Elspeth Cooper Die Lieder der Erde

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Inhaltsangabe zu „Die Lieder der Erde“ von Elspeth Cooper

Das Geheimnis der Magie liegt in den Liedern der Erde Das heilige Buch von Eador lässt keine Zweifel aufkommen: Wer die Lieder der Erde hören kann, soll brennen! Bereits seit tausend Jahren befolgen die Ritter der Kirche dieses Gebot und verfolgen jeden, den sie der Magie verdächtigen. Dabei machen sie auch vor ihren eigenen Reihen nicht halt: Als der Novize Gair zum ersten Mal die ebenso schöne wie schreckliche Melodie vernimmt, ist ihm klar, dass dies sein Ende bedeutet, sollte sein Geheimnis gelüftet werden. In einem unbeobachteten Moment gelingt Gair die Flucht, doch die Kirche ist ihm auf den Fersen, und in sich spürt er die Kraft der Erde heranwachsen, so mächtig, dass sie ihn zu zerstören droht. Einzig die Hüter des Schleiers können Gair jetzt noch helfen ...

Ein Buch das alles bietet.

— Irina1612

Eine relativ klassische Fantasygeschichte - schön erzählt und mit tollen Charakteren!

— Avalaia

Bildhaft erzählte Fantasygeschichte., die mich nicht so recht in ihren Bann geschlagen hat.

— Sognante

Eigentlich sehr schöne und gute Fantasy, aber leider verliert man manchmal den Faden. Ansonsten ein grandioser Auftakt!

— nscho-tschi

Ein schöner Auftakt der Fantasy-reihe mit viel Spannung und Überraschungen. Man braucht nur ein bisschen um in das Buch herreinzukommen!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Eine sehr interessante und spannende Geschichte, die sich nicht gleich auf den ersten Seiten offenbart und mich bis zum Ende gefesselt hat!

— FrauMarina

Manch gute Ansätze, aber bleibt irgendwie durchschnittliche Fantasyliteratur. Kann man mal lesen, aber so sehr überzeugt hat es mich nicht.

— Rabenprinzessin

Nach einem etwas holprigen Start entwickelt sich das Buch in die richtige Richtung. Für mich wirkt es wie die Vorgeschichte zu einem wirklich guten Fantasy-Epos. Hier werden viele klassische Fantasy-Elemente bedient und es passiert nichts gänzlich Neues, dennoch ist es solide Fantasy, die mir beim Lesen Freude bereitet hat. Ich bin gespannt, wie es mit Gair und seinen Fähigkeiten weitergeht und was die Lösungen der vielen kleinen offenen Rätseln sind.

— horrorbiene

Fazit: Ein wunderbar vielschichtiger und voller Fantasie geschriebener Roman, mit klar herausgearbeiteten Charakteren und einer durchweg spannenden und abwechslungsreichen Geschichte.

— Bellexr

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    Die Lieder der Erde

    Irina1612

    02. October 2017 um 01:53

    Wie oft bei High-Fantasy-Büchern, gehen die Geschmäcker weit auseinander. Mir gefiel die Geschichte und der Schreibstil.
    Die Story wird in mehreren Handlungssträngen erzählt, vorrangig aus Sicht von Gair, der vor den Hexenjägern fliehen musste. Ein Buch, spannend, fesselnd, auch brutal geschrieben. Mich hat es begeistert


