Elyseo da Silva Mosaik der verlorenen Zeit

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Inhaltsangabe zu „Mosaik der verlorenen Zeit“ von Elyseo da Silva

Julián verbrennt. Schuld daran ist ein Alptraum, der nach dem Aufwachen Brandblasen auf seinem Körper hinterlässt. Kein Arzt, kein Psychologe, kein Medikament scheinen Julián helfen zu können. Just zur Zeit seiner größten Verzweiflung steht plötzlich Kyriel vor der Tür. Die beiden Freunde haben sich seit Jahren nicht gesehen, doch ist Kyriel selbst auf der Flucht vor den eigenen Erinnerungen. Als ein unerwarteter Gast endlich Licht ins Dunkel bringt, begeben Julián und Kyriel sich auf eine Reise, die ihrer beider Leben für immer verändern wird. Auf der anderen Seite der Welt, in einem kleinen Dorf in Guatemala, wächst das Maya-Mädchen María Dolores auf. Ihre Kindheit endet von einem Tag auf den anderen, als sie vor der Hütte, in der sie gemeinsam mit ihrer Familie lebt, ein Symbol entdeckt. Auf einem Felsen prangt eine weiße Hand. Jeder in Guatemala weiß, was dieses Symbol zu bedeuten hat: Jemand wird sterben… Das Mosaik der verlorenen Zeit ist – als literarisches Roadmovie auf den Spuren des guatemaltekischen Bürgerkriegs und als historischer Roman in der Tradition des Magischen Realismus – einer jener kaleidoskopischen Romane, wie sie bislang in Deutschland ihresgleichen suchen. Eine Vielfalt von Schauplätzen, Zeiten und Themen wachsen zusammen zum schillernden Abbild eines halben Jahrhunderts. (Quelle:'E-Buch Text/26.02.2016')

Loslassen ist die größte Hürde, die ich bestritt. Das Mosaik bringt so viel auf den Punkt, dass es mich ergriffen mit Fernweh zurücklässt.

— KKahawa

Tolle Idee, interessante Thematik, schön geschrieben, lässt mich aber kalt.

— Nike_Leonhard

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  • Ich will zurück – Mosaik der verlorenen Zeit

