Elvira Stecher , Stefanie Mühlsteph Diebesgeflüster - Band 2

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Inhaltsangabe zu „Diebesgeflüster - Band 2“ von Elvira Stecher

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  • Auch dieser Band macht wieder Lust auf mehr und bietet wunderbare, kurzweilige Lesestunden.

    Diebesgeflüster - Band 2
    AyuRavenwing

    AyuRavenwing

    31. January 2014 um 14:41

    Die zweite Kurzsgeschichtensammlung über Diebe, Gauner, Trickbetrüger, Assasinen und ähnliche, liegt mit "Diebsgeflüster - Band 2" aus dem Aeternica Verlag vor. Es sind wider völlig unterschiedliche Geschichten von verschiedenen Autren zum gleichen Themengebiet. Meine Rezension vom ersten Band ist hier zu finden: *Klick* In der ersten Geschichte " Das Kupferherz" von Stephanie Mühlsteph hat Alice einen Auftrag für die Diebesgilde zu erfüllen. Da dieser Auftrag eine gefährliche Aktion ist, wird ihr von der Mördergilde der Assassine Elijah zur Seite gestellt. Eigentlich arbeiten die beiden Gilden nie zusammen, doch dieses Mal ist es wichtig, da sonst mit dem "Kupferherz", einem Perpettum Mobile, das Ende ihres jetzigen Zeitalters eingeläutet würde. Und Alice mit ihrem mechanischen Wissen ist geradezu perfekt und wie geschaffen, um diesen Diebstahl durchzuführen. Werden es die beiden gemeinsam schaffen, das "Kupferherz" zu entwenden und sicher zu verschwinden? Die Welt in "Das Kupferherz" ist eine Steampunk Welt, und es spielt in London. Zwischen den beiden Protagonisten entstehen immer wieder wunderbare Wortgefechte, die einem zum schmunzeln bringen. Man fiebert mit den Charakteren mit und möchte, dass sie heil und lebendig ihren Auftrag erledigen und gemeinsam wieder den Rückweg schaffen. Der Schreibstil ist locker, leicht und bildhaft, wodurch man einfach durch die Geschichte fliegt, mit der Umgebung und den Charakteren vor Augen. "Schwert, Magie und Musik - Kollekte" von Elvira Stecher ist die zweite Kurzgeschichte in der man drei Hauptprotagonisten trifft, die in einer Stadt versuchen ein wenig Geld zu verdienen. Jedoch durch die dortige Religion und die gläubigen Bewohner haben sie schlechte Karten. Bis sie von der großen bürgerlichen Spendenabgabe zur "Sündentilgung" beim örtlichen Tempel erfahren. Durch den humorvollen und lockeren Schreibstil macht es Spaß die drei sehr unterschiedlichen Charaktere bei der Planung ihres Coups zu begleiten mit dem sie die Sündentilgung für sich selbst einsammeln wollen. Als Leser gönnt man ihnen dieses von Herzen, nachdem sie von den Einwohnern der Stadt alles andere als freundlich behandelt wurden. Ihr Diebstahl ist ein gut geplanter und sehr kreativer mit einer wunderbar lustigen Vorstellung. In der dritten Kurzgeschichte von Tanja Rast, die