Emelie Schepp Engelsschuld

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Inhaltsangabe zu „Engelsschuld“ von Emelie Schepp

Ein Fehler, den du nicht wiedergutmachen kannst. Und ein Mörder, der nie vergessen hat ...
Grausame Morde erschüttern die schwedische Stadt Norrköping. Dreimal wird der Sanitäter Philip Engström zu den Tatorten gerufen, dreimal kann er nichts mehr für die entsetzlich entstellten Opfer tun. Er erkennt, dass er den Ermordeten schon einmal begegnet ist — und er selbst das nächste Opfer sein könnte. Doch eine schwere Schuld in seiner Vergangenheit lässt ihn schweigen. Staatsanwältin Jana Berzelius nimmt sich des Falls an. Erst spät merkt sie, dass Privates und Berufliches in dieser Mordserie eng miteinander verknüpft sind. Denn Jana hat ihre ganz eigene Rechnung mit dem Mörder offen.

Spannend und sehr fesselnd geschrieben

— LeesBuecher

Manchmal etwas komische Dialoge und viele schnelle Szenenwechsel, aber insgesamt recht unterhaltsam.

— angi_stumpf

Leider konnte mich Band 3 der Jana-Berzelius-Reihe nicht überzeugen. Zu viel Text, zu wenig Handlung.

— LisaLiebeskind

Ein sehr guter Thriller, mit ungewissen Ausgang! Unbedingt lesen!

— Wonni1986

Nicht schlecht aber auch nicht voll überzeugend

— brauneye29

Ein Thriller, der spannend und vielschichtig gestaltet ist

— Curin

Abgeschnittene Körperteile und eine Staatsanwältin in Erklärungsnot

— VickisBooks

Diese Thriller aus Schweden übertreffen sich an Grausamkeiten . Für mich definitiv zu blutig und abartig.

— Rees

Absolute Empfehlung für Thrillerfans.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Staatsanwältin Jana Berzelius in ihrem dritten Fall - toller Schweden-Thriller von Emelie Schepp

— CorinnaGerngelesen

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  • Offenes Ende - aber sehr gut

    Engelsschuld

    Leseherz

    03. December 2017 um 12:50

    Als Rettungssanitäter Sandra und Philip zum Einsatz gerufen werden, erwartet sie das unfassbare: Eine Frau am Stuhl festgebunden, die Beine abgetrennt, doch es war noch ein schwacher Puls vorhanden. Gerufen wurden sie von der ältesten Tochter, während die Kleinste in ihrem Zimmer hockt und bitterlich weint. Wer geht so brutal vor?Philip versucht die Patientin zu retten, will im Rettungswagen die Blutzufuhr abbinden, doch das Gerät funktioniert nicht einwandfrei – sie verblutet und stirbt! Ein herber Rückschlag für den jungen Sanitäter. Während die Mordserie weitergeht, bricht ein bekannter Straftäter aus und Staatsanwältin Jana Berzelius kennt ihn. Eines Tages taucht er in ihrer Wohnung auf und nistet sich ein. Doch so sehr sie auch versucht, Danilo loszuwerden kommt eine bittere Erkenntnis ans Tageslicht. Als ihre Mutter verstarb, wirkte sie emotionslos. Als sie ihre Mutter auf der Bahre liegen sieht, stutzt sie über eine Information: Flecken an den Nasenflügeln – Ergebnis später: Tod durch ersticken! Als Jana erfährt, wer vom Rettungsdienst an diesem Tag bei ihrer Mutter war, tauchte Philips Name auf. Er hat Probleme mit Beruhigungstabletten und die Sache droht außer Kontrolle. Er schlief ein.Seine frühere Kollegin wird tot aufgefunden – Philips Ehering wird gefunden. Nun droht die Ehe mit Lina zu scheitern, die gerade erfuhr, dass sie nun endlich schwanger wurde. Doch die Welt bricht für sie zusammen. Nur durch eine ehrliche Aussage von Philip, kommen die Ermittler hinter den Mörder und diese Person ist bekannt!