    Mosaik der verlorenen Zeit

    KKahawa

    06. July 2017 um 00:01

    Ich mache es so, wie es Pascal, Julián, Kyriel und Yoyotli an den entsprechenden Stellen im Buch getan haben: Ich beginne mit dem Schluss. Und der hinterlässt mich als Leser nach einigen vielen Minuten Löcher-in-die-Luft-Starren mit dem Gefühl, zurückzuwollen. Das Lesen war für mich wie ein ausgedehnter Urlaub, bei dem man sich jedes Mal gefreut hat, wie viel Zeit vor einem liegt. Doch kaum sind die Seiten vorüber, weiß man nichts mehr mit sich anzufangen, mindestens für ... in meinem Fall jetzt 36 Minuten. Aber das Leben geht weiter. Trotzdem will ich zurück nach Guatemala und mehr erleben, mehr erfahren. Jedes Wort in diesem Buch erscheint mir so verdammt wahr, dass es im Nachhinein wehtut. Es ist dieses Wehtun, das man empfindet, wenn man etwas Bedeutsames und Erfüllendes erlebt hat, aber weiß, dass man die Zeit nicht zurückdrehen kann.   Aber kommen wir zur eigentlichen Rezension vom Mosaik der verlorenen Zeit.   Warum ich keine volle Punktzahl geben kann Und da will ich gleich zum Negativen kommen, denn ich konnte und wollte dem Buch keine fünf Sterne geben. Das fühlt sich fast schon wie Fremdgehen an, hat mich das Buch doch so sehr mitgenommen und überzeugt. Aber ich kann nicht anders, als meinen Mecker-Punkten ein entsprechendes Gewicht einzuräumen. Das Mosaik der verlorenen Zeit als Taschenbuch selbst ist unheimlich unhandlich. Der Abstand vom Text zum Seitenrand ist so gering, dass mir immer ein Finger im Weg ist und ich Probleme beim Lesen hatte. Es lässt sich auch aufgrund der 600 Seiten nicht mal eben mit einer Hand lesen und als Lektüre im Bett ist es deutlich schwieriger zu lesen, als als Buch für unterwegs in Bus und Bahn. Daher habe ich auch geschlagene sieben Monate gebraucht, um immer wieder Zeit für das Mosaik zu finden. Auch der Klappentext stört mich im Nachhinein noch mehr, als er es nach hundert Seiten schon getan hat. Die Fragen, die der beschreibende Text aufwirft, werden beantwortet und der Leser kann alles entdecken, was der Text verspricht, aber der Text verspricht einfach zu wenig. Das Symbol auf dem Felsen, die weiße Hand, die der Autor hinten auf dem Buch spoilert, raubt meiner Meinung nach Platz für eine treffendere Beschreibung, die mehr vom relevanteren Teil des Inhalts verrät. Ich möchte die Geschichte nicht spoilern, führe hier also nicht auf, welche Variante des Klappentextes ich treffender gefunden hätte. Ab etwa Seite 197 hatte ich ein kleines Tief mit dem Mosaik der verlorenen Zeit. Alles fühlte sich gezogen an und als würden die Handlungen zerfasern. Mir fehlten in den folgenden 50 - 80 Seiten die Hinweise, die den Leser bei Laune halten und rätseln, denken und lieben lassen. Da Silva holt dies im letzten Teil des Buches nach und merzt diese kleine Schwäche vollkommen aus. Die Geschichte um Don Pedro herum war mir ebenfalls etwas zu schmal, da wollte ich mehr, da musste man ein bisschen zu viel selbst schlussfolgern. Auch gibt es einen Handlungsstrang zwischen den Zeilen, der nicht aufgelöst wird und nur angedeutet wird. Ohne zu spoilern kann ich nicht sagen, worum es sich hierbei handelt. Aber eines sei hier gesagt: Das Mosaik selbst setzt sich zusammen ;) Auch hätte ich mir gewünscht, dass die Briefe an Godot irgendwie noch aufgelöst würden. Klar, Godot ist derjenige, auf den man wartet und der nicht kommt. Aber die Vermutungen, die ich angestellt habe, konnten sich weder bewahrheiten, noch wurden sie verneint. Spekulieren ist gut, und offene Handlungsstränge sind nicht verboten. Aber in Kombination mit dem mir wenigersagenden Klappentext, dem unhantlichen Seitenrand (ich gebe zu, er begründet 80 % meines Stern-Abzugs!) und dem Handlungs-Zerfaser-Tief ziehe ich hierfür einen Stern ab.   Was Menschen meistens im Kopf bleibt, ist das, was zum Schluss gesagt wird. Also möchte ich jetzt auf das Positive eingehen. Und davon gibt es eine Menge.   Ein Schreibstil fast in Perfektion Der Schreibstil von Elyseo da Silva ist höchst professionell. Man könnte meinen, man hielte einen Roman eines Bestsellerautors in der Hand, der seinen dreißigsten Roman formuliert – wie so ein geübter Profi eben. Dass es sich beim Mosaik der verlorenen Zeit um einen Debütroman handelt, liest man in keiner einzigen Formulierung heraus. An dieser Stelle Hut ab vor diesem grandiosen Stil, der gleichzeitig prägnant und leicht zu lesen ist. Übrigens: Wer Spaß am Vergleichen meiner Schreibstil-Einschätzungen hat, kann sich gerne Kapitel 7 und Kapitel 59 vergleichen. Kapitel 7 empfinde ich als eine schriftstellerische Perle der Perfektion, Kapitel 59 machte mich glücklich, als ich mit Kapitel 60 beginnen konnte. "Mit kühlen Fingern tastete eine Brise nach ihr." S. 273 "Mit einem Mal zerrissen Donnerschläge die Luft." S. 240 "Das letzte Licht der des Tages verglomm über den Hausdächern" S. 339 "Sein Blick folgte den Rauchschwaden, die ihre Reise ins Nichts antraten" S. 15 Solche romantisch gemalten Beschreibungen ziehen sich durch das gesamte Buch. Sie geben immer wieder Halt in der aufregenden Handlung der vier (oder fünf? Ich habe nie gezählt) verschiedenen Handlungssträngen, ohne dass ich als Leser aufgehalten werde oder es als unpassend empfinde. Insgesamt bedient sich der Autor immer wieder einer etwas älteren Sprache und schreibt nie, ohne jeden Absatz mit Besonderem zu schmücken. Dass er das über fast 600 Seiten durchzieht und mir damit an keiner Stelle auf den Keks ging oder dies unauthentisch rüberbrachte, ist genial. Die Geschichte hat mich bewegt und lässt mich das Thema "Loslassen", das in meinem Leben schon oft eine entscheidende Bedeutung eingenommen hat, mit anderen Augen sehen. Ich konnte mich super mit Kyriel identifizieren, da wir sehr viel gemeinsam haben. Auch die Entscheidungen von Julián, Pascal, Simon und Laura waren zu jedem Zeitpunkt nachvollziehbar und so, als gäbe es keine Alternative.   Danke, dass es das Mosaik der verlorenen Zeit gibt! Und das ist es auch, was ich mit dieser Rezension ausdrücken will: Es gibt keine Alternative. Das Mosaik der verlorenen Zeit ist hermetisch. So sehr in sich geschlossen und durch eine solch natürliche Entwicklung beim Schreiben entstanden, dass die Geschichte nicht anders wahr sein kann. Es fühlt sich an, als wäre alles wahr und als könnte ich die Geschichte nur noch als Erinnerung für mich behalten. Dabei ist sie bis auf die geschichtlich recherchierten Daten fiktiv! Lieber Elyseo: Danke, vielen Dank für das Mosaik der verlorenen Zeit! Es ist ein wirklich tolles Werk. Danke, dass ich diese Reise miterleben durfte und dass du weiterschreibst. Ich freue mich auf alles, was deiner Feder in Zukunft entspringt und lasse mich von deinen Figuren jederzeit wieder entführen.