  • Von der Melodie der Erde - und ihrer Macht

    Die Lieder der Erde

    Avalaia

    18. September 2016 um 13:36

    "Sie hatten ihn nicht gebrochen. Der Junge schwankte, aber er stand aufrecht und erwiderte den Blick des Präzeptors. [...] Es gab noch Hoffnung." (S. 13) Klappentext:Das heilige Buch von Eador lässt keine Zweifel aufkommen: Wer die Lieder der Erde hören kann, soll brennen! Bereits seit tausend Jahren befolgen die Ritter der Kirche dieses Gebot und verfolgen jeden, den sie der Magie verdächtigen. Dabei machen sie auch vor ihren eigenen Reihen nicht halt: Als der Novize Gair zum ersten Mal die ebenso schöne wie schreckliche Melodie vernimmt, ist ihm klar, dass dies sein Ende bedeutet, sollte sein Geheimnis gelüftet werden. In einem unbeobachteten Moment gelingt Gair die Flucht, doch die Kirche ist ihm auf den Fersen, und in sich spürt er die Kraft der Erde heranwachsen, so mächtig, dass sie ihn zu zerstören droht. Einzig die Hüter des Schleiers können Gair jetzt noch helfen... Zum Inhalt:Ohne große Umschweife landen wir bei Gair, der seine Zeit in der Zelle absitzt und auf den Tag seiner Verurteilung wartet - den Tag, an dem das Buch beginnt. Er hat eigentlich damit gerechnet, zum Tode durch Verbrennen verurteilt zu werden, doch wie durch ein Wunder kommt er mit der Verbannung und der Kennzeichnung als Hexer davon. Ein geheimnisvoller, älterer Mann nimmt sich seiner an und verhilft ihm zur Flucht. Alderan ist sein Name. Nach ein paar Tagen Reise versucht er Gair klar zu machen, dass seine Begabung zur Magie keineswegs ein Verbrechen ist, sondern ein Segen. Er bietet Gair an, ihn mitzunehmen, augenscheinlich weit weg von der Kirche und ihren Häschern. Die Aussicht auf einen Neuanfang lässt Gair dem Unbekannten folgen, und sein Leben macht eine Kehrtwendung. Sprache und Stil:Das gesamte Werk ist in einem wunderbar flüssigen, bildlichen Stil geschrieben, der einen sehr gut in die Welt von Gair eintauchen lässt. Leider gleitet der Stil oftmals ins "Gewöhnliche" bzw "Bekannte" ab und weist kaum Erkennungsmerkmale auf, nichtsdestotrotz ist er schön zu lesen. Charaktere und Entwicklung:Gair lernen wir als jungen Mann kennen, der, gezeichnet durch Folter und Gefangenschaft, ängstlich durchs Leben geht. Seine Fähigkeit, die Musik der Erde, den Sang zu hören, ist in den Augen der Kirche verrufen und hat ihn ständig dazu angehalten, einen Teil seines Selbst zu verbergen. Kaum trifft er auf Alderan, die ihn aus den Fängen der Kirche befreit, beginnt Gair, sich zu einem selbstsicheren, sympathischen jungen Mann zu entwickeln, den man eigentlich gern haben muss. Auch seine Entwicklung zum Ende des Buches hin finde ich sehr gut gelungen und vor allem glaubwürdig. Oft konnte ich mit Gair mitfühlen.Alderan ist ebenfalls ein sehr sympathischer Charakter, der allerdings mitunter teilweise "verschwindet" oder eben nur dann auftaucht, wenn er wichtig für die Geschichte ist. Sobald er mit Gair im Kapitelhaus eintrifft, fliegen die Seiten zunächst ohne ihn dahin.Darrin und Aysha nehmen ebenfalls zentrale Punkte in der Geschichte ein, die jedoch kaum erläutert werden können, ohne zu spoilern. Beide erleben eine eigenständige Entwicklung.Im Allgemeinen ist durchaus zu sagen, dass so gut wie alle Charaktere eine gewisse Tiefe und dadurch Glaubwürdigkeit besitzen. Eigene Meinung / Fazit:Wie man bestimmt herauslesen konnte, hat mir das Buch soweit gut gefallen. Dadurch, dass man auch die Geschichte nicht allein durch Gair erlebt, gibt es eine schöne Abwechslung und sogar einen zweiten, wenn auch kleineren Handlungsstrang um Ansel, der allerdings nicht minder spannend ist. Die Handlung ist meist in Bewegung und bleibt nur selten stehen, wodurch für mich keine Längen entstanden sind. Alles in allem ließ sich das Buch gut durchlesen und die Geschichte hat mich ebenfalls schön gefesselt.Und trotzdem gab es einen Stern Abzug, weil die Geschichte, trotz ihrer tollen Aufmachung, dem guten Schreibstil und den Empfindungen, die sie in mir wachrufen konnte, einfach leider relativ durchschnittlich ist. Bis auf wenige Dinge war sie daher auch meist vorhersehbar. Das letzte bisschen Leidenschaft hat sich somit bei mir nicht entzündet - der letzte Kick, dieses "Das ist es!"-Gefühl, hat gefehlt.Trotzdem bin ich sehr gespannt auf die Fortsetzung, die auf jeden Fall in meiner Wunschliste landet.

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  • Die Lieder der Erde - Wieso ich es nur schwer lesen konnte.

    Die Lieder der Erde

    blattzirkus

    10. April 2016 um 18:29

    KurzbeschreibungDas heilige Buch von Eador lässt keine Zweifel aufkommen: Wer die Lieder der Erde hören kann, soll brennen! Bereits seit tausend Jahren befolgen die Ritter der Kirche dieses Gebot und verfolgen jeden, den sie der Magie verdächtigen. Dabei machen sie auch vor ihren eigenen Reihen nicht halt: Als der Novize Gair zum ersten Mal die ebenso schöne wie schreckliche Melodie vernimmt, ist ihm klar, dass dies sein Ende bedeutet, sollte sein Geheimnis gelüftet werden. In einem unbeobachteten Moment gelingt Gair die Flucht, doch die Kirche ist ihm auf den Fersen, und in sich spürt er die Kraft der Erde heranwachsen, so mächtig, dass sie ihn zu zerstören droht. Einzig die Hüter des Schleiers können Gair jetzt noch helfen ...BeginnDie Lieder der Erde beginnt schon einmal geheimnisvoll. Es geht um Gair, scheinbar als Hexer verurteilt, welcher einem Prozess bevorsteht. Er soll verbrannt werden, denn Hexer dürfen nicht leben. Gairs Schicksal nimmt eine überraschende Wende, als er doch nicht verurteilt wird und schließlich von einem Mann namens Alderan in Obhut  genommen wird. Dieser teilt ihm mit, dass seine Gabe nichts abstoßendes ist und er ihm helfen kann, den Sang, wie seine Gabe nun heißt, unter Kontrolle zu bekommen. Deswegen reisen sie schließlich zu Alderans Akademie, wo er nicht nur lernt, seine äußerst vielseitigen Gaben auszunutzen und zu kontrollieren, sondern auch die schöne Aysha kennenlernt.GefahrDoch wäre das Buch nicht halb so spannend, würde es nicht gewisse Gegner geben, die nicht nur Gair, sondern auch der ganzen Welt Schwierigkeiten bereiten. Savin, beschrieben als die Ausgeburt des Bösen, ebenso ein alter Schüler Alderans, versucht die Akadamie anzugreifen. Mithilfe von Dämonen, die von der anderen Seite der Welt durch den Schleier eindringen, will er einen gewissen Schlüssel an sich reißen, der den jüngsten Tag herbeirufen mag. Der Schleier trennt die ‚normale’ (und sehr fiktive) Welt von der wohl unnatürlichen Welt, in der Dämonen und jede Art von unvorstellbaren Wesen hausen. Masen, ein Torwächter des Schleiers, berichtet einst, dass der Schleier immer dünner und gefährlicher wird. Ein Grund mehr für Savin, die Dämonen auf die Welt loszulassen.MeinungIm Grunde habe ich mir schwergetan, das Buch nicht einfach wegzulegen und ein anderes anzufangen. Die fiktive Welt ist wunderbar detailreich erzählt und gestaltet worden, dennoch habe ich andauernd das Gefühl bekommen, dass es nicht sehr originell ist. Es gab eine Kirche, gut. Eine Göttin – auch wunderbar. Jedoch war es das auch schon. Bis auf de Tatsache, dass Gott durch Göttin ersetzt wurde, klang diese Glaubensgemeinschaft für mich genauso wie die katholische Kirche. Ebenso gab es typische Dämonen, Gefahren aus einem anderen Reich, Elfen, eine Akademie, usw...Die Charaktere sind zwar sehr liebenswert und sympathisch (bis auf die Charaktere, die man eigentlich nicht mögen sollte), aber sehr durchschaubar. Sind sie jetzt böse ja/nein? Würden sie dies und das wirklich tun? Ebenso kam mir die Beziehung zwischen Gair und Aysha sehr flach und zu schnell beziehungsweise sie wurde nicht besonders abwechslungsreich beschrieben. Der Stil von Elspeth Cooper ist sehr an fiktive Welt angepasst, was ich gut finde. Nicht zu modern aber auch nicht zu alt. Hin und wieder habe ich zwar einige Seiten ziemlich schnell übersprungen, da es mir schon zu langatmig und detailreich wurde, aber jedem das seine.FazitEin nettes Buch zum lesen, jedoch habe ich nicht vor, die Fortsetzung zu kaufen. Für mich ist der Handlungsstrang zu offensichtlich und weniger tiefgründig, sodass ich nicht besonders viel von den zukünftigen Büchern erwarte.Liebe Grüße,Annina