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  • Engelsschuld

    Engelsschuld

    LeesBuecher

    01. December 2017 um 14:51

    Huhu ihr Lieben! Es handelt sich hier um den dritten Fall der Staatsanwälten Jana Berzelius, wobei ich die beiden Vorgänger noch nicht gelesen habe. Aus diesem Grund weiß ich auch definitiv nicht was als Spoiler gilt und was nicht, wer also Angst hat das irgendetwas erwähnt wird das in den beiden Vorgängern noch unerwähnt bleibt, sollte am besten jetzt zu lesen aufhören :)Die Bücher können definitiv unabhängig voneinander gelesen werden, wobei es natürlich immer schöner ist am Anfang mit den Figuren einzusteigen. Denn in diesem Buch lernt man bereits am Anfang sehr viele unterschiedliche Personen kennen, wobei die meisten von ihnen eigene Erzählabschnitte im Buch zugeordnet bekommen haben. Wer mich schon länger kennt weiß, dass ich damit so meine Probleme habe. Ich finde es einfach angenehmer ein, maximal zwei, Perspektiven zu verfolgen und nicht fünf bis sechs.Natürlich ist mir klar das man eben diese Personen in den früheren Bändern bereits näher kommt und es dadurch nicht so viel auf einmal ist, wenn man in diesem Buch mit ihnen konfrontiert wird. Tatsächlich waren sie mir überwiegend sympathisch, vor allem weil sie unglaublich menschlich waren. Jeder von ihnen hat noch ein Leben neben seinem Beruf, mit Problemen die manchmal sogar mit aufs Review genommen werden. Das macht die Interaktionen zwischen den Charakteren spannend und vor allem verständlich.Leider gab es aber auch Charaktere mit denen ich überhaupt nicht warm geworden bin und die mich beim Lesen richtiggehend gestört haben. So ein Charakter ist zum Beispiel Mia, die mir absolut oberflächlich und nervig in Erinnerung geblieben ist und immer im Mittelpunkt stehen möchte. Ihre Abschnitte waren zum Glück selten, aber umso anstrengender.Dagegen ist mir Jana Berzelius richtiggehend sympathisch. Wobei ich auch bei ihr am Anfang ein wenig gehadert habe. Das schiebe ich jedoch darauf, dass ich sie nicht vom ersten Buch an kenne. Vor allem ihre Interaktionen mit Danilo haben mir gut gefallen. Irgendwie hat sie das für mich lebendiger gemacht. Ganz zu schweigen davon, dass sie das eine oder andere Mal herrlich trockenen Humor bewiesen hat.Die vielfältigen Charaktere machen das Lesen auf jeden Fall abwechslungsreich und tun der eigentlichen Handlung keinen Abbruch. Nach einem etwas langsamen Einstieg wird es zunehmend spannend und auch der Schreibstil der Autorin hält einen gefangen. Die Spannung baut sich eher langsam und schleichend auf, sodass ich es beim Lesen gar nicht gemerkt habe. Zumindest nicht, bis ich plötzlich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte.Ich selbst bin zwar relativ früh darauf gekommen wer denn nun tatsächlich hinter all dem steckt, aber das hat dem Buch meiner Meinung nach nicht wirklich geschadet. Im Gegensatz zu anderen Büchern, bei denen ich einfach nur genervt war weil die Charaktere offensichtliche Spuren einfach nicht deuten können, bin ich hier eher durch mein Bauchgefühl auf den Täter gekommen und wollte dann unbedingt sehen ob ich nun richtig liege. Zum Glück haben sich auch die Charaktere keineswegs dumm angestellt.Auch die beiden Handlungsstränge waren sehr gut miteinander verknüpft. Auf der einen Seite muss Jana der Polizei dabei helfen den Mörder zu finden, bevor es noch mehr Opfer gibt und auf der anderen Seite muss sie schleunigst Danilo loswerden, bevor dieser ausgerechnet bei ihr entdeckt wird. Das ausgerechnet ihre Kollegen nach dem Mann suchen, der sie mit Erpressung dazu bewegt hat ihm Unterschlupf zu gewähren, macht die ganze Sache bei weitem nicht besser. Hinzu kommt das Danilo nicht gerade wenige extra Wünsche hat, die Jana jedoch zum Glück souverän meistert.Mir hat das Buch auf jeden Fall gut gefallen und ich würde es Thrillerfans definitiv empfehlen. Ich selbst werde mir wahrscheinlich noch die ersten beiden Bände zulegen, um Jana ein bisschen besser kennen zu lernen.Zum Abschluss wie immer mein Lieblingszitat:Es ist dumm, Interesse für das zu zeigen, was hier im Haus passiert. Man könnte riskieren, kompetent zu erscheinen.Liebe GrüßeLee.

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  • Schwedenthriller

    Engelsschuld

    Regina_Kollo

    26. November 2017 um 17:05

    Engelsschuld (Jana Berzelius, Band 3) Autor:Emelie Schepp Genre:Thriller Erschienen:18. September 2017 Version:eBook, Taschenbuch Seiten:448 Verlag:Blanvalet Taschenbuch Verlag Inhalt (übernommen): Ein Fehler, den du nicht wiedergutmachen kannst. Und ein Mörder, der nie vergessen hat ...Grausame Morde erschüttern die schwedische Stadt Norrköping. Dreimal wird der Sanitäter Philip Engström zu den Tatorten gerufen, dreimal kann er nichts mehr für die entsetzlich entstellten Opfer tun. Er erkennt, dass er den Ermordeten schon einmal begegnet ist — und er selbst das nächste Opfer sein könnte. Doch eine schwere Schuld in seiner Vergangenheit lässt ihn schweigen. Staatsanwältin Jana Berzelius nimmt sich des Falls an. Erst spät merkt sie, dass Privates und Berufliches in dieser Mordserie eng miteinander verknüpft sind. Denn Jana hat ihre ganz eigene Rechnung mit dem Mörder offen. Meine Meinung: Das Cover ist in dunklen Blautönen gehalten und zeigt im unteren Drittel eine Schneelandschaft. Bei diesem Cover fühlt sich der Leser direkt nach Schweden versetzt. Das Cover hat mich direkt in seinen Bann gezogen. Und auch der Klappentext bestätigte mein Gefühl nach einem schwedischen und düsteren Thriller. Der Prolog ist nichts für Menschen mit schwachem Gemüt. Denn der Prolog ist aus Sicht des Täters geschrieben. Der Schreibstil von Emelie Schepp ist leicht zu lesen und sehr detailliert geschrieben. Beim Lesen konnte ich mich ins Buch hinein versetzen und ich war immer mitten drin.Das Buch ist der Dritte Band der Jana Berzelius Bände. Alle Bände lassen sich gut einzeln lesen und können auch unabhängig von einander gelesen werden. Band eins ist „Nebelkind“ und Band zwei „Weißer Schlaf“. Beide vorherigen Bände erschienen ebenfalls im Blanvalet Verlag. Fazit: Der Thriller von Emelie Schepp Engelsschuld hat mich von Anfang bis Ende begeistert und mitgerissen. Zwischendurch hatte ich ernsthafte Gänsehaut-Momente. Daher gebe ich dem Buch 5 von 5 Sternen.

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  • Insgesamt recht unterhaltsam ...