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  • Ein Mosaik der besonderen Art

    Mosaik der verlorenen Zeit

    dia78

    29. November 2016 um 21:34

    Noch nie hat mich ein Buch in eine solche Situation gebracht. Eigentlich wäre in einem Satz alles über dieses Buch gesagt. Ein besonderes Buch, besondere Charaktere, eine Story welche bewegt und unbedingt gelesen werden muss.Aber dies ist für dieses spezielle Buch auch wieder zu wenig. Also versuche ich doch eine genauere Rezension zu verfassen.Das Buch "Mosaik der verlorenen Zeit" wurde von Elyseo da Silva geschrieben und 2016 veröffentlicht.Da ich Angst habe, durch eine Inhaltsangabe zu viel zu verraten und teilweise zu spoilern, lasse ich sie ausnahmsweise bei dieser Rezension weg.Dem Autor ist mit diesem Buch ein ganz besonderes, ich möchte fast sagen außergewöhnliches Werk gelungen. Die Sprache und die Wortwahl ist einfach sehr gut lesbar, sodass man das Buch nicht liest, sondern sprichwörtlich durchfliegt. Es ist durchaus ein sehr spezielles Werk, bei welchem der Titel Programm ist, denn immer mehr kleine Mosaikteilchen aus verschiedenen Personen und Orten fügen sich hervorragend zu einem gesamten Großen zusammen.Die Harmonie der Sprache, welche in dem Buch zu tragen kommt, ist etwas ganz besonderes. Ich kann es nicht beschreiben, aber es ist einfach zu sagen, dass dem Autor eine Mischung zwischen Liebe, Geschichte, Kultur, Freundschaft und auch einen Hauch Fantasy gelungen ist, die sich hervorragend ergänzen und miteinander zu etwas Wachsen.Lesen Sie dieses Mosaik, in dem es keine losen Fäden gibt. Aber eines sei auch gesagt, dass die ersten Seiten etwas kompliziert zu verstehen sind, aber sich alles hervorragend verbindet und zu einem Gesamtwerk wird, welches unbedingt gelesen werden sollte.Wenn Sie ein ganz besonderes Buch lesen wollen, greifen Sie zu diesem Buch und genießen Sie eine Buchreise der besonderen Art, zu wundervollen Orten, Plätzen und Personen.100%ige Kaufempfehlung und 5 Sterne.

