Emelie Schepp

 3,8 Sterne bei 151 Bewertungen
Autorin von Nebelkind, Engelsschuld und weiteren Büchern.
Autorenbild von Emelie Schepp (©Thron Ullberg)

Lebenslauf von Emelie Schepp

Eine hochspannende Entdeckung aus Schweden: Emelie Schepp, 1979 geboren, wuchs im schwedischen Motala auf. Bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete, arbeitete sie als Projektleiterin in der Werbung. Nach zwei Drehbüchern und einem preisgekrönten Theaterstück veröffentlichte sie ihren ersten Roman „Nebelkind“. Der zunächst im Selbstverlag erschienene Thriller wurde in Schweden ein Bestseller und in zahlreiche Sprachen übersetzt.

Neue Bücher

Cover des Buches Rachezeit (ISBN: 9783734108891)

Rachezeit

Erscheint am 15.11.2021 als Taschenbuch bei Blanvalet. Es ist der 6. Band der Reihe "Staatsanwältin Jana Berzelius".

Alle Bücher von Emelie Schepp

Cover des Buches Nebelkind (ISBN: 9783734100697)

Nebelkind

 (73)
Erschienen am 17.08.2015
Cover des Buches Engelsschuld (ISBN: 9783734104695)

Engelsschuld

 (34)
Erschienen am 18.09.2017
Cover des Buches Weißer Schlaf (ISBN: 9783734103124)

Weißer Schlaf

 (20)
Erschienen am 18.07.2016
Cover des Buches Im Namen des Sohnes (ISBN: 9783734106712)

Im Namen des Sohnes

 (16)
Erschienen am 01.10.2018
Cover des Buches Leichengrund (ISBN: 9783734108693)

Leichengrund

 (7)
Erschienen am 19.04.2021
Cover des Buches Rachezeit (ISBN: 9783734108891)

Rachezeit

 (0)
Erscheint am 15.11.2021
Cover des Buches Nebelkind (Jana Berzelius 1) (ISBN: B0756VGV4K)

Nebelkind (Jana Berzelius 1)

 (1)
Erschienen am 26.10.2017

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Emelie Schepp

Cover des Buches Leichengrund (ISBN: 9783734108693)Krimines avatar

Rezension zu "Leichengrund" von Emelie Schepp

Ein wendungsreicher Thriller mit einer rätselhaften Mordserie und interessanten Figuren
Kriminevor 2 Monaten

An einem Fluss in Norrköping wird eine weibliche Leiche gefunden, deren Beine zusammengenäht worden sind. Ein brutaler Mord, dessen Aufklärung lange Zeit nicht gelingen will. Erst als eine zweite „Meerjungfrau“ aus dem Wasser gefischt wird und eine weitere Frau verschwindet, kommt Bewegung in den merkwürdigen Fall. Dabei ist es vor allem Staatsanwältin Jana Berzelius, die sich intensiv in die Ermittlungen reinkniet und eine Verbindung zum Fall des Mörders Simon Norell für sicher hält. Doch dieser befindet sich seit dem Mord an seiner Familie in der Psychiatrie und gibt keinerlei Informationen preis. Nur ihr Erzfeind Danilo kommt an ihn ran und so geht die Staatsanwältin einen Pakt mit dem Teufel ein.

„Leichengrund“ ist der fünfte Band der Reihe um Jana Berzelius, die nach einer traumatischen Kindheit mit ihren inneren Dämonen zu kämpfen hat. Einerseits führt sie mit ihrem Job einen immer währenden Kampf um Gerechtigkeit. Andererseits ist sie es selbst, die in schwierigen Momenten die Regeln bricht. Eine zwiegespaltene Figur, die der Leser erst richtig kennenlernen muss. Deshalb ist es empfehlenswert, die Thrillerreihe von Beginn an zu lesen, um Jana Berzelius Handeln in vollem Umfang zu verstehen und die Beziehung zu dem verfeindeten Danilo richtig einzuordnen.