    Engelsschuld

    angi_stumpf

    14. November 2017 um 22:54

    Nach den ersten beiden Bänden „Nebelkind“ und „Weißer Schlaf“ ermittelt das Team aus Staatsanwältin Jana Berzelius und den Kriminalern Henrik Levin und Mia Bolander nun wieder in einem spannenden und sehr blutigen Fall. Ein Serienmörder verstümmelt brutal seine Opfer und lässt sie dann langsam qualvoll verenden. Als weitere Hauptperson tritt der Notfallsanitäter Philip Engström in den Mittelpunkt der Geschichte. Er war mir leider als Charakter ziemlich unsympathisch, aber auch mit Jana und Mia konnte ich mich nicht hundertprozentig anfreunden. Am meisten mochte ich Henrik, der am normalsten und nettesten wirkt von allen. Zwischen Jana und Mia herrschte mir zu viel Spannung und „Zickenkrieg“. Die Story ist recht gut aufgebaut und es gab einige spannende Momente. Fesselnd war das Buch auf jeden Fall, wenn auch phasenweise etwas zu ausführlich für meinen Geschmack. Der Schreibstil liest sich flüssig, man muss allerdings – besonders am Anfang – schon etwas konzentriert lesen, da man mit ständigen Szenenwechsel innerhalb eines Kapitels konfrontiert wird. Wenn man dann alle beteiligten Personen erst einmal kennt, kann dieser schnelle Wechsel schon für Tempo und Spannung sorgen. Etwas seltsam fand ich einige Dialoge, was möglicherweise auch der Übersetzung geschuldet ist. Und manches war mir zu unglaubwürdig oder es wurde von den Ermittlern einfach zu lange ignoriert oder nicht ausgesprochen. Was die doch recht blutigen Szenen betrifft: die waren für meinen Geschmack absolut ok und nicht zu übertrieben. Für einen Thriller genau richtig. Insgesamt betrachtet war das Buch recht unterhaltsam und ich habe es in zwei Tagen gelesen. Für Fans der Reihe ist der 3. Band sowieso ein Muss, für Neueinsteiger wäre es vielleicht ratsam, die Vorgänger zu kennen, um gleich zu Anfang schon einen besseren Bezug zu den handelnden Personen zu haben. 3,5 Sterne

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  • Für mich zu verwirrend

    Engelsschuld

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. November 2017 um 12:42

    Ich hatte mich für das Buch entschieden, da ich den Klappentext sehr interessant gefunden habe. Das Cover gefällt mir auch gut und passt zum Inhalt des Thrillers.Der Schreibstil der Autorin ist zwar leicht, locker und flott zu lesen, jedoch sind mir persönlich zu viele Perspektivenwechsel innerhalb eines Kapitels vorhanden gewesen, die verwirrend sind. Zuerst ist man im Geschehen von Jana, der Staatsanwältin, dann gleich darauf bei dem Ermittler Henrik, darauf beim Philip Engstörm, Rettungsdienst usw. Sara und Aida mussten etwas sehr Schlimmes miterleben, was brutal und abartig für Kinder ist und haben somit auch ihre Mutter verloren. Jana, die als Flüchtlingskind als Kindersoldatin ausgebildet wurde, musste zusehen, wie ihre leiblichen Eltern erschossen wurden. Sie schrieb Tagebücher, die sehr gut versteckt wurden, aber die nun angeblich Danilo haben soll. Die Protagonisten haben zwar einen guten Tiefgang und man erfährt einiges über sie, jedoch wie oben schon erwähnt, sind es mir zu viele innerhalb eines Kapitels, welches man besser ausbauen hätte können. Die Handlungen sind zwar sehr spannend, blutig, brutal und erschreckend, so wie es in einem Thriller auch sein soll, jedoch fand ich die Szene mit Aida und Sara abartig und nicht passend, denn ich möchte mir nicht vorstellen, wie ein Kind tatsächlich reagiert, wenn sie Mutter so vorfinden wie im Buch geschildert. "Spannend, brutal und blutig. Verwirrend durch zu viele Perspektivenwechsel innerhalb eines Kapitels. Man sollte Teil 1 und 2 vorher lesen, damit man eventuell einen Überblick erhält. Nicht schlecht, aber auch nicht wirklich überzeugend."

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  • Leider ein echter Reinfall

    Engelsschuld

    LisaLiebeskind

    07. November 2017 um 07:42

    Meine Meinung  Als ich damals "Nebelkind" vom Emelie Schepp beendet hatte, weiß ich noch ganz genau, dass mich das Buch nicht völlig vom Hocker gehauen, aber doch ganz gut unterhalten hatte. Schon nach den ersten Seiten von "Engelsschuld" wusste ich wieder, wieso ich Schweden-Krimis nicht mag. Die Figuren, ihre Namen und alles drumherum ist einfach so verwirrend und unübersichtlich und schon nach den ersten Kapiteln hatte ich völlig den Überblick verloren. Egal, dachte ich, lies einfach weiter, der Dreh kommt noch. Kam er aber nicht.Ich las und las, die Seiten flogen dahin, aber die Handlung kam einfach nicht voran. Nach dem 13. Kapitel habe ich kurz ans aufgeben gedacht, aber... Ich kann einfach nicht! So schlecht kann kaum ein Buch sein, dass ich es abbreche. Es könnte ja doch noch der große Wendepunkt kommt, der das Ruder rumreißt. Ist klar...Es werden so viele Handlungsstränge aufgemacht, die teilweise einfach nur sinnlos und in keinster Weise handlungsfördernd sind - man hätte das Buch auf gut 300 Seiten kürzen können und es wäre trotzdem noch genug passiert.Wer Jana Berzelius bereits aus den beiden Vorgängern kennt, der weiß was für eine Antiheldin sie ist. Schlecht gelaunt, unnahbar und einzelgängerisch. Was auch sonst. Leider wird sie auch in diesem Band nicht wirklich sympathischer und das ganze Drama mit Danilo, ihrem Feind, löst sich immer noch nicht auf. Die anderen Figuren um Jana herum sind zugänglich und gut gezeichnet, allerdings in ihrer Masse dann doch wieder einfach zu viel. Fazit Leider konnte mich "Engelsschuld" von Emelie Schepp überhaupt nicht überzeugen. Auch wenn das Ende wieder sehr spannend und auch überraschend ist, so ist die zähe und teilweise unnötige  Handlung im Vorfeld einfach zu präsent.Auch wenn es einige Anspielungen auf Band 1 (und sicher auch Band 2) gibt, kann man "Engelsschuld" ganz unabhängig von den beiden Vorgängern lesen.Wer sich heranwagt, der wird einen sehr leichtgängig Schreibstil und die ein oder andere Gänsehaut vorgelegt bekommen, mehr aber auch nicht.  

