Emil Hakl Acht Tage bis Montag

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Inhaltsangabe zu „Acht Tage bis Montag“ von Emil Hakl

An manchen Dingen kann man einfach nichts ändern. Unrecht zählt nicht dazu. Es kann doch nicht so schwer sein, eine Meinung zu haben. Politische Gleichgültigkeit geht gar nicht, findet ein Tscheche, der für die Präsentation seines neuen Buches mal schnell nach Oslo reist. Er hat die Schnauze voll von Korruption, alten Kommunisten in hohen Positionen und Willenlosen in der Bevölkerung. In seiner Tasche: ein Text über die Machenschaften der linksradikalen RAF. Er will verstehen, was Baader, Meinhof und Ensslin zu ihren Taten trieb. Während seines Aufenthalts tötet Anders Behring Breivik 77 Menschen auf der norwegischen Ferieninsel Utøya. Von der Reise zurückgekehrt findet er einen Scherbenhaufen vor. Einer seiner Freunde wurde aus seinem Zuhause vertrieben. Zusammen mit einem Dritten entsteht ein Plan. Der für die Zwangsversteigerung mitverantwortliche korrupte Staatsanwalt muss sterben. Das wird die Leute wohl endlich aufwecken. Wie immer setzt sich Emil Hakl über alle Genregrenzen hinweg und treibt die Spannung gewandt auf den Höhepunkt. Seine auf den ersten Blick beiläufig anmutenden Beschreibungen entpuppen sich als unverwechselbare Charakteristika, die mit großem Gespür für Details zu Papier gebracht wurden.

Ein schönes Buch, das sich bei mir jedoch erst einmal etwas setzen muss, bevor ich die eigentliche Kunst darin erkennen konnte.

— Kerstin-Scheuer

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    Acht Tage bis Montag

    Kerstin-Scheuer

    07. March 2015 um 20:12

    Obwohl es schon etwas Arbeit war, “Acht Tage bis Montag” zu lesen, gefiel mir die unkonventionelle Art des Erzählers im Nachhinein doch recht gut. Emil Hakl sprengt die Grenzen des klassischen Romans, wie sein Protagonist die gesellschaftlichen Konventionen überwinden möchte. Er erzählt in einem sehr reduzierten Sprachstil, was die Orientierung bisweilen etwas erschwert. Nichtsdestotrotz ist es ein schönes Buch, das sich bei mir jedoch erst einmal etwas setzen muss, bevor ich die eigentliche Kunst darin erkennen konnte. Einzig das Ende war mir etwas zu schwach. (Ausführliche Rezension: http://kerstin-scheuer.de/?p=2691)

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