Emil Ostrovski Wo ein bisschen Zeit ist ...

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Inhaltsangabe zu „Wo ein bisschen Zeit ist ...“ von Emil Ostrovski

Der 18-jährige Jack Polovsky entführt seinen neugeborenen und zur Adoption freigegebenen Sohn, um ihn seiner dementen Großmutter zu zeigen. Und so gerät alles aus den Fugen. Jack kauft ein Auto, holt seinen besten Freund Tommy und später auch die Mutter des Kindes dazu, und gemeinsam sind sie zwei Tage lang auf der Flucht vor der Polizei. Jack bespricht dabei schon mal die ganz großen Themen des Lebens mit seinem Sohn. Der heißt nämlich Sokrates – zumindest für Jack. Am Ende wird alles gut: Jack bekommt Besuchsrecht, das Baby Sokrates bekommt einen richtigen Namen und sie finden (fast) den Sinn des Lebens.

Ein sehr interessantes Buch mit vielen philosophischen Gedanken des Protagonisten. Absolut empfehlenswert.

— Crazy-Girl6789

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    Wo ein bisschen Zeit ist ...

    Crazy-Girl6789

    25. October 2016 um 16:21

    Erster Satz: Im Regen verschwimmt die Welt vor dem Restaurant, sie verwandelt sich in ein Trugbild, das sich durch Wind, Wasser und Licht ständig verändert. Fakten: Autor: Emil Ostrovski Verlag: FISCHER Taschenbuch Erscheinungsdatum: 24.07.2014 Genre: Jugendbuch Seiten: 304 Inhalt: Der 18-jährige Jack Polovsky entführt seinen neugeborenen und zur Adoption freigegebenen Sohn, um ihn seiner dementen Großmutter zu zeigen. Und so gerät alles aus den Fugen. Jack kauft ein Auto, holt seinen besten Freund Tommy und später auch die Mutter des Kindes dazu, und gemeinsam sind sie zwei Tage lang auf der Flucht vor der Polizei. Jack bespricht dabei schon mal die ganz großen Themen des Lebens mit seinem Sohn. Der heißt nämlich Sokrates – zumindest für Jack. Am Ende wird alles gut: Jack bekommt Besuchsrecht, das Baby Sokrates bekommt einen richtigen Namen und sie finden (fast) den Sinn des Lebens. Gestaltung: Auf dem Cover sieht man ein Auto mit einer Ladefläche, auf welcher ein Kinderwagen steht. Dahinter sieht man einen blauen Himmel mit Wolken und einer hellgelben Sonne. Über dem Auto kann man noch eine Stromleitung mit Vögeln darauf erkennen. Der Rest der Vorderseite ist weiß bis hellgelb, außer ganz unten da ist das Cover orange. Oben auf dem Cover stehen der Autor und darunter der Titel kursiv geschrieben. Die Schriftfarbe für den Autor ist orange und die für den Titel schwarz. Auf der Rückseite des Buches kann man den Rest der Straße erkennen. Sprache: Meiner Meinung nach ist die Sprache gut gewählt worden. Zudem hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen. Man konnte der Geschichte richtig gut folgen, da auch die Wortwahl relativ einfach ist. Die Gefühle der Personen werden sehr oft und auch gut dargestellt. Fazit: Das Buch gefiel mir gut. Die Geschichte empfand ich als sehr interessant. Vor allem auch die philosophischen Teile der Geschichte haben mir sehr gut gefallen. Meiner Meinung nach wurde der Roadtrip sehr realistisch dargestellt. Sonst mag ich eigentlich Geschichten die einen Roadtrip thematisieren, da sie mir meist zu unrealistisch dargestellt werden. Alles in allem kann ich sagen, dass dies ein sehr gelungenes Buch ist und ich mich schon auf weitere Bücher des Autors freue. Also eine absolute Leseempfehlung von mir. Viel Spaß beim Lesen… Hinweis: Es ist alles meine Meinung; andere empfinden vielleicht anders.

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  • Unglaubliche Flucht mit philosophischen Gedanken

    Wo ein bisschen Zeit ist ...

    Girdie

    16. November 2014 um 19:09

    Jack trifft sich mit seinem erwachsenen Sohn an dessen Geburtstag. Dieser steht kurz davor aufs College zu gehen und Philosophie zu studieren Der Leser merkt dadurch gleich, dass Vater und Sohn keinen sehr engen Kontakt zueinander haben. Emil Ostrovski, der junge Autor des Buchs „Wo ein bisschen Zeit ist“ schickt diesen Prolog der eigentlichen Geschichte des Romans voraus, die Jack nun im Folgenden aus der Ich-Perspektive seinem Sohn erzählt. Ich finde es nicht gut, dass in der Inhaltsangabe auf der Rückseite des Umschlags das Ende des Buchs vorweggenommen wird. Jack erhält an seinem 18. Geburtstag den Anruf seiner Ex-Freundin Jess, die gerade in einem Krankenhaus den gemeinsamen Sohn zur Welt gebracht hat. Er hatte ihr zur Abtreibung geraten, doch Jess wollte das Kind unbedingt bekommen. Im Krankenhaus erfährt er davon, dass Jess den gemeinsamen Sohn zur Adoption freigegeben hat. Bei Jack keimen Vatergefühle auf und er mag seinen Sohn nicht hergeben. Kurz entschlossen steigt er mit seinem Sohn aus einem Fenster des Krankenhauses und begibt sich mit ihm auf eine Reise die erst ein Ziel findet, als seine an Alzheimer erkrankte Großmutter ihn zur Gratulation anruft. Sie wird er trotz der dazwischenliegenden mehrstündigen Fahrtzeit besuchen, um ihr seinen Sohn zu zeigen! Auch sein treuer Freund Tommy ruft zum Geburtstag an. Beide verbinden viele gemeinsam erlebte Tage ihrer Jugend und so wird im Schwelgen über gemeinsam Erlebtes und noch zu Erlebendes eine irrsinnige Fahrt, zunächst mit dem Auto von Tommy und später mit dem Boot von dessen Vater, über den amerikanischen Kontinent. Mit an Bord ist auch Jess, die vor den Adoptiveltern ihres Sohns und der Polizei, die nach dem Entführer sucht, aus dem Krankenhaus geflüchtet ist. Das Buch ist eine humorvolle, abenteuerliche Geschichte, deren schneller Handlungsablauf immer wieder unterbrochen wird durch tiefgründige Zwiegespräche, die Jack mit seinem Sohn hält, den er nach dem großen Philosophen der Antike Sokrates nennt. Hin und wieder macht Jack sich bewusst, dass diese Gespräche natürlich eine innere Auseinandersetzung seiner selbst sind. Auf diese Weise nimmt der Leser Teil daran, wie Jack sich mit seiner bisherigen Sorglosigkeit auseinandersetzt, die sogar soweit geführt hat, dass er sich umbringen wollte, als er über seine Glückwünsche zum Geburtstag nachgedacht hat. Doch die Angst vor Folgeschäden hat ihn davon abgehalten. Dies war ein erster Schritt sich darüber klarzuwerden, welche Auswirkungen Handlungen haben können. Die sich mühelos lesende, lebendige Erzählung ist nur die Basis für eine viele tiefergehende Erfahrung, die der Leser an der Seite von Jack nachvollziehen kann. Man merkt der Geschichte an, dass der Autor selber noch jung ist, nämlich Anfang 20, da er die Handlungen und Gedanken seines Protagonisten so leicht zu Papier bringt. Dabei bleibt die richtige Behandlung des Babys auf der Tour Nebensache, die zunehmende Übernahme von Verantwortung steht im Vordergrund. Emil Ostrovski weiß mit phantasievollen und frischen Einfällen den auch wenig an philosophischen Gedankengängen interessierten Leser immer wieder in seine Erzählung zurückzuziehen. Unter der Oberfläche der Romanidee geht es um Freundschaft, das Erwachsenwerden, die Unendlichkeit und vieles mehr. „Wo ein bisschen Zeit ist“ ist ein besonderer Roman, der neben einer unglaublichen Flucht ganz nebenher ein wenig Philosophie vermittelt und den Leser zum Mitdenken über die großen Fragen der Menschheit anregt. Gerne empfehle ich dieses Buch weiter.