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  • Engelsschuld

    Engelsschuld

    fraeulein_lovingbooks

    28. October 2017 um 14:48

    Inhalt Grausame Morde erschüttern die schwedische Stadt Norrköping. Dreimal wird der Sanitäter Philip Engström zu den Tatorten gerufen, dreimal kann er nichts mehr für die entsetzlich entstellten Opfer tun. Er erkennt, dass er den Ermordeten schon einmal begegnet ist — und er selbst das nächste Opfer sein könnte. Doch eine schwere Schuld in seiner Vergangenheit lässt ihn schweigen. Staatsanwältin Jana Berzelius nimmt sich des Falls an. Erst spät merkt sie, dass Privates und Berufliches in dieser Mordserie eng miteinander verknüpft sind. Denn Jana hat ihre ganz eigene Rechnung mit dem Mörder offen.(Quelle: Randomhouse )  Meine Meinung Band 3 der Jana Beryelius-Reihe Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Philip ist Sanitäter und nonstop am Arbeiten, mit Tabletten zwingt er sich zum Schlafen, was einer Kollegin und seiner Chefin übel aufstößt. Kann man jemanden vertrauen, wenn er abhängig ist? Seine Frau ahnt von allem nichts und möchte einfach nur schwanger werden. Und auf einmal häufen sich die schwierigen und tödlichen Einsätze bei Philip und seiner Kollegin Sabrina, weswegen die Polizei auf ihm aufmerksam wird. Die Ermittlungsergebnisse sehen ihn als möglichen Täter und sein Leben wird auf den Kopf gestellt…Mit ihm bin ich nicht warm geworden, was auch kein Wunder ist, denn er war mir von der ersten Seite an unsympathisch. Seine Einstellung zu seinem Beruf und seine Tablettensucht machen ihn zu einer tödlichen Gefahr als Rettungssanitäter. Ich hätte ihn niemals fahren lassen, das war fahrlässig. Egal wie gut er in seinem Job ist. Sabrina ist die nette, wenn auch aufdringliche, Kollegin von Philip. Nachdem seine vorige Partnerin dem Job nicht mehr gewachsen ist, ist sie die neue Partnerin von ihm. Außerdem ist sie eine gute Freundin von seiner Frau, was ihm nicht unbedingt passt. Die beiden sind nicht die besten Freunde, was für Philips Menschenkenntnis spricht, denn Sabrina ist nicht die, für die sie sich ausgibt…Auch Sabrina fand ich nicht nett und ich hatte schnell den Verdacht, das sie etwas verbirgt. Danilo liegt im Koma im Krankenhaus, bewacht durch einen Polizisten. Niemand rechnet mit einer schnellen Genesung, doch plötzlich ist der Mann verschwunden. Abgehauen aus einem Krankenhaus und keiner weiß, wo er abgetaucht sein könnte. Er hat sich auf der Suche nach einer alten Bekannten gemacht, die er nun mit ihrer Vergangenheit erpresst. Niemand geringerem als die erfolgreiche Staatsanwältin Jana, die ebenfalls zur Toetungsmaschine erzogen wurde. Er hat die Kartons an sich genommen, erpresst sich damit den Aufenthalt in ihrer Wohnung und den Weg in die Freiheit….Danilo war mir komischerweise von der ersten Seite an sympathisch, auch wenn er für den Erfolg über Leichen gehen würde. Auch vor Erpressung und Gewalt schreckt er nicht zurück und weiß genau welche Knöpfe er bei wem drücken muss, um das zu bekommen, was er will. Über ihn möchte ich unbedingt mehr erfahren. Mal schauen, was er noch so zu bieten hat und ob er nicht vielleicht irgendwann mit Jana zusammen kommt. Passen würde es ja  Jana wurde von ihren Eltern adoptiert, doch hat nur noch zu der Mutter ein halbwegs gutes Verhältnis. Mit dem Vater hat sie sich entfremdet, obwohl er ihr in ihren dunkelsten Zeiten zur Seite gestanden hat. Eben genau diese rücken mit dem Auftauchen von Danilo wieder in den Mittelpunkt und Jana muss sich überlegen, was ihr am wichtigsten ist. Ihr Leben, ihre Karriere mit dem Schutz ihrer Vergangenheit. Sie gibt sich geschlagen und hilft Danilo bei seiner Flucht. Nebenbei betreut sie den Fall um die grausamen Morde, in dem plötzlich auch ihre Mutter verwickelt zu sein scheint. Jana nimmt Rache auf ihre eigene Art…Jana scheint eine Frau mit vielen Facetten zu sein, die mir aber unglaublich sympathisch erscheint. Sie mag keine Menschen oder Freundschaften und unterhält sich nur im Job mit ihren Mitmenschen. Nur ein Kollegen scheint gegen ihren Schutzpanzer immun zu sein und versucht immer wieder bei ihr zu landen. Ihre Vergangenheit finde ich interessant und würde sehr gerne mehr darüber erfahren. Hendrik, Gunnar, seine ehemalige Lebensgefährtin Anneli und Mia sind die Ermittler in den Fällen rund um die Morde und dem flüchtigen Danilo. In einigen Kapiteln erhält man einen Einblick in ihren Alltag und die Spannungen zwischen den einzelnen Parteien. Obwohl man ein wenig über sie erfährt, hatte ich dennoch das Gefühl, sie nicht wirklich zu kennen. Nur weiß ich nicht, ob es daran liegt, das es das Buch zu einer Reihe gehört und ich hier zum ersten Mal auf die Charaktere treffe, oder ob es in den beiden Vorgängern genauso ist. Es scheinen allerdings nette Charaktere zu sein, die auch sehr kompetent wirken. Ich bin gespannt, wie die ihre Wege weitergehen. Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Durch die verschiedenen Ansichten der Charaktere kann man in einigen Fällen einen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt bekommen. Diese Buch lässt mich wirklich zwiegestalten zurück, einerseits fand ich die Grundgeschichte rund um die Flucht von Danilo und die Morde nicht schlecht, aber andererseits gab es für mich einfach auch zu viele Nebengeschichten, die die Geschichte unnötig in die Länge gezogen haben. Ich muss nicht wissen, wie Anneli die Trennung verkraftet oder den Umzug eines Polizisten mitverfolgen. Auch die Nebenstory rund um die Schwangerschaftsversuche von Philip und seiner Freundin fand ich ermüdend und unnötig.Die Betitelung als Thriller finde ich auch nicht gerecht fertigt, für mich war es nur ein Krimi. Ja, es gab ein wenig Blut, aber wenig Spannung. Man wusste recht schnell, wer der Täter ist. Einzig Danilo hielt die Spannung in seinen Händen – hätte es ihn nicht gegeben hätte ich das Buch abgebrochen.Nun werde ich aber, in der Hoffnung das er in den zwei ersten Büchern auch auftaucht, die Reihe vom Start beginnen und dann mal schauen, ob sie mir gefällt bzw. ob sie möglicherweise besser sind als der dritte Teil. Von mir gibt´s eine bedingte Lese- und Kaufempfehlung – für Kenner der Reihe interessant, aber für Unwissende nicht die richtige Wahl. ,5 Sterne Übrigens ist weder auf dem Klappentext, noch auf den Innenseiten oder der Autorenvorstellung vermerkt, das „Engelsschuld“ der dritte Teil einer Reihe ist – ist ein kleiner Hinweis zu viel verlangt?