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  • Magie in Melodien und bunten Farben

    Die Lieder der Erde

    Sognante

    31. March 2016 um 16:56

    "Ein Hexer muss sterben! Darüber lässt das heilige Buch von Eador keinen Zweifel. Grausam verfolgt die Kirche all diejenigen, die bei der Ausübung von Magie erwischt werden. Doch dann geschieht das Unfassbare: Der junge Gair, eben noch auf seine Verurteilung als Hexer wartend, kann mithilfe eines mysteriösen Fremden fliehen. Auf der weiten Reise zu den Westinseln erfährt Gair, dass er eine besondere Gabe besitzt: Er kann den magischen Schleier, der die Welt vor dem Chaos und der Zerstörung dämonischer Wesen bewahrt, weben. Gairs unbekannter Retter entpuppt sich als Hüter des Schleiers und als Lehrer an der Akademie, an der Gair lernen wird, seine Gabe zu nutzen. Doch viel zu früh werden auch Gairs Feinde auf ihn aufmerksam und treffen ihn dort, wo er am verletzlichsten ist: bei seiner ersten großen Liebe, der charismatischen Aysha. Als der Schleier zu zerreißen droht und ein unerbittlicher Kampf zwischen den Welten entbrennt, trifft Gair eine schicksalhafte Entscheidung..." Soweit der Klappentext zum Auftakt von Elspeth Coopers Fantasyreihe. An sich entwickelte die Autorin eine interessante Welt, in der sich Magie in Farben und Musik manifestiert und das Gute vom Bösen durch einen Schleier getrennt ist. Leider konnte ihre Geschichte bei mir kaum Spannung auslösen. Es gab kurze Momente, die mich neugierig machten auf das, was noch kommen würde und die mich letztlich auch bewegten das Buch zuende zu lesen. Am Ende wurde es tatsächlich noch spannender , aber dennoch werde ich den zweiten Band wohl eher nicht lesen. Der erste Band hat für meinen Geschmack viel zu viele Längen und ist zu vorhersehbar, wenn man schon mehrere Fantasybücher gelesen hat. Die Charaktere konnten mich leider auch nicht so recht überzeugen. Gair finde ich viel zu typisch heldenhaft, sodass seine Handlungen eigentlich keine Überraschungen bargen. Er ist außersordentlich talentiert, sich seiner gesamten Macht aber nicht bewusst und nach und nach findet er heraus, dass er im Grunde alles kann - etwas überspitzt gesagt. Das macht ihn als Hauptakteur leider ziemlich langweilig. Auch die Nebencharaktere waren ziemlich stereotypisch und gefielen mir, bis auf wenige Ausnahmen, wie zum Beispiel die Heilerin Tanith, nicht so gut. Die Sprache war sehr angenehm zu lesen. Sie ist sehr bildreich, was auf der einen Seite bestimmte Gefühle der Protagonisten und Aspekte der Geschichte verständlich und nachvollziehbar macht. Auf der anderen Seite war mir der Metapher-Reichtum fast schon zu viel des Guten, da die Geschichte dadurch meiner Meinung nach an Natürlichkeit einbüßte. Alles in Allem ist "Die Lieder der Erde" ein solider Fantasyroman, der für meinen Geschmack aber zu wenig Neues lieferte und mich nicht richtig fesseln konnte.