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  • Ein verrückter Road Trip durch die Philosophie

    Wo ein bisschen Zeit ist ...

    Textverliebt

    31. October 2014 um 11:45

    Ein verrückter Road Trip durch die Philosophie Der junge Jack Polovsky spürt keine Hoffnung mehr und überlegt kurzzeitig, seinem Leben am Morgen seines Geburtstags ein spontanes Ende zu setzen. Kurz darauf erreicht ihn jedoch der Anruf seiner Ex-Freundin Jess. Diese liegt in den Wehen und schenkt gerade dem gemeinsamen Kind das Leben. Obwohl Jack zunächst entschieden gegen den Nachwuchs war, macht er sich sofort auf den Weg zu ihr. Dort angekommen erwartet ihn neben dem Wunder des Lebens allerdings eine böse Überraschung: Jess gibt den gemeinsamen Sohn zur Adoption frei, und die zukünftigen Adoptiveltern warten bereits gespannt darauf, dem neuen Familienmitglied ein liebevolles Heim zu geben. So sehr sich Jack zunächst auch gegen den Gedanken an eine so frühe und ungeplante Vaterschaft gewehrt hat, bringt er es nach den ersten Momenten mit seinem Sohn dennoch nicht übers Herz, ihn ohne Weiteres in die Obhut fremder Menschen zu geben. So beschließt er kurzerhand, seinen bis dahin namenlosen Sohn aus dem Krankenhaus zu entführen, um ihn wenigstens einmal seiner an Demenz erkrankten Großmutter zu zeigen. Mit der Flucht aus dem Krankenhaus beginnt für Jack, den neugeborenen Sokrates, Jacks besten Freund Tommy und Jess ein Abenteuer, das Abschied und Neuanfang zugleich ist … Menschen werden nun mal verletzt. Menschen, die Gefühle haben und sich Gedanken machen. Nur wer nichts fühlt und sich keine Gedanken macht, wird nicht verletzt. – Seite 71 – Ein ganz besonderer Roman über die Fragen des menschlichen Seins Wo ein bisschen Zeit ist … von Emil Ostrovski ist trotz der jugendgerechten Sprache kein Roman, der sich ohne Weiteres überfliegen lässt. Vielmehr erzählt der Autor eine humorvolle und dennoch anspruchsvolle Coming-of-Age-Geschichte, bei der sich alles um Jacks Gedanken über Gott und die Welt dreht. Und da Selbstgespräche und Monologe auf Dauer doch ein wenig einseitig wirken, bekommt er mit seinem Sohn Sokrates einen passenden Diskussionspartner. Eigentlich antwortet ihm zwar eher Jacks Unterbewusstsein, doch das ist einfach nicht so spektakulär wie ein philosophierendes Neugeborenes, das regelmäßig die Gedanken seines Vaters hinterfragt und ihm somit ständig neue Denkimpulse mit auf den Weg gibt. Trotz aller tiefsinnigen Gedanken sind Jack, Jess und Tommy vor allem eins: Teenager, die sich gerade an der Schwelle zum Erwachsensein befinden und ihren Platz in der Welt noch suchen. Während Jack die Dinge immer wieder unter verschiedenen philosophischen Aspekten betrachtet, gibt sich Jess eher rational. Manches Mal wirkt sie fast schon abgeklärt, doch im Verlauf der Handlung zeigt sich immer wieder, dass auch sie ein großes Herz besitzt. Im Gegensatz zu ihrem Ex-Freund lässt sie sich allerdings nicht einfach so von der Romantik eines Gedankens verführen. Tommy erscheint hingegen als oberflächlicher Witzbold. Auch hinter seiner Fassade verbirgt sich ein ernster Junge, der das jedoch hervorragend mit Humor und einer scharfen Zunge zu überspielen weiß. Und Sokrates ist vor allem eins – ein Baby mit einem abgefahrenen Namen, das beweist, dass Neugeborene tatsächlich mehr aushalten als gedacht. Der unbeholfene, aber besorgte Umgang mit dem Jungen zeigt nämlich immer wieder, dass Jess ihre Entscheidung nicht leichtfertig und unberechtigt, sondern aus tiefer Liebe zu ihrem Sohn getroffen hat. Fazit Wo ein bisschen Zeit ist … hebt sich deutlich von den anderen Jugendromanen ab und traut sich anders zu sein. Die Charaktere sind nicht immer bequem und verkörpern auch nicht die reichen, beliebten oder sorglosen Teenager, denen man sonst so häufig in einem Jugendroman begegnet. Sie alle tragen ihre Geschichte mit sich und haben wohl auch deshalb Ecken und Kanten. Die Handlung beschreibt zwar einen abenteuerlichen und humorvollen Road Trip, doch viel wichtiger ist die Reise durch die Philosophie, das Leben und das Universum. Und ganz in ebendieser Manier wirft jede gefundene Antwort zugleich zehn neue Fragen auf. Dieser Roman ist eine Empfehlung für alle, die gelegentlich die persönliche Weiterentwicklung eines Charakters einer spannenden Handlung vorziehen und sich nicht vor Tiefgang scheuen.

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  • Philosophisch, abgefahrener und doch hoffnungsvoller "Roadtrip"-Roman

    Wo ein bisschen Zeit ist ...