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  • Spannendes Erstlingswerk eines Autors von dem wir bestimmt noch viel hören werden!

    Mosaik der verlorenen Zeit

    Buecherwurm1309

    05. November 2016 um 10:41

    Liebe, Freundschaft, Kultur, Geschichte und ein Hauch von Fantasy- und das Alles in einem Buch verpackt! Dies ist ein Buch, welches ich in so einer Form noch nie zuvor gelesen habe. Anfangs war es für mich sehr verwirrend, da mehrere Geschichten aufeinander prallen und man anfangs nicht weiß wie sie zusammengehören, da sie so unterschiedlich sind. Man stellt sich immer wieder die Frage, wie das zusammengehören soll. Jedoch wurde es gerade dadurch noch interessanter und spannender! Umso weiter ich las, umso mehr fügten sich die Puzzleteilchen zu einem vollständigen Bild zusammen, womit ich so nicht gerechnet habe! Dieser Roman lässt viel Platz für eigene Gedanken und Spekulationen und bleibt spannend bis zur letzten Seite!Ein atemberaubendes Erstlingswerk, dass es in sich hat mit vielen wunderbaren, aber natürlich auch vielen nicht so Guten, Protagonisten, welche der Autor völlig lebhaft und authentisch darstellt. Ich empfehle dieses Buch Jugendlichen sowie Erwachsenen, die sich für die oben genannten Themen interessieren und ein absolut spannendes Buch lesen und eventuell sogar ihr Eigen nennen wollen!

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  • Ein Mosaik! Und was für eines. Nie war ein Buchtitel passender.

    Mosaik der verlorenen Zeit

    CristinaHaslinger

    09. September 2016 um 22:24

    Ein Mosaik! Und was für eines. Nie war ein Buchtitel passender.  Elyseo da Silva versteht es auf ganz besondere Art, den Leser in seinen Bann zu ziehen. Die feinfühligen Beschreibungen und derben Wahrheiten überraschen ebenso, wie sie verwirren und doch ergibt alles einen Sinn.  Wir begleiten verschiedene Charaktere auf ihrem Weg: Ein junger Mann auf der Suche nach seinen Wurzeln, ein anderer auf der Flucht vor einem Leben, das ihm die Luft abschnürt. Wir treffen gleich zwei Mädchen, die in unterschiedlichen Kulturen zur Frau heranwachsen und beide mit den Problemen ihrer Welt konfrontiert werden.  Neben Erzählungen aus der bekannten Welt, erfährt der Leser Einblick in das Leben eines fremden Volkes. Die Beschreibungen der Mayas und die abscheulichen Gräueltaten, denen sie zu Zeiten des Bürgerkriegs in Guatemala ausgesetzt sind, weiß Elyseo da Silva auf authentische und zugleich mitfühlende Art zu vermitteln, niemals abstoßend. Selten habe ich einen Text mit so vielen starken Metaphern und liebevollen Details gelesen. Und doch findet sich der eine oder andere Lacher zwischen all der Tragik der Geschichte. Ich kann und möchte dieses Buch jedem empfehlen, der einen Sinn für fremde Welten und tiefe Emotionen hat. Ich vergebe 5 von 5 Sternen - jeder einzelne wahrlich verdient.