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  • Die Lieder der Erde

    Die Lieder der Erde

    vormi

    Inhaltsangabe bei Amazon -  Das heilige Buch von Eador lässt keine Zweifel aufkommen: Wer die Lieder der Erde hören kann, soll brennen! Bereits seit tausend Jahren befolgen die Ritter der Kirche dieses Gebot und verfolgen jeden, den sie der Magie verdächtigen. Dabei machen sie auch vor ihren eigenen Reihen nicht halt: Als der Novize Gair zum ersten Mal die ebenso schöne wie schreckliche Melodie vernimmt, ist ihm klar, dass dies sein Ende bedeutet, sollte sein Geheimnis gelüftet werden. In einem unbeobachteten Moment gelingt Gair die Flucht, doch die Kirche ist ihm auf den Fersen, und in sich spürt er die Kraft der Erde heranwachsen, so mächtig, dass sie ihn zu zerstören droht. Einzig die Hüter des Schleiers können Gair jetzt noch helfen ... Zugegeben, ich habe das Buch schon vor einer Weile gelesen. Aber ich weiß immer noch ganz genau, wie sehr es mich beeindruckt hat. Besonders die Szenen, in denen Gestaltwandler in Tierkörper geschlüpft sind. In denen ist das Talent der Autorin, atemberaubend gut zu schreiben, besonders durchgeblitzt. Man musste beim lesen direkt die Luft anhalten, so beeindruckend war es. Ich fand es insgesamt sehr fantasievoll, allein die Vorstellung, daß sich die Magie durch Musik im Inneren des Magiers bemerkbar macht, hat mir sehr gut gefallen. Ich wusste sofort nach dem Auslesen, daß ich diese Reihe weiter verfolgen möchte. Denn fast Alles, was sich von der Masse abhebt und Anders ist, gefällt mir sehr gut. Auch bei High Fantasy...

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    • 5

    vormi

    15. March 2016 um 08:58
    mieken schreibt Her das haben wir zusammen gelesen :) Ich muss mir unbedingt mal die Fortsetzungen zulegen

    Hihi, ja ich hab mir letztens unsere ganze LR dazu angesehen. Um in Teil 2 besser reinzukommen...

  • Ein Feueradler am Himmel

    Die Lieder der Erde

    mieken

    Der Schleier, der die Welt vor Chaos und Zerstörung bewahrt wird immer dünner. Die Zeiten haben sich geändert. Früher gab es viele mit der Gabe, die Gaeden. Von der Kirche verfolgt und ausgerottet hören heute nur noch wenige den Sang! Gair ist einer davon. Nach Monaten in Gefangenschaft droht ihm die Hinrichtung. Eine Verurteilung wegen Hexerei. Doch es kommt nur zur einer Verbannung, die sehr wahrscheinlich auch seinen Tod zur Folge hat. Gefoltert, ausgezehrt und geschwächt wird er von Alderan gerettet. Hinter Alderan verbirgt sich weit mehr als dieser zuzugeben bereit ist. Gair begeitet ihn zu den Westinseln, um dort den Umgang mit seinen Fähigkeiten zu erlernen und mit anderen Gaeden zu studieren. Verfolgt durch einen Hexenjäger und einen noch ungewissen Feind, ist die Reise alles andere als ungefährlich. Die Geschichte wird in mehreren Handlungsträngen abwechselnd erzählt, wobei der Schwerpunkt bei Gair liegt. Trotz dessen es sich um typische High-Fantasy mit entsprechender Heldenverehrung handelt, hat es mir sehr gut gefallen! Von Macht, Bosheit, Freundschaft und Liebe ist alles dabei. Die klassischen Fantasyelemente wurden wunderbar komplex in etwas neues verwandelt und obwohl es erst ab dem Mittelteil wirklich interessant wurde, hat mich das Buch nie gelangweilt und die letzten Kapitel wurden richtig spannend.

