Elvira Reitze Kekse essen, Sterne gucken

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Inhaltsangabe zu „Kekse essen, Sterne gucken“ von Elvira Reitze

"Ist er nicht ein Wunder?", strahlte unsere Tochter. "Er ist ein Wunder", bestätigte die Großmutter - ich, "aber ist er nicht ein wenig mager und ist sein Hals nicht ein bisschen dünn?" "Er ist in Ordnung!", sagte die Tochter streng. Da überfiel mich eine Welle von Glücksgefühl, Großvater wollte lieber nur zusehen. Komische Tatsachenberichte einer leidenschaftlichen Großmutter: Die Kinder sind aus dem Haus, das Berufsleben geht zu Ende, und man freut sich auf ruhigere Zeiten. Dann passiert es: Enkelkinder kommen! Erst eines, dann zwei, und dann beginnt alles wieder von vorn: Windeln wechseln, Spaghetti kochen, Wehwechen heilen und Schreihälse bändigen. Doch dieses Mal ist alles anders. Man regt sich nicht so schnell auf, wird von den Kleinen abgöttisch geliebt für alles, was man macht, und spürt, dass es wirklich ein Segen ist, Großmutter zu sein. Großeltern haben eigentlich alles, was Eltern nicht haben: Zeit, Geduld, tröstende Worte, Fantasie und viele Geschichten. Elvira Reitze schildert mit einer guten Portion Realismus, ohne Verklärung, den Alltag mit den Enkeln, die man natürlich über alles liebt. Und weil man sie liebt, erträgt man so einiges - die süßen Kleinen können nämlich auch manchmal richtige Ekelpakete sein. Und wenn ein solcher Tag mit den Enkeln zu Ende geht, dann fällt auch jede noch so patente Großmutter todmüde ins Bett.
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