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  • Wenn viele kleine, ein großes Ganzes ergeben.

    Mosaik der verlorenen Zeit

    Marlee3007

    30. August 2016 um 15:41

    Elyseo de Silva nimmt die Leser in seinem Buch "Mosaik der verlorenen Zeit"  mit auf eine Reise mit den unterschiedlichsten Charakteren zu verschiedenen Orten dieser Welt.Julián, der endlich wissen will, was es mit dem Feuertraum auf sich hat, der ihn seit Jahren heimsucht und sich so auf die Suche nach einer Erklärung auf den Weg macht. Nach einem Schicksalsschlag muss auch sein Freund Kyriel einfach mal raus aus dem Alltag und so begleitet er ihn.Parallel dazu lernen wir Yoyo kennen. Sie erzählt uns ihre Geschichte und nimmt uns weit weg von Europa mit auf eine Reise in die Welt der Mayas und des Bürgerkrieges.Wie Pascal und Laura mit in der Geschichte hängen, und was genau sie alle verbindet müsst ihr selbst herausfinden :)Das Buch habe ich in einer Leserunde gewonnen. Ich hatte ehrlich gesagt, mit etwas ganz anderem gerechnet. Zum mindestens nicht mit einem echten Mosaik. Aber das wird das Buch durch die verschiedenen Erzählstränge. Besonders am Anfang aber auch immer wieder zwischendurch hatte ich einige Probleme die Charaktere und Geschehnisse zu sortieren. Ohne Zuviel verraten zu wollen - ich glaube, würde ich das Buch nochmal lesen, würde ich mir Stift&Papier griffbereit legen & eine kleine Liste mit Namen - "Spitznamen" - und bestimmten Erlebnissen aufschreiben.Wenn man aber einmal in den einzelnen Erzählsträngen ist, hatte man den Durchblick -das war bei mir "erst" nach ca. 150 Seiten.Das Buch liest man nicht mal ebenso. Es behandelt einige sehr "schwierige" Themen, bzw welche, die einen zum nachdenken anregen. Nebenher habe ich eine Menge über den Bürgerkrieg in Guatemala gelernt. Trotzdem geht es nicht in diese "Lehrbuch" & Aufklärungsschiene. Das liegt vor allem an Elyseos wunderschönen Schreibstil. Er versteht es durch verschiedene Stilmittel die Geschichte gleichzeitig aufzulockern und zu vertiefen. Vor allem die Landschafsbeschreibungen waren sehr gelungen. Ich war noch nie in Guatemala - konnte mich aber immer wieder, wenn ich die Augen geschlossen habe, genau an die beschriebenen Worte versetzen - wirklich großartig !Erst gegen Ende erfährt man wie genau die einzelnen Geschichten miteinander verwoben sind, und ich war trotzt gutem mit raten sehr positiv überrascht. Die Geschichten waren genauestens durchdacht und haben am Ende keine Fragen offen gelassen.Einen Punkt Abzug nur weil ich es gerade am Anfang wirklich verwirrend fand !

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  • Leserunde zu "Mosaik der verlorenen Zeit" von Elyseo da Silva