    Lesegenuss

    24. October 2014 um 14:49

    Es ist schon eine Weile her, dass das Buch „Wo ein bisschen Zeit ist …“ als Überraschung bei mir ankam. Hierbei handelt es sich um den Debütroman von dem 23-jährigen Emil Ostrovski. Als der halbwüchsige Teenager Jack sich gerade mal wieder mit Suizidgedanken trägt, erfährt er durch ein Telefonat, dass er gerade Vater wird. Seine Exfreundin bringt seinen Sohn zur Welt, während die Adoptiveltern schon im Hintergrund warten. Was nunmehr folgt, erscheint erst mal wie eine Kurzschlußhandlung. Im Krankenhaus sieht er sein Kind und einer Eingebung nach muss er es unbedingt seiner dementen Großmutter zeigen, bevor sein Sohn zu den Adoptiveltern kommt. Sokrates, nach dem griechischen Philosophen, so nennt er seinen Sohn. Wahrscheinlich nicht ohne Grund, denn aus dem philosophieren kommt man während der ganzen Handlung kaum raus. Mit seinem Freund Tommy und letztendlich auch der Mutter des Babys macht er sich auf den Weg zu seiner Granny. Der Roadtrip beginnt – Auf der Flucht vor der Polizei. Der sonst so voller Selbstzweifel geplagte Jack entwickelt während der Reise eine ganz besondere Beziehung zu seinem Sohn. Er unterhält sich mit ihm über Gott und die Welt, über den Sinn des Lebens. Tja, man könnte denken, Jack hat irgendwie eine Macke. Der Klappentext ist schon eine exakte Inhaltszusammenfassung. Sicher ist das Buch nicht ganz einfach zu lesen, denn bei mir traten schon einige Fragen auf, die unbeantwortet blieben. Wie die Jugendlichen mit dem Baby umgehen, irgendwie schon verrückt, aber immer ums Wohlergehen besorgt, war schon rührend zu lesen. Die Reise der drei Protagonisten und dem Baby ist gefühlvoll und doch teils sehr widersprüchlich geschrieben. Die Handlung scheint anspruchsvoll, und doch wurde die Sprache der Jugend nicht aus den Augen verloren. Allerdings war der Schreibstil des Autors sehr gewöhnungsbedürftig. Mit gemischten Gefühlen habe ich mich durch die Story gelesen. Vielleicht lag es daran, dass es nicht ganz meiner Richtung entsprach. Es hatte den Anschein, dass es auf einem sehr hohen Niveau geschrieben ist, anspruchsvoll und nicht mal eben so gelesen. Ob es allerdings in die Kategorie Jugendbuch passt bzw. für alle Jugendliche geeignet ist,  da habe ich meine Zweifel. Wie hat mir das Buch gefallen, diese Frage stellte sich zum Schluss. Eine klare Antwort kann ich nicht geben. Wie es halt im Leben so ist, Geschmäcker sind verschieden.

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  • Philosophischer Roadtrip dreier Teenager

    Wo ein bisschen Zeit ist ...

    Orisha

    Als Jack 18 Jahre alt wird, kriegt er einen unerwarteten Anruf. Am Telefon ist Jess - seine Ex-Freundin, die ihm eröffnet im Krankenhaus zu liegen und gerade seinen Sohn zur Welt zu bringen. Perplex macht sich Jack auf ins Krankenhaus. Dort erfährt er, dass Jess ihren gemeinsamen Sohn weggeben will. Kurzerhand schnappt er sich seinen Sohnemann und fährt zu Tommy, seinen besten Freund. Gemeinsam machen sie sich auf einen Roadtrip der besonderen Art, um Jacks Großmutter Bob ein letztes Mal zu besuchen. Ostrovski nimmt den Leser mit auf Jacks Reise, die irgendwie eine typische Roadtrip-Geschichte ist und irgendwie auch wieder nicht. Beginnend bei den Protagonisten - drei Teenagern und ein Baby – kommt das Buch eher untypisch daher. Untypisch, weil vor allem Hauptprotagonist Jack nicht als typischer Teenager auftritt. Er scheint recht erwachsen für sein Alter und hat eine Schwäche für Philosophie. Daher tauft er seinen Sohn auch Sokrates und beginnt immer wieder imaginäre Zwiegespräche, um ihm die Welt zu erklären. Trotz seines jugendlichen Alters übernimmt Jack die Verantwortung für Sokrates und dient damit vielen als Rollenmodell. Auch die Dialoge zwischen Jack, Tommy und Exfreundin Jess sprühen vor Witz, Charme und jugendlichen Humor. Gespickt mit vielen popkulturellen Anekdoten – die von dem Zauberer von Oz, Per Anhalter durch die Galaxis bis hin zu Star Wars reichen – bietet das Buch ein Lesevergnügen. Mich hat es humoristisch, philosophisch sowie unterhalterich komplett abgeholt. Fazit: Eine lohnenswerte, kurzweilige Lektüre. Empfehlenswert.

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    • 3

    Sabine17

    10. October 2014 um 19:59
  • Der Weg ist das Ziel - philosophischer Roadtrip mit Situationskomik

    Wo ein bisschen Zeit ist ...