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  • Nichts ist so wie es scheint!

    Engelsschuld

    Wonni1986

    22. October 2017 um 06:18

    Titel: "Engelsschuld"Autor: Emelie ScheppVerlag: BlanvaletSeitenzahl: 447Cover:Fast schon mystisch sieht man einen dunklen Wald, der mit Schnee bedeckt ist…Viele würden jetzt sagen, „typisch Schwedisch“…aber ich nicht…ich sage es sieht „Sehr interessant aus“. Des Weiteren ist es ein Softcover und die innen Seiten sind einmal mit den ersten 2 Büchern von Frau Schepp gestaltet und der hintere Teil mit Aussagen von Zeitungen usw.Schreibstil:Das Buch liest sich wunderbar leicht und ehr einfach…Bevor die Frage kommt, ja man merkt das es ein schwedischer Thriller ist…wo ran? An den Namen. Die Art und Weise wie alles beschrieben und erklärt ist, ist sehr Bildhaft und verständlich.Inhalt:Ein Fehler, den du nicht wiedergutmachen kannst. Und ein Mörder, der nie vergessen hat ...Grausame Morde erschüttern die schwedische Stadt Norrköping. Dreimal wird der Sanitäter Philip Engström zu den Tatorten gerufen, dreimal kann er nichts mehr für die entsetzlich entstellten Opfer tun. Er erkennt, dass er den Ermordeten schon einmal begegnet ist ― und er selbst das nächste Opfer sein könnte. Doch eine schwere Schuld in seiner Vergangenheit lässt ihn schweigen. Staatsanwältin Jana Berzelius nimmt sich des Falls an. Erst spät merkt sie, dass Privates und Berufliches in dieser Mordserie eng miteinander verknüpft sind. Denn Jana hat ihre ganz eigene Rechnung mit dem Mörder offen.Meinung:Es ist mein erster Schwede und nicht mein letzter, soviel steht fest.Dieser Thriller hat alles was einen sehr guten Thriller haben muss! Spannung, von der ersten Minute ist man direkt im geschehen drinnen und man überlegt, wer so grausam und barbarisch vorgehen kann…SOFORT denkt man das er weiß, männlich und total verliebt in jemanden war…ABER da muss ich euch leider enttäuschen… mehr verrate ich nicht. Jede Menge Hauptcharaktere, bei den man das Gefühl hat, ja der ist es! Einmal den Hauptkommissar, total überarbeitet und in ihm wütet die Unzufriedenheit und seine Frau ging fremd…dann 2 Rettungssanitäter, beide sind einen von Anfang an sehr suspekt und dann die Saatanwältin, die Geheimnisse ohne Ende hat…Aber wer war es nun, tja da müsst ihr das Buch lesen…dann wisst ihr es… Und irgendwie beschleicht mich ein Gefühl, das es nicht das letzte Buch von Emelie Schepp ist… Hoffentlich….Ich wünsche allen beim lesen viel Spaß…

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  • Die Vergangenheit holt einen immer ein