sich "Drachenperle" nennt begegnet der Leser dem Dieb Turan und dem kleinen Drachen Mrimbrim. Sie breiten sich gemeinsam auf einen Diebstahl vor, in dem der kleine Drache die wichtigste Rolle spielt. Sein menschlicher Gefährt Turan macht sich dabei ständig große Sorgen, dass etwas schief laufen und Mrimbrim etwas passieren könnte. Der kleine Drache Mrimbrim erobert gleich das Leserherz in der Geschichte "Drachenperle", man bangt zusammen mit Turan um sein wohl. Dieser hat lediglich die Rolle für Ablenkung zu sorgen und die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, während Mrimbrim den gefährlichen Teil des Diebstahls auf sich nimmt. Turan muss sich währenddessen selbst herrschen, um nicht zu Mrimbrim zu rennen und ihm zu helfen, solche Sorgen macht er sich um den jungen Drachen. Als Leser muss man sich das Lachen verkneifen bei den Auftritten des kleinen Drachen und seinen gezielten Abstürzen. Spannung, einen großen Schuss Humor und zwei sympathische Protagonisten, sowie ein wundervoller Schreibstil sind die Zutaten für diese Geschichte. In "Wayra", der vierten und letzten Kurzgeschichte herrscht eine etwas düstere Stimmung vor. Der Dieb Lucas Pumacallpa hat eine Begegnung, die sein gesamtes Leben verändert. Alles wird sich für ihn für immer verändern, doch wird es sich zum Guten verändern, oder zum Schlechten wenden? Dies wird seine Schicksalhafte Begegnung mit dem Mädchen Wayra zeigen. Wayra schlägt Lucas einen Diebstahl vor, der der größte Diebstahl aller Zeiten sein soll. Zudem ist es für ihn sehr verlockend, dass sie ihm anbietet, ihm ihre Künste beizubringen, wodurch er zum größten Dieb werden soll. Er würde dadurch in den Meisterstand seiner Künste erhoben werden. Doch zu welchem Preis. Lucas ist sich nicht bewusst, welchen Preis er zu zahlen haben wird, wenn er Wayras Vorschlag folgt und ihr hilft, diesen Diebstahl zu begehen. Die Folgen sind größer als er ahnt. Eine tragische und düstere Geschichte die Sabrina Železný dem Leser erzählt. Mysteriös und mit Göttergestalten gespickt. Auf dem Cover sieht man eine in einem dunklen Mantel gehüllte, geheimnisvolle Gestalt, die vor einem von Mondlicht erhelltem Fenster steht. Der Gang ist nur von Kerzenschein beleuchtet. Durch die Ähnlichkeit mit dem Cover des ersten Bandes passt es wieder wunderbar zum Inhalt und hat einen Wiedererkennungswert. Auch dieser Band beinhaltet wieder eine gelungene und abwechslungsreiche Auswahl von Kurzgeschichten zum selben Themengebiet. So unterschiedlich sie auch sind, so passend sind sie zusammengestellt. Manche der Geschichten lassen den Leser auf eine Fortsetzung hoffen, und darauf den Charakteren wieder zu begegnen. Auch dieser Band macht wieder Lust auf mehr und bietet wunderbare, kurzweilige Lesestunden.