    sabrinacremer

    04. October 2014 um 10:49

    “Auch als ich ins Krankenhaus kam, fragte sie nicht, was ich wolle oder wie ich mich fühlte. Bloß: >>Ich gebe ihn zur Adoption frei.<< Zugegeben, anfangs hatte ich ihn nicht haben wollen… Ich wollte ihn nicht haben, doch jetzt ist er da, und er hat meine Nase, meine gottverdammte Nase. Die hat er jetzt, und die wrid er auch noch haben, wenn ich schon tot bin.” (Seite 41) Auf dieses Buch habe ich mich riesig gefreut! Zu gut klang für mich der Klappentext, der eigentlich auch schon alles verrät, was in dieser Geschichte passiert. Das Buch beginnt mit dem Prolog, in dem Jack mit seinem (schon älteren) Sohn in einem Diner sitzt, ihn zu einem Milchshake einlädt und dabei seine Geschichte erzählt. Wie es war, als er geboren wurde und Jack den Roadtrip seines Lebens erlebte. Dieser hatte nämlich eigentlich vor, sich umzubringen. Facebook sei “dank”. Doch dann erfährt er, dass seine Freundin Jess schwanger ist. Wie das Schicksal es so will, kommt das Kind an Jacks Geburtstag auf die Welt. Das ist doch ein Zeichen, oder? :) Jess hat beschlossen, das Baby zur Adoption freizugeben, doch Jack ist schließlich dagegen. Und so nimmt er seinen Sohn, nennt ihn Sokrates und verschwindet. Schon der Name des Sohnes lässt erahnen, wie es in Jacks Kopf zugeht. Sein bester Freund Tommy kann es erst nicht glauben, unterstützt Jack dann aber in seinem wahnwitzigen Vorhaben. Jess, die dem ganzen sehr skeptisch gegenüber steht, kann Jack auch nicht davon abbringen und wird so auch Teilhaberin des Roadtrips. 3 Jugendliche, die mit einem Baby durchs Land fahren. Auf der Flucht vor der Polizei. Auf dem Weg zu Jacks Großmutter – von der er hofft, dass sie einen klaren Moment hat und ihn wiedererkennt, damit er ihr ihren Urenkel vorstellen kann. “Es ist mein Geburtstag, ich hätte fast versucht, mich wegen Facebook umzubringen, ich fahre mit einem entführten Baby namens Sokrates durch die Gegend, und alles, was mir in den Sinn kommt, ist die Frage, ob wir letztendlich durch Atomwaffen, durch eine Supernova oder vielleicht auch durch die Zerstörung unseres Planeten wegen des Baus einer neuen intergalaktischen Fernstraße ausgelöscht werden.” (Seite 69) Der Klappentext verrät schon, wie die Geschichte ausgeht und was im Buch passiert. Daher wird keinerlei Spannung erzeugt. Vielmehr ist hier der Weg das Ziel, im wahrsten Sinne des Wortes! Wir begleiten Jack, seinen Sohn und seine Freunde auf einem Roadtrip, der voller Philosophie steckt und sich mit der Frage nach dem Sinn des Lebens beschäftigt. Jack führt im Geiste immer wieder Dialoge mit seinem Baby und auch sich selber. Häufig habe ich überlegt, wie ein 18jähriger nur solch schwerwiegenden Gedanken im Kopf haben kann, bei allem so in die Tiefe geht, und die jugendliche Unbeschwertheit vermissen lässt. Die ist aber wahrscheinlich über das Vorhaben, sich umzubringen, verloren gegangen. Stellenweise schreibt Emil Ostrovski schon fast poetisch. Die Worte, die er benutzt, die Metaphern finde ich gut und für ein Debüt wirklich stark! Leider aber konnte er mich damit nicht abholen – und so war ich leider kein Mitfahrer auf dem Roadtrip, sondern nur ein Zuschauer. Mir gelang es einfach nicht, eine eben solche tiefe Verbindung zu den Beteiligten aufzubauen, wie es dem philosophischen Ansatz dieses Buches gerecht geworden wäre. Schade. “Wo ein bisschen Zeit ist…” ist ein philosophischer Roadtrip von drei Jugendlichen und einem Baby, der den Leser über den Sinn des Lebens nachdenken lässt und an einigen Stellen mit Situationskomik aufwarten kann. Obwohl das Buch sich zügig lesen lässt, ist es alles andere als “leichte Kost” und verlangt vom Leser, dass man sich voll und ganz auf die Geschichte einlassen kann. Wer das kann, wird mit schönen und starken Worten belohnt. “>>Tom. Jack. Fließt bei euch Muttermilch?<< Nicht als ich das letzte Mal kontrolliert habe. Das spreche ich aber nicht aus. Jess macht nicht wirklich Witze. Sie meint es ernst. [...] Wow. Jess macht genausoviel durch wie ich, wenn nicht noch mehr (zum Beispiel wäre sie fast ertrunken), und das Ganze schon seit neuen Monaten. Und das wird mir jetzt erst klar. Ich bin wirklich ein Trottel.” (Seite 256/257) (c) bookwives.de

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  • ein Roadtrip mit drei Teenagern und einem Baby .... und es lohnt sich einzusteigen

    Wo ein bisschen Zeit ist ...

    -Favola-

    24. September 2014 um 23:51

    "Wo ein bisschen Zeit ist ...." wurde mir als Geheimtipp ans Herz gelegt und die Inhaltsangabe versprach genau das, was ich mir wünschte: Tiefsinniges kombiniert mit Humor.  Doch nach einem kurzen Prolog wurde ich zu einem deprimierten Jack und seinen recht verwirrenden Gedanken geworfen. Er studiert sogar an einem Suicid herum, doch als er die erste Pille schlucken will, klingelt sein Handy und seine Exfreundin eröffnet ihm, dass sie in wenigen Momenten sein Kind zur Welt bringen will.  Als Jack dann seinen Sohn in den Händen hält, nimmt das Schicksal seinen Lauf  -  oder besser gesagt: Er nimmt seinen Sohn und möchte ihn seiner an Alzheimer leidenden Grossmutter vorstellen. Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive von Jack geschildert. Er ist ein sympathischer Teenager, der jedoch noch seinen Platz in der Gesellschaft sucht. Er macht sich Gedanken über Gott und die Welt und führt mit seinem Sohn, den er liebevoll Sokrates nennt, imaginiere Diskussionen, die sehr philosophisch und manchmal auch etwas abgehoben sind. So sind in Emil Ostrovskis Debüt das Erwachsen werden, die Freundschaft, der Sinn des Lebens im Allgemeinen zentrale Fragen, die zum Mitdenken anregen. Die Geschichte, die Sprache ist sicher keine einfache und doch kommt der Humor nicht zu kurz. Als Mutter muss man zwar das eine oder andere Mal wegschauen - denn wer füttert schon ein Neugeborenes mit Apfelmus? - doch die Kombination von viel Philosophie mit einem rechten Schuss Ironie, tut gut. "Wo ein bisschen Zeit ist ..." ist ein ungeschliffener Diamant, der wohl nur von einem kleinen Teil Leser entdeckt wird - und wohl auch beim Zielpublikum keinen Hype auslösen wird. "Wo ein bisschen Zeit ist ...." ist weit weg von Mainstream, lässt sich nicht einfach locker flockig weglesen. Man muss etwas dafür tun und bekommt dafür eine tiefsinnige, aber trotzdem unterhaltsame Suche eines Teenagers nach sich selbst und seinem Platz in der Welt und dabei den Spagat zwischen Kindskopf und Philosoph beherrscht. Fazit: "Wo ein bisschen Zeit ist ..." ist ganz bestimmt nicht jedermanns Sache. Dazu ist es zu anders, zu speziell, zu philosophisch .... jedoch auch witzig und herzerwärmend. Ein Roadtrip mit drei Teenagern und einem Baby .... und es lohnt sich einzusteigen.

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  • Wo ein bisschen Zeit zum Nachdenken ist ...

    Wo ein bisschen Zeit ist ...