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    • 3
  • Solide

    Die Lieder der Erde

    thebookpassion

    Das heilige Buch der Kirche schreibt vor, dass jeder, der Magie wirken kann verbrannt werden soll und so wird ein jeder verfolgt, der Verdächtigt wird Magie wirken zu können und so kommt es das Gair, ein Novize der Kirche, bezichtigt wird Magie wirken zu können. Doch wie durch ein Wunder, wird er nicht zum Tode verurteilt und er kann der Kirche erstmal entkommen. Auf seiner Flucht trifft er auf die Magie begabten Hüter des Schleiers, die ihn nach und nach in ihre Geheimnis einweihen und ihm helfen die Magie zu beherrschen. Elspeth Cooper hat das Rad nicht neu erfunden und so dreht sich ihr Roman vor allem um den uralten Kampf Gut gegen Böse. Jedoch trumpft sie mit einer wirklich interessanten Idee bezüglich der Magie auf, denn die Magie manifestiert sich im sogenannten Sang. Die Welt ist von Musik und Farben durchtränkt und nur wenig Begabte können die Melodie der Welt wahrnehmen und verändern. Wie so oft im Fantasy Genre ist die Welt von ,,Das Lied der Erde“ sehr mittelalterlich angehaucht und die Hexen bzw. Magier Verfolgung spielt eine zentrale Rolle. Die Kirche verurteilt alle Angeklagten zu einem grausamen Tode und kennt keine Gnade. Die Kirche kommt in dem Roman insgesamt nicht gut weg, denn sie ist voller Gegensätze und wiederspricht ihren eigenen Normen und Werte, wenn sie dadurch einen Vorteil für sich herausziehen kann. Vor allem die Zeit, die Gair in der Akademie verbringt, um seine magischen Fähigkeiten auszubauen, haben mir wirklich gut gefallen. Nach und nach habe ich zusammen mit dem Protagonisten mehr über den Sang und über die verschiedenen Ausprägungen und Fähigkeiten kennengelernt. Zudem mochte ich es, wie die Autorin das Leben in der Akademie beschreibt und Gair sich nach und nach an das Schulleben und an die Leute gewöhnt und auch Freundschaften schließt. Der Roman zeichnet sich vor allem durch ein sehr gemächliches Tempo und es gibt keine extreme Spannungskurve, dennoch habe ich mich die ganze Zeit über gut unterhalten gefühlt und dank der lebhaften Beschreibung des Schullebens wurde es nie langweilig. Die Autorin verzichtet auf ,,komplizierte“ und allzu verschachtelte Sätze, sodass die Seiten nur so dahinfliegen. Obwohl die Wortwahl also eher leicht gehalten ist, ist der Schreibstil durchaus Bildgewaltig und ich konnte mir viele Szenen bildlich vorstellen. Die Geschichte ist in unterschiedlichen Handlungsstränge aufgeteilt, sodass ich einen guten Überblick erhalten habe. Der Fokus liegt jedoch definitiv beim Protagonisten. Gair kann sehr stur sein und hat ein wirklich extremes durchalte Vermögen, was ihm das ein oder andere Mal auch zugutekommt. Gair wirkt einfach wie ein typischer Held, der sich erst nach und nach bewusst wird, was für Kräfte er besitzt und wie er die Welt damit verändern kann. Und jetzt kommen wir zu einem Kritikpunkt die ganze Zeit über bleiben mir die Charaktere einfach zu flach und nicht greifbar. Ich hätte einfach gerne mehr Informationen erhalten und grade die Nebencharaktere wirken absolut blass und farblos. Ich habe einfach nur ein grobes Bild von den Figuren erhalten und könnte noch nicht mal eine genaue Beschreibung der einzelnen Figuren abgeben, da man einfach nichts Wichtiges über die einzelnen Charaktere erfährt. Zudem wirken dir Figuren einfach zu stereotypisch auf mich und sind einfach nichts besonders. Alles in allem hat die Autorin es geschafft, die Bausteine des alt Bekannten gut zusammenzusetzen und eine durchaus solide Geschichte zu erschaffen. Vor allem die Szenen, die in der Akademie spielen konnten mich begeistern. Dagegen konnten mich die Figuren nicht vollkommen überzeugen, da sie einfach zu stereotypisch sind und ihnen einfach das besondere Etwas fehlt. Trotzdem werde ich die Fortsetzung lesen, in der Hoffnung, dass es der Autorin gelingt den Figuren mehr Leben einzuhauchen.  (c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

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    • 2

    Floh

    28. August 2015 um 07:02
  • Spannend und Mitreißend!

    Die Lieder der Erde

    FrauMarina

    18. July 2015 um 14:43

    Inhalt: In einer Welt, die nur durch einen magischen Schleier von anderen, gefährlichen und unberechenbaren Welten getrennt wird, werden diejenigen, die die Lieder der Erde hören können von der Kirche verfolgt, gefoltert und verbrannt. So ergeht es auch dem jungen Gair. Nur knapp entgeht er seinem Urteil und kann flüchten. Aber sein innerer Sang ist so stark, dass ihm nur die Hüter des Schleiers helfen können, indem sie ihn in dessen Benutzung ausbilden. Doch der Schleier, der die Welten trennt wird immer schwächer und Abtrünnige versuchen ihn zu ihren Zwecken niederzureißen. Um dies zu verhindern bedarf es der gesamten Macht der Hüter. Ob ihre Versuche gelingen lest ihr aber besser selbst ;) Was ich davon halte? Die Lieder der Erde ist ein spannender und flüssig zu lesender Fantasy Roman. Ja, der Hauptprotagonist ist sehr begabt und wirkt dadurch zeitweise überzeichnet, aber ganz ehrlich, eine Geschichte ohne Helden ist auch nicht das Wahre! Das Thema der Religion und der Magieverfolgung ist mal etwas anderes. Man kann definitiv Parallelen zu unserer eigenen Geschichte feststellen. Der Schreibstil liest sich sehr flüssig. Das Buch ist so bildlich geschrieben, dass es mir in keiner Sekunde schwer fiel mir die beschriebenen Szenen genau vorzustellen. Auch die Charaktere sind gut beschrieben, wobei mir abunzu eine Altersangabe gefehlt hat, um alle richtig einzuordnen. Das Buch startet schon mit einer sehr spannenden Szene. So geht es bis zum Ende durch. Der Spannungsbogen wächst immer weiter an, bis er am Schluss in einem fulminanten Finale endet. Ich konnte das Buch gar nicht mehr weglegen! Was mir besonders gut gefallen hat waren die Hintergrundstränge, die sich neben der Hautpstory abgespielt haben. Bis zum Ende des Buches war alles offen und noch nicht alle Fragen geklärt, sodass der Spannungsbogen kein Ende fand. Also? Alles in allem ein wunderbares Buch, dass ich jedem, der auf spannende und interessante Fantasy Geschichten steht, nur weiterempfehlen kann! Ich habe mir auch schon während des Buches die Fortsetzungen gekauft, die nun darauf warten von mir gelesen zu werden :)

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  • Leserunde zu "Die Lieder der Erde" von Elspeth Cooper

    Die Lieder der Erde

    Niob

    Hallo zusammen!

    Im Kampf gegen den SuB möchten wir gemeinsam "Die Lieder der Erde" lesen.

