Elvis Peeters Der Sommer, als wir unsere Röcke hoben und die Welt gegen die Wand fuhr

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Inhaltsangabe zu „Der Sommer, als wir unsere Röcke hoben und die Welt gegen die Wand fuhr“ von Elvis Peeters

Wir sahen die lächerlichen Versuche der Erwachsenen, um ihre Sexualität am Leben zu erhalten. Wir beobachteten das zu Hause, ich las darüber in Romanen, wir sahen es in Filmen und im Internet, es hallte auf der Straße aus ihren Mobiltelefonen. Wir lachten sie aus. Wir besaßen alles, was sie verloren hatten. Wir waren jung, dachten nicht an die Zukunft, dachten nicht an die Zeit. Wir waren gern, was wir waren, unerfahren und unverantwortlich.§Ein Sommer: Aus Langweile stellen sich die vier Mädchen auf die Autobahnbrücke und heben ihre Röcke. Die anderen sehen vom Gebüsch aus zu. Erst geschieht nichts, dann gibt es Tote. Doch das bringt sie erst richtig auf den Geschmack.§Ohne jede Scheinheiligkeit lotet Elvis Peeters die Grenzen unserer Gesellschaft aus, mit erschütterndem Ergebnis.

Absolut grauenhaft.

— cn8sc
cn8sc

Für mich etwas zu heftig......

— el_lorene
el_lorene

Manche pubertierende Jugendliche können echte Ferkel sein. Die Taten, die aus der Langeweile folgen, sind brachial, verstörend & pervers.

— GOOMPI
GOOMPI

Ein Buch, bei dem mir beim Lesen die ganze Zeit eine große grelle Sprechblase mit dem Wort "Krass...!" in den Gedanken hing.

— TrineStein
TrineStein

Das Leben dieser orientierungslosen jungen Menschen ist wie ein Unfall, erschreckend und doch so faszinierend, dass man nicht wegsehen kann.

— Buchmacherin
Buchmacherin

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    Der Sommer, als wir unsere Röcke hoben und die Welt gegen die Wand fuhr
    Buchmacherin

    Buchmacherin

    25. March 2014 um 15:35

    Acht Jugendliche. Ein endloser Sommer. Ein Schrank voller ungenutzter Möglichkeiten. Elvis Peeters kreiert einen erschütternden Mix aus “Kids” und “Skins”. Das Leben dieser orientierungslosen jungen Menschen ist wie ein Unfall, erschreckend und doch so faszinierend, dass man nicht wegsehen kann. Man will mehr, man ist dabei, betroffen und aufgewühlt. Entweder, man legt dieses Buch sofort weg oder liest es in einem Rutsch durch. Bei mir war letzteres der Fall. Dank der angenehmen Länge verging die Zeit wie im Flug, obgleich die Atmosphäre des Buches mehr einem vor Hitze starrem Sommertag gleicht, dessen Schwere sich über einen stülpt. Wie durch einen Dunst wird man immer tiefer hineingesogen in eine kindlich naive und gleichsam grausame Welt. Einer Welt in der Raum und Zeit keine Rolle spielen und Werte aus ihren Angeln gehoben werden. Packend, klug, erschütternd – ein Buch, das noch lange nachhallen wird, auch dann noch, wenn die Welt längst gegen die Wand gefahren ist. Ein absolutes “Must-read”! Da verblasst dann auch wirklich der Tippfehler im Klappentext.

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