    LilStar

    29. August 2014 um 11:12

    Der 18jährige Jack Polovsky ist gerade dabei seinen Selbstmord zu planen, als seine Ex-Freundin ihn anruft und bittet zu ihr zu kommen. Sie liegt gerade nämlich im Krankenhaus, entbindet ein Kind und benötigt Unterstützung. Jacks Kind. Seinen Sohn. Der nicht geplant war und den sie direkt nach der Geburt zur Adoption frei geben will. Die Adoptiveltern stehen nach der Geburt schon parat, als Jack sich den Säugling schnappt, dem er den bedeutungsvollen Namen Sokrates gibt, und sich mit ihm auf dem Weg macht um seiner dementen Großmutter einen Besuch abzustatten... "Wo ein bisschen Zeit ist" klingt zunächst einmal wie ein locker leichter Road-Trip für Jugendliche. Etwas, was total sinnlos ist, aber viel Spaß bringt. Und genau das ist dieses Buch eigentlich nicht. Es geht um die ganz großen Fragen des Lebens. Um die Liebe, Freundschaft ums Erwachsen werden. Um Fragen, die sich jeder Mensch im Laufe seines Lebens einmal stellen wird. Und auf die nie jemand eine zufriedenstellende und allgemeingültige Antwort geben kann. Der Einstieg in das Buch fiel mir ein wenig schwer, weil man mitten in die verworrene Handlung geworfen wird. Es gibt keine große Einleitung, man wird direkt mit den Gedanken von Jack konfrontiert, denen ich zunächst nicht wirklich folgen konnte und auch im späteren Teil oftmals nicht so recht nachvollziehen vermochte. Trotzdem haben mich gerade Jacks philosophische Zwiegespräche mit seinem Sohn sehr zum nachdenken angeregt. Es geht ums Erwachsen werden und um Verantwortung. Darum, wie die Welt funktioniert und wie man sich richtig verhält. Also um die grundliegenden Fragen des Lebens. Wir erleben die Geschichte aus der Sicht von Jack. Er war mir als Protagonist die meiste Zeit auch recht sympathisch, auch wenn ich ihm oftmals nicht so wirklich folgen konnte und auch nicht zustimmen. Einige seiner Überlegungen waren aber sehr interessant. Woran ich mich als Mama schon ein wenig anstoßen musste, das war der so sorglose und verantwortungsvolle Umgang mit dem kleinen Säugling. Natürlich stand dies nicht wirklich im Vordergrund, sondern war lediglich Mittel zum Zweck, sozusagen die Oberfläche, dieses tiefgründigen Romans, aber ich fühlte mich bei diesen Szenen dennoch unbehaglich. Selbst Jugendliche sollten schon wissen, dass man Babys anders zu behandeln hat. Aber nun gut, darüber musste ich hinweg sehen. Das Buch schlägt ein sehr ruhiges Tempo an und hält dieses auch bis zum Ende durch. Spannend ist sicherlich anders, aber interessant war es und es hat irgendwo auch Spaß gemacht und zum selbst nachdenken angeregt. Langsam ging es dann auch noch dem Finale zu und das war dann auch grundsätzlich sehr zufriedenstellend. Trotzdem war bei diesem Buch auf jeden Fall eher der Weg das Ziel. Die eigentliche oberflächliche Geschichte war nichts besonderes, aber die vielen philosophischen Anregungen, die das Buch mit sich brachte, die machten das Buch dann doch noch zu etwas besonderem. Insgesamt habe ich das Buch als Leser sehr genossen. Es ist definitiv nichts um es mal schnell weg zu lesen, man sollte sich schon ein wenig Zeit dafür nehmen und sich auch auf die grundsätzlichen Fragen des Lebens einlassen. Dann kann man ein paar sehr vergnügliche und nachdenkliche Stunden mit diesem Roman verbringen.

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  • [Rezension] Wo ein bisschen Zeit ist

    Wo ein bisschen Zeit ist ...

    Mone80

    26. August 2014 um 10:23

    Meine Meinung: Das Cover ist ein echter Hingucker und passt prima zu dem Buch. Auch den Titel finde ich, nachdem ich das Buch gelesen habe, mehr als passend. Denn Jack möchte auch ein wenig Zeit mit seinem Sohn verbringen. Die Protagonisten fand ich sehr interessant. Jack, der Philosoph, Tommy, der Rebell und Jess, deren Verzweiflung manchmal spürbar wurde, weil sie sich die Frage stellen musste, ob sie alles richtig gemacht hat. Während dem Roadtrip philosophiert Jack nicht nur mit seinem Sohn, den er kurzerhand Sokrates nennt, sondern auch mit dem Sokrates, der in seinem Kopf spuckt. Und wie das so bei Philosophen ist, wenigstens empfinde ich das so, können sie ganz schön abschweifen. So auch Jack, dessen Monologe Längen erreichten, die fast schon an meinen Nerven kratzten, wäre da nicht Tommy, der dann mit einer humorvollen Bemerkung wieder Schwung in die Geschichte bringt. Doch auch Jack mit Jack kann man seine humorvollen Momente erleben, denn ab und zu zeigt er, dass er einen genialen Wortwitz besitzt. Der Klappentext erzählt eigentlich schon sehr viel von der Geschichte und den Leser erwartet nicht allzu viele Überraschungen. Ich fand es in dem Fall nicht so tragisch, denn es gibt für dieses Buch nur ein Ende und es geht in dem Buch nicht nur um das, was auf dem Klappentext steht. Manches steht zwischen den Zeilen, anderes springt einen direkt ins Auge. Es gibt ein paar Stellen, die mir noch länger in Erinnerungen bleiben werden, die mich auch zum nachdenken angeregt haben. Emil Ostrovski hat ein schönes Debüt hingelegt. Philosophie und ein feiner Humor passen durch aus sehr gut zusammen. Auch wenn das Buch die ein oder andere Länge hat, fand ich es sehr lesenswert.

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  • ein philosophischer Roadtrip der mit humorvollen Einschlägen

    Wo ein bisschen Zeit ist ...

    his_and_her_books

    Meinung: „Wo ein bisschen Zeit ist…“ hat überraschend den Weg zu mir gefunden und obwohl mir „unfantastische“ Geschichten nur selten liegen, wurde ich neugierig. Im Prolog wurde ich mit dem Heute konfrontiert. Eine Rahmenhandlung, die mir zeigte, dass alles ein nicht ganz so schlechtes Ende nehmen konnte. Erst danach erfuhr ich, wie es Protagonist Jack damals ergangen ist. Jack ist kurz davor, sich fast umzubringen, um Aufmerksamkeit zu erregen, als seine Ex-Freundin Jess anruft und ihm mitteilt, dass sie soeben seinen Sohn zur Welt bringt. Anstatt seinen trübsinnigen Gedanken zu folgen, fährt Jack ins Krankenhaus und schließt seinen Sohn sofort ins Herz. Um noch ein wenig Abschied nehmen zu können, bevor er von den Adoptiveltern mitgenommen wird, entführt er den Kleinen und setzt sich in den Kopf, gemeinsam mit ihm seine senile Großmutter zu besuchen. Kurzerhand begleiten ihn auch sein bester Freund Tommy und die Kindsmama Jess. Zu seinem Sohn, den er für sich Sokrates nennt, baut Jack eine ganz besondere Beziehung auf, indem er mit ihm „redet“ und philosophische Fragen über das Sein ausdiskutiert. Ihm ist bewusst, dass lediglich sein Unterbewusstsein diese Diskussion führt – er ist ja schließlich nicht verrückt – dennoch gefällt es ihm, mit seinem Sohn derartiges zu bereden, ihn auf die Zukunft vorzubereiten. Ich muss gestehen, dass gerade diese Diskussionen für mich fehl am Platz waren. Der „lockere Roadtrip“ wird für jene Passagen definitiv durchbrochen und man läuft Gefahr, etwas Existentielles zu verpassen. Die Situationskomik war wesentlich mehr nach meinem Geschmack. Durch den Umgang der Jugendlichen mit einem Neugeborenen (das erstaunlich gut mitmacht für ein Neugeborenes – und hier rede ich nicht von den philosophischen Gesprächen) kommt es zu komischen Situationen, auch die vielen seitenfüllenden Dialoge bieten mehr als Umgangssprache und brachten mich teilweise zum Auflachen. Wirkliche Spannung besteht trotz der stetigen Verfolgungsjagden und der „Bedrohung“ durch die Polizei nie wirklich, viel zu einfach entkommen die Jugendlichen den Gesetzeshütern, ganz gleich, wie nah dran diese sind und so stellte ich niemals infrage, wie es ausgehen wird (es steht ja auch auf dem Schutzumschlag des Buches). Mit dem Ende rundet Emil Ostrovski seinen besonderen Roadtrip dann perfekt ab – auf emotionale und philosophische Art. Urteil: „Wo ein bisschen Zeit ist…“ ist ein philosophischer Roadtrip der mit seinen humorvollen Einschlägen Leserherzen begeistern wird. Mir liegt das „unfantastische“ Genre nicht und ich hatte mit dem flachen Spannungsbogen und den platten Jugend-Dialogen zu kämpfen. Die Erörterungen der vielen großen Fragen der Menschheit und der oftmals daraus resultierenden Situationskomik genoss ich jedoch und so war der Ausflug über meinen Tellerrand doch nicht ganz so falsch. 3 Bücher für „Wo ein bisschen Zeit ist…“ ©hisandherbooks.de

