfloss - der wurde dann z.B. aus Charlie "Scharlie" usw ... Also auf irgendeine Weise hat mir das Buch also doch gefallen, auch wenn ich etwas mehr erwartet hatte. Den Folgeband, der schon bei mir im Regal steht werde ich auf jeden Fall lesen.

geschrieben am 24.08.2009

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jansdarling2002s avatar

Rezension zu "Mittsommertanz" von Elsie Johansson

Rezension zu "Mittsommertanz" von Elsie Johansson
jansdarling2002vor 9 Jahren

1941. In den Bergen Schwedens, es ist Hochsommer. Kriegsgeräusche hängen in der Luft. Viele Bauernsöhne sind an die Front einberufen worden. Die, die nicht Dienst an der Front leisten, übernehmen im Ort niedrige Aufgaben und ersetzen diejenigen, die das Militär abgefordert hat. Die Leute haben nicht viel Geld, und es ist Geschick gefragt, das wenige Geld zusammen zu behalten und dennoch einigermaßen leben zu können. Da bleibt nicht viel Spielraum für Extra-Würste oder Flausen. Als Flausen bezeichnet Nancys Vater -ZehenPelle- auch indirekt ihr Vorhaben, Fremdsprachen zu lernen. Wenn etwas von dem kargen Gehalt des Vaters über ist, dann kann sich die 16-jährige Nancy neue Fern-Unterrichtsmaterialien leisten.
Um das Geld ein wenig aufzustocken, geht Nancy mit ihrer Mutter in den nahe gelegenen Wald, Preiselbeeren zu sammeln. Mit dem Sammeln alleine ist es nicht getan, wieder in der bescheidenen Bleibe angekommen, müssen diese sorgfältig verlesen werden, um beim Beerenkäufer einen guten Preis zu erzielen.
Die Beeren, die nicht verkauft werden können, weil sie minderwertig sind, bleiben im Haus und werden eingekocht bzw. gelagert, um das karge Essen ein wenig aufzuwerten.
Denn, zu Zeiten wo der Krieg seine Schatten bis nach Schweden wirft, wird nichts unüberlegt weggeschmissen oder zuviel gekocht. Es wird eisern rationiert. Selbst der Kaffee wird mit Erbsen oder auch Getreide gestreckt, richtigen Bohnenkaffee gibt es nur zu ganz besonderen Anlässen.
Nancy will sich ihren Wunsch vom Bücher lesen und auch vom Studieren in Stockholm erfüllen, darum bessert sie die Haushaltskasse mit Tätigkeiten bei der Heuernte oder auch auf dem Kartoffelacker. Ihre Familie hält nichts von ihren Flausen. Da ergibt sich für Nancy eine Gelegenheit, als sie mal wieder ihre Lernmaterialien von der Hauptpost holen will. Die “Post-Berta“ fragt, ob Nancy sich nicht ein wenig Geld verdienen möchte, wenn sie morgens die Post vom Bus entgegen nimmt, mittags dort wieder abliefert und zudem auch noch die Wohnung von Post-Berta reinigt sowie mit deren Hund spazieren geht. Anfangs zögerlich -hinterher nicht bereuend- nimmt sie da Angebot an, und lernt dadurch den jungen Lars kennen, welcher zu Besuch im Ort ist, das allerdings weiß Nancy nicht. Und so entdeckt Nancy die ersten zarten Triebe ihres Körpers, sie entdeckt die wärmenden Gefühle der Liebe. Ganz anders, als sie es bei ihrer Schwester Betty beobachtet hat. Mit der sie sich mittlerweile immer weiter auseinander lebt, zumal Nancy bei einem Besuch bei ihrer Schwester zwecks Kinder ein hüten, entdeckt, das diese Ihren Mann mit einem anderen Soldaten betrügt.
Natürlich bleibt dieser Seitensprung nicht unbemerkt, ein neuer Erdenbürger wächst heran.... welcher aber von Bettys Mann Åke als der eigene Sohn anerkannt wird. So steht alsbald eine Taufe bei ZehenPelles an, bis dahin wird aber noch eifrig Arbeit gegen Nahrung getauscht und der Kaffee rationiert, denn man sagt sich, Feierlichkeiten sollen auch in den schlechten Zeiten unvergesslich ausfallen.
Termine werden gemacht, der Pastor bestellt, Briefe zu den Kindern aus geschickt und eifrig vorbereitet. Trotz der schweren Zeit wird es eine unvergessliche Taufe, sogar Nancy kommt langsam darüber hinweg, das ihre Liebe zu Lars nicht lange hielt, da dieser sich einfach sang und klanglos mit einem Freund auf eine Reise begeben hat. Auch die Arbeit und die verdienten Kronen helfen ihr ein wenig über den Liebesschmerz hinweg. Und ihre bisher verdienten Kronen verleiten Nancy dazu, ihre Wünsche nach einem Studium näher zu kommen, und sie führt die ersten Schritte durch und knüpft sorgfältig Kontakte, doch dann kommt alles anders als sie denkt.....
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Meinung / Kritik
Seit jeher habe ich ein Faible für skandinavische Autoren, und hier darf es dann neben dem Krimi-Genre auch gerne mal ein wenig anspruchsvolleres sein, aber dennoch ohne Kitsch.
Gelockt hatte mich bei diesem Buch das Cover, so strahlte dieses in den derzeit trüben Tagen einen Hauch von Sommer aus, und so ließ ich mich zwei Abende nieder und las bis die Augen zufielen. Ich mochte das Buch nicht aus der Hand legen. Schon auf den ersten Seiten zog es mich gleich in den Bann.
Denn nicht nur die Thematik -Rationierung, Einberufung, ländliche Geborgenheit- auf dem Klappentext versprach Unterhaltung, nein auch die Zeitspanne der Handlung als solches. Dazu manipulierte mich auch noch die einzige Pressestimme Starke Charaktere prägen diesen wunderschön bildhaft erzählten Roman, der in eine vergangene Wirklichkeit versetzt
Eingangs hatte ich ja schon bedenken, das mir das Buch zu sehr Leid klagend und zu Kriegslastig sein könnte, aber schon auf den ersten Seiten wurde ich eines Besseren belehrt.
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So überkam mich gleich auf den ersten Seiten eine ganz andere Atmosphäre, die mich gefangen nahm, denn mehr als gefühlvoll skizziert die Autorin die Charaktere, so dass man sich in selbige hinein versetzen kann und somit sein eigenes Umfeld beim lesen gänzlich vergisst. Man ist eingetaucht in eine andere Zeit. Man erlebt mit den Protagonisten, man leidet mit den Protagonisten. Von daher vermag ich an dieser Stelle sagen, das die Charaktere mehr als gut vorstellbar dargestellt sind. Auch das Drumherum ist stimmig, schließt man beim lesen die Augen, dann spürt man die jeweilige Jahreszeit und deren Duft... trockene Wälder, der Duft nach frisch gepflückten Preiselbeeren.
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Es ist beeindruckend, wie die Autorin hier Wortspielereien verwendet bzw. eingebaut hat, damit der Leser sich in die Handlung hinein versetzen kann. Wer sich hier nicht mit auf die Reise in das Jahr 1941 nehmen lässt, der hat irgendwie selber Schuld.
Gerade bei der Handlung kann man der Meinung sein, das die Autorin hier ihre Kindheit mit hat einfließen lassen, rein vom Geburtsjahr der Autorin müsste das ja hinkommen. Dadurch wirkt die Handlung auch so authentisch und nachvollziehbar.
Wirklich dazu passend, hat die Autorin so einfühlsame Charaktere geschaffen, das muss ich an dieser Stelle noch einmal erwähnen.
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Das zusammen ist schon mehr als die halbe Miete, auch die Schaffung der Atmosphäre, die beim Lesen von dem Buch ausgeht, sorgt für ein in den Bann ziehendes Lesevergnügen.
Weiter positiv zu vermerken ist, das der Schreibstil hier ganz angenehm ist, weder ausschweifend noch zu kurz, sondern genau richtig formuliert und ausgedrückt, je nachdem wie die Situation in der Handlung es verlangt. Dadurch kommen mal etwas ausführlichere Passagen zustande, dann aber auch wieder prägnant auf den Punkt gebrachte.
Auf diese Weise kommen die in die Handlung eingebauten Emotionen, Empfindungen richtig gut zur Geltung, nämlich Leid, Liebe, Hunger, Schmerz, Hass...
Dieses Zusammenspiel sorgt dann auch für einen sich stetig aufbauenden Spannungsbogen, natürlich ist dieser hier anders zu bewerten als bei einem Krimi, aber auch Mittsommertanz kann mit Spannung auf andere Art und Weise aufwarten. Es ist eine ganz besondere Spannung, oder sollte ich es eher als Reiz bezeichnen, der einen verleitet das Buch einmal angefangen, nicht mehr aus der Hand legen zu wollen?? Daraus resultiert dann auch, das sich Mittsommertanz flüssig lesen lässt. Schade nur, das so tolle Bücher auch einmal zu Ende sind
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Abschließendes Fazit
Alles zusammen betrachtet ist Mittsommertanz mehr als ein Roman, es ist ein Werk mit einem besonderen Reiz, der nicht nur unterhaltsam ist, sondern auch im Nachhinein zum Nachdenken anregt. Gerade auch in Sachen Umgang mit Geld und Lebensmitteln, nicht jeder hat ausreichend Geld, also denkt auch an Eure Mitmenschen, das ist die Botschaft die dieses Werk in meinen Augen übermittelt, begleitet davon, das man nicht immer alles haben muss, was gerade modern ist!
In diesem Sinne möchte ich Mittsommertanz von Elsie Johansson eine 5-Sterne Leseempfehlung aussprechen, und würde mich freuen, vielleicht hier auch noch eine andere Rezension zu diesem Buch lesen zu dürfen??!

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