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  • Rezension zu "Diebesgeflüster - Band 2" von Elvira Stecher

    Diebesgeflüster - Band 2
    Wolfspeaker

    Wolfspeaker

    04. January 2013 um 21:06

    “Diebesgeflüster 2″ ist die zweite Sammlung von Diebes- und Gaunergeschichten aus dem Aeternica-Verlag. Geschichten, die man “sich nur hinter vorgehaltener Hand” erzählt – die sich aber ganz sicher nicht verstecken müssen. Das Cover des Buches ähnelt dem vom Band eins: Eine von einem dunklen Mantel verhüllte Gestalt, die durch einen nur vom Mondlicht und Kerzenschein erhellten Gang schleicht. Vielleicht ist es sogar die gleiche wie im ersten Band? Das wird der Leser wohl nie erfahren. Wie in “Diebesgeflüster 1” sind in diesem Band vier Schurken- und Diebesgeschichten enthalten: “Das Kupferherz” von Stefanie Mühlsteph Eine gemeinsame Aktion von Diebes- und Mördergilde ist es, die Alice und Elijah zusammenführt. Als Diebin mit mechanischen “Grundkenntnissen” ist Alice wie geschaffen für den Diebstahl des “Kupferherzens”. Ein Perpetuum Mobile, dass das Ende des jetzigen Zeitalters einläuten würde – ein Ende, das weder die Gilden noch Alice wünschen. Um das Gelingen der gefährlichen Aktion sicherzustellen wird Alice der Assassine Elijah zur Seite gestellt. Eine Aktion, die beide an die Grenzen ihres Könnens treibt. “Schwert, Magie und Musik – Kollekte” von Elvira Stecher Eine gar fromme – manch’ einer mag sie auch konservativ nennen – Stadt ist es, in die es Elissa, Mogan und Yelas geführt hat. Eine Stadt, in der sie weder spielen noch sonstigen Künsten nachgehen können, um ihr Geld zu verdienen. So bleibt ihnen wohl nur, sich dieses anderweitig zu verdienen. Bei der bürgerlichen Spendenabgabe zur Sündentilgung am örtlichen Tempel zum Beispiel. “Drachenperle” von Tanja Rast Ein gefährlicher Coup ist es, der fast allein auf den Schultern des kleinen Drachen Mrimbrim ruht. Sein menschlicher Diebesgefährte Turan kann nur für Ablenkung sorgen und die Flucht unterstützen. Ob den beiden ihr Diebstahl gelingen wird? “Wayra” von Sabrina Železný Wayra erzählt von einer Begegnung, die das Leben des Diebes Lucas Pumacallpa für immer verändert. Ob es eine Veränderung zum Guten ist? Mein persönliches Highlight der Sammlung ist wiedermal Tanja Rasts Geschichte. Ich habe mich gleich in den kleinen Drachen Mrimbrim verliebt und anschließend mit seinem menschlichen Gefährten Turan während der Diebestour um ihn gebangt. Seine Auftritte konnte ich nur mit einem Grinsen quittieren – und ich sehe ihn immer noch bei seinen gezielten Abstürzen bildlich vor mir. Von Turans Selbstbeherrschung kann sich vermutlich jeder Leser eine Scheibe abschneiden, ich hätte mir an seiner Stelle niemals das Lachen verkneifen können. “Drachenperle” bietet dem Leser wirklich alles: Spannung, einen guten Schuss Humor und zwei wirklich sympathische Schurken. “Das Kupferherz” ist eine gelungene Steam-Punk-Geschichte, die den Leser mit leichter Hoffnung für die weitere Zusammenarbeit der beiden Protagonisten zurücklässt. Bei diesem Coup läuft ihre Zusammenarbeit jedenfalls gut – bis auf kleine Unwägbarkeiten, erste Abneigungen und das Thema anschließende Flucht. Mir haben die Wortgefechte der beiden, ihr Geschick und ihr Coup jedenfalls gefallen. Während in “Kupferherz” das Artefakt auf übliche Weise gewonnen wird, verdienen sich die drei “Helden” aus “Schwert, Magie und Musik” ihr Geld auf wirklich humorvolle Art und Weise. Den Bürgern sei der Verlust ob ihres Verhaltens gegenüber den dreien wirklich gegönnt, genau wie den dreien ihr Gewinn nach der für den Leser wirklich gelungenen Vorstellung. Am wenigsten gefallen hat mir “Wayra”, vermutlich war mir die Geschichte einfach zu düster, zu tragisch. Die Begegnung, die der Dieb Lucas Pumacallpa macht, ist nämlich bei weitem nicht so gut wie sie scheint. Und auch wenn der Diebstahl, den Wayra ihm vorschlägt, so verlockend ist wie sie selbst und auch wenn die Künste, die sie ihn lehrt, ihn in den Meisterstand seiner Kunst erheben, sind die Folgen seiner Tat weit größer als er ahnt. Und obwohl mir die düstere Geschichte zum Schluss nicht ganz so gut gefallen hat: Gelungen ist die Auswahl definitiv – und gefesselt hat mich jede der kleinen Geschichten. Manch’ eine hat mich sogar mit der starken Hoffnung auf eine Fortsetzung zurückgelassen. Und damit wird auch das nächste “Diebesgeflüster” ganz sicher in mein (virtuelles) Regal einziehen.

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