    Bücher gibt es leider keine zu gewinnen, aber wer sich uns anschließen möchte, ist herzlich willkommen :)

    Wir starten am 23.04.14

    • 138

    Niob

    30. April 2014 um 00:13
  • Leider nur mittelmäßig

    Die Lieder der Erde

    Niob

    28. April 2014 um 22:52

    Inhalt: Als der junge Novize Gair dabei erwischt wird, wie er sich der Magie bedient, wird er von seinem Orden der Inquisition übergeben um hingerichtet zu werden. Doch unerwartet wird er bei seinem Prozess nicht zum Tode verurteilt, sondern nur aus dem Reich verbannt. Der rätselhafte Alderan nimmt sich seiner an und bietet Gair an, ihn an die Akademie zu begleiten, um den Umgang mit der ihm zu Verfügung stehenden Macht zu erlernen. Doch nicht nur die Hexenjäger sind ihnen auf den Fersen. Ein alter Feind droht den Schleier zwischen den Welten zu zerreißen und die Wilde Jagd auf die Menschheit loszulassen. Meinung: "Die Lieder der Erde" ist der Debütroman von Elspeth Cooper und der Auftakt eines vorraussichtlich dreiteiligen Epos, der im Klappentext reißerisch als "einer der größten Fantasy-Romane unserer Zeit" angepriesen wird. Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, Hauptprotagonist ist aber der junge Gair. Man steigt kurz vor seiner Verhandlung direkt in das Geschehen ein. Leider bin ich das ganze Buch über nicht richtig mit ihm warm geworden. Er ist der typische hochbegabte Superheld, der kein Ahnung von der Größe seiner Macht hat. Er ist ein Weise, der nicht weiß wer seine Eltern sind und kann auch noch ausnehmend gut mit dem Schwert umgehen. Im Grunde erfüllt er jedes Klischee eines Helden, was ihn irgendwie flach und eindimensional erscheinen lässt. Die Nebencharaktere dagegen fand ich sehr gut gelungen und stellenweise interessanter als Gair selbst. Sie sind glaubhaft dargestellt und bereichern die Geschichte ungemein. Vor allem Tanith, Mason und Darrin haben es mir angetan. Der Stil der Autorin ist bemerkenswert. Er ist bildhaft und passt perfekt zur Geschichte. Elspeth Cooper hat ein großes Talent dafür, bestimmte Abläufe oder Schauplätze zu beschreiben. Was mir allerdings massiv gefehlt hat, war eine Landkarte. Auch wenn die Beschreibungen sehr gut waren, könnte ich mir nicht immer vorstellen, wo sich die Protagonisten gerade aufhalten. Schade! Die Geschichte selbst, verlief für meinen Geschmack in großen Teile zu ereignis- und innovationslos. Richtige Spannung kam erst im letzten Viertel des Buches auf. Außerdem hatte ich immer das Gefühl, das alles schon mehrmals gelesen zu haben und fand die Story daher recht vorhersehbar. Ich hätte mir ein paar überraschende Wendungen oder frische Ideen gewünscht. Fazit: Ein solider Auftakt, bei dem aber viel Potenzial verschenkt wurde und deshalb leider nur mittelmäßig abschneidet.

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  • Leserunde zu "Wind - Die Chroniken von Hara 1" von Alexey Pehov

    Wind

    Daniliesing

    Der russische Autor Alexey Pehov ist ein Meister der High Fantasy. Mit seiner Reihe "Die Chroniken von Siala" begeisterte er Fantasy-Fans überall. Und heute erscheint endlich der Auftakt zu seiner neuen, fesselnden Saga "Die Chroniken von Hara". Im ersten Band "Wind" erwartet euch folgendes: Seit der Krieg der Nekromanten das Land zerstört hat, verschwinden die magischen Funken aus Hara – und mit ihnen die Magie selbst. Lahen ist eine Windsucherin, eine der wenigen, die jenen Funken noch in sich trägt. Doch sie und der Bogenschütze Ness werden verfolgt von den Verdammten, den Anhängern der schwarzen Magie, die sich Lahens Gabe bemächtigen wollen. Können Lahen und Ness verhindern, dass der dunkle Funke erneut entzündet und Hara ins Chaos gestürzt wird? Es beginnt ein Wettlauf um ihr Leben – und der Kampf um die Magie in ihrer Welt … Eine Leseprobe findet ihr hier: http://www.piper-verlag.de/piper/buch/drm_widget.php?isbn=9783492702584 Begebt euch in eine fantastische Welt voller Magie - eine Welt, deren Magie vielleicht schon bald ausgelöscht werden könnte...? Zusammen mit Lahen und Ness könnt ihr euch in diesem spannenden Roman aus dem Piper Verlag in ein echtes Abenteuer begeben. Euch interessiert das Buch, ihr habt genügend Zeit euch hier mit den anderen Lesern in den einzelnen Leseabschnitten über das Buch auszutauschen und abschließend eine Rezension zu schreiben? Dann bewerbt euch bis einschließlich 22. April 2012 als einer von 25 Testlesern! Beantwortet dazu folgende Frage unter "Bewerbung zur Leserunde": Wenn ihr magische Fähigkeiten hättet, wozu würdet ihr sie verwenden?