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    • 3

    his_and_her_books

    16. August 2014 um 08:25
  • Philosophischer Wahnsinnsroadtrip

    Wo ein bisschen Zeit ist ...

    Mirka

    15. August 2014 um 11:47

    “Wo ein bisschen Zeit ist” beginnt mit etwas, das auch schon gleich das Ende sein könnte: Mit Jacks Überlegung, einen Selbstmordversuch zu begehen. Tut er dann aber nicht, denn dann wäre dies die Besprechung einer mäßig überzeugenden Kurzgeschichte. Was ihn auf- und abhält, sich umzubringen? Dass seine Ex-Freundin anruft, die gerade in den Wehen liegt. Dann geht alles ganz schnell: Jack fährt hin, lernt seinen Sohn kennen und … beschließt einen Roadtrip zu machen. Mit seinem Sohn, den er nach einem alten, toten Philosophen benennt. Da er das alleine mit einem Baby aber irgendwie nicht so ganz hinbekommt, holt er schließlich auch noch seinen besten Freund Tommy und die Mutter des Kindes hinzu. Was folgt: Ein abenteuerlicher, chaotischer und sehr, sehr philosophischer Wahnsinnsroadtrip, voll von Begegnungen (einander, Fremden und nicht zuletzt auch sich selbst), Verwicklungen und Innehalten zu Zeiten, die eigentlich kein Innehalten zulassen. Die Mission: Das Baby Jacks Oma zeigen. Und Abschied nehmen. Mir hat Emil Ostrovskis Debütroman sehr gut gefallen, auch wenn er an manchen Ecken ein wenig sperrig daherkommt. Jack geht in seinen philosophischen Ergüssen regelrecht auf und manchmal hat er mich daran erinnert, warum ich mein Philosophiestudium nach wenigen Monaten abgebrochen habe… Aber: Die Geschichte nimmt einen an die Hand und mit hinein ins Geschehen. Kann man sich nicht mit Jack identifizieren, dann vielleicht mit Tommy oder Jess. Oder mit der Thematik an sich: Dem Erwachsenwerden, dem Verabschieden, den vielen Trotzdems, die das Leben nach und nach für einen bereit hält. In meinen Augen ist “Wo ein bisschen Zeit ist” das perfekte Buch für lange Sommernächte, in denen man Antworten auf die Frage sucht, wie man nochmal genau erwachsen wird – oder wie es war, als man es versucht hat. Ich finde es auch schön, dass es keine klaren Gewinner oder Verlierer in dieser Geschichte gibt, jeder Charakter hat Ecken und Kanten, die nicht zuletzt vom Leben geschliffen werden.

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  • Unterhaltsamer, wenn auch schräger Road-Trip.

    Wo ein bisschen Zeit ist ...