Neben der engagierten Staatsanwältin gibt es noch mehr Figuren im Buch, die mit der Klärung der Mordfälle beschäftigt sind. Als Vertreter der Polizei agieren Kriminalkommissar Henrik Levin, ein sympathischer Familienvater, der eigentlich längst eine Auszeit nehmen wollte und seine Kollegin Mia Bolander, die ihren Singlestatus beenden will und auf Partnervermittlungsseiten nach passenden Männern sucht. Ihre Bemühungen werden aus Hendriks Sicht geschildert, während Jana Bezelius in einem eigenen Handlungsstrang zu Worte kommt, wie auch der in der Psychiatrie einsitzende Danilo und nicht zu vergessen Mörder, der tief in seine Gedanken blicken lässt. Wer er ist, wird dem aufmerksamen Leser beizeiten verraten, was der Spannung aber kein Abbruch tut.

Fazit und Bewertung:
„Leichengrund“ ist ein wendungsreicher Thriller mit einer rätselhaften Mordserie, interessanten Figuren und einem Ermittlungsmarathon, der fassbar und authentisch in Erscheinung tritt.




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Cover des Buches Im Namen des Sohnes (ISBN: 9783734106712)Igelmanu66s avatar

Rezension zu "Im Namen des Sohnes" von Emelie Schepp

Keine Reihe für mich
Igelmanu66vor 4 Monaten

»Papa…« Die Stimme des Jungen zitterte. »Papa, da ist jemand in unserem Haus.«

 

Ein absoluter Alptraum ist das, was Sam Witell erleben muss. Während er beim Einkaufen an der Kasse steht, ruft ihn sein sechsjähriger Sohn an und erzählt völlig verängstigt, dass ein fremder Mann im Haus ist, der die Mama niedergeschlagen hat und nun die Treppe zu seinem Zimmer hochsteigt. Als Sam zuhause ankommt, findet er seine Frau tot vor, der kleine Jonathan ist spurlos verschwunden.

 

Diese Ausgangssituation des Thrillers fand ich extrem spannend. Wer hat den kleinen Kerl entführt? Und warum? Wird man ihn lebend finden und befreien können? Ich glaubte zu diesem Zeitpunkt, dass ich am Buch kleben würde, freute mich auf mitreißende Ermittlungen und fesselnde Suchaktionen.

 

Und dann erlebte ich den Auftritt der Staatsanwältin Jana Berzelius, die zentrale Figur der Reihe. Sie wurde im Klappentext als unnahbar beschrieben, als kämpferische, starke Heldin. Das klang vielversprechend, umso schlimmer war die Enttäuschung. Ich habe wirklich nichts gegen ungewöhnliche Charaktere, aber Jana ist nicht ungewöhnlich, sondern unglaubhaft, ihre Vita kann man nur als konstruiert bezeichnen. Und da die Handlung wesentlich durch Janas „Besonderheiten“ beeinflusst wird, ist sie für mich natürlich nicht rund, hakt an allen Ecken und Kanten. Eine solche Staatsanwältin ist keine Heldin, sondern gehört in Sicherungsverwahrung.

 

Weiter ging es mit Ermittlerin Mia, sie ging mir fürchterlich auf die Nerven, ist ein in meinen Augen höchst unsympathischer Charakter und in ihrem Beruf ebenfalls am falschen Platz. Als dritten wichtigen weiblichen Charakter gibt es die Vollzugsbeamtin Rebecka, eine so dumm agierende Frau, dass man die Hände über dem Kopf zusammenschlagen möchte. Im Grunde gibt es keinen weiblichen Charakter im Buch, mit dem ich mich nur ansatzweise hätte anfreunden können.

 

Ich frage mich, was sich die Autorin bei der Konstruktion ihrer „Heldin“ gedacht hat. Mir hat sie die ansonsten spannende Handlung verdorben, sehr schade um die gute Idee. Ich denke auch nicht, dass mein Eindruck ein anderer wäre, wenn ich die Vorgänger gelesen hätte, denn Janas Vita wird hier genau beschrieben.

 

Fazit: Diese „Heldin“ geht gar nicht, völlig unglaubhaft und konstruiert. Ich werde kein weiteres Buch aus der Reihe lesen.