    Engelsschuld

    buecherwurm1310

    19. October 2017 um 14:44

    In der schwedischen Stadt Norrköping gibt es eine Reihe von grausamen Morden. Immer wird der Sanitäter Philip Engström zu den Tatorten gerufen, um dann festzustellen, dass er nichts mehr ausrichten kann. Doch er ist den Toten schon einmal begegnet. Dann wird ihm klar, dass diese Mordfälle mit ihm zu tun haben und er der nächste sein könnte. Man hat ihn auch im Verdacht, aber er schweigt, da er eine Schuld verbergen will. Die Polizei hat lange keine Ahnung, wo sie den Täter suchen soll und doch muss verhindert werden, dass es weitere Opfer gibt. Die zuständige Staatsanwältin Jana Berzelius merkt zu spät, dass es nicht nur um Berufliches geht. Dies ist bereits der dritte Band um Staatsanwältin Jana Berzelius. Obwohl ich keinen der Vorgänger kenne, hatte ich keine Probleme, mich in die Geschichte hineinzufinden. Der Sanitäter Engström ist schon seit einer Weile nicht recht bei der Sache, was seiner Kollegin bereits aufgefallen ist. Dann verhindert seine große Schuld, dass er der Polizei Hinweise gibt. Er ist mir nicht sympathisch. Aber auch Jana Berzelius hat einen dunklen Fleck in ihrer Vergangenheit, der nicht bekannt werden soll. Dadurch ist sie zu Handlungen gezwungen, die gerade eine Staatsanwältin nicht tun sollte. In ihrem Job ist sie fähig und engagiert, privat aber hat sie mit einigen Problemen zu kämpfen. Sie ist eine Frau, die sehr kühl rüberkommt, dennoch mag ich sie. Aber auch die anderen Charaktere sind gut und authentisch ausgearbeitet, auch wenn die Ermittler ein wenig blass blieben, da die Staatsanwältin im Vordergrund ist. Die Geschichte wird aus wechselnden Perspektiven erzählt, so dass man einen guten Überblick bekommt. Der Schreibstil ist klar und gut zu lesen, das Tempo ist hoch. Es geht allerdings ziemlich grausam zu, wie man das häufig aus Skandinavien-Krimis kennt. Es sind also gute Nerven gefragt. Dieser spannende Thriller von Emelie Schepp hat mir gut gefallen, so dass ich schon auf weitere Bücher von ihr gespannt bin.

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  • Engelsschuld (Jana Berzelius Band 3)

    Engelsschuld

    PoldisHoerspielseite

    18. October 2017 um 12:00

    Philip Engström ist Rettungssanitäter und bildet mit seiner Kollegin Sandra eigentlich ein unschlagbares Team. Doch als sie bei einem neuen Einsatz auf eine Frau stoßen, deren Hände abgehackt wurden, stößt er an seine Grenzen. Doch das ist nicht das einzige Opfer des psychopathischen Mörders. Staatsanwältin Jana Berzelius wird auf den Fall angesetzt, wird von dem versuchten Selbstmord ihres Vaters aus der Bahn geworfen – und ist auf der Suche nach einigen wichtigen Dokumenten, die der Schlüssel zu ihrer eigenen Vergangenheit sind...„Engelsschuld“ ist bereits der dritte Roman von Autorin Emelie Schepp um die kühle Staatsanwältin Jana Berzelius, allerdings der erste, den ich gelesen habe. Zwar gibt es immer wieder Anspielungen auf Ereignisse aus den vorigen Bänden, dennoch konnte ich allem ohne Probleme folgen – die wichtigsten Eckpunkte werden dem Leser noch einmal präsentiert, anderes ergibt sich von selbst. Es ist toll, wie lebendig Schepp ihre Charaktere gestaltet, allen voran natürlich ihre Hauptfigur Jana. Nach außen hin wirkt sie sehr abgeklärt, abweisend, arrogant, doch langsam wird hier aufgedeckt, warum sie diese eisige Mauer um sich gebaut hat. Es ist sehr spannend, diesem Geheimnis langsam näher zu kommen und dabei immer wieder eine Blick auf die Frau hinter der Staatsanwältin erhaschen zu können. Doch auch die Nebencharaktere ihres Bandes werden sehr lebensnah beschrieben, haben ihre Macken und Stärken und sind sehr differenziert dargestellt. Schnell fiebert man mit ihnen mit, aber im Laufe des Bandes wechselt der Blick auf einige Sympathieträger und man muss seine Meinung revidieren – sehr gelungen.Auch die Handlung hat mich völlig mitgerissen. Die Autorin hat einen Plot geschaffen, der sehr packend und spannend ist und mich völlig gefangen genommen hat. Das Thema ist interessant, schnell baut sich eine packende und intensive Atmosphäre auf, die mich nicht mehr losgelassen hat. Das Tempo ist dabei sehr hoch, dennoch hatte ich nie das Gefühl, dass hier überhastet erzählt wird – alle Elemente kommen sehr gut zur Geltung und können ihre Wirkung voll entfalten. Immer wieder sind Cliffhanger oder harte Schnitte eingebaut, die das Geschehen dynamisch halten. Toll auch, dass die Gewaltszenen zwar schockierend sind, aber tatsächlich zur Entwicklung der Handlung beitragen und nicht als billige Effekte eingesetzt wurden. Immer mehr verdichtet sich die Handlung, der Leser bekommt immer wieder ein Teil des Bildes präsentiert, doch die Spuren sind äußerst geschickt gelegt – man kann den Täter nicht so leicht erraten, dennoch hat es genügend Hinweise gegeben, dass alles in sich sehr stimmig wirkt.„Engelsschuld“ ist einer der besten Romane, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Hochspannend und dynamisch, versehen mit intensiv dargestellten Charakteren, überraschenden Entwicklungen und dynamischen Wendungen. Das Thema wurde sehr gelungen aufbereitet, durch die privaten Momente der wichtigsten Charaktere wird alles auch recht komplex. Es ist eines dieser Bücher, das mich am Ende sprachlos zurückgelassen hat und das mich noch einige Zeit begleiten wird. Toll!