    TanjaLovesBooks

    08. August 2014 um 17:30

    Buchgestaltung Ich saß ehrlich gesagt eine ganze Weile da und musste überlegen, was genau das englische Cover denn darstellen soll und erst nach dem Lesen des Buches habe ich eine leise Ahnung, was das angeht. Das deutsche Cover gefällt mir aber mit dem Titel und den Details einfach dreihundert mal besser! Ich finde man wirft einen Blick auf das Buch und kann sich eben bestens vorstellen, worum es geht. Das Auto, der Kinderwagen und dieses on-the-road-Gefühl – echt klasse geworden. Meinung Eigentlich hatte ich das Buch zuerst gar nicht auf dem Schirm, was ich nach dem Lesen dann schon wieder bereut habe :) Das Buch hat mich zwar nicht komplett überzeugen können, aber hat mir einige unterhaltsame und überraschend tiefgründige Lesestunden beschert. Im Grunde ist die Handlung einfach: Der Protagonist Jack findet heraus, dass seine Ex-Freundin ein Kind bekommen hat und er der Vater ist. Kurzerhand ändert sich sein ganzes Leben. Weil das Baby zur Adoption freigegebenen werden soll, entführt er den Kleinen und weil dieser keinen Namen hat wird er eben Sokrates getauft. Zuerst fängt das Buch ganz typisch an. Wir lernen Jack und sein chaotisches Leben kennen und denkt sich nichts Besonderes dabei. Schnell merkt man jedoch, dass Jack eine recht merkwürdige Art zu Leben hat. Immer im hier und jetzt, ohne wirklich zu wissen, was noch kommt. Natürlich ist die Sache mit dem Baby wie ein Schlag mitten ins Gesicht und er erfährt davon auch eher durch einen Zufall. Schon setzt sein Gehirn eine Sekunde aus und der Roadmovie-Roman legt so richtig los...mit dem Auto unterwegs...ja, wohin eigentlich? Jack weiß das selber nicht so genau. Während er ziellos umher fährt kommt er dem kleinen Sokrates näher und entwickelt eine richtig lebhafte Beziehung zu seinem Sohn. Es gab ein paar sehr süße, aber auch traurige Szenen, weil das Kind Jack eben dazu bringt über alles, was ihm jemals etwas bedeutet hatte, in Frage zu stellen. Er als Protagonist muss erst mal damit zurecht kommen, was er aufgedeckt hat und natürlich darf man die Tatsache, dass er Sokrates praktisch entführt hat nicht außer Acht lassen, denn das gibt später mächtig Probleme. Jack merkt auch ziemlich schnell, dass er eher auf der Flucht ist und dabei Hilfe braucht. An der Stelle kommt auch sein bester Freund dazu, der den beiden hilft. Aus der Geschichte wird nach und nach ein festeres Gebilde, als Entscheidungen getroffen werden und Dinge ins Rollen kommen. So suchen die Jugendlichen Hilfe bei Verwandten und Freunden. Der junge Autor hat hier gar nicht so viel Wert auf die Figuren gelegt, sondern mehr auf das philosophische Thema: Warum und für was leben wir? Man stellt sich jetzt vielleicht vor, dass das Buch sehr schwermütig erzählt ist, aber das stimmt nicht. Der Roman ist nämlich sehr humorvoll und sarkastisch gehalten und die Dialoge trotzen nur so vor Wahrheit und Realismus und sind von Melancholie weit entfernt. Auf eine sehr lockere Art wird dem Leser ein Denkanstoß gegeben und ja, am Ende des Buches hat man sogar noch 1-2 Sachen dazu gelernt und das bei einem 23-jährigen Autor finde ich schon beeindruckend. Genau diese Mischung war es auch, die mir am Roman mit am besten gefallen hat. Man lebt einfach mit den Figuren mit. Im Großen und Ganzen ist die Geschichte aber doch eher ruhig gehalten. Es gibt ein paar brenzlige Situationen, in denen es knapp für Jack und Sokrates wird, aber allgemein ist der Plot eher daraus aus, von einer Reise zu sich selbst zu erzählen. Das war auch so eine Sache, weshalb sich das Buch für mich beim Lesen ab und an etwas gezogen hat. Ein paar mehr Highlight hätte ich mir doch gewünscht. Auch das Ende war so eine Sache für sich. Im Klappentext steht ja im Grunde, dass es ein Happy End gibt, aber das verwirrt nur, denn das Ende ist sehr offen. Ich fand zudem dass das Buch sehr abrupt geendet hat und einige Kapitel dazu, wären in meinen Augen besser gewesen. Mir hat das gewisse Extra gefehlt, dass die Story hat rund werden lassen, abgeschlossen. Ich frage mich die ganze Zeit, was an den Charakteren nun geworden ist und ob Jack wirklich das Sorgerecht für das Baby bekommen hat. Irgendwie war mir das gar nicht wirklich klar am Ende. Wer jetzt eventuell eine Liebesgeschichte erwartet, wird wohl auch eher enttäuscht werden. Zwar kommt Jacks Ex-Freundin öfter vor als man denkt und auch hier ganz es wunderbar beschriebene Konflikte, aber Liebe ist nicht wirklich in der Luft – mal abgesehen von der die Jack zu seinem Sohn Sokrates entwickelt. Fazit Wo ein bisschen Zeit ist...der Titel ist einfach das Motto des Buches: Wenn ihr ein bisschen Zeit habt, lehnt euch zurück und lasst euch auf diesen Roadmovie-Roman ein. Man darf nicht zu viel erwarten oder auf Spannung setzten, sondern einfach die Leichtigkeit der Geschichte genießen und die Charaktere die Sichtweise auf die Welt und das Leben ändern lassen. Definitiv ein unterhaltsames Buch, für meinen Geschmack etwas zu kurz.

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  • Lesen - und von diesem verrückt-tiefgründigen Buch überraschen lassen!

    Wo ein bisschen Zeit ist ...

    Damaris

    31. July 2014 um 13:47

    Dieses Buch war eine persönliche Empfehlung. Ich las den Klappentext und mit dem ersten Satz war mir klar, dass ich "Wo ein bisschen Zeit ist ..." lesen muss. Teenager, Baby, Roadtrip - perfekt! Dazu klingt die ganze Geschichte sehr tiefsinnig, irgendwie crazy und auch lustig. Könnte also genau mein Buch werden. Dabei verrät der Klappentext für sich alleine schon den kompletten Handlungsverlauf (Anmerkung: Den letzten Satz des Klappentextes habe ich aus diesem Grund hier weggelassen). Mich persönlich hat das nicht gestört, denn ich habe mir während des Lesens Gedanken gemacht, warum hier schon so viel zusammengefasst wird. Vielleicht soll man sich als Leser auf die tieferen Aussagen des Buches konzentrieren können? Bei mir hat das funktioniert. "Wo ein bisschen Zeit ist ..." IST crazy, IST lustig, aber auch sehr anspruchsvoll, philosophisch und nicht einfach zu lesen. Jack ist an einem Morgen so deprimiert, dass er sich fast umbringt. Aber eben nur fast. Glücklicherweise bekommt er einen Anruf seiner Exfreundin Jess, die gerade im Krankenhaus ihr gemeinsames Kind zur Welt bringt. Weil Jack und Jess beide zu jung für ein ungeplantes Baby sind, will Jess das Kind zur Adoption freigeben. Im Affekt schnappt sich Jack seinen neugeborenen Sohn und flüchtet mit ihm aus dem Krankenhaus. Ab hier beginnt der eigentliche Roadtrip und die Suche von Jack, der seinen Sohn Sokrates nennt, nach dem Sinn des Lebens und des Daseins. Ich weiß es. In einer Welt, in der es weder Sinn noch Zweck noch Gott gibt, einer Welt, auf die man sich keinen Reim machen kann, ist es unglaublich einsam. - S. 175 Allzu ernst darf man die Handlungen im Buch nicht nehmen. Es blutet wohl nicht nur jedes Mutterherz, wenn ein Teenager mit einem wenige Stunden alten Baby durch die Gegend rennt, fährt, zuerst komplett überfordert ist (er will das Baby mit Apfelmus füttern!) und dann gemeinsam mit seinen Freunden doch noch einen Weg findet, den Kleinen ansatzweise babygerecht zu versorgen. Ernster sollte man allerdings die philosophische Komponente im Buch nehmen. Denn hier werden Fragen aufgeworfen, die es ganz schön in sich haben, nachdenklich machen, aber manchmal auch einfach nur so abstrakt sind, dass sie für die Überlegungen eines "normal" denkenden Menschen fast schon zu hoch sind. "Wo ein bisschen Zeit ist ..." gehört eindeutig zur Hochliteratur des Jugendbuches. Jack und sein Sohn Sokrates erörtern in imaginären Gesprächen die Grundfragen des Lebens und auch die darüber hinaus. Fraglich, ob die angesprochene Zielgruppe im Allgemeinen gut damit zurecht kommt. Wer sich aber mit der Philosophie im Buch beschäftigen kann (und will!), der erhält einen literarischen Schatz, eine Herausforderung! Und auch schriftstellerisch ist das Buch ein Sahnestück! Die Roadtriphandlung, mit viel Situationskomik, und Philosophieerörterungen von Jack halten sich in etwa die Waage, wobei es scheint, als sei auf letztere ein etwas größerer Fokus gelegt worden. Man muss sich einige Male sehr stark konzentrieren und Textstellen Revue passieren lasen, um gewissen Ausführungen folgen zu können. "Du kannst ihn nicht behalten, das weißt du doch, oder?" "Ich weiß", sage ich. Ich weiß, dass Sokrates bei einer normalen Familie, wo er mit einem todlangweiligen normalen Namen wie John aufwächst und nicht zwischen zwei Eltern hin und her gereicht wird, die gerade mal die Highschool hinter sich haben und deren Beziehungsstatus bei Facebook "Es ist kompliziert" lautet, dass er bei dieser Familie besser dran ist. Ich bin achtzehn verdammte Jahre alt! [...] Und trotzdem frage ich: "Du meinst, da ist gar nichts zu machen? Du, ich und er?" - S. 141/142 Am Ende, soviel kann verraten werden, finden Jack und seine Freunde, den Weg, der für sie richtig ist (keine Sorge, auch dem Baby geht es gut!). Den Schluss fand ich zu Tränen rührend. Einfach passend. Und auch nach dem Epilog hat man das befriedigende Gefühl, ein besonderes Buch gelesen zu haben. Fazit Emil Ostrovski ist noch sehr jung und hat Philosophie studiert. Beides kommt seinem Debütroman zugute. In seinem Buch vereint sich eine jugendliche Spontanität mit ausführlichen Lebensfragen und philosophischen Erörterungen. Ja, man hat tatsächlich das Gefühl, etwas geleistet zu haben, nachdem man "Wo ein bisschen Zeit ist ..." beendet hat. Doch es lohnt sich! Die Komponente der drei Jugendlichen, und deren Umgang mit einem neugeborenen Baby, ist herzerwärmend (und bitte nicht allzu ernst zu nehmen). Der Schluss so rührend, dass einem ein großer Stein vom Herzen fällt. Wer den Anspruch hat, Jugendbüchern abseits von Fantasy, Klischees und Nichtigkeiten eine Chance zu geben, sollte sich an "Wo ein bisschen Zeit ist ..." herantrauen. Man könnte von diesem verrückt-tiefgründigen Buch überrascht werden.