Kommentare: 11
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Cover des Buches Leichengrund (ISBN: 9783734108693)PoldisHoerspielseites avatar

Rezension zu "Leichengrund" von Emelie Schepp

Leichengrund (Emelie Schepp)
PoldisHoerspielseitevor 4 Monaten

Leichengrund (Emelie Schepp)

Die Leiche einer jungen Frau wird am Strand des Flusses in der schwedischen Stadt Norrköping angespült, die Beine wurden zusammengenäht, um ihr das Aussehen einer Meerjungfrau zu verleihen. Staatsanwältin Jana Berzelius wurde mit dem Fall beauftragt und muss schon bald einen zweiten, identischen Mord mit untersuchen. Sie sieht Parallelen zu Simon Norell, der seit dem Mord an seiner Familie in der Psychiatrie einsitzt. Doch bei ihren Recherchen sieht sie sich immer wieder mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert…


„Leichengrund“ ist bereits der fünfte Band, den Emelie Schepp über ihre Figur Jana Berzelius geschrieben hat. Und im Gegensatz zu vielen anderen, ähnlich gelagerten Thrillerreihen lohnt es sich hier, die Romane in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen, da diese aufeinander aufbauen und gemeinsam auch die Hintergründe der Staatsanwältin beleuchten. Nicht, dass es dabei bereits zu einer Auflösung käme, immer noch bleiben dem Leser wesentliche Hinweise verwehrt, aber genau aus diesen kleinen Andeutungen, den kleinen Puzzlestücken, die hinzugefügt werden, entsteht eine geheimnisvolle und dichte Stimmung. Es wird gerade so viel hinzugefügt, dass ich diesen Erzählstrang voller Spannung weiter verfolgt habe, was mir sehr gut gefallen hat. Dabei versäumt es die Autorin auch nicht, die Figuren wieder sehr eingängig zu beschreiben und ihnen einen authentischen und markanten Ausdruck zu verleihen, was auch durch die vielen Perspektivwechsel und die damit verbundenen Einblicke in verschiedene Figuren gelingt. Die Atmosphäre ist dicht, die Beschreibungen der Umgebung lebendig und nicht zu ausschweifend, sodass ein flüssiger Verlauf entsteht.


Der Fall an sich ist mit der Idee der „Meerjungfrauen“ sehr gelungen und weckt schnell das Interesse des Lesers, davon geht eine düstere Faszination aus, die durch viel Zeitdruck verstärkt wird – der Mörder scheint nämlich bereits ein weiteres Opfer in seiner Gewalt zu haben. Etwas schade ist es, dass recht zu Anfang ein Hinweis gestreut wird, der mich zu einer bestimmten Vermutung über die Identität des Mörders geleitet hat – und diese hat sich dann auch bestätigt. Leider wurde auch zwischendurch nicht für viel Ablenkung von dieser Spur gesorgt, die eine oder andere falsche Fährte hätte sicherlich für mehr Irritation beim Leser geführt. Spannend und aufregend ist „Leichengrund“ dennoch geraten.


Auch der fünfte Teil um Staatsanwältin Jana Berzelius trägt kleine Fragmente um das große Geheimnis um diese Figur bei, welches dadurch noch rätselhafter wirkt. Auch der Fall an sich ist gut konzipiert und trotz einer recht offensichtlichen Spur zum Täter spannend und packend geschrieben sowie mit einer dichten Atmosphäre versehen. Lesenswert!

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Gespräche aus der Community

Auf meinem Bücherblog verlose ich ein Exemplar vom Thriller-Debüt: "Nebelkind" von Emelie Schepp. 

Um teilzunehmen, müsst ihr nur das Formular auf meinem Blog ausfüllen: 
http://bieberbruda.blogspot.de/2015/09/buchverlosung-nebelkind.html


Ich drücke euch die Daumen! :-)
6 BeiträgeVerlosung beendet
L
Letzter Beitrag von  Leseratte999vor 6 Jahren
Herlichen Glückwunsch an den Gewinner

Zusätzliche Informationen

Emelie Schepp im Netz:

Community-Statistik

in 226 Bibliotheken

von 96 Lesern aktuell gelesen

von 2 Lesern gefolgt

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