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  • Nicht schlecht aber auch nicht voll überzeugend

    Engelsschuld

    brauneye29

    11. October 2017 um 15:24

    Zum Inhalt:Grausame Morde erschüttern die schwedische Stadt Norrköping. Dreimal wird der Sanitäter Philip Engström zu den Tatorten gerufen, dreimal kann er nichts mehr für die entsetzlich entstellten Opfer tun. Er erkennt, dass er den Ermordeten schon einmal begegnet ist — und er selbst das nächste Opfer sein könnte.Meine Meinung:Insgesamt fand ich das Buch zwar nicht schlecht aber auch nicht voll überzeugend. Durch die Vielschichtigkeit der Geschichte war ich teilweise verwirrt, was gerade passiert. Wer zu welchem Teil der Geschichte gehört. So war es teilweise etwas schwer zu verfolgen und damit auch zeitweise erwas langatmig. Die Auflösung hat mir hingegen sehr gut gefallen und hat das Buch am Ende rausgerissen. Fazit:Gute Unterhaltung mit kleinen Schwächen.  

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  • Für mich einer der besten Thriller des Jahres

    Engelsschuld

    Curin

    10. October 2017 um 13:48

    Als Rettungssanitäter Philip Engström zu einem Einsatz in eine Wohnung gerufen wird, findet er mit seiner Kollegin ein grausam zugerichtetes Opfer mit abgesägten Händen vor. Er versucht noch, die Frau zu retten, was jedoch misslingt. Als noch weitere ähnliche Morde geschehen, geht die Polizei von einem Serientäter aus und versucht einen Zusammenhang zwischen den Getöteten herzustellen. Währenddessen trifft die auf den Fall angesetzte Staatsanwältin Jana Berzelius auf jemanden aus ihrer dunklen Vergangenheit... .Mit diesem spannenden Thriller hat mich die Autorin Emelie Schepp ab der ersten Seite sofort mitreißen können. Obwohl dies mein erstes Buch aus der Reihe um die Staatsanwältin Jana Berzelius war, hatte ich nicht den Eindruck, dass mir Vorwissen fehlt und ich konnte mich gut in die Handlung einlesen. Das besondere an dieser Geschichte sind die vielen Blickwinkel, aus der die Mordfälle betrachtet werden. Da ist zum Beispiel der Sanitäter Philip Engström, welcher anfangs mit seinem Job und auch seiner Ehefrau, die unbedingt schwanger werden will, überfordert scheint. Wie bei den anderen Figuren auch, wird sein Privat- als auch sein Arbeitsleben sehr komplex dargestellt, so dass man sich ein gutes Bild davon machen kann. Als außergewöhnlich habe ich auch die Staatsanwaltin Jana Berzelius empfunden, die auf mich erst sehr kalt und irgendwie streng und verbissen wirkte. Erst nach und nach versteht man, warum sie sich anderen Menschen gegenüber so distanziert verhält. Außerdem ist es äußerst spannend, wie sie sich aus einer Extremsituation, in die sie unfreiwillig gerät, heraus manövriert  und dabei Wege einschlägt, die man so von einer Frau mit ihrem Beruf nie erwarten würde.Gerade durch die vielen Figuren, die allesamt selbst eine Geschichte haben und irgendwie mit dem Fall in Zusammenhang stehen, ist die Handlung sehr dicht und an keiner Stelle langatmig. Wie es sich für einen guten Thriller gehört, beginnt das Buch spannend und bleibt es auch die ganze Zeit über, bis zum Schluss das Tempo noch einmal angezogen und noch rasanter als zuvor wird. Emelie Schepp hat einen sehr gut lesbaren und auch lebendigen Schreibstil. Sie schafft es, die jeweilige Situation immer anschaulich zu beschreiben, ohne sich in vielen kleinen Details zu verlieren. Besonders gefallen hat mir auch, dass man erst kurz vor der Auflösung dahinter kommen konnte, wer der Täter ist. So war die Handlung die ganze Zeit über spannend und enthielt für mich zum Schluss eine echte Überraschung bereit, die aber auch schlüssig war.Insgesamt ist ,,Engelsschuld" ein Buch mit glaubhaften Figuren, das Spannung bis zur letzen Seite bietet. Für mich ist eines der besten, die ich in diesem Jahr gelesen habe. Gerne empfehle ich diesen Thriller hier weiter.

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  • Brutaler Thriller der einem den Atem raubt

    Engelsschuld

    VickisBooks

    09. October 2017 um 07:48

    Inhalt: Ein Fehler, den du nicht wiedergutmachen kannst. Und ein Mörder, der nie vergessen hat … Grausame Morde erschüttern die schwedische Stadt Norrköping. Dreimal wird der Sanitäter Philip Engström zu den Tatorten gerufen, dreimal kann er nichts mehr für die entsetzlich entstellten Opfer tun. Er erkennt, dass er den Ermordeten schon einmal begegnet ist — und er selbst das nächste Opfer sein könnte. Doch eine schwere Schuld in seiner Vergangenheit lässt ihn schweigen. Staatsanwältin Jana Berzelius nimmt sich des Falls an. Erst spät merkt sie, dass Privates und Berufliches in dieser Mordserie eng miteinander verknüpft sind. Denn Jana hat ihre ganz eigene Rechnung mit dem Mörder offen. Meine Meinung: Dies war mein erstes Buch von Emelie Schepp. Anfangs beschreibt die Autorin verschiedene Personen, auf die man sich erstmal einlassen muss. Dies dauert eine Weile aber ich kam schnell in das Buch rein. Während des Lesens kommt es immer wieder zu Wechseln der Schauplätze, was immer mehr Interesse weckte. Schlucken musste ich bereits zu Beginn des Buches, als die brutalen und blutigen Szenen kamen. Und ich kann euch versprechen, sie sind wirklich brutal und schmutzig. Leider stelle ich mir Szenen immer in Gedanken vor, deswegen war es schon ziemlich schwer manche Dinge zu lesen. Wer also keine guten Nerven hat, sollte dieses Buch vielleicht nicht lesen. Trotzdem, so etwas gehört halt zu einem guten Thriller dazu. Jana Berzelius ist eine aufstrebende, engagierte Staatsanwältin die in Ihrem Leben mit vielen Schicksalen zu kämpfen hat. Zuerst versucht Ihr Vater sich umzubringen, überlebt und wird zum Pflegefall. Wenig später stirbt Ihre Mutter an einem Herzinfarkt und sie weiß mit den Gedanken nicht mehr wohin.„Sie war zur Kindersoldatin ausgebildet worden, zur Killerin, deren einzige Aufgabe es gewesen war zu töten.“ (Seite 51) Ein Straftäter entflieht aus dem Krankenhaus und die Staatsanwältin Jana Berzelius bekommt mit das sie den Häftling seit Kindertagen kennt. Jana will jedoch keine freundschaftlichen Gespräche oder so führen, für sie zählt es lediglich, den Ort ausfindig zu machen, an dem er ihre privaten Dokumente versteckt hält. Sie sind es, die ihr Geheimnis bewahren, der einzige Beweis ihrer Vergangenheit. Danilo Pená der sie gestohlen hatte. Im Großen und Ganzen gefiel mir das Buch wirklich sehr, so ein Paar kleine Probleme hatte ich trotzdem. Ich bin am Anfang nicht richtig rein gekommen.