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  • Rezension zu "Die Lieder der Erde" von Elspeth Cooper

    Die Lieder der Erde

    frankson

    24. April 2012 um 20:00

    Gair, ein junger Mann welcher bis vor kurzem noch als Novize der Kirche diente, findet sich im Folterkeller der Inqusition wieder, denn er beherrscht, wenn er es auch lange hat verheimlichen können, den Sang. Er hört die Lieder der Erde, kann sie in sich aufnehmen und damit Magie wirken. Fast dem Tode nahe, wird im tatsächlich das Exil und nicht der Tod gewährt. Mittellos, verletzt und ohne Perspektive nimmt sich Alderan, ein alter Gelehrter, seiner an, versorgt ihn, gibt ihm neue Hoffnung weit entfernt möglicherweise Gleichgesinnte zu finden. Doch Alderan ist weit mehr als er bereit ist zuzugeben und das weit entfernte Dorf, in dem er seine "Schule" unterhält und zu dem er Gair vorübergehend mitnehmen möchte entpuppt sich als das geheime Lager der Gaeden. Doch beschwerlich ist der Weg, denn nicht alle Ältesten des Rates waren mit dem Urteil einverstanden, somit sind gedungene Mörder dem Duo stets auf den Fersen. Endlich angekommen wird Gair sogleich auf das Ausmaß seiner Kräfte hin geprüft und es scheint als wäre er mit Fähigkeiten ausgestattet, wie es sie noch nie zuvor gegeben hat..... bis auf einmal, Savin, Hochbegabter und grausamster Mensch zugleich wurde vor Jahren von der Insel verstoßen, doch trachtet er danach zurück zu kehren und Rache zu üben und jedes Mittel ist ihm Recht. Während Gair hart und streng von den Meistern unter die Fittiche genommen wird, zeichnet sich schon bald Savins Rache ab und ein grausamer Krieg in den eigenen Reihen steht bevor...... Magie nun mal durch einen anderen Ursprung beschrieben, wirklich sehr originell und doch überaus spannend, bin gespannt auf die Fortsetzung.....

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  • Rezension zu "Die Lieder der Erde" von Elspeth Cooper

    Die Lieder der Erde

    horrorbiene

    25. January 2012 um 19:06

    Auf dem ersten Blick ist Die Lieder der Erde nichts Neues: Es geht um einen Helden, der selbstverständlich überaus Magie-begabt ist, dies jedoch nicht weiß. Er wird von einem Meister an eine Schule gerufen, an der er sich nicht nur Freunde macht, sondern auch Feinde und seine große Liebe kennenlernt. Es taucht ein bitterböser Gegner auf und der Schleier, der die Welt schützt, droht zu zerreißen. Außerdem gibt es jede Menge Rätsel, die sich im Laufe des Buches auftun: Wieso ist Gair so überaus begabt? Wie viele Welten gibt es eigentlich? Was hat es mit der Wilden Jagd auf sich? Dieser Band ist demnach ganz typisch für einen Auftaktband einer Reihe. All dies kam mir zu Beginn so vor, als hätte ich dies schon mal gelesen. Cooper bedient sich bekannter Elemente und verknüpft sie zu etwas nicht ganz Neuem. Diese Punkte kann man nun positiv oder negativ auslegen… Ich hatte dadurch jedenfalls leichte Startschwierigkeiten beim Lesen. Das lag auch etwas daran, dass es neben der Haupthandlung um Gair noch einige Einblendungen aus dem Mutterhaus gibt, bei denen ich anfangs mit den Personen und deren Gesinnung etwas durcheinander geraten bin. Dem Buch hätten daher, trotz der über 550 Seiten, ein paar mehr sehr gut getan, um besser in die Geschichte eintauchen zu können und mehr Atmosphäre zu schaffen. Denn eintauchen konnte ich in das Buch letzten Endes doch. Fantasy ist mein Lieblingsgenre – ich lese es einfach gern. Auch wenn es hier nicht viele erfrischend neue Elemente gibt, ist es doch qualitativ hochwertige Fantasy, die dem Leser Spaß macht und bestens unterhält. Auch wenn es mich erst ab dem Mittelteil so richtig mitgerissen hat. Zwei inhaltliche Punkte haben mir besonders gut gefallen: Zum einen der kirchliche Hintergrund und damit auch der Erzählstrang im Mutterhaus, denn dies zeigt die heuchlerische und ambivalente Seite einer Kirche. Hierbei wird es sicher noch viel zu entdecken geben. Zum anderen die sich entwickelnde Beziehung Gairs zu seiner Geliebten. Cooper hat es geschafft den richtigen Moment abzupassen, bevor ihre Geschichte zu kitschig wird und die Handlung vorangetrieben. Dies hatte auch Konsequenzen für die Liebenden, die mir persönlich gut gefallen haben und sich sicher sehr interessant auf Gairs Zukunft auswirken werden. Am Ende hatte ich das Gefühl, dass die Handlung nun wirklich beginnen kann, nachdem gewisse Dinge klar geworden sind und sich so entwickelt haben, wie es der Fall ist. Demnach ist es zwar schade, dass das Buch an der Stelle zu Ende war, doch in verspreche mir viel von den Folgebänden. Der Grundstein ist gelegt und nun kann es richtig losgehen! Fazit: Nach einem etwas holprigen Start entwickelt sich das Buch in die richtige Richtung. Für mich wirkt es wie die Vorgeschichte zu einem wirklich guten Fantasy-Epos. Hier werden viele klassische Fantasy-Elemente bedient und es passiert nichts gänzlich Neues, dennoch ist es solide Fantasy, die mir beim Lesen Freude bereitet hat. Ich bin gespannt, wie es mit Gair und seinen Fähigkeiten weitergeht und was die Lösungen der vielen kleinen offenen Rätseln sind.