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  • Statt Roadtrip philosophisches Chaos

    Wo ein bisschen Zeit ist ...

    jess020

    30. July 2014 um 12:25

    “Wo ein bisschen Zeit ist…” von Emil Ostrovski hat mich mit dem tollen Cover und der vielversprechenden Inhaltsangabe sehr neugierig gemacht – leider aber vielleicht ein wenig zu neugierig. An seinem 18. Geburtstag möchte sich Jack eigentlich fast umbringen. Doch dann ruft ihn seine Ex-Freundin Jess an. Sie liegt im Krankenhaus in den Wehen – mit seinem Kind. Das Baby soll zur Adoption freigegeben, denn was könnten die Jugendlichen dem Jungen schon bieten? Doch als Jack auf seinen Sohn trifft, beschließt er, dass er ihn noch nicht hergeben kann. So lange Jacks Großmutter sich an ihn erinnern kann, soll sie Sokrates – so nennt Jack seinen Sohn – kennen lernen. Und so entführt Jack kurzerhand das Kind und macht sich gemeinsam mit Tommy und Jess auf einen etwas sehr verrückten und chaotischen Roadtrip. Eigentlich kann man sagen, dass der Klappentext des Romans bereits die gesamte Handlung beschreibt bzw. sogar verrät. Viel mehr passiert nämlich leider nicht mehr wirklich. Vor allem der Anfang gestaltet sich sehr langatmig und, für meinen Geschmack, ein wenig zu uninteressant. Ich hatte auf Grund des Klappentextes wohl etwas zu hohe Erwartungen, denn erwartet habe ich mehr Witz, Unterhaltung und vor allem überhaupt mehr an Handlung, Taten. Dabei philosophiert Jack die meiste Zeit, denkt viel über die Menschen und die Welt nach, führt gedanklich Gespräche mit Sokrates. Einige seiner Gedanken fand ich tatsächlich auch interessant, aber die meiste Zeit über haben sie mich leider eher gelangweilt. Von den Charakteren war mir lediglich Tommy einigermaßen sympathisch, da er die philosophische Stimmung immer mal wieder mit seinen Sprüchen aufgelockert hat und ein bisschen Unterhaltung in die Handlung eingebracht hat. Jess gegenüber hatte ich relativ neutrale Gefühle – sie ist eben eine durchschnittliche junge Frau, die im College eigentlich nur ihren Spaß haben will, die aber genug Verantwortungsbewusstsein besitzt, um zu erkennen, dass sie ihrem Kind nichts zu bieten hat. Der Protagonist, Jack, war mir im Großen und Ganzen doch leider eher unsympathisch, ich konnte mich einfach nicht mit seinen Gedankengängen anfreunden. Zwar gab es während der gesamten Handlung durchaus positive Momente, die auch einigermaßen unterhaltsam waren, aber im Grunde waren meine Erwartungen an das Buch gänzlich anders als der tatsächliche Inhalt. Was sich nach einem coolen, witzigen und interessanten Roadtrip anhört, war für mich persönlich leider eine langatmige, philosophische und chaotische Reise. Die Grundidee finde ich eigentlich super, aber der Autor hätte – meiner Meinung nach – viel mehr draus machen können. Schade!

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  • Leider kein Highlight

    Wo ein bisschen Zeit ist ...

    Buchfee81

    26. July 2014 um 14:10

    Jack ist 18 Jahre alt und gerade Vater geworden. Seine Ex-Freundin Jess hat dich jedoch dazu entschlossen, das Baby zur Adoption freizugeben. Jack, seines Zeichens lebensmüde und antriebslos, entführt spontan seinen wenige Stunden alten Sohn aus dem Krankenhaus, um sich von ihm zu verabschieden. Nun will er seinen Sohn , den er Sokrates nennt, noch mit seiner alzheimerkranken Großmutter bekanntmachen. Auf dieser Reise begleiten ihn noch sein bester Freund Tommy und Jess. Ein zweitägiger Roadtrip mit merkwürdigen Begegnungen und Fluchten vor der Polizei beginnt. Emil Ostrovski konnte mich mit " Wo ein bisschen Zeit ist..." nicht begeistern. Besonders das tolle Cover, aber auch der Klappentext machten mich neugierig auf dieses Buch, das sich leider als kein Highlight für mich herausstellte. Die Grundidee der Geschichte, zwei junge Menschen die ungewollt Eltern werden, versuchen sich ihrer Verantwortung dem Kind gegenüber richtig zu verhalten und sinnieren ganz nebenbei über den Sinn des Lebens, fand ich sehr interessant. Jedoch hat mich die Verantwortungslosigkeit, mit der dann das Baby behandelt wird, eher schockiert als amüsiert. Ob es nun am eigenen Muttersein liegt, oder am normalen Menschenverstand vermag ich nicht zu sagen, für mich gehört ein Neugeborenes weder in die Hände betrunkener Jugendlicher, noch in ein Auto das vor der Polizei flieht. Grundsätzlich bin ich Philosophie interessiert, aber in diesem Fall war es einfach zuviel und zu abgedroschen. Ich habe schon mehrere positive Stimmen zu diesem Buch gehört, doch leider kann ich diese Begeisterung nicht teilen und vergebe deshalb nur 3 von 5 Sternen.

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