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  • Ein Buch mit viel Potenzial, dass aber erst ganz am Schluss ausgenutzt wird

    Engelsschuld

    Rori03

    08. October 2017 um 12:24

    Autor: Emelie Schepp    447 Seiten    Thriller    Verlag: blanvalet    Flexibler Einband In der Stadt Norrköping wird eine Frau mit abgeschnittenen Händen gefunden. Gleich darauf ein Mann mit abgeschnittenen Beinen und eine Frau, die keine Zunge mehr hat. Der Rettungssanitäter Philip Engström wird zu jedem der Tatorte gerufen, dabei kommen ihm die Gesichter der drei Opfer ziemlich bekannt vor. So langsam begreift er wer ihnen das angetan hat und fürchtet um sein Leben. Nebenbei hat die Staatsanwältin, Jana Berzelius, mit ihrem eigenen Schicksal zu kämpfen. Eine Geschichte, die einen langgezogenen Anfang hat und erst auf den letzten 50 Seiten richtig spannend wird. Wobei die letzten 50 Seiten das Buch noch retten, sonst hat es nicht so ein "ich will wissen, wie es weitergeht"-Faktor, wie es bei einem Thriller normalerweise der Fall ist. Es geschieht zwar immer wieder ein Mord oder sonst ein Zwischenfall, aber ruft trotzdem kein Suchtlesen hervor. Zum Teil habe ich auch immer wieder mit dem Gedanken gespielt, das Buch abzubrechen. Es hat geheissen, man könne das Buch lesen ohne die vorherigen zwei Fälle gelesen zu haben, würde ich aber empfehlen, weil es immer wieder Teile gibt, die man aus den vorherigen Fällen nimmt. Ausserdem hat es am Schluss einen kleinen Cliffhänger für das nächste Buch offen. Aber ansonsten war es eine grausig schreckliche Geschichte, die die Fantasie anspringen lassen hat. Toll war besonders, dass die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven geschrieben worden war und schnell klar war, aus welcher Perspektive man jetzt liest. Der Schreibstil war ganz ok, wobei ich immer wieder das Gefühl hatte, kaum voran zu kommen. Dies könnte aber auch an der Handlung liegen. Aber am Schluss hat mir der Schreibstil ziemlich gut gefallen. Ausserdem ist mir immer noch unklar, was der Titel mit dem Inhalt des Buches zutun hat. Fazit: Eine Geschichte, die den Suchtfaktor erst viel zu spät eingesetzt hat, darum 3/5 Sternen.

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  • Was der Titel " Engelsschuld" mit diesem Buch zu tun hat bleibt mir ein Rätsel.

    Engelsschuld

    Rees

    04. October 2017 um 16:31

    Drei bestialische Morde geschehen in kurzer Zeit und jedesmal ist der Sanitäter Philip Engström im Dienst  und muss den grausigen Tatort betreten . Dreimal kommt jede Hilfe zu spät und dreimal kennt Philip die Opfer  und muss mit Entsetzen erkennen, dass es etwas mit ihm zu tun hat. Etwas aus seiner Vergangenheit holt ihn ein und er fürchtet um sich und sein Leben. Die Polizei tappt lange im dunkeln und verdächtigen zuerst Philip , doch dann geht alles plötzlich sehr schnell und es gilt den wahren Täter zu stoppen und weitere Opfer zu retten. Gleichzeitig muss die Staatsanwältin Jana Berzelius gegen ihren Willen einen gesuchten Schwerverbrecher ,bei sich verstecken. Er hat brisante Unterlagen aus ihrer Vergangenheit , die er weiterleiten will, wenn sie ihm nicht zur Flucht verhilft. Auch Jana hat eine bewegte Vergangenheit , die sie schützen will. Anfangs muss man sich auf ziemlich viele Personen und Zusammenhänge einlassen und es dauert bis man den Überblick hat. Dann kommen schnelle Wechsel der Schauplätze, was der Geschichte ein rasantes Tempo gibt  und eigentlich sehr angenehm ist, weil man so am Ball bleibt. Die Seiten  fliegen nur so dahin. Was mir nicht so gefiel, waren die brutalen Szenenbilder ,die ich nicht unbedingt brauche , wenn ich einen Thriller lese. Das auskosten der fürchterlichsten Szenen fand ich etwas übertrieben und abstossend. Spannung ist bei mir zwar angesagt ,aber diese entsetzlichen Beschreibungen über die Tat und deren Hergang weniger. Leider findet man das in jedem Schwedischen Thriller, als ob sie sich gegenseitig an Grausamkeiten übertreffen wollten. Wer das mag, ist mit diesem Thriller gut bedient, mir war es zu viel. 

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