    Mosaik der verlorenen Zeit

    ElyseoDaSilva

    Liebe Leserin, lieber Leser!   Ich möchte Dich einladen, mit meinen Freunden Julián, Kyriel, Pascal, Laura und Yoyo auf die Reise zu gehen. Eine Reise zu verschiedenen Orten dieser Welt, eine Reise durch Europa, aber auch nach Guatemala, wo ein grausames Militärregime Krieg gegen die eigene Bevölkerung führt. Zugleich ist das Mosaik der verlorenen Zeit jedoch auch eine Reise auf den Spuren der Vergangenheit, eine Reise auf der Suche nach dem eigenen Ich und den eigenen Werten. Jeder meiner Freunde hat sich mit Verlusten auseinanderzusetzen, zum Teil solchen, wie auch Du sie bereits erlebt haben dürftest, zum Teil welchen, von denen ich hoffe, sie mögen Dir in Deinem Leben erspart bleiben. Was meine Freunde eint, ist die Sehnsucht danach, zusammenfügen, was zu Bruch gegangen ist. Ob und – falls ja – wie ihnen das gelingt, davon erzählt das Mosaik der verlorenen Zeit.   Das Mosaik der verlorenen Zeit ist mein Romandebüt. Sieben Jahre lang habe ich an diesem Roman geschrieben, recherchiert, ihn umgeschrieben und neu geschrieben, sodass er letztlich in seiner jetzigen Form vor Dir liegt. Du kannst Dir sicher vorstellen, wie wichtig es nun für mich ist, von Deinen Eindrücken und Gedanken zu erfahren. Ich freue mich auf einen regen Austausch! Wenn Du vorab mehr zum Inhalt erfahren möchtest, schau doch einfach auf der Website zum Roman - www.mosaikderverlorenenzeit.de - vorbei oder schnupper in die Leseproben auf amazon, Thalia o.Ä.. Du hast Lust, auf diese Reise zu gehen? Dann beantworte bitte die folgende Frage: Welches Gefühl suchst Du, wenn Du einen Roman liest?   Unter allen Teilnehmern verlose ich 20 e-book-Versionen des Mosaik der verlorenen Zeit (in den Formaten mobi - für den Kindle – oder epub – für tolino, Tablet oder andere e-reader). Ich freue mich auf Deine Bewerbung! Dein Elyseo da Silva

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    • 119
  • Ein literarisches Mosaik, spannend und bewegend!

    Mosaik der verlorenen Zeit

    Schugga

    27. August 2016 um 21:24

    Ein junger Mann, welcher von einem immer wiederkehrenden Traum zu verbrennen droht und Hilfe in seinen Wurzeln sucht. Eine junge Frau, deren Herz nie glücklich zu werden scheint und ein Geheimnis birgt. Ein Mann, der aus Liebe zu ihr ein Buch über sie verfassen wird. Ein Mädchen, deren Geburt mit dem Ende der Demokratie Guatemalas zusammenfällt. Ein General, der buchstäblich den Tod in die Dörfer trägt. Ein Guerilla, der seine Leute verraten wird. Eine Schamanin, deren Schicksal ihr ins Gesicht geschrieben steht. Dies sind nur einige der Mosaikteilchen, welche der Autor einem Kaleidoskop gleich um die Wirren des Bürgerkriegs Guatemalas drapiert hat und die sich beim Lesen des Romans langsam zu einem Gesamtbild fügen. Gekonnt wechselt der Roman immer wieder zwischen Zeit und Raum und lässt den Leser rätseln, auf welche Art die einzelnen Handlungsstränge wohl in Verbindung stehen mögen. Weitere Stilmittel wie Zeitungsartikel und Briefe verleihen der Handlung zusätzliche Tiefe und lassen vor allem die Schrecken des Bürgerkriegs stark erahnen. Das "Mosaik der verlorenen Zeit" ist ein Buch, welches mich sehr bewegt hat. Jahrzehnte übergreifend, konnte ich die Anfänge des Schreckens förmlich miterleben, welcher die Bevölkerung Guatemalas überrollte. Der Autor hat es geschafft, die Atmosphäre des Landes auf eine Art wiederzugeben, die mich beim Lesen stark berührte. Auch die Mentalität der Menschen, egal, in welchem Land man sich beim Lesen grad befindet, ist jeweils sehr gut wiedergegeben. Ein literarisches Mosaik, wunderschön und spannend erzählt.  

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