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  • Rezension zu "Die Lieder der Erde" von Elspeth Cooper

    Die Lieder der Erde

    Catty

    26. December 2011 um 13:12

    "Einer der größten Fantasy Romane unserer Zeit", heisst es auf dem Klappentext. Etwas wo ein Fantasy-Liebhaber nicht leicht vorbeigehen kann. Bin darauf hereingefallen. An sich ist das Buch und die Geschichte nicht übel, hält aber in keiner Weise dem Vergleich mit den großen Fantasyautoren unserer Zeit stand Es ist mir das ganze Buch hindurch nicht so recht gelungen mich in die Figuren zu "verlieben", mich in sie hinenzuversetzen und die Geschichte "mitzuleben". Alles ist ein wenig zu flach, die Spannung will sich auch nicht so recht aufbauen. Der Schreibstil bei spannenden Szenen ist mir viel zu hektisch. Kaum fängt es an interessant zu werden, ist es auch schon wieder vorbei. Wer ein echtes Fantasy-Abenteuer möchte, liest besser etwas anderes (ich emfpehle z.B. "Der Name des Windes" von Rothfuss)

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  • Rezension zu "Die Lieder der Erde" von Elspeth Cooper

    Die Lieder der Erde

    Bellexr

    09. November 2011 um 12:33

    Die Hüter des Schleiers . Ein Hexer muss sterben. Dies sagt ganz deutlich das heilige Buch von Eador und die Ritter der Kirche befolgen dieses Gebot gnadenlos. Als der Novize Gair dabei erwischt wird, wie er den Sang ruft, droht ihm die Todesstrafe. Doch wider Erwarten verdammt ihn der Präzeptor Ansel nur aus der Heiligen Stadt Dremen. Bei seiner Flucht erhält Gair unerwartet Unterstützung von einem geheimnisvollen Fremden, der ihn mit zu den Westinseln nehmen möchte. Dort könnte Gair mithilfe der Hüter des Schleiers seine Kräfte studieren und perfektionieren. Ihr Weg nach Penglas gestaltet sich äußerst gefährlich und auch im Kapitelhaus ist Gair vor seinen Feinden nicht sicher. Denn der Schleier, der die Welt vor Chaos und Zerstörung durch Dämonen bewahrt, wird immer dünner und als der Schleier zu zerreißen droht, trifft Gair eine schicksalshafte Entscheidung. . Auf dem Buchrücken steht: „Elspeth Coopers atemberaubendes Epos – einer der größten Fantasy-Romane unserer Zeit“. Diese Aussage kann ich unbedenklich unterschreiben. Die Autorin hat eine Fantasy-Welt geschaffen, die einfach nur faszinierend ist und sie verbindet geschickt bekannte Teile aus unserer Welt mit der erfundenen Welt von Eador. So mischt sie beispielsweise Rituale der katholischen Kirch mit denen des suvaeonischen Ordens der Heiligen Stadt Dremen. Dem gegenüber stellt sie jedoch das Kapitelhaus auf den Westinseln, in dem jeder seine Fähigkeiten ausleben kann und die Schüler sich nur wenigen Regeln unterordnen müssen. Hier zählen einzig ihre Fähigkeiten, die so gut wie möglich von den Meistern gefördert werden. Und auch die Namen der Städte und Landschaften erinnern zumeist an gälische und arabische Namen. Hierdurch hat man wenig Probleme, sich schnell in Eador zurecht zu finden. . Was sehr hilfreich ist, da die Story sehr komplex angelegt ist und gut durchdacht wirkt. Die Autorin erzählt diese in unterschiedlichen Handlungssträngen, wobei der Focus zumeist bei Gair liegt und man so seine Abenteuer und das Leben im Kapitelhaus verfolgt. Elspeth Cooper hält sich auch nicht mit viel Vorgeplänkel auf, sondern steigt mit der Verurteilung von Gair sofort in die Story ein. Und auch danach lässt die Spannung lange Zeit nicht nach, erst im Mittelteil, in dem sie das Leben von Gair in der Akademie auf den Westinseln beschreibt, lässt diese nach. Allerdings ist dieser Teil durchweg sehr unterhaltsam und interessant erzählt und hilft einem auch, die vielschichtig angelegte Story besser zu verstehen. Sehr lange währt die Spannungsflaute jedoch nicht und zieht zum Schluss dann auch wieder enorm an. Jedoch ist die Geschichte nicht abschließend, da es einen weiteren Teil geben wird und somit auch viele Fragen noch offen bleiben. . Der Sprachstil von Elspeth Cooper ist sehr eingängig, flüssig und absolut bildgewaltig zu beschreiben. Ohne Probleme gelingt es ihr, einen schon nach wenigen Seiten in die Geschichte eintauchen zu lassen und schafft so vor dem inneren Auge eine wunderbar fantastische Welt voller Geheimnisse, Rätsel, Magiern und Dämonen. . Ihre Charaktere sind bis in die kleinste Nebenrolle vielseitig und stellenweise ziemlich undurchsichtig angelegt. Eigentlich kann man sich nur bei dem Charakter von Gair sicher sein. Der Magier ist ein sturer, geradliniger, sympathischer junger Mann, der auf Penglas seine große Liebe kennenlernt. Seine gehbehinderte Lehrerin Aysha ist mit ihrer burschikosen, eigensinnigen, kühnen Art das genaue Gegenteil von ihm und verzaubert ihn vom ersten Augenblick und dies nicht nur durch das Gestaltwandeln, in dem sie ihn unterrichtet. Und auch Alendar, der Hüter des Schleiers, der Gair auf die Westinseln gebracht hat, überzeugt in seiner rätselhaften Darstellung sofort. . Fazit: Ein wunderbar vielschichtiger und voller Fantasie geschriebener Roman, mit klar herausgearbeiteten Charakteren und einer durchweg spannenden und abwechslungsreichen